Posts Tagged ‘Fantastic Four’

Logbuch : unerwartete Reaktion

August 24, 2015

Unerwartet schnell saß ich ich wieder an einem Logbuch-Eintrag… und das wird nun mit einem unerwarteten Beitragsbild versehen.

Logbuch

20.08.15 : Der Donnerstag bestand eigentlich nur aus drei Teilen: Sport, Arbeit und Fußball-Schlemmerei-Abend mit Freunden. Dafür ließ ich eine ehrenamtliche Bürokratie-Geschichte gern liegen. Es gab Spaghetti und Kuchen. Das Fußballspiel kostete zuweilen einige Nerven, hatte letztendlich doch einen Ausgang, mit dem ich zufrieden den Tag beenden konnte.

21.08.15 : Und wieder eine Frühsendung – diese genehmigte ich mir. Hatte auch allerhand recherchiert. Nach der Arbeit ging ich einkaufen und gönnte mir frisches Brot vom Bäcker, was dieser Tage nicht oft vorkommt. Nach dem Abendessen ließ ich mich auf etwas Schlaf ein. Am späteren Abend war ich zunächst unschlüssig, ob ich mich noch mal in die Außenwelt aufmache. Ich tat es dann doch und folgte einer Einladung, einen waschechten Klassikerfilm (aus den 40er Jahren) im LiWu zu schauen. (O-Ton)
“The Third Man” beeindruckte mich durch die Mischung von Krimi und Drama – und begeisterte gar durch die Inszenierung in einem Wien, wie es fast undenkbar erscheint. Stichwort Ruinen überall. Dazu eine überzeugende Besetzung mit Mehrsprachigkeits-Charme und Filmmusik, die ebenfalls als außergewöhnlich durchgehen sollte. Für Filmfreunde definitiv eine Sichtung wert. (9/10)
Im Anschluss war ich noch anwesend, als C. und M. ihre Podcast-Folge zu eben jenem Film aufnahmen. (Wiederaufführung #66) Ich vermute, dabei wird nicht so viel Audioschnitt betrieben wie bei meinen laienhaften THX-Episoden. 😛

22.08.15 : Auf in die Heimat war mein Motto für das Wochenende. Auf der Zugfahrt fing ich mit einem Buch an, welches mir S. geliehen hatte und welches mich aufgrund der Schreibweise und der Inhalte schon etwas forderte. (Mehr dazu wohl in einem späteren Eintrag.) Dazu hörte ich ein wenig von meiner (neu eingerichteten) Melancholie-Playlist und landete auch sogleich einen Volltreffer, der mich den Rest den Tages begleiten sollte. Tagsüber nahm ich mir Zeit für etwas Internetrecherche. Am Abend kochte ich Risotto, welches mir aufgrund suboptimaler Brühen-Dosierung ein wenig misslungen ist. Und das Abendprogramm war feinster Trash, der allerdings nach ein paar Stunden schon die Tendenz zum Nerven hatte.

23.08.15 : Für einen Sonntag war ich ungewöhnlich zeitig auf den Beinen und kümmerte mich um etwas Internet-Korrespondenz. Nebenbei bemerkte ich, dass Fettes Brot auf einen meiner Tweets reagiert hatten. Das fand ich insofern krass, da ich nicht damit rechne, dass die Kommunikationsrichtung auch mal einen Wechsel vollziehen kann. (Ich meine, wie oft schrieb ich über Dinge oder Künstler, die keinerlei Reaktion hervorrufen.) Ich holte Brötchen, durfte dafür richtig lange anstehen, begutachtete das Wetter, welches schon fast einen Tick zu windig für den Strand war. Wir gingen nach dem Essen dann für zwei Stunden an den Hundestrand. Es war eine Freude, aktive Hunde in „Plansch-Laune“ zu erleben. Wenn auch das schnell mit nassen Klamotten für die Besitzer enden kann. Dagegen ist der “Buddel-Drang” eher harmlos. Zu Hause probierte ich eine Pizza Carbonara, welche ihrem Namen nach mit Speck, Ei und Käse belegt war. Fand ich nicht so überragend. Auf dem Weg zurück in die Stadt las ich weiter am Buch. Ich musste mich ein wenig beeilen, um wegen der reservierten Karten rechtzeitig am Kino zu sein. Es gab den aktuellen “Fantastic Four” – im O-Ton.
Zu dem Thema werde ich wohl eine Podcast-Folge aufnehmen, damit ich das 7/10 begründen kann. Richtig gelesen – ich gebe dem Film 7/10. 😛

Es verbleibt mit dem nächsten Kinobesuch auf dem Plan
F.

Logbuch : 500 Kilometer Umweg

Januar 19, 2014

Nachtrag zum 12.01.14: Ich wurde zum Abendessen bei S. eingeladen, was sehr schön war bzw. kaum besser hätte passen können.

13.01.14 : Die Woche begann mit einer Reihe Meetings (arbeits- und ehrenamts-bezogen), nach denen ich erst mal den Kopf frei bekommen musste. Und dazu eigneten sich die „Golden Globes“ bestens. Eine triviale amerikanische gute-Laune-schöne-Menschen-Gala. Überraschend war die Vielfalt der Gewinner. Das hatte ich sonst immer kritisiert, wenn sich die Jury auf 3 Werke einstellt und diese fast alles abräumen. Also dieses Jahr war das anders. Im Anschluss daran war ich so angestachelt von all den herausragenden Film-Empfehlungen, dass ich mir noch einen Film vorm Schlafengehen gönnte, der hier nicht der Rede wert sein soll.

14.01.14 : Und auch meinen Dienstag, der an unf für sich wie in den Wochen davor verlief, beendete ich mit einem Film. „The Wolf Of Wall Street“ fand ich gut, aber nicht so überragend. Und nein, mir fehlte nicht die Moralkeule. Und übertrieben kam mir die Geschichte auch nicht vor. Ich denke, es liegt wohl an den wenigen Sympathiewerten für die Charaktere, die von mir aus alle den Film nicht hätten überleben müssen, um es drastisch zu formulieren. (handwerklich aber topp, daher 7/10)

15.01.14 : Am Mittwoch landete ich nach der Arbeit wieder bei LOHRO zum Musikanhören, danach im IBZ, wo über China und Japan berichtet wurde, und schließlich noch im Cafe Marat (Peter-Weiss-Haus), wo wohl der Erasmus-Stammtisch war. Letzteres konnte ich bei all den Leuten nicht mehr genau ausmachen.

16.01.14 : Eigentlich wollte ich vorm Treffen der Java User Group Rostock (JUGHRO) noch kurz zu Hause was essen. Gelang mir nach einem überlangen Meeting leider nicht, daher bin ich gleich vom Büro aus in die Südstadt gepilgert. Ich muss gestehen, dass ich von der Präsentation zu „Neo4j“ nicht viel Neues mitnehmen konnte, was ich nicht schon mehr oder weniger durch eigenes Testen/Recherchieren wusste. Aber die Business-Einsichten waren interessant.
Als ich gegen halb 10 endlich zu Hause war, konnte ich auch das Abendessen nachholen. Zu mehr hatte ich dann aber keine Lust mehr.

17.01.14 : Und war dieser Freitag Freutag? Hm, ne, leider nicht. Schon wieder kam ich verspätet ins Wochenende und die eigentliche Podcast-Session hatte sich auch erledigt. Zum Abend gönnte ich mir meine Feierabend-Playlist. Und dann wäre da noch der Kinogang für diese Woche. Im LiWu war wieder eine OmU-Vorstellung im Angebot – dieses Mal für „Only Lovers Left Alive“.

Zum Film: Hm, irgendwie keine leichte Kost, auch wenn die Geschichte nicht komplex ist. Die Hauptdarsteller belohnen dafür mit ihrer Spiellaune, auch wenn ich mir ein paar mehr skurrile Szenen gewünscht hätte. Definitiv ein Vampir-Film der etwas anderen Art. Was mir in Erinnerung bleibt, sind so viele ruhige Momente, ein paar kulturelle Anspielungen und verzerrte/psychedelische Musik. (7/10)

18.01.14 : Ich stellte vorhin fest, dass ich ausgerechnet am Samstag in dieser Woche am frühsten aufgestanden bin. Das finde ich ironisch. Grund war eine Fahrt in die Heimat, die jedoch einen Zwischenstopp in Oranienburg hatte. Falschen Zug genommen? Nein. Eher sowas wie familiäre Verpflichtungen/Vereinbarungen. Aber es ging alles gut und um 4 konnte ich die Beine hochlegen. Das TV-Programm für den Abend hätte mich beinahe für eine furchtbare Heile-Welt-Unterhaltungs-Abendsendung überzeugen können, aber dann zog ich eine DVD aus dem Regal.

19.01.14 : Heute morgen begrüßte mich eiskalter Wind auf dem Weg zum Bäcker. „Lange nicht mehr Gefrierpunktgefühle gehabt, hm?“ schien er mir vermitteln zu wollen. Egal, das üppige Frühstück war es wert. Und im Anschluss genehmigte ich mir eine ordentliche Portion amerikanische Unterhaltungsindustrie – in Form von „SNL“, „Real Time“ und „Late Late Show“.
Comics las ich ebenfalls. Die aktuellen Reihen um die „Fantastic Four“ (geschrieben von Matt Fraction) stehen kurz vor einem weiteren Neustart. Bester Anlass also, da auf den aktuellen Stand zu kommen. Meiner Meinung nach, ließ der Unterhaltungswert bei beiden Serien aber im Verlauf nach, wobei „FF“ optisch immer ansprechend blieb.
Fürs Abendessen versuchte ich mich wieder an einer Nudelsauce. Ergebnis: nächstes Mal weniger Öl zum Anbraten. Oh, und Weihnachtskekse waren auch noch da.

Ausblick? Hm, ich glaube, ich werde die freien Stellen im Kalender nächste Woche für spontane Nichts-Tun-Abende nutzen. Und dann wäre da die Klubnacht am Wochenende…

Es verbleibt ohne Bonusmeilen
F.

Logbuch : zu viele Ninjas

Januar 13, 2013

Auch wenn ich es vielleicht besser hätte wissen sollen, überrascht es mich doch erneut, dass eine ganze Woche seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Damit wird das wieder ein waschechter Wochenrückblick. (Für Themen-Beiträge fehlt mir dieser Tage die Lust.)

Gibt es bessere Wege, als die Woche mit einem Kinoabend zu beginnen? Wahrscheinlich. Aber ich bin da nicht wählerisch. „Life Of Pi“ wollte ich gern noch in 3D sehen, und freute mich, dass G. und U. den Film auch dabei waren bzw. das Werk interessant fanden.

Am Dienstag war ich abends einkaufen und danach wieder in Film-Laune. Ich sah mir „Game Change“ an, einen amerikanischen TV-Film über die umstrittene Wahlkampagne mit Sarah Palin. Grund? Neugier – und nicht zuletzt die vielen Nominierungen für Emmy-Awards. Fazit: ich fands unterhaltsam und schockierend zugleich – nach dem Motto: wenn auch nur 20% davon wahr sind…

Mittwoch war nicht viel los. Ende.

Am Donnerstag hatte unsere lokale Couchsurfing-Gruppe ihr erstes Treffen in diesem Jahr. Ort war das Humboldt, wo ich lange nicht mehr war. Ist immer noch sehr gemütlich da. Unsere Gesprächsthemen gingen von Silvester-Erlebnissen über Fremdsprachen-Kenntnisse bis zu Politik. Es war schön, alte bekannte und sogar neue Gesichter zu sehen. (Anmerkung für mich: ich hätte gern Nachhilfe in Sachen „friendly banter“.)

Die Freude, dass der ST-Club am Freitag wieder zu einer Bad-Taste-Party einlud, war im Bekanntenkreis groß. Und so zogen wir nach der Einstimmung bei G. spät los, um dort angekommen erstmals eine volle Garderobe zu bemängeln. (So was habe ich auch noch nicht erlebt.) Na ja, davon ließ sich unsere Laune nicht verstimmen und wir hatten Spaß auf der sehr gefüllten Tanzfläche.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich Samstag aufgestanden bin. Das ist der Vorteil, wenn es mehr oder weniger irrelevant ist, weil die Freizeit zur Abwechslung Planungspausen aufweist. Jedenfalls begann ich mit Staffel 4 von „Family Guy“ und las Comics. Darunter den Neustart der „Fantastic Four“ (in Kombination mit der Schwester-Serie „FF“) – beides nun geschrieben von Matt Fraction, der auch gleich zu Beginn seines „Runs“ erklärt, warum sich beide Serien sehr gut ergänzen. Mir fiel da gleich ein, dass ich den Vorgänger-Run (geschrieben von Jonathan Hickman) noch zu Ende lesen wollte. Keine Ahnung, wie viele Hefte mir da noch fehlen. Egal. War jedenfalls sehr gut geschrieben und wurde verdient mit einer Nummer 1 ausgestattet, da es Neulesern den Einstieg erleichtert (obwohl doch einiger Ballast an Vorgeschichte mitgenommen wurde).
Beim Einkauf am Nachmittag wurde ich zweimal schwach. Was gehe ich auch hungrig los? Nummer 1 war die „hatte ich noch nicht“-Reaktion auf eine neue Müller-Milch-Sorte (Pancake), die durchaus lecker schmeckt, und Nummer 2 war der letzte halbe Mandelkranz in der Auslage bei Bäcker Junge, den ich als Zeichen des Schicksals sah, als ich an der Reihe war. Jeglicher Zuckermangel war danach definitiv behoben.
Zum Abend sah ich noch ein paar „Family Guy“-Folgen, genoss den restlichen Lachs-Frischkäse (der musste weg) mit frischem Brot und bereitete mich auf einen „Kulturschock“ vor. Warum? Der Film „Sound Of Heimat“, der im LiWu-Kino lief, und den ich mir dank F. vermerkt hatte. Zwar gab es spaßige Momente, aber auch viele „ernste Töne“ kamen zur Sprache. Die Frage, warum wir unsere alten Volkslieder nicht mehr so gut kennen, wurde dementsprechend auch mit Verweis auf unsere dunkle Vergangenheit beantwortet. Wie gut, dass es Initiativen gibt, die sich um die Wiederentdeckung unseres Kulturgutes kümmern.

Heute wollte ich endlich erfahren, wie der neue Spider-Man geschrieben wird – und so las ich mich durch die Abschluss-Geschichte der nun eingestellten Reihe „Amazing Spider-Man“ bis zur Erstausgabe der neuen Serie „Superior Spider-Man“. Fazit: ja, nett, aber nicht so umwerfend.
Danach ging es zum „Großprojekt“ für dieses Wochenende. Ich wollte endlich wieder ein (Papier-)Paperback lesen, von denen ich einen kleinen Stapel habe. (Comics wieder.) Die Wahl zwischen Mystique und Elektra entschied Letztere, da ich da mehr Geld dafür zahlte und mir der Autor dieser Tage mehrfach in meinem tumblr-Feed begegnete (indem er dort Leser-Fragen beantwortete). Der Band „Elektra by Greg Rucka – Ultimate Collection“ beinhaltet (wie der Titel sagt) alle Hefte der damaligen Comic-Reihe (Start 2001) von diesem Schreiberling. Leider übernahm dieser erst ab Nummer 7 die Serie von Brian Michael Bendis. Wieso leider? Nun, ich fange lieber am Anfang an – und las also noch die Vorgängerhefte. Und ja, der Serienauftakt ist wirklich stark. Da fiel das Weiterlesen auch nicht schwer. Das Paperback gefiel mir überwiegend, hatte aber auch so seine Schwächen – gerade, wenn es wieder zum Ninja-Gemetzel kommt, welches in dieser Ecke des Marvel-Universums unausweichlich erscheint. (Überraschenderweise verzichtete man dafür in den insgesamt 22 Heften auf einen Daredevil-Gastauftritt.) Na ja, die Serie war mit dem zweiten Autorenwechsel zwar noch nicht beendet, aber ich bin erst einmal bedient.

Nun, damit bin ich wortwörtlich am Wochenende. Hätte zwar gern noch politische Themen angeschnitten (habe heute einen langen Artikel über Amerikas Bailout gelesen) oder Gesellschaftskritik geübt (Feminismus und Lego), aber würde das ungern in wenigen Sätzen abtun. Wäre also was für die Zukunft.
Ach ja, eine kleine Meldung am Rande: ich habe meine Dankliste reaktiviert. Dabei schreibt man zum Ende eines Tages auf, wofür man dankbar ist. Ist manchmal gar nicht so leicht, soll aber gewissermaßen für mehr Ausgleich sorgen.

Es verbleibt mit mittlerweile 2 E-Readern
F.

Punching in a dream

März 27, 2011

Es passiert mir nicht oft, dass ich ein Lied schon beim erstmaligen Hören besonders finde, aber der Titel hat es geschafft. Wenn man sich etwas mit der Musik von The Naked and Famous auseinandersetzt, erkennt man vielleicht die Untermalung der Viva-Werbung wieder. Ging mir jedenfalls so. Das entsprechende Lied „Young Blood“ habe ich sogar mal in einem Club gehört, konnte damit damals jedoch nicht viel anfangen. Wäre heute anders.

Ja, was mittlerweile ebenfalls anders ist, bezieht sich auf die Anzahl meiner Schuhe. Ich war wieder Konsument. (Klingt fast wie ein Geständnis.) Ich habe mich dieses Mal beraten lassen und es wirkte nicht mal verlogen. Ja, mit dem Internet-Zeitalter stieg die Zahl der „zweiten Meinungen“. Irgendwo wurde sogar überspitzt formuliert, dass sich verprellte Kunden heute ganz schnell mit einer schlechten Kritik über Produkte oder Dienstleistungen rächen können.

Themenwechsel: zur Zeit mag ich keine Nachrichten, was stark mit der Grundstimmung der Berichte zusammenhängt und ich vielleicht einer Art Übersättigung verdanke. Sei es nun Japan, Lybien, Brüssel oder ein süddeutsches Bundesland – irgendwas ist immer und oftmals kommt mit dem Sachverhalt Unverständnis – von unterschwelliger Resignation ganz zu schweigen. Ich frage mich, wie sich das mit dem Vertrauen in die Welt ein paar Generationen früher verhielt. Gut, teilweise erhielt ich Antwort darauf in Werken der 80er Jahre, als durch den Kalten Krieg Endzeitstimmung nicht weit weg war (Verweis auf „Watchmen“ und „The Dark Knight Returns“).

Endzeitstimmung gab es auch im Verlauf der „Ultimate Enemy“-Trilogie (Marvel Comics) von Brian Michael Bendis, welche nun vollständig vorliegt. Hier wurden erneut Schritte unternommen, um das UU (Marvels Alternativ-Kontinuität) weniger wie eine Kopie des regulären Marvel-Universums aussehen zu lassen. Dazu wurden nach den X-Men nun die Fantastic Four ordentlich „renoviert“.
Da fällt mir gerade ein, dass letzteres nun auch im normalen MU passiert – „FF“ heißt die neue Serie, welche die Fantastic Four ablöst, nachdem da ein „Verlust“ im Team zu beklagen war. Und so zynisch es klingen mag – ich frage mich schon, wann besagter Charakter wiederaufersteht, denn das tun die fast immer.
Eigentlich wollte ich am Wochenende noch ein Paperback von Mark Millar lesen, was ich jedoch nun als unwahrscheinlich einstufe.

Den Grund kann ich in 2 Worten zusammenfassen: „Doctor Who“. Ich habe mich mit der neuen Serie vertraut gemacht und verstehe nun, warum es sich dabei um SciFi handelt. Es ist eine faszinierend kreative Serie, bei der die Welt schon mal aus dem Schlafzimmer einer englischen Kleinstadt gerettet werden kann. Ebenfalls zu loben ist die Webseite dazu bei der BBC, die aus meiner Sicht extrem fan-freundlich gehalten ist.

Ach ja, noch ein paar Erkenntnisse aus der Film-Ecke: „Tucker & Dale vs. Evil“ kommt (endlich mal) mit frischem Humor daher, was in einer morbiden Horror-Komödie über Stereotypen und Klischees festgehalten wurde. Nur am Ende flaut der Plot etwas ab.
Und seit langer Zeit sah ich den „Tenicious D“-Film zum zweiten Mal und war einerseits gelangweilt von der endlosen Rock-Propaganda und andererseits doch überrascht, dass der Film nicht allzu langweilig war, wie ich das in Erinnerung hatte. Kritik gibt es dennoch: dafür, dass oft „schlimme“ Ausdrücke fielen, hätte der Film ruhig kinder-un-freundlicher sein können.

Es verbleibt mit angeschlagenen Träumen
F.

Arrival

Dezember 26, 2010

Der heutige Titel ist (wie man fix vermuten könnte) in irgendeiner Hinsicht weihnachtlich angehaucht. Sarah Brightman hatte irgendwann mal ein Winter-Album veröffentlicht, von dessen Qualität ich mich in diesem Jahr besonders überzeugen konnte. Soll heißen: ich habe das Album mindestens so oft wie das tolle Weihnachtsalbum von Sarah McLachlan gehört, was schon als Anerkennung stehen kann.

Ja, wer hätte gedacht, dass ich mir sogar an einem Weihnachtsfeiertag die Zeit für einen Eintrag nicht nehmen lasse.
Rückblick? Na ja, eigentlich hatte ich die komplette Woche frei, war aber dennoch hin und wieder im Büro. Aber nicht wegen Arbeit im eigentlichen Sinne. Dort waren noch ein paar Weihnachtskalender. Ich habe mir in diesem Jahr den Spaß erlaubt und auf Video festgehalten, was ich auspacken durfte. Warum? Eine Standard-Antwort darauf wäre: „Weil ichs kann.“ Aber ich füge hinzu, dass ich etwas mehr Erfahrung mit der Schnittsoftware von Apple sammeln wollte. Und das habe ich definitiv getan.

Themenwechsel: Nachdem mir das extrem verkehrsunfreundliche Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und ich meine Last-Minute-Lesespaß-Bestellung bei Amazon nicht mehr rechtzeitig zu den Feiertagen ankommen konnte, nutzte ich die Gelegenheit, aufgestaute Comic-Geschichten zu lesen.
Zuerst ging es an die Fantastic Four, deren Hauptserie (mittlerweile) vor vielen Monaten von Mark Millar geschrieben wurde. Die Abenteuer waren sehr unterhaltsam und dazu überwiegend herrlich in Szene gesetzt von Bryan Hitch. Nur das Ende fand ich dann etwas ungelungen.
Danach ging es an Daredevil, eine Marvel-Figur, deren eigene Serie in den letzten Jahren so viele Sternstunden verbuchen konnte, dass es mir jedes Mal leidtut, wenn ein neues Kreativteam die Serie übernehmen „darf“. Nun ist es leider eingetreten, dass die Güte der Geschichten nachgelassen hat – das musste früher oder später passieren. Na ja, und aktuell befindet sich die Serie sogar im Reboot-Prozess. Soll heißen: durch das Event-Epos „Shadowland“ ist die Figur so verhunzt, dass die Serie nun ausgesetzt/umgestellt wird. Klingt komisch, ist aber so. Aktuell übernimmt Black Panther die Nachtschicht von Daredevil, der gerade in der Selbstfindungs/Aufarbeitungs-Phase ist, um es mal vereinfacht zu formulieren.

Und sonst? Ja, das Wetter. Heute muss es nochmal angesprochen werden, denn selten fühlte ich mich so abgeschnitten. Und dabei hatte ich sogar Glück, rechtzeitig in der Heimat eingetroffen zu sein. Nur einen Tag später hätte diese Heimreise sehr viel unbequemer ausfallen können.
Wie gut, dass ein paar Feiertage dazwischenkamen, oder? Ach, es könnte schlimmer sein. Die Geschäfte sind eh zu und für ausreichend Verpflegung ist auch gesorgt.
Und wie ist es mit der feiertagsbedingten „Völlerei“? Auch das war aus meiner Sicht schon mal schlimmer. Aber ich finde, dass vielleicht mal nach Alternativen gesucht werden sollte. Jedes Jahr Ente muss ja nicht sein. Und ich gestehe, dass mich der Fisch zu Heiligabend auch nicht begeistern konnte.

Ebenfalls auffällig finde ich das relativ interessante TV-Programm zu den Feiertagen. Einige Male wünschte ich mir fast, die Filme so sehen zu können, weil ich sie noch nicht kannte. Aber ich bin mittlerweile so entwöhnt, dass so etwas eine enorme Herausforderung darstellen würde. Und fürs Aufzeichnen hatte ich dann auch nicht ausreichend Interesse/Antrieb. Überhaupt bin ich dieser Tage nicht so recht in Film-guck-Stimmung.
Wie schon erwähnt, bin ich eher comic-orientiert. Heute habe ich ebenfalls noch ein paar Fantastic Four Abenteuer gelesen, die allerdings nicht mehr so „erfrischend“ wirkten wie die Millar-Hefte. Ich bin selbst erstaunt, dass ich so einseitig auf Marvel-Produkte setze. Immerhin wäre noch Batman im Angebot.

Ach ja, noch etwas: auch wenn ich diese Wochen immer noch als schlimmes Kinoloch empfinde, war ich vor dem Fest noch einmal im lokalen Lichtspieltheater. Es ging zu „The Tourist“, ein leichter Film mit relativ wenig Action-Szenen, dafür umso mehr Augenschmaus-Optik dank Edel-Kulissen, leichter Neo-Klassik-Score-Musik und A-Listen-Schauspielern wie Angelina Jolie und Johnny Depp. Einzig das Ende war dann doch etwas enttäuschend, ansonsten ganz gut.

Schon mal ein Kneipen-Quiz mitgemacht? Nein? Ich schon (in der vergangenen Woche). War lustig. Würde ich gern weitere Male mitmachen.

Und schließlich gab es auch wieder einen der seltenen Rockband-Parties in studentischem Ambiente. Auch dieses Mal war es wieder sehr spaßig.

Noch was zu Weihnachten? Es war ruhig, gab ordentlich Essen, ein paar Geschenke, noch mehr Comic-Lesespaß und massig Schnee. Mehr fällt mir dazu als Zusammenfassung nicht ein.

Es verbleibt in einer schneebedeckten Gegend
F.