Posts Tagged ‘Family Guy’

Logbuch : mein kultureler Auftakt in 2016

Januar 17, 2016

Logbuch

10.01.16 : An diesem Sonntag ließ ich mir Zeit. Unschönerweise fiel mir dabei auf, dass meine heimische Heizung scheinbar nicht in Gang kam. (Ein Hoch auf Wolldecken.) Am Nachmittag machte ich einen kurzen Abstecher zu LOHRO und besuchte dann den (dritten) Comic-Stammtisch im Café Marat. Das ausliegende Quiz hatte ein franko-belgisches Motto und erschien mir ohne Hilfsmittel entsprechend schwierig. Nicht nur das Plaudern über Comics gefiel mir, ich bekam sogar eine Leihgabe (“Sandman: Overture”). Ich bot an, zum nächsten Comic-Treff das Quiz auszuarbeiten und hatte bereits zum Tagesende eine Reihe kniffliger Fragen. Nach dem Stammtisch eilte ich noch in den Hackspace und war überrascht, M. (vor seinem Reiseantritt) anzutreffen. So verabschiedete ich mich ein weiteres Mal von ihm.

11.01.16 : Wochenstart wie immer? Jein, denn am Abend ging ich ins Kino zur OmU-Veranstaltung von “The Danish Girl”. (Mein erster Kinobesuch im Jahr 2016.)
STEREO_gelbWie schon der Trailer andeutete, sollte es dramatisch werden. Was ich allerdings vor der Sichtung noch nicht ahnen konnte, ist, wie gut mir das Schauspiel von Alicia Vikander gefallen würde. Dagegen machte Eddie Redmayne eher einen suboptimalen Eindruck… oder es lag vielleicht an der Figur. Wo der Film neben den Darstellern auf jeden Fall noch punkten kann, ist sowohl die Ausstattung als auch die Landschaftseindrücke. (7/10)
Danach verwaltete ich noch ein paar Dateien auf den Redaktionsrechnern und ging entsprechend spät nach Hause.
Ach ja, die Meldung über das Ableben David Bowies ging natürlich nicht an mir vorbei. Es schockierte mich und machte mich traurig… zumal gerade sein neues Album „Blackstar“ erschienen ist.

12.01.16 : Das Highlight meines Dienstags war wohl die Sichtung der Golden-Globe-Verleihung, die ich eigentlich schon am Vorabend sehen wollte. Leider nicht meine Lese-Marathon durch das aktuelle Marvel-Comics-Event “Secret Wars”. Die Meldung über einen baldigen Abschluss hat mein Interesse dann doch mehr geweckt als in den Monaten davor. Und was ich bekam, was mir zu “meta”. Beeindrucken konnte das Artwork.

13.01.16 : Der Mittwoch glich überraschend stark dem davorigen, denn nach dem Treffen der Musikredaktion fand sich eine kleine Gruppe noch im Café Marat wieder. Dort traf ich auch C., mit der ich über eine mögliche Sondersendung sprach. Kurz darauf erreichte mich eine enttäuschende Nachricht, von der ich mir allerdings nicht den Abend verderben ließ. Und ja, auf dem Heimweg trug ebenfalls ein Besuch im Geier zum “Déjà-vu-Eindruck” bei.

14.01.16 : Dass ich diesen Donnerstag nach der Arbeit abermals die Frieda 23 aufsuchen würde, ergab sich relativ kurzfristig. H. wollte mit mir über Web-Dinge sprechen. Danach ging ich mit N. nach Hause, wo ich mir ein paar Folgen “Family Guy” gönnte.

15.01.16 : Zum Auftakt in den Feierabend stand bei mir wieder eine Radiosendung auf dem Plan, für die mich fast zu umfassend vorbereitet hatte. (Stichwort Wikipedia-Day.) Zum Abend besuchten mich Freunde in der Frieda 23. Wir plauschten, sahen SNL-Sketche sowie “Carpool Karaoke”-Videos. Und dann ging es für die Runde zum Kino ins Erdgeschoss. “Raiders Of The Lost Ark” (bzw. der erste “Indiana Jones”-Film) kam innerhalb der Schatzkiste-Veranstaltungsreihe in der OV-Fassung im LiWu. Ich war überrascht, wie wenig ich von der Handlung noch im Kopf hatte. Allein die Eröffnung oder der Abschnitt mit dem Schiff/U-Boot. Alles in allem ein gelungener Abenteuerfilm – selbst nach 30 Jahren noch.

wtg_jaz16.01.16 : Wochenende! Ausgeschlafen erledigte ich den Einkauf und beschloss zu kochen. Das Werkeln in der Küche gestaltete sich als etwas chaotisch, zumal ich über den Verbleib einiger Gewürze unzureichend informiert war. Na ja, das Ergebnis war dennoch mächtig und sehr sättigend. Fast schon zu viel, da ich am Abend noch unterwegs war. Zusammen mit A. ging ich zum JAZ, wo wir etwa eine halbe Stunde auf den Einlass warteten. Kurze Zeit später gesellte sich noch K. dazu. Grund für einigen Andrang war das Konzert von Waving The Gund – mit Pöbel MC als Eröffner. (Mein erster Konzertbesuch 2016.) Der Saal war brechend voll. Die Luft (dank Rauch-Erlaubnis) entsprechend stickig. Wir hielten uns eher im hinteren Bereich auf und sahen die Menge abgehen. Danach redeten wir noch eine Weile, gingen nach Hause und trafen überrascht noch auf J., die gerade da hinwollte, wo wir herkamen. Als ich zu Hause ankam, war ich immer noch satt.

Es verbleibt um ein paar Erlebnisse reicher
F.

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Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

Logbuch : spätsommerlicher Herbst oder herbstlicher Spätsommer

September 29, 2014

Man möge mir die triviale Wetter-Anspielung (bereits im Titel) verzeihen. Vielleicht berichte ich zu oft über das Wetter dieser Tage. (Im Radio.) Oder ich füge hinzu, dass die Uneindeutigkeit der Jahreszeit mit meinem Gemüt übereinstimmt.

20.09.14 : Ein weiterer ruhiger Urlaubstag in der Heimat. Inklusive gutem Wetter, Lesestoff und der Laune, Stunden in der Küche zu verbringen. Das resultierende Gericht (Bœuf bourguignon) kann sich sehen lassen, wird aber erst mal nicht in meine Top Ten einsteigen können.

21.09.14 : Passend zum Urlaubsende wechselte auch das Wetter. Schon die Brötchen konnte ich im Regen holen. Der Tag verging sehr schnell, der Zug wollte erreicht werden. Die Fahrt hatte einen Umsteigebahnhof mehr. Unterwegs las ich weitere Ausgaben von „The Superior Foes Of Spider-Man“, einer Comic-Serie, die mich zum Lachen bringt.
In Rostock angekommen war ich nur kurz zu Hause und dann schon wieder unterwegs. Beim Treffen der IT-Gruppe wollte ich mich mit der VPN-Einrichtung vertraut machen, was allerdings verfrüht abgebrochen werden musste, da das komplette Haus-Netzwerk ausfiel.

22.09.14 : Ich weiß nicht, woran es lag, aber diese Woche fing ich sehr früh an. Büro, Montagsrunde, Büro, Sporträumlichkeiten, zu Hause. Infotainment, musikbezogene Bloggerei und Recherche für den Dienstag.

23.09.14 : Und dieser fing sogar noch früher an – und dabei irgendwie erstaunlich plangemäß. Noch bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein paar Meldungen zusammengetragen. Und da machte die Vorbereitung für die Radiosendung fast schon wieder Spaß, weil aureichend Vorbereitungszeit vorhanden war. D., der eigentlich diese Vorbereitungszeit miterleben sollte, war jedoch nicht so pünktlich. Tat meiner Gelassenheit aber keinen Abbruch. Selbst kleine Fehlerchen konnten daran nichts ändern. Ich denke heute noch gern an meine ungewollt wohl lustigsten Sportnachrichten.
Zum Abend hin machte sich die Kürze der letzten Nacht bemerkbar, und ich konnte den Weg ins Schlummerland kaum erwarten. Nur bedingt tat es mir da leid, einer Anfrage zum Konzertbesuch im PWH absagen zu müssen.

24.09.14 : Einen Tag mit Hetzerei zu beginnen, vermeide ich eigentlich gern – aber der Plan ließ es an diesem Mittwoch nicht anders zu, wenn ich alle Stationen abhaken wollte. Und so wechselte ich von einem Meeting zum nächsten – mehr oder weniger. Und zum Tagesabschluss stand dann noch die LOHRO-Vollversammlung an. Dort wurde ich ohne Vorwarnung für ein Gremium vorgeschlagen, was mich kurzzeitig in einen Gewissenskonflikt brachte. Glücklicherweise war nach der Wahl für mich vor der Wahl – also alles entspannt. Und dann ermüdend.

25.09.14 : Einen anstrengenden Tagesstart später war ich schon wieder auf „Meeting-Modus“. Zum Abend hin schaute ich noch in den Redaktionsräumen vorbei, um Musik einzupflegen und erlebte nebenbei das Ende einer emotionalen Abschiedssendung. Dann widmete ich mich wieder der Arbeit und kam im Dunkeln wieder nach Hause. Ich betone diese Tatsache, weil mir zu dem Zeitpunkt die schwindende Sonnenscheindauer auffiel. Ich rechnete abermals mit einem kurzen Abend, hatte aber nach ein paar TV-Inhalten sogar noch Lust auf Musik und auf Comics.

26.09.14 : Für den Freitag wollte ich Tagesinhalte nach vorne verlegen und genau dies gelang mir. Nebenbei ergaben sich ein paar Termine für die kommende Woche. (Stichwort Frühschichten.) Am Nachmittag fand ich mich bei LOHRO ein, sinnierte mit L. ein wenig über Verwaltungsabläufe, schaute D. bei seiner ersten Sendung zu, nahm am IT-Treffen mit M. teil und ließ dann den Tag (bzw. die Arbeitswoche) mit einer gemütlichen Abschiedsfeier ausklingen. Diese hätte mich in den frühen Morgenstunden beinahe noch in den ST-Club geführt. Aber das musste ich dann doch nicht haben.

27.09.14 : Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn auch so gelang es mir am Samstag, nicht mehr rechtzeitig beim Bäcker zu sein, um noch Brötchen zu bekommen. Also unternahm ich eine separate Tour. So viel sind mir die präferierten Brötchen dann doch auch wert. Zwei „Late Late Show“-Folgen später wurde es wieder Zeit, in die Gänge zu kommen, da ich mich mit K.(1) zum Kinobesuch verabredet hatte. Zufälligerweise trafen wir uns bereits in der Straßenbahn und unterhielten uns über den ersten „Sin City“-Film sowie die Werke des Frank Miller, zu welchen ich eine „schwierige“ Meinung habe.
„Sin City 2“ (wie der Film in Deutschland heißt) sollte besser beim Originaltitel bleiben, denn ein wirklicher zweiter Teil ist es nicht. Einige Handlungselemente sind nämlich auch während und vor dem ersten Film einzuordnen. Wirklich viel Mühe haben sich die Macher nicht gegeben. Und das 3D ist wieder Futter für mein innerliches Wutbürgertum. (Stichwort Abzocke.) Fazit: nur wenn du Spaß am ersten Film hattest, könntest du einen Blick auf „A Dame To Kill For“ werfen. Ansonsten verpasst man nichts. Schade eigentlich. (6/10)
Weniger schade war die überraschende Einladung zum Flammkuchen bei K.(2), der ich gern gefolgt bin. Das Rezept war von irgendeinem TV-Koch, welcher auf Blätterteig und Homig setzt. Ja, und das hat schon einen Unterschied gemacht.
Anschließend ging ich zu K.(3)’s Abschiedssause, wo es u.a. 80s-Musikklassiker und ein wenig Akustik-Konzert-Feeling gab. Dazu heitere Menschen bei einem weniger heiteren Anlass. (Nicht zu vergessen die sehr toleranten Nachbarn.) Weiter ging es mit dieser Mischung (minus die Nachbarn) ins JAZ, wo (wie könnte es neuerdings anders sein) Deep House gespielt wurde. Ich würde zwar nicht behaupten, dass mein Gefallen daran größer geworden ist, wohl eher das Verständnis.
Ich musste grinsen, als ich das JAZ bei zunehmendem Tageslicht verließ – ist mir doch genau dies auch bei meinem ersten JAZ-Besuch im Mai so passiert. Tja, dann wieder ein Abschied. Wieder ein sehr spätes (bzw. frühes) Schlafengehen…

28.09.14 : So etwas kann dann nur konsequenterweise mit einem späten Tagesbeginn weitergehen. Der Staffelstart von „Saturday Night Live“ (Season 40!) verschönerte dies dennoch. S. bot am Vortag an, mir Franzbrötchen aus Hamburg mitzubringen, was ich (natürlich) nicht ablehnen kann. Diese holte ich mir sozusagen als Frühstück ab. Tja, und dann auf dem Weg zu einem weiteren IT-Treffen wurde ich melancholisch. Einerseits durch die Abschiede und andererseits dank des Wetter (siehe Überschrift).
Beim Treffen beendete ich die VPN-Einrichtung via Tunnelblick, verwertete mit den anderen restliche Bratwürste und vergaß die Melancholie. Fast schon wie eine Belohnung, war ich dann sogar erfreulich zeitig wieder zu Hause.

29.09.14 : Diese Woche fing für mich mit Eile an, was sich aufgrund aufeinander prallender Zeitfenster von Vorhaben ergibt. Mir gelang es zwar, rechtzeitig bei der Montagsrunde zu sein, aber von Freude darüber kann nicht die Rede gewesen sein. Ansonsten Business as usual… für einen Montag. Vielleicht mit der Ausnahme, dass ich mich wieder auf neue „Family Guy“-Folgen freuen kann.

Es verbleibt mit Recherche auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : zu viele Ninjas

Januar 13, 2013

Auch wenn ich es vielleicht besser hätte wissen sollen, überrascht es mich doch erneut, dass eine ganze Woche seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Damit wird das wieder ein waschechter Wochenrückblick. (Für Themen-Beiträge fehlt mir dieser Tage die Lust.)

Gibt es bessere Wege, als die Woche mit einem Kinoabend zu beginnen? Wahrscheinlich. Aber ich bin da nicht wählerisch. „Life Of Pi“ wollte ich gern noch in 3D sehen, und freute mich, dass G. und U. den Film auch dabei waren bzw. das Werk interessant fanden.

Am Dienstag war ich abends einkaufen und danach wieder in Film-Laune. Ich sah mir „Game Change“ an, einen amerikanischen TV-Film über die umstrittene Wahlkampagne mit Sarah Palin. Grund? Neugier – und nicht zuletzt die vielen Nominierungen für Emmy-Awards. Fazit: ich fands unterhaltsam und schockierend zugleich – nach dem Motto: wenn auch nur 20% davon wahr sind…

Mittwoch war nicht viel los. Ende.

Am Donnerstag hatte unsere lokale Couchsurfing-Gruppe ihr erstes Treffen in diesem Jahr. Ort war das Humboldt, wo ich lange nicht mehr war. Ist immer noch sehr gemütlich da. Unsere Gesprächsthemen gingen von Silvester-Erlebnissen über Fremdsprachen-Kenntnisse bis zu Politik. Es war schön, alte bekannte und sogar neue Gesichter zu sehen. (Anmerkung für mich: ich hätte gern Nachhilfe in Sachen „friendly banter“.)

Die Freude, dass der ST-Club am Freitag wieder zu einer Bad-Taste-Party einlud, war im Bekanntenkreis groß. Und so zogen wir nach der Einstimmung bei G. spät los, um dort angekommen erstmals eine volle Garderobe zu bemängeln. (So was habe ich auch noch nicht erlebt.) Na ja, davon ließ sich unsere Laune nicht verstimmen und wir hatten Spaß auf der sehr gefüllten Tanzfläche.

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich Samstag aufgestanden bin. Das ist der Vorteil, wenn es mehr oder weniger irrelevant ist, weil die Freizeit zur Abwechslung Planungspausen aufweist. Jedenfalls begann ich mit Staffel 4 von „Family Guy“ und las Comics. Darunter den Neustart der „Fantastic Four“ (in Kombination mit der Schwester-Serie „FF“) – beides nun geschrieben von Matt Fraction, der auch gleich zu Beginn seines „Runs“ erklärt, warum sich beide Serien sehr gut ergänzen. Mir fiel da gleich ein, dass ich den Vorgänger-Run (geschrieben von Jonathan Hickman) noch zu Ende lesen wollte. Keine Ahnung, wie viele Hefte mir da noch fehlen. Egal. War jedenfalls sehr gut geschrieben und wurde verdient mit einer Nummer 1 ausgestattet, da es Neulesern den Einstieg erleichtert (obwohl doch einiger Ballast an Vorgeschichte mitgenommen wurde).
Beim Einkauf am Nachmittag wurde ich zweimal schwach. Was gehe ich auch hungrig los? Nummer 1 war die „hatte ich noch nicht“-Reaktion auf eine neue Müller-Milch-Sorte (Pancake), die durchaus lecker schmeckt, und Nummer 2 war der letzte halbe Mandelkranz in der Auslage bei Bäcker Junge, den ich als Zeichen des Schicksals sah, als ich an der Reihe war. Jeglicher Zuckermangel war danach definitiv behoben.
Zum Abend sah ich noch ein paar „Family Guy“-Folgen, genoss den restlichen Lachs-Frischkäse (der musste weg) mit frischem Brot und bereitete mich auf einen „Kulturschock“ vor. Warum? Der Film „Sound Of Heimat“, der im LiWu-Kino lief, und den ich mir dank F. vermerkt hatte. Zwar gab es spaßige Momente, aber auch viele „ernste Töne“ kamen zur Sprache. Die Frage, warum wir unsere alten Volkslieder nicht mehr so gut kennen, wurde dementsprechend auch mit Verweis auf unsere dunkle Vergangenheit beantwortet. Wie gut, dass es Initiativen gibt, die sich um die Wiederentdeckung unseres Kulturgutes kümmern.

Heute wollte ich endlich erfahren, wie der neue Spider-Man geschrieben wird – und so las ich mich durch die Abschluss-Geschichte der nun eingestellten Reihe „Amazing Spider-Man“ bis zur Erstausgabe der neuen Serie „Superior Spider-Man“. Fazit: ja, nett, aber nicht so umwerfend.
Danach ging es zum „Großprojekt“ für dieses Wochenende. Ich wollte endlich wieder ein (Papier-)Paperback lesen, von denen ich einen kleinen Stapel habe. (Comics wieder.) Die Wahl zwischen Mystique und Elektra entschied Letztere, da ich da mehr Geld dafür zahlte und mir der Autor dieser Tage mehrfach in meinem tumblr-Feed begegnete (indem er dort Leser-Fragen beantwortete). Der Band „Elektra by Greg Rucka – Ultimate Collection“ beinhaltet (wie der Titel sagt) alle Hefte der damaligen Comic-Reihe (Start 2001) von diesem Schreiberling. Leider übernahm dieser erst ab Nummer 7 die Serie von Brian Michael Bendis. Wieso leider? Nun, ich fange lieber am Anfang an – und las also noch die Vorgängerhefte. Und ja, der Serienauftakt ist wirklich stark. Da fiel das Weiterlesen auch nicht schwer. Das Paperback gefiel mir überwiegend, hatte aber auch so seine Schwächen – gerade, wenn es wieder zum Ninja-Gemetzel kommt, welches in dieser Ecke des Marvel-Universums unausweichlich erscheint. (Überraschenderweise verzichtete man dafür in den insgesamt 22 Heften auf einen Daredevil-Gastauftritt.) Na ja, die Serie war mit dem zweiten Autorenwechsel zwar noch nicht beendet, aber ich bin erst einmal bedient.

Nun, damit bin ich wortwörtlich am Wochenende. Hätte zwar gern noch politische Themen angeschnitten (habe heute einen langen Artikel über Amerikas Bailout gelesen) oder Gesellschaftskritik geübt (Feminismus und Lego), aber würde das ungern in wenigen Sätzen abtun. Wäre also was für die Zukunft.
Ach ja, eine kleine Meldung am Rande: ich habe meine Dankliste reaktiviert. Dabei schreibt man zum Ende eines Tages auf, wofür man dankbar ist. Ist manchmal gar nicht so leicht, soll aber gewissermaßen für mehr Ausgleich sorgen.

Es verbleibt mit mittlerweile 2 E-Readern
F.

Logbuch : Restkekse

Januar 6, 2013

Seitdem ich darauf verzichte, Musik-Titel als Überschrift zu nutzen, fällt mir der Anfang eines Eintrags manchmal schwerer – allein wegen dem fehlenden Titel. Na ja, Sachen gibts. Es folgen ein paar spannende Absätze aus meinem ereignisreichen Leben.

Wo war ich denn stehen geblieben? Ach ja, der Jahreswechsel. Ich habe mir ja nur den „Pflichturlaub“ genehmigt, wodurch es für mich gleich nach Neujahr wieder zum Arbeitsplatz ging. Und diese ersten Arbeitstage waren sehr entspannt, weil ein Großteil noch im Urlaub war.

Am Donnerstag bin ich sogar unerwartet früh aufgestanden und habe das erst nach dem Kinobesuch (letzter Eintrag) gemerkt. Für Freitag hatte ich die Wahl zwischen Theaterbesuch und Heimfahrt (hinsichtlich Abendgestaltung). Habe mich für Letzteres entschieden und dabei Lieder von Kelly Clarkson gehört, die ja vor Kurzem ihre erste Greatest-Hits-Sammlung herausgebracht hat. Also, so „great“ finde ich ihre Hits eigentlich nicht. War halt die Neugier, das gesammelte Songmaterial am Stück zu hören. Nach 12 Liedern hatte ich aber bereits genug, wobei mir ihr aktuelles Werk „Catch My Breath“ noch am besten gefiel.

Am Wochenende tobte ich mich erneut in der Küche aus und habe eine außergewöhnliche Nudelsauce zubereitet. Statt Jagdwurst mit Bierschinken und statt Tomatenmark mit Chili-Sauce als Grundbasis. Und dann hatten wir noch Streukäse. Ich fand es gelungen.

Was habe ich tagsüber gemacht? Kommt eh keiner drauf. Ich habe eine komplette Staffel „Family Guy“ geguckt (Season 3). Ich weiß auch nicht, wie ich mal ohne diesen „Blödsinn“ leben konnte. Fühlte mich jedenfalls sehr unterhalten.
Ebenfalls abschließen konnte ich mit einem Film, den ich wohl im September begonnen hatte. Ja, wie bei Büchern kann ich auch bei Filmen pausieren. (Fragt nicht, wie lange ich für „The Help“ gebraucht hatte.) Und zwar weiß ich nun, wie „Submarine“ ausgeht. Und hui, das Drama erreicht ganz schöne Tiefen zum Showdown. Im Nachhinein kann ich nicht sagen, dass ich den Hype (wie er mir im Netz begegnete) nachvollziehen kann. Wahrscheinlich liegt das einerseits an der Zeitära, in der die Handlung spielt, und andererseits an der „Kultur“ bzw. dem Verhalten von Hauptfiguren. Na ja, aber technisch ist der Film schon sehr gut. Plus: schöner Soundtrack.

Ach ja, die Kekse. Da waren noch Reste von der Weihnachtszeit – und ich war fleißig, die zu beseitigen. Ebenso stolz bin ich auf meinen Räumeinsatz ins Sachen Dekoration. Normalerweise hasse ich solche Aufgaben ja, aber heute ging es. Auch wenn mich der Nadelbaum oft gestochen hat. Dafür durfte er dann vom Balkon aus das Fliegen lernen.

Und schließlich noch Meldungen aus der Lese-Ecke: bin immer noch mit „Rising Stars“ beschäftigt, was auch keine Kunst ist angesichts der vielen Kapitel. Dennoch lockten mich heute auf der Zugfahrt ein paar Marvel-Comics aus der Gegenwart.
Die neue „Iron Man“-Serie hatte im Paniniforum schon einen durchwachsenen Ruf erlangt. Und das kann ich nun verstehen. Denn auch wenn mit dem neuen Kreativteam frischer Wind (unter dem Label „Marvel Now“) Einzug hält, haut mich weder die Handlung noch die Optik um. Da fand ich den letzten Neustart vor ein paar Jahren besser (War wohl damals zum Start des ersten Kinofilms).
Ansonsten werde ich demnächst wegen meiner Neugier nicht darum kommen, wieder in „Spider-Man“-Comics reinzuschauen. Grund ist zum Einen das Lob zur aktuellen Jubiläumsnummer 700 und zum Anderen der bevorstehende… Neustart. (Ja, Comics mit einer „Nummer 1“ bzw. #1 regen halt den Verkauf an.) Und ich beschwere mich nicht (mehr), da es gelegentlich auch bei mir wirkt. (Immer diese Medien-Manipulation.)

Es verbleibt mit Zuversicht für die kommemde Woche
F.

A fear of falling under

Februar 20, 2011

Ich bin immer wieder erstaunt, nach einer Weile Neues in längst bekannter Musik zu entdecken. So zum Beispiel bei diesem Titel, mit dem Darren Hayes sein letztes (Doppel-)Album eröffnet und welcher nahtlos in den zweiten Titel „Who would have thought“ übergeht. Der Ex-Frontmann von Savage Garden überzeugt mit nettem Electro-Pop, der relativ unbekannt ist.

So… Woche fast um:
(Wer glaubt, dass ich an dieser Stelle nochmal einen Blick in den Kalender werfe, irrt sich… nicht. ^^ )
Ach ja, da gab es die Grammies oder Grammys, welche in diesem Jahr irgendwie nicht so spektakulär wirkten wie sonst, was vielleicht daran liegt, dass einige Auftritte schon mal woanders zu sehen waren (siehe Rihanna und Eminem).

Was ebenfalls noch nachwirkt sind „Erkenntnisse“ aus Gesprächen über Wirtschaft und Politik – was bei dem einen Frühstücksfernsehen „Berliner Frühstück“ genannt wird, könnte ich glatt „Rostocker Mittag“ nennen. ^^
Aber so lustig ist das eigentlich nicht, da sich die meisten Themen schnell in die Abteilung „was an der Welt faul ist“ einordnen lassen. An der Stelle frage ich mich immer, ob sowas nicht mal in Filme oder Comics verpackt werden könnte.
(Ich hoffe nur, dass es da keinen Zusammenhang mit Alpträumen gibt, die kürzlich meinen Schlaf „beeinflussten“.)

Ansonsten hatte ich noch eine ordentliche Dosis „Family Guy“ in den letzten Tagen und frage mich, wie ich nur ohne die Serie auskommen konnte. In einer Zeit, in der die Simpsons und Futurama nur noch gerade so erträglich sind, wissen F.G. und South Park immer noch gekonnt zu unterhalten.
(Das erinnert mich daran, dass ich noch „American Dad“ antesten wollte.)

Und sonst gibt es endlich wieder eine Erfolgsmeldung aus der Lese-Ecke zu berichten: Ich habe endlich wieder ein Buch in die Hand genommen und bin sogar guter Dinge, es bald abschließen zu können. Es sind ja auch „nur“ unter 400 Seiten.
Nebenbei bin ich mal wieder auf der Seite lovelybooks gewesen, nutzte den Aufenthalt sowohl für ein Update als auch für ein paar kurze Rezensionen und konnte feststellen, dass mein Bibliothekar-Status weg ist. :-/
Na ja, dafür (also fast schon als Rache) fahre ich auch zweigleisig, da ich noch bei goodreads angemeldet bin – ebenfalls einer Lese-Community.

Probiert und für gut befunden: Aloe-Vera-Joghurt – relativ geschmacksneutral, aber interessant dezent, wobei ich mich frage, ob man es merken würde, wenn die wenigen „Fruchtstücke“ von einer Gurke kommen würden. ^^

Und am Wochenende konnte ich erneut feststellen, dass Nudossi einfach am besten schmeckt, wenn der Becher frisch geöffnet ist. Schade, dass dieses Aroma nach ein paar Wochen wieder weg sein wird.

Außerdem habe ich eine indirekte Vereinbarung mit mir selbst gebrochen, denn ich wollte eigentlich nicht so bald wieder Pudding kaufen. Aber die eine Sorte kannte ich noch nicht und war im Angebot. Ich schiebe die Schuld also teilweise auf die Neugier und die Sammel-Laune.

Schließlich noch ein Ausblick:
Bald werden die Oscars verliehen und ich werde mich bemühen, davor noch zwei Filme zu sehen, die einiges an Medienecho erzeugt haben – „The King’s Speech“ und „True Grit“. Damit gehe ich indirekt sogar ein kleines Risiko ein, da dies Filme sind, die eigentlich nicht in mein Interessenfeld fallen (Historienschinken und Western). Dazu dann bestimmt bald mehr.

Es verbleibt heute angstfrei
F.

PS: ich frage mich gerade, inwiefern ich mehr Kategorien gebrauchen könnte.

PS²: ja, ich halte weiterhin an dem Vorhaben fest, den Output hier zu erhöhen.

Everything has changed

Januar 2, 2011

Die Link-Generierung der WordPress-Oberfläche lässt mich erahnen, dass ich diesen Titel der Band Stanfour scheinbar schon einmal benutzt habe. Warum also diese „Wiederholung“? Ganz einfach. Es ist mein Lied des Jahres 2010 – jedenfalls wenn es nach den Statistiken meines last.fm-Profils geht. Die komplette Auswertung mit den anderen Kategorien in Sachen Musik hebe ich mir für morgen auf. Ist ja nicht umsonst der erste „Music Monday“ im neuen Jahr.

Ja, und damit wieder einmal auf an die lustige Tradition, die Woche mit einem Blogeintrag zu beenden:
Wow – so meine Reaktion auf den Blick in den Kalender der letzten Woche. Da steht absolut nichts drin. Sehr schön. Das zeigt, dass ich auch mal die Tage an mich vorbeiziehen lassen kann. Darüber hinaus verkürzt es diesen Rückblick hier.
Also im Wesentlichen war ich in den vergangenen Tagen als Leseratte aktiv. Ich habe mich durch so viele Comics geschnuppert wie schon lange nicht mehr. Sogar heute habe ich noch 2,5 Paperbacks geschafft. Viele Eindrücke habe ich sogar online festgehalten – als kurze Rezension auf der Plattform Goodreads, die internationale Version von LovelyBooks. Hm, vielleicht sollte ich die Artikel mal kopieren. ^^

Und sonst? Ja, der Jahreswechsel war auch ganz nett – habe mich auch bemüht, meinen Schlafrhythmus nicht total aus dem Ruder laufen zu lassen. Immerhin gilt es ab morgen wieder frisch ans Werk. Irgendwie weiß ich gerade nicht, ob ich mich darauf freuen soll. So im Hinterkopf kreisen schon die ersten Aufgaben. Aber noch kann ich die gut verdrängen. Überhaupt merke ich jetzt erst gerade, wie unglaublich stressfrei die letzte Woche war.

Sonst noch etwas? Ja, ich wollte eigentlich ein paar Filme schauen, habe das aber leider nicht wirklich geschafft. Stattdessen bin ich nur durch die zweite Staffel von „Skins“ gekommen und habe jüngst noch ein paar Folgen „Family Guy“ genossen. Aber laut meinem Kino-Planer können die nächsten Wochen mit ein paar interessanten Veröffentlichungen aufwarten, angeführt von dem meinerseits sehnlichst erwarteten „Tron: Legacy“. Im Internet habe ich bereits den ersten Verriss überfliegen können. Aber ich lasse mich davon nicht abschrecken, denn es gab auch reichlich positives Feedback.

Ja, zugegeben, meine Tage sind arg medienorientiert zur Zeit – Bücher, Filme, Serien, Musik – die große Eskapismus-Armada eben. Theoretisch hätte ich auch mal wieder kreativ werden können, mit Stift, Tastatur oder Maus. Wobei… ein Blogeintrag kommt ja auch nicht so ganz aus dem Nichts. Nur bastele ich hierbei nicht an Versen oder Dialogen.

Noch ein paar Gedanken zu 2011? Na ja, wird bestimmt wieder ein paar Tage dauern, bis ich die neue Ziffernkombination verinnerlicht habe beim Datum-Schreiben.
Vorsätze? Nein, dazu brauche ich keinen Feiertag. Bzw. aktuell habe ich da keine. Das erinnert mich an Geburtstage, an denen man auch oft vermittelt, dass es doch immer schön so weitergehen soll etc. Überwiegend auf die Gegenwart fixiert zu sein, hat sich da als Strategie bisher ganz gut bewährt.
Da können einem Politiker fast leidtun, die sich mit Haushalten von irgendwann auseinandersetzen müssen –  ist andererseits auch mit dem Beruf verbunden und da geht es mir nicht sonderlich anders. Insofern kein Mitleid.

Zum Abschluss noch die Randbemerkung, dass ich zu diesem Jahreswechsel keine große Rundum-Aktion in Sachen Blogs unternommen habe. Ich werde das einfach bei Gelegenheit nachholen. Wie gesagt: einen feierlichen Anlass sehe ich nicht als Notwendigkeit.

Es verbleibt zum Jahresstart 2011
F.

Devastated

Januar 18, 2010

Auch wenn der Titel in Bezug auf das winterliche Wetter übertrieben klingen mag und auch gar nicht meine Situation wiedergibt, habe ich mich trotzdem für diesen medium-schnellen Song von Space Cowboy entschieden, da er bei mir relativ gut in Erinnerung blieb. Generell klingt die neuere Musik dieses Künstlers sehr nach Lady GaGa, was meiner Meinung nicht nur am selbem Produzenten (RedOne) liegen kann. Denn obwohl neuerdings in Pop-Liedern die Produzenten genannt werden (man könnte „Audio-Label“ dazu sagen), sind die Sounds mitunter doch schwierig, eindeutig Produzenten zuzuordnen. Ich nenne mal zwei Beispiele: Midi Mafia produzierten ein paar Songs für Justin Biebers Album „My World“ und das hört man gleich in den ersten Sekunden. Aber mein Paradebeispiel bei Produzenten, die sich gern im Lied nennen lassen, ist Darkchild (alias Rodney Jerkins), zu dessen Klientel unter anderem Brandy, Whitney Houston, Destiny’s Child, Janet Jackson und Lady GaGa gehören.

So… das war eine sehr ausschweifende Einleitung für einen Hobby-Musik-Experten (erhöhtes Tag-Aufkommen). Aber nein, noch ist sie nicht vorbei ^^ – wo ich schon bei Lady GaGa angekommen bin, kann ich nicht davon ablassen und erwähne nochmal, dass ich instinktiv geahnt habe, dass deren aktuelle Single „Bad Romance“ das Zeug für eine Nummer 1 hat. Und siehe da, meine Einschätzung war gut.

Gut, nun zur vergangenen Woche:
Diese begann damit, dass ich mir ein sehr aufrüttelndes Drama (Film) angesehen habe, was mich mit der Frage zurückließ, wie ich bloß darauf aufmerksam geworden bin. Nicht falsch verstehen, der Film war sehr gut, aber auch sehr abgedreht.
Weiter ging es mit einem Kinobesuch zu Heath Ledgers letztem Film, der in der Abteilung Fantasy eine Mischung als Erwachsenenmärchen und Komödie darstellt. Apropos Darstellung – so überragend war seine nicht. Bei der Hauptdarstellerin musste ich an die eine aus „Sin City“ denken, war es aber nicht. Und den anderen Schauspieler habe ich wiedererkannt, weil ich den neuling noch in „Von Löwen und Lämmern“ gesehen hatte.
Gefolgt wurden die Filmabende von einem Spieleabend. Im Nachhinein erstaunt es mich doch immer wieder, wie groß der Glücksanteil bei Poker ist. Und ich hatte ein überraschend glückliches Händchen an dem Abend. Da ist es fast schade, dass ich in zwei Kamikaze-Runden alles verscherbelt habe. Aber es war mir dann doch lieber, als die Chips einem ausgeschiedenen Turnierspieler zu überlassen. ^^
Darauf setzte sich die audiovisuelle Beschallung am Abend darauf fort, und zwar in der Form der beiden „Family Guy“-Folgen (bzw. Doppelfolgen), welche die Episoden IV und V von Star Wars nacherzählen. Meine Güte, war das lustig. Ich bin stark dafür, dass die restlichen Episoden auch noch in dieser Art interpretiert werden und es dann eine DVD-Box davon geben sollte. ^^
Der Film am Freitag war dann der grandiose „Club Las Piranjas“ dran, ein Film von und mit Hape Kerkeling, der gleichermaßen zynisch und lustig  ist.
Das Wochenende hatte dann noch einen sensibleren Romantikfilm parat, was demnach die Summe gesehener Filme auf 4 steigen lässt. ^^ Das dürfte etwas über meinem Wochendurchschnitt liegen, aber ist auch irrelevant.

Am Wochenende las ich außerdem wahrscheinlich mein letztes deutschsprachiges Comicheft, was mich irgendwie melancholisch hat werden lassen. Ich werde zwar in Zukunft weiterhin Comics lesen, aber mit Nummer 70 wurde die letzte von mir regulär gesammelte Serie eingestellt (die deutsche Version von Ultimate Spider-Man). Es ist von einem Neustart in neuem Format die Rede, was wahrscheinlich Paperbacks bedeutet. Und diese finde ich nicht so toll bzw. sind nicht zuletzt teurer als im amerikanischen Original.

Schließlich sei zur letzten Woche noch vermerkt, dass ich mit Owl City eine neue musikalische „Suchtquelle“ gefunden habe. Eigentlich hätte ein Liedtitel für diesen Eintrag herhalten sollen, aber das geschah schon anderweitig. Wie auch immer… ganz tolle Musik – synthetisch, elektronisch, melodiös und beinahe kitschig. ^^

Es verbleibt hoffentlich weiterhin schlitterfrei
F.