Posts Tagged ‘Einkauf’

Logbuch : ein Konto weniger

Dezember 28, 2013

Die Festtage sind vorbei und ich habe auch schon wieder Hungererscheinungen. Auch das Lesen geht ein wenig voran, wenn auch nicht so schnell, wie ich das wohl gern hätte. Tja, das von einem Menschen, der audio-visuelle Medien gern in höherer Abspielgeschwindigkeit konsumiert. Ist bei Büchern leider nicht drin.

gr_kfLesen an den Weihnachtstagen ist eigentlich schon irgendwie Tradition bei mir – und mir sogar lieber als das viele Essen. Aber so schlimm war die Banane-Sahne-Schoko-Torte aus der TK-Abteilung auch nicht. 😛
Und damit der Eintrag auch ein Bildchen hat, verweise ich hier auf meine aktuelle Lektüre.

Am gestrigen Freitag bummelte ich durch die heimatliche „Innenstadt“ (aka „durch den Ort“) und nahm erfreut wahr, dass der Alltag nach den Feiertagen wieder zurückgekehrt ist. Und dies nutzte ich zugleich für ein Vorhaben, welches ich eine ganze Weile auf meiner ToDo-Liste hatte. Ich löste mein erstes Giro-Konto auf, welches ich schon seit vielen Monaten nicht mehr nutzte und mich nur Geld verlieren ließ. Stichwort Gebühren. Dieses Kapitel ist somit zu Ende. Am liebsten hätte ich die EC-Karte selber zerschnitten, aber das Zugucken war auch akzeptabel.
Am Nachmittag fuhr ich wieder in die „Großstadt“ und bereitete mich auf meine erste Live-Sendung auf LOHRO vor. Die 2 Stunden im Studio kosteten mich nur wenige Nerven, da ich E-Fall-Maßnahmen erfolgreich umsetzen konnte. Insofern war meine Vorbereitung alles andere als umsonst. Für die Zukunft werde ich bei Notizen jedoch auf die Papierform zurückgreifen, weil es schon genug Displays bei all der Technik gibt. Im Anschluss gönnte ich mir ein leckeres Schawarma-Sandwich beim Falafel-Laden am Dobi.
Ursprünglich war dann ein Kinobesuch geplant, der aber tatsächlich von allen 3 Beteiligten abgesagt wurde. So verschiebt sich der Termin wohl auf morgen. Stattdessen widmete ich den Abend einem aufschlussreichen Meinungsaustausch mit K..

Zu den Highlights des heutigen Tages gehörten Standard-Einkäufe, zwei Folgen der „Late Late Show“ und ein Mittagsschlaf. Ganz nach dem Motto: Entschleunigung, da geht noch was.
Ich vermute, dass der Rest des Tages entsprechend spannend wird.

Es verbleibt heute als Couch-Potato
F.

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Logbuch : Frühjahrsmüdigkeit

Februar 3, 2013

In der Vorahnung, dass es mir heute abend schwer fallen könnte, einen Eintrag zu verfassen, tue ich das zur Abwechslung etwas früher. Sollte heute noch etwas Berichtenswertes geschehen, reiche ich das vielleicht morgen oder beim nächsten Eintrag nach.

Diese Woche fing so ziemlich identisch wie die Wochen zuvor an. Richtig spaßig wurde es erst am Dienstag-Abend, als sich die lokale Couchsurfing-Community im Studentenkeller einfand, wo wir eine Testrunde Sopio spielten. Außer mir kannte das Spiel keiner. Und da es eine relativ große Runde war, fielen mir die vielen Erklärungen etwas schwer. Im Anschluss daran vernahm ich irgendwann Bollywood-Gesang vom anderen Tischende und war mir sicher, dass die Runde für viele Beteiligte sehr unterhaltsam war.

Für den Mittwoch wurde der Kinoabend geplant. Zu schauen gab es „Lincoln“ – das neue Historien-Drama von Steven Spielberg, welches mit hochkarätiger Besetzung glänzt. Der Film ist auch sehr gut produziert. Jedoch sollte man ein wenig Interesse für den Inhalt mitbringen, denn sonst könnte die Überlänge spürbar werden. Ich vergebe 7 von 10 Punkten.
Kleine Randbemerkung: Ja, ich wusste nicht viel über die damaligen Umstände und war dementsprechend schockiert über die Korruption, welche bereits in einer so jungen und idealistischen Demokratie wie dem jungen Amerika ablief. Andererseits ist es auch erstaunlich, wie viel Fortschrittsgedanke in den Reihen der Republikaner scheinbar vorherrschte.

Am Tag darauf griffen wir bei der Mittagsrunde die Thematik um Korruption wieder auf und stellten fest, dass es wohl ohne gar nicht gehen würde. Dementsprechend wenig fiel uns ein, die Handhabe transparenter zu gestalten. Auch eine Ahndung ist eher sinnfrei, da es meist gesetzestreu passiert bzw. sich sonst andere Wege finden lassen würden.
Zum Abend besuchte ich M. in seiner neuen (großen) Wohnung. Wir redeten über Comics, was mir mehr Spaß macht, als ich es meist vermute, und über das Lehrer-sein.

Und dann der Freitag – der große Tag für C.. Zahlreich war der Andrang. Der Raum war voll. Es ging um neuzeitliche Geschichte. Dem Inhalt konnte ich überraschend gut folgen, wenn auch ich manche Formulierungen übertrieben komplex fand. Und dafür, dass es in einer zweiten Runde um allgemeine Fragen gehen sollte, war diese doch ziemlich dicht am Dissertationsthema. Egal. Die Leistung wurde einstimmig befürwortet und damit war die Stimmung gut. G. und ich ließen uns nicht zweimal bitten, beim Buffet-Verzehr behilflich zu sein. 😉
Danach war ich kurz zu Hause und machte mich für den Abend fertig, der mich zu Chris‘ neuer Bleibe führte. Dort fanden sich nach und nach ein paar heitere Iren und CS-Leute ein. Den einen Amerikaner habe ich bedauerlicherweise (noch in „Lincoln-Nachwirk-Stimmung“) etwas ungeschickt begrüßt – nach dem Motto „früher fand ich dein Land besser“. Na ja, kann passieren.
Der Weg zum Bunker, wo eine Erasmus-Party stattfand, wurde durch humoristische „Megafon-Ansagen“ erheblich aufgewertet – zumindest für die Beteiligten. (Vielleicht weniger für Passanten.)
Im Bunker spielten sie einen bunten Mix von Pop, Indie und Rock. Natürlich durfte „Gangnam Style“ da nicht fehlen. Nur stellte ich spätestens an dem Punkt meine Müdigkeit fest, da ich das Lied sonst wesentlich besser aufnehme als ich es an dem Punkt konnte. Mit anderen Worten: ich wollte nach Hause und bin dann auch gegangen. Zu Hause hörte ich noch ein paar Balladen und verschwand im Schlummerland.

Einen Samstag nahezu so früh aufzustehen wie an einem Alltags-Wochentag, ist für mich meist nicht so erfreulich. Keine Ahnung, welchen Eindruck ich auf L. gemacht habe, die ich zu meiner Verblüffung in der Bahn zum Bahnhof traf. Auf der Zugfahrt hörte ich viele mir altbekannte (rührende) Balladen, die ich immer noch mitsingen kann.
Für den Nachmittag stand ein Einkaufsbummel auf dem Plan, der bei Real neuerdings mit Murmeln prämiert wird. (Asterix-Murmeln) Zum Abendessen sollte es eigentlich Grützwurst geben, aber diese war nicht im Sortiment. Nicht mal an der Fleischtheke. Schade. (Ausweich-Option Kassler) Ich fand weiterhin noch eine „Ladenhüter-Saftsorte“, die einem praktisch hinterher geworfen wurde (bei über 70% Preissenkung). Ich kann nun sagen, dass Cocos-Ananas-Saft an und für sich gar nicht so übel schmeckt. Aber zum Normalpreis müsste ich den dennoch nicht haben.
Für den Abend habe ich neben ein paar erlesenen „Grab Bags“ (kleinen Chips-Tüten von meinen Reisen) noch an meine Tradition gedacht. So sah ich also erneut zum Murmeltiertag den Film „Groundhog Day“ („Und täglich grüßt das Murmeltier“) –  einer meiner Favoriten bzw. „All-Time Classics“.

Und heute? Heute habe ich ausgeschlafen! (Ja, das verdient ein Ausrufezeichen.) Nach dem Frühstück widmete ich mich einem weiteren Paperback aus meiner Reihe „Gelegenheitskäufe, die sich schon stapeln lassen“. Es ging wieder um die Wildcats, ein Superhelden-Team, welches aktuell keine laufende Serie hat, mich aber komischerweise noch fasziniert. Und so würde ich auch das Paperback bewerten: nur was für Fans.

Es verbleibt sehr nachdenklich
F.

Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.

Dorchester Hotel

Dezember 6, 2009

Der heutige Titel ist sowohl eine Adresse in London als auch ein Song der schwedischen Band The Sounds. Um genau zu sein, ist es sogar das Lied, mit welchem ich erstmals von dieser Gruppe gehört habe. Mittlerweile habe ich deren Album „Crossing The Rubicon“ schon ein paar mal durchgehört und bin kurz davor, Fan der Band zu werden. Wer neugierig ist, kann sich mal auf deren Homepage oder Last.FM-Profil umschauen und findet vielleicht noch ein paar Gratis-Downloads zum Reinhören.

Die Woche geht, der Stress kommt, könnte ich voraussagen. Aber Details erfahre ich dazu erst morgen, wenn die neue Arbeitswoche beginnt. So viel zum Ausblick.
Das Wochenende verlief beinahe gewohnt unspektakulär, wenn nicht ein vorweihnachtlicher Shopping-Trip nach Stralsund die Ruhe unterbrochen hätte. Resultat: Es wurden Waren im Wert von mehr als einer Monatsmiete erworben.
Braver Konsument, brav!
Na ja, immerhin gibt es nun auf der einen Seite beruhigte Gemüter hinsichtlich Heiligabend und auf der anderen Seite Erleichterung, das Finanzmittel für vernünftige Zwecke investiert wurden. Um nicht zu sagen: Manche Sachen kauft man besser nicht allein.

Ansonsten habe ich genau ein Comic gelesen. Dafür war es wahrscheinlich das beste der letzten Woche, denn Brian Michael Bendis schreibt dieser Tage einfach umwerfend gut. Ich denke, ich sollte besagtem Autor bei Gelegenheit einen ganzen Eintrag widmen, weil mich seine Werke schon einige Jahre herrlich unterhalten.
Ach, und auch meine aktuelle Lektüre hält mich im Bann. Ich nähere mich der Hälfte, was die Kapitel angeht, und es ist spannend. So gefesselt vom Plot machen Lesephasen echt Spaß.

Schließlich sei auch hier noch erwähnt, dass ich mit Tumblr ein weiteres „Netzwerk“ entdeckt habe (schuldig daran ist John Mayer), welches ziemlich an Twitter erinnert. Tja, und mit Nutzung einer weiteren Plattform kam ich zu dem Schluss, dass ich doch mal einen Wegweiser erstellen sollte – dienlich sowohl für mich selbst als auch für die (wahrscheinlich ungeheuer gelangweilten) Menschen, die sich auf eine der von mir gestalteten Seiten verirren.
Aktuell schwebt mir eine Extra-Seite dieser Blog-Plattform vor, für die ich aber noch einen Namen brauche (Vorschläge?). Insofern komme ich ein anderes Mal darauf zurück.

Es verbleibt in seiner Privatsuite
F.

Who says

Oktober 21, 2009

Ja, heute abend muss ein neuer Klassiker herhalten – also John Mayer, dessen aktuelles Lied ja schon mehrfach erwähnt, wenn nicht gar verlinkt wurde. Insofern erspare ich mir weitere Aussagen dazu und verweise dezent auf die Einträge der letzten Woche.

Heute waren im lokalen Supermarkt einer größeren Handelskette wohl „Ossi-Wochen“, denn zusätzlich zu den fehlenden Bananen im Sortiment verdienten viele Regale das Prädikat „ausgebombt“. Die Härte war für mich allerdings, dass kein stilles Wasser mehr (also jedenfalls meine Default-Sorte) zu finden war. Aus Frust habe ich dann nur eine Flasche einer teureren Marke gekauft… und ein Multipack Pistazienpudding, der eigentlich nicht eingeplant war, aber strategisch extrem gut platziert war, so dass ich gar nicht weggucken konnte. Mir ist klar, dass es auch nur ein aromatisiertes gefärbtes Milchprodukt mit massig Zucker ist, aber den kann man schlecht selber kochen… und das Wort Pistazienpudding hat einen tollen Klang.
Mir fällt gerade ein, dass Mandelpudding vielleicht der genannten Sorte geschmacklich ähneln könnte. Aber ich werde mich bestimmt nicht morgens in die Küche stellen und ein Pfund Mandelpudding kochen, wenn ich nur schnell was Süßes vor dem Losgehen essen möchte. Insofern ist der Kauf vorläufig sowas von gerechtfertigt. 😛

Und wo ich gerade vorhin bei Frust war… so wirklich rund lief es heute auch nicht, da ich auf ein paar Umständlichkeiten beim Arbeitsrechner gestoßen bin, abgesehen davon, dass er etwas lahm ist. Was eher etwas ernüchternd war, betraf eine Einstellung, zu der im Programm-Verzeichnis ein paar Dateien hinzugefügt werden sollten, was die Rechte eines normalen Users übersteigt. Natürlich wurde über den Umweg zur zuständigen Stelle das mit den Dateien behoben, aber gut möglich, dass ich schon bald wieder an die Grenze meiner Nutzerrechte stoße.

Nutzerrechte – super Überleitung zu einer Meldung, die ich heute vernommen habe. Es soll ein Disput in der Wikipedia-Community ausgebrochen sein, bei dem sich zwei Lager gebildet haben. Die einen wollen für möglichst vielfältige Artikel sorgen, die neben „Randgruppen-Interessen“ auch kulturelle Erscheinungen wie beispielsweise „Zensursula“ (wer das nicht kennt, darf googlen) mit einschließen, während andere davor einen Riegel schieben wollen – nach dem Motto „Bitte nur Artikel mit Relevanz“. Frage: Wann ist ein Wiki-Artikel relevant? Und wer sagt (who says ^^), welche Kriterien gelten sollten?
Wäre ein Artikel „Hellonachten“ für Wikipedia relevant, nur weil ich meine, dass Wort neulich in diesem Blog kreiert zu haben?
Nun, der Grundgedanke eines Wikis ist ja sozusagen, dass jeder Hans Wurst sein (Halb-)Wissen in Artikel einbringen kann – noch schöner ist es sogar, wenn noch Quellen genannt werden. Aber zusätzlich gibt es natürlich noch eine Gruppe von Administratoren, die dafür sorgen, dass Deutschland morgen nicht zu Asien gehört (laut Wiki-Artikel) usw.
Ich denke, dass man die Relevanzschwelle nicht zu hoch legen sollte, wenn nicht der Speicherplatz der Server aus dem letzten Loch pfeift. Insofern befürworte ich Artikel wie „Zensursula“ – wenn das einigermaßen sachlich geschrieben und mit der einen oder anderen Quelle versehen wird, fände ich das sogar noch besser.

Und schließlich wieder eine Anmerkung zu Helloween, was ich gern mal tun würde: Grüne „Giftbowle“, die mittels Trockeneis dampft, zubereiten und probieren.

Es verbleibt an diesem Rechner als Administrator
F.

Spanish coast

Juni 10, 2009

Neben einigen französischen Lieder lässt sich unter anderem auch dieser Titel auf dem aktuellen Album von Iggy Pop finden, welcher eben gespielt wurde. Der Künstler ist mir seit den Neunzigern ein Begriff und immer wieder kommt mir sein Gastauftritt in einem Dokumentarfilm in den Sinn, wenn ich den Namen lese. Und wer glaubt, es geht nur rockig zu in seinen Liedern, wäre angesichts mancher düsteren Balladen bestimmt überrascht.

Der Tag brachte ein paar neue Erkenntnisse und Eindrücke mit, deren Auswirkungen noch nicht ganz abzusehen sind. Ansonsten war ich noch einkaufen, was sich gestern nicht mehr einrichten ließ. Dabei fiel mir auf, dass sich abgesehen von ungewöhnlichen Testkäufen (nicht immer exotische Brotsorten) ein bestimmter Grundbestand an Waren immer wieder auf den Kassenzetteln findet. Sozusagen ein Mix aus Traditionellem und Innovativem (oha… hier schlägt das „Anspielometer“ aus).

Tja, damit könnte ich den Eintrag auch schon abschließen. Ich könnte gegenwärtig noch einige Vorhaben auflisten, die wegen höher priorisierten Angelegenheiten vernachlässigt werden. So werde ich es beispielsweise wohl nicht mehr in dieser Woche schaffen, meinen aktuellen Schmöker durchzulesen, obwohl ich seit Sonntag sogar schon die Hälfte geschafft habe. Das mag an einem Mittwoch pessimistisch klingen… und wenn ich hier noch die anderen Bücher sehe, ermutigt das auch nicht gerade. Na ja, mal sehen.

Es verbleibt pläneschmiedend für morgen
F.