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Logbuch : Filme und Playlists

Januar 22, 2018

Die vergangenen Tage lassen in meinem Kopf abermals ein großes „Läuft“ einblenden, wenn ich daran denke, wie ich meine Zeit verbringe. Zur Erinnerung: in diesem Blog konzentriere ich mich in erster Linie auf die Freizeit. Das heißt nicht, dass die Erwerbstätigkeit nur wenig ereignisreich abläuft. Nur hält sich da mein Mitteilungsbedürfnis in Grenzen.

14.01.18 : Das Ausschlafen lasse ich mir an einem Sonntag meistens nicht nehmen. So auch an diesem Tag. Das Brötchenholen verzögerte sich beim Bäcker um 3 Minuten, weil ich auf die ofenfrische Neuware warten wollte. (Stichwort Jackpot) Tagsüber war das Wetter wieder mies. Wir schauten einen Film. (Monsieur Pierre geht online) Ein üppiges Abendmahl und eine (halbwache) Zugfahrt später fand ich mich im Stadtleben wieder. Da im Hackspace keiner mehr war, wie ich über soziale Kanäle vernahm, lohnte sich ein Losgehen auch nicht mehr.

15.01.18 : Zum Start in die Arbeitswoche war mir sehr nach sportlichem Ausgleich am Abend. Komisches passierte mir danach. Mein Telefon erinnerte mich an einen Kinotermin, den ich eigentlich erst zwei Stunden später wahrnehmen wollte. Mit anderen Worten: ich hatte die Zeit vergessen. Eile lohnte sich aus meiner Sicht nicht, also gönnte ich mir eben einen Film im Bett. Und was für Einer das war. “Die Taschendiebin” hatte ich relativ schnell abgetan, als der im Kino lief – wirkte einfach uninteressant bzw. zu viel Anderes um die Ohren. Dann hatten gleich zwei Redaktionskollegen eben jenen Film auf ihrer Bestenlisten zum Jahresende. Da wurde ich neugierig. K. war so freundlich und leihte mir seine DVD. Das Drama besteht aus drei Teilen. Der erste Teil beginnt ziemlich unspektakulär und kommt mit einem unerwarteten Ende. Teil 2 zeigt die Handlung aus anderer Perspektive und eröffnet damit eine neue interessante Erzählebene. Und Teil 3 ist dann nur krasses Zusammenführen. Ich muss gestehen, dass dieser Film wirklich besonders daherkommt – im Aufbau, im Schauspiel und was bizarre Szenen angeht. (8/10)

16.01.18 : Für den Abend stand die Planung schon seit Wochen fest. Ich wollte die Gelegenheit nutzen, “Once Upon A Time In The West” (“Spiel mir das Lied vom Tod”) in der Originalversion in Kino zu schauen. Und ja, die LiWu-Schatzkiste war wieder eine einmalige Erfahrung, denn der Klassiker forderte mich etwas heraus. Wie schon Bekannte dazu anmerkten, hat der Western seine Längen. Ich kann nicht sagen, ob es meine Sehgewohnheiten sind oder mangelndes Verständnis. Auch die Handlung ist eher okay als grandios. Ich hake das jedenfalls als gesehen ab. (6/10)
Wie gut, dass REWE noch auf hatte, so ließ sich noch ein später Einkauf realisieren. Irgendwie hatte ich einen Heißhunger auf Sandwiches. Gedacht, konsumiert und dann noch ein wenig im Netz nach Ablenkung gestöbert.

17.01.18 : Routine am Mittwoch? Jein, zwar ging ich zum Treffen der Musikredaktion, wo mein Vorschlag zum Titel der Woche wurde (yay), aber ich wollte auch zum Hackspace, um einen HDMI-Adapter zu testen. Dort versackte ich dann mit H. und M. – wir plauderten und schauten Musikvideos.

18.01.18 : Mein Donnerstag war ziemlich durchgeplant. Arbeit, Sport und Hackspace. Die erste sogenannte “Sonderöffnung” zog – wie ich es schon befürchtet hatte – nur ein Minimum an Menschen an. Aber das ließ uns nicht den Unterhaltungswert nehmen. Manche Initiativen müssen auch erst mal anlaufen. Wir schauten “Valerian”, den ich nach mehrfacher Sichtung immer mehr als Kultfilm mit Augenschmaus-Faktor betrachte. Beim Aufräumen hörte ich noch etwas Musik und war erfreut, die Lautstärke aufdrehen zu können.

19.01.18 : Freitag Freutag. Ich springe mal gleich zum Abend. Aus der spontanen Idee, wieder mit P. eine Sendung zu gestalten, wurde eine gut gefüllte Playlist. Zusätzlich organisierte A. noch den Studiobesuch von Lappalie. Das Gewusel erforderte Koordination. Auf dem Weg zum Dobi traf ich J. und L., was ich lieber vermieden hätte. Einen Besuch im Fernkost-Laden und bei Penny später saß ich wieder im Redaktionsraum und fiel nur so über mein Essen her. Mit den Anwesenden wurde geplaudert, bis diese Richtung PWH aufbrauchen. Ich bastelte derweil an der Playlist für die nächste Sendung und verfiel in eine Art Popmusik-Rausch. Aktuelle Ohrwürmer: „My My My!“ von Troye Sivan, “For You” von Liam+Rita sowie “End Game” von T-Swizzle. 😛
Als die Menschen vom Konzert wieder einkehrten wurden abermals viele Songs abgespielt. Wir beschlossen sogar noch einen Besuch im Geier. Dort traf ich F. sowie C.. Wir blieben dort, bis die Stühle hochgestellt wurden.

20.01.18 : Mein Wochenende begann spät, womit ich absolut kein Problem hatte. Ich reizte die Zeit im Bett so lange aus, bis ich schon fast wieder in Eile war. Denn es musste ja noch die Sendung abschließend vorbereitet werden. Auf dem Weg zum erledigte ich noch einen Kurzeinkauf. H. und M. war schon dort. Wir hatten zwei Stunden vergnügte Sendung, reparierten nebenbei (mit Unterstützung von P.) das Studiofenster und bekamen Besuch von Hans von 8KIDS. Nach der Sendung blieb nicht viel Zeit fürs Abendessen, weil wir noch ins PWH zum Konzert gingen. Leider verpassten wir die Vorband (Betamensch). Als zur Techno-Party umgebaut wurde, ließen wir uns im Marat nieder – bis dort Schluss gemacht wurde. Bei LOHRO schauten wir noch Comedy-Videos, während nebenan Sternradio lief.

Es verbleibt mit viel Musik im Kopf
F.

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Logbuch : keine Zeit für Nichts (November 2017)

Dezember 31, 2017

01.11.17 : Monatsauftakt mit Routine am Mittwoch: Arbeit und LOHRO. (In diesem Fall sogar noch inklusive Beatbetrieb-Sendung.)

02.11.17 : Die Kinosendung hatte abermals eine etwas leicht ungewohnte Besetzung, war aber nicht minder spaßig. (Man kann das ja nachhören, ne?)

03.11.17 : Nach der Arbeit und ein wenig sportlicher Betätigung schlug ich wieder beim Radio auf, wo die Vorbereitungen zum Küchenkonzert in vollem Gange waren. Es trafen auch einige alte Bekannte ein. Die Stimmung war entsprechend ausgelassen.

04.11.17 : Wenn mir die Stadt zu viel Trubel gibt, flüchte ich in mein “Kaff” auf die Insel. So geschehen an dem Samstag. Übermüdet? Check.

05.11.17 : Den OV-Kinotermin zu “Thor: Ragnarok” ließ ich mir mit G. nicht entgehen. Der Film ist aus meiner Sicht der beste Teil der (nun abgeschlossenen) Trilogie um den Donnergott im Marvel Cinematic Universe. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es auch ohne den Hulk ein toller Film gewesen wäre. Einzig die Charakterisierung von Thor fand ich etwas suboptimal bzw. etwas zu unreflektiert. (8/10)

06.11.17 : Der Alltag hatte mich wieder. Damit nicht genug, startete ich ein persönliches Projekt: die vegane Woche. Nichts Fleisch und Null Milchwaren. Und gleich in der Mittagspause erlebte ich den ersten Reinfall: die Genießerscheiben empfand ich ungenießbar. Nach der Arbeit und etwas Sport war ich wieder auf dem Weg zum Radio, um das etwas überfüllte Musik-Postfach bemusterungs-technisch abzuarbeiten.

07.11.17 : Auch der Dienstag kann in diese drei Teile geteilt werden: Arbeit, Sport, LOHRO. (Letzteres im Kontext von Vorständen und Gremien.) Außerdem erweiterte ich meinen veganen Nahrungsvorrat um nen leckeren Brotaufstrich. Und am Abend hatte ich den genialen Einfall, das vegane Hack mit Humus und Hot Sauce aufzuwerten, auch wenn es optisch nicht so toll aussah. Fun Fact:  An dem Tag bestellte ich mein erstes Weihnachtsgeschenk.

08.11.17 : Routine am Mittwoch bedeutet für mich einen Abend beim Radio, optional mit Musiksendung, wie an dem Tag. Ua. spielte ich ein Lieblingslied von Elton John, welches auf seiner neuesten Compilation nicht zu finden ist: “Believe”. Des Weiteren stellte ich fest, dass der “Hunde-Netto” so gut wie nichts Veganes im Angebot hat. Schockiert und frustriert nahm ich noch einen Umweg zu Lidl, wo ich fündig wurde.

09.11.17 : An diesem Donnerstag war mir wieder sehr nach einer Extraportion Schlaf nach der Arbeit. Insofern nichts Besonderes, außer vielleicht, dass mein Abendessen 1 Kilo Sojade war. (Hashtag vegane Woche)

10.11.17 : Besonders wurde der Freitag dadurch, dass ich mich bei VEIS mit Süßwaren eindeckte und am Abend mit G. die Vergangenheit dadurch habe aufleben können, als dass wir in den Studentenkeller gingen, wo eigentlich eine Informatik-Party stattfand, was ich allerdings kaum bemerkbar fand. Egal, wir hatten unseren Spaß.

11.11.17 : Elfter Elfter – am Wochenende – und mir egal. Ich schlief lieber den halben Tag. Zum Abend gab ich mir die Gönnung durch einen deftigen Burger beim Vegangster. Dazu Kartoffeldippers mit Kürbis-Mayo. Voll nice. Wieder zu Hause beging ich etwas verspätet meine Tradition, “V for Vendetta” zu schauen. (Also 6 Tage zu spät.) Oh, was ist dieser Film gut. In der Zwischenzeit verabredeten wir uns dank C. zu einer Privatparty, trafen uns beim Geier und gingen dann in die WG von H., wo die Musik so laut war, dass wir sie schon auf der Straße hörten. (Es gibt also noch tolerante Nachbarn in der KTV.) War ein spaßiger Abend, inklusive Spotify-Playlist. Als sich die meisten noch zum Stadtpalast aufmachten, gingen wir stattdessen in den Geier. (War ruhiger und besser für Unterhaltungen geeignet.)

12.11.17 : Schön ausgeschlafen und dann so gegen Nachmittag bei LOHRO eingetroffen. Grund: Bemusterung. Nebenbei habe ich mir das wohl üppigste vegane Mahl meiner Geschichte zubereitet. Es war sogar lecker. Und zum Abend ins Kino: die Neuverfilmung von “Mord im Orient-Express” mit einer All-Star-Cast wirkte spätestens bei den Außenaufnahmen etwas steril. Und auch wenn die Auflösung des Falls, welche ich nicht kannte, etwas überraschte, wirkte das Ganze eher mittelmäßig auf mich. Insofern checke ich demnächst mal die hochgelobte Version aus den 70er Jahren. Sollte wohl besser sein, als der 2017er Aufguss. (6/10)

13.11.17 : Und wieder so ein typischer Start in die Woche… mit dem Unterschied, dass ich am Abend noch die Beatbetrieb-Sendung übernahm und als E-Fall-Technik-Support noch bei der DateNight-Sendung beiwohnte.

14.11.17 : Mein Dienstag in Kurzform: Arbeit, Training, ausschweifendes Gespräch mit H. im Hackspace.

15.11.17 : Da war er also: mein 29. Geburtstag. Der Wievielte? Ist doch unwichtig. 😛 Als erstes eigenes Geschenk an mich, orderte ich ein Ticket fürs Marteria-OpenAir im September 2018. Gegen Mittag war ich Zutaten für einen Kuchen einkaufen. Eine Sport-Session später stand ich in der LOHRO-Küche und arbeitete mich ab. Ich hatte es mir leichter vorgestellt – vor allem das Anrühren des “Fake-Marzipans” wäre wohl mit Gerät einfacher geworden. Dafür ging der Guss aus der Mikrowelle leicht von der Hand und machte herrlich wenig Dreck. Die Redaktion fand den Kuchen wohl auch lecker. Und so saßen wir den Abend wieder in den LOHRO-Räumen.

16.11.17 : Donnerstag fand abends ein Gremiumstreffen statt, welches wir relativ zügig durchzogen, weil Einige (unter anderem ich) noch zum Konzert von Ansa Sauermann gehen wollten. Auch wenn wohl mehr Leute Platz gehabt hätten, war es ein wunderbares Event.

17.11.17 : Da habe ich mal einen freien Tag und finde mich frühstmöglich beim Radio wieder. Zusammen mit A. versuchte ich mich als Co-Moderator, was auch mal eine interessante Situation war. Tagsüber war ich mehrfach am Einkaufen, weil ich am Abend in kleiner Runde zum Essen einlud. Es gab Chili sin Carne, welches ich versehentlich ganz schön scharf angesetzt hatte. Egal, ich freute mich über alle Gäste und den schönen Abend.

18.11.17 : Erst mal Ausschlafen und dann ab in die Heimat, wo wir abends essen gingen. “Oma’s Küche” heißt der Laden und am Wochenende sollte man wohl besser reservieren. Wir fanden glücklicherweise noch einen Tisch. Später sah ich erstmals “Adam sucht Eva” im TV, was mich eher verstört einschlafen ließ. (Was für ein Schmu.)

19.11.17 : Einen entspannten Sonntag hatte ich. Wieder zurück in der Stadt stand ein Kinoabend auf dem Plan. Ich war sehr neugierig auf “Justice League” und auch einigermaßen vorgewarnt. Aber das Endprodukt empfand ich noch während des Schauens als verkorkst. Auch wenn im Filmteam vielleicht etwas Schönes erschaffen wollten, kam bei mir nur die kommerziellen Interessen an, mit diesem Schrott bestmöglich viel Gewinn zu machen. Nein, danke, DC, dann bleibe ich eben bei Marvel. (5/10)

20.11.17 : Dank freiem Tag war dieser Wochenstart sehr angenehm für mich. Ich war auf Einkaufstour in der Stadt, mit dem Ziel neuer Winterschuhe. Vier Geschäfte später hatte ich dann endlich ein passendes Paar gefunden. Am Abend ergab sich dann noch spontan die Gelegenheit, mit Freunden in die CineSneak-Vorstellung zu gehen. Also noch mal Kino. Und es gab… “Girls Trip”. Brr, wie “Sex and the City” ausm Ghetto, und in schlecht. (4/10)

21.11.17 : Der Arbeitsalltag hatte mich dann am Dienstag wieder und ich damit gleich wieder den Wunsch nach Schlaf am Abend. Aber nicht zu viel, denn ich wollte mich noch sportlich betätigen und auch noch ins LiWu-Kino zur Schatzkisten-Aufführung von “How To Kill A Mockingbird”. Wow, ist das ein gutes Drama – aus einer längst vergangenen Zeit. Und dennoch thematisch brisant wie eh und je. Ein echtes Meisterwerk. (9/10)

22.11.17 : Routine am Mittwoch? Jein, nebst Arbeit und LOHRO hatte ich noch etwas vor. Weil mir der Film am Montag noch so empfohlen wurde, wagte ich dann doch einen Kinobesuch zu “Fikkefuchs”. JA, DAS MACHT 4 KINOABENDE IN FOLGE. 😀
Der Film ist übrigens nichts für schwache Nerven, aber krass gut, weil unkonventionell und mit einem akzeptablen Ende versehen. (8/10)

23.11.17 : Nach der Arbeit holte ich abermals etwas Schlaf nach und fand mich am späten Abend bei LOHRO ein, um mit H. eine Spätsendung zu gestalten. Die Musikauswahl reichte von klassisch bis trashig. 🙂

24.11.17 : Mein Tagesplan für diesen Freitag hätte wirklich kaum voller sein können. Erst mal Arbeit, dann eine Beatbetrieb-Sendung, dann Teilnahme an E.’s Geburtstagsfeier (mit unerwarteten Gästen) und dann noch zu N.’s Geburtstagsfeier, wo ich zwar auch bis zum Schluss anwesend war, aber nicht die ganze Zeit wach. Tja…

25.11.17 : Wochenende: erst mal Ausschlafen. Dann ein Familien-Dinner im Block House. Endlich sah ich den Laden mal von innen. Ich will ja nicht nörgeln, aber ich hatte irgendwie mehr vom Essen erwarten. Also für die Preise empfand ich den Genussfaktor etwas mau. Nun denn, wir begaben uns ins Radisson für eine Verkostung – inklusive Ausblick auf Kröpeliner Tor. Und dann eilte ich gen Radio, um eine Sondersendung für die IndieNight mitzugestalten. Auch der Besuch von “Das Paradies” klappte. Wir gingen dann zu IndieNight und hatten fast schon mehr Spaß auf dem zweiten Floor, weil da irgendwie die abwechslungsreichere Tanzmucke geboten wurde.

26.11.17 : Ich stand dann mal so gegen 15 Uhr auf, um noch etwas Tageslicht zu haben. Irgendwann schaute ich noch bei LOHRO wegen einem Immergut-Planungstreffen vorbei und war am Abend im Hackspace.

27.11.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Technik-Treffen bei LOHRO und Ausflug zum Geier (auf nur ein Getränk).

28.11.17 : Der Trubel der vergangenen Tage hallte mal wieder nach. Also habe ich mir einen entspannten Abend mit Lektüre verordnet. Ich fing an, das Skript von “Justice League: Mortal” zu lesen, dem Film, der erst kurz vor Produktionsstart gestrichen wurde. Man findet das Drehbuch übrigens mit Leichtigkeit im Internet.

29.11.17 : Nach der Arbeit half ich S. noch spontan mit Baby-Dingen, schaute nur kurz beim Redaktionstreffen vorbei und war dann bei der Vollversammlung des Hackspace zugegen – und dies teilweise genervt wegen der komplizierten Wahlvorgänge. Huch, ich kam in den Vorstand. Und L. und H. schauten auch noch vorbei, was den Unterhaltungswert immens anhob. Fun Fact: An dem Tag traf meine neue Winterjacke ein – in sichtbarem Neon-Gelb.

30.11.17 : Und schließlich noch einen Kinobesuch zum Monatsende. Ich musste zwar etwas hetzen, schaffte es dann doch noch zur Nachmittagsvorstellung von “Coco”, dem neuen Pixar-Film um das Totenfest in Mexiko. Sehr schön animiert und auch gut erzählt wurde das Familiendrama in exotischen Welten. Auch überraschend ernste Anteile waren vorhanden. Dennoch wird es nicht mein Lieblings-Pixar-Film werden. (7/10) (Über den Vorfilm mit den Frozen-Schwestern werde ich mal besser nichts schreiben.)

Es verbleibt ein wenig im Stress
F.

Logbuch : ein Konto weniger

Dezember 28, 2013

Die Festtage sind vorbei und ich habe auch schon wieder Hungererscheinungen. Auch das Lesen geht ein wenig voran, wenn auch nicht so schnell, wie ich das wohl gern hätte. Tja, das von einem Menschen, der audio-visuelle Medien gern in höherer Abspielgeschwindigkeit konsumiert. Ist bei Büchern leider nicht drin.

gr_kfLesen an den Weihnachtstagen ist eigentlich schon irgendwie Tradition bei mir – und mir sogar lieber als das viele Essen. Aber so schlimm war die Banane-Sahne-Schoko-Torte aus der TK-Abteilung auch nicht. 😛
Und damit der Eintrag auch ein Bildchen hat, verweise ich hier auf meine aktuelle Lektüre.

Am gestrigen Freitag bummelte ich durch die heimatliche „Innenstadt“ (aka „durch den Ort“) und nahm erfreut wahr, dass der Alltag nach den Feiertagen wieder zurückgekehrt ist. Und dies nutzte ich zugleich für ein Vorhaben, welches ich eine ganze Weile auf meiner ToDo-Liste hatte. Ich löste mein erstes Giro-Konto auf, welches ich schon seit vielen Monaten nicht mehr nutzte und mich nur Geld verlieren ließ. Stichwort Gebühren. Dieses Kapitel ist somit zu Ende. Am liebsten hätte ich die EC-Karte selber zerschnitten, aber das Zugucken war auch akzeptabel.
Am Nachmittag fuhr ich wieder in die „Großstadt“ und bereitete mich auf meine erste Live-Sendung auf LOHRO vor. Die 2 Stunden im Studio kosteten mich nur wenige Nerven, da ich E-Fall-Maßnahmen erfolgreich umsetzen konnte. Insofern war meine Vorbereitung alles andere als umsonst. Für die Zukunft werde ich bei Notizen jedoch auf die Papierform zurückgreifen, weil es schon genug Displays bei all der Technik gibt. Im Anschluss gönnte ich mir ein leckeres Schawarma-Sandwich beim Falafel-Laden am Dobi.
Ursprünglich war dann ein Kinobesuch geplant, der aber tatsächlich von allen 3 Beteiligten abgesagt wurde. So verschiebt sich der Termin wohl auf morgen. Stattdessen widmete ich den Abend einem aufschlussreichen Meinungsaustausch mit K..

Zu den Highlights des heutigen Tages gehörten Standard-Einkäufe, zwei Folgen der „Late Late Show“ und ein Mittagsschlaf. Ganz nach dem Motto: Entschleunigung, da geht noch was.
Ich vermute, dass der Rest des Tages entsprechend spannend wird.

Es verbleibt heute als Couch-Potato
F.

Logbuch : Frühjahrsmüdigkeit

Februar 3, 2013

In der Vorahnung, dass es mir heute abend schwer fallen könnte, einen Eintrag zu verfassen, tue ich das zur Abwechslung etwas früher. Sollte heute noch etwas Berichtenswertes geschehen, reiche ich das vielleicht morgen oder beim nächsten Eintrag nach.

Diese Woche fing so ziemlich identisch wie die Wochen zuvor an. Richtig spaßig wurde es erst am Dienstag-Abend, als sich die lokale Couchsurfing-Community im Studentenkeller einfand, wo wir eine Testrunde Sopio spielten. Außer mir kannte das Spiel keiner. Und da es eine relativ große Runde war, fielen mir die vielen Erklärungen etwas schwer. Im Anschluss daran vernahm ich irgendwann Bollywood-Gesang vom anderen Tischende und war mir sicher, dass die Runde für viele Beteiligte sehr unterhaltsam war.

Für den Mittwoch wurde der Kinoabend geplant. Zu schauen gab es „Lincoln“ – das neue Historien-Drama von Steven Spielberg, welches mit hochkarätiger Besetzung glänzt. Der Film ist auch sehr gut produziert. Jedoch sollte man ein wenig Interesse für den Inhalt mitbringen, denn sonst könnte die Überlänge spürbar werden. Ich vergebe 7 von 10 Punkten.
Kleine Randbemerkung: Ja, ich wusste nicht viel über die damaligen Umstände und war dementsprechend schockiert über die Korruption, welche bereits in einer so jungen und idealistischen Demokratie wie dem jungen Amerika ablief. Andererseits ist es auch erstaunlich, wie viel Fortschrittsgedanke in den Reihen der Republikaner scheinbar vorherrschte.

Am Tag darauf griffen wir bei der Mittagsrunde die Thematik um Korruption wieder auf und stellten fest, dass es wohl ohne gar nicht gehen würde. Dementsprechend wenig fiel uns ein, die Handhabe transparenter zu gestalten. Auch eine Ahndung ist eher sinnfrei, da es meist gesetzestreu passiert bzw. sich sonst andere Wege finden lassen würden.
Zum Abend besuchte ich M. in seiner neuen (großen) Wohnung. Wir redeten über Comics, was mir mehr Spaß macht, als ich es meist vermute, und über das Lehrer-sein.

Und dann der Freitag – der große Tag für C.. Zahlreich war der Andrang. Der Raum war voll. Es ging um neuzeitliche Geschichte. Dem Inhalt konnte ich überraschend gut folgen, wenn auch ich manche Formulierungen übertrieben komplex fand. Und dafür, dass es in einer zweiten Runde um allgemeine Fragen gehen sollte, war diese doch ziemlich dicht am Dissertationsthema. Egal. Die Leistung wurde einstimmig befürwortet und damit war die Stimmung gut. G. und ich ließen uns nicht zweimal bitten, beim Buffet-Verzehr behilflich zu sein. 😉
Danach war ich kurz zu Hause und machte mich für den Abend fertig, der mich zu Chris‘ neuer Bleibe führte. Dort fanden sich nach und nach ein paar heitere Iren und CS-Leute ein. Den einen Amerikaner habe ich bedauerlicherweise (noch in „Lincoln-Nachwirk-Stimmung“) etwas ungeschickt begrüßt – nach dem Motto „früher fand ich dein Land besser“. Na ja, kann passieren.
Der Weg zum Bunker, wo eine Erasmus-Party stattfand, wurde durch humoristische „Megafon-Ansagen“ erheblich aufgewertet – zumindest für die Beteiligten. (Vielleicht weniger für Passanten.)
Im Bunker spielten sie einen bunten Mix von Pop, Indie und Rock. Natürlich durfte „Gangnam Style“ da nicht fehlen. Nur stellte ich spätestens an dem Punkt meine Müdigkeit fest, da ich das Lied sonst wesentlich besser aufnehme als ich es an dem Punkt konnte. Mit anderen Worten: ich wollte nach Hause und bin dann auch gegangen. Zu Hause hörte ich noch ein paar Balladen und verschwand im Schlummerland.

Einen Samstag nahezu so früh aufzustehen wie an einem Alltags-Wochentag, ist für mich meist nicht so erfreulich. Keine Ahnung, welchen Eindruck ich auf L. gemacht habe, die ich zu meiner Verblüffung in der Bahn zum Bahnhof traf. Auf der Zugfahrt hörte ich viele mir altbekannte (rührende) Balladen, die ich immer noch mitsingen kann.
Für den Nachmittag stand ein Einkaufsbummel auf dem Plan, der bei Real neuerdings mit Murmeln prämiert wird. (Asterix-Murmeln) Zum Abendessen sollte es eigentlich Grützwurst geben, aber diese war nicht im Sortiment. Nicht mal an der Fleischtheke. Schade. (Ausweich-Option Kassler) Ich fand weiterhin noch eine „Ladenhüter-Saftsorte“, die einem praktisch hinterher geworfen wurde (bei über 70% Preissenkung). Ich kann nun sagen, dass Cocos-Ananas-Saft an und für sich gar nicht so übel schmeckt. Aber zum Normalpreis müsste ich den dennoch nicht haben.
Für den Abend habe ich neben ein paar erlesenen „Grab Bags“ (kleinen Chips-Tüten von meinen Reisen) noch an meine Tradition gedacht. So sah ich also erneut zum Murmeltiertag den Film „Groundhog Day“ („Und täglich grüßt das Murmeltier“) –  einer meiner Favoriten bzw. „All-Time Classics“.

Und heute? Heute habe ich ausgeschlafen! (Ja, das verdient ein Ausrufezeichen.) Nach dem Frühstück widmete ich mich einem weiteren Paperback aus meiner Reihe „Gelegenheitskäufe, die sich schon stapeln lassen“. Es ging wieder um die Wildcats, ein Superhelden-Team, welches aktuell keine laufende Serie hat, mich aber komischerweise noch fasziniert. Und so würde ich auch das Paperback bewerten: nur was für Fans.

Es verbleibt sehr nachdenklich
F.

Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.

Dorchester Hotel

Dezember 6, 2009

Der heutige Titel ist sowohl eine Adresse in London als auch ein Song der schwedischen Band The Sounds. Um genau zu sein, ist es sogar das Lied, mit welchem ich erstmals von dieser Gruppe gehört habe. Mittlerweile habe ich deren Album „Crossing The Rubicon“ schon ein paar mal durchgehört und bin kurz davor, Fan der Band zu werden. Wer neugierig ist, kann sich mal auf deren Homepage oder Last.FM-Profil umschauen und findet vielleicht noch ein paar Gratis-Downloads zum Reinhören.

Die Woche geht, der Stress kommt, könnte ich voraussagen. Aber Details erfahre ich dazu erst morgen, wenn die neue Arbeitswoche beginnt. So viel zum Ausblick.
Das Wochenende verlief beinahe gewohnt unspektakulär, wenn nicht ein vorweihnachtlicher Shopping-Trip nach Stralsund die Ruhe unterbrochen hätte. Resultat: Es wurden Waren im Wert von mehr als einer Monatsmiete erworben.
Braver Konsument, brav!
Na ja, immerhin gibt es nun auf der einen Seite beruhigte Gemüter hinsichtlich Heiligabend und auf der anderen Seite Erleichterung, das Finanzmittel für vernünftige Zwecke investiert wurden. Um nicht zu sagen: Manche Sachen kauft man besser nicht allein.

Ansonsten habe ich genau ein Comic gelesen. Dafür war es wahrscheinlich das beste der letzten Woche, denn Brian Michael Bendis schreibt dieser Tage einfach umwerfend gut. Ich denke, ich sollte besagtem Autor bei Gelegenheit einen ganzen Eintrag widmen, weil mich seine Werke schon einige Jahre herrlich unterhalten.
Ach, und auch meine aktuelle Lektüre hält mich im Bann. Ich nähere mich der Hälfte, was die Kapitel angeht, und es ist spannend. So gefesselt vom Plot machen Lesephasen echt Spaß.

Schließlich sei auch hier noch erwähnt, dass ich mit Tumblr ein weiteres „Netzwerk“ entdeckt habe (schuldig daran ist John Mayer), welches ziemlich an Twitter erinnert. Tja, und mit Nutzung einer weiteren Plattform kam ich zu dem Schluss, dass ich doch mal einen Wegweiser erstellen sollte – dienlich sowohl für mich selbst als auch für die (wahrscheinlich ungeheuer gelangweilten) Menschen, die sich auf eine der von mir gestalteten Seiten verirren.
Aktuell schwebt mir eine Extra-Seite dieser Blog-Plattform vor, für die ich aber noch einen Namen brauche (Vorschläge?). Insofern komme ich ein anderes Mal darauf zurück.

Es verbleibt in seiner Privatsuite
F.

Who says

Oktober 21, 2009

Ja, heute abend muss ein neuer Klassiker herhalten – also John Mayer, dessen aktuelles Lied ja schon mehrfach erwähnt, wenn nicht gar verlinkt wurde. Insofern erspare ich mir weitere Aussagen dazu und verweise dezent auf die Einträge der letzten Woche.

Heute waren im lokalen Supermarkt einer größeren Handelskette wohl „Ossi-Wochen“, denn zusätzlich zu den fehlenden Bananen im Sortiment verdienten viele Regale das Prädikat „ausgebombt“. Die Härte war für mich allerdings, dass kein stilles Wasser mehr (also jedenfalls meine Default-Sorte) zu finden war. Aus Frust habe ich dann nur eine Flasche einer teureren Marke gekauft… und ein Multipack Pistazienpudding, der eigentlich nicht eingeplant war, aber strategisch extrem gut platziert war, so dass ich gar nicht weggucken konnte. Mir ist klar, dass es auch nur ein aromatisiertes gefärbtes Milchprodukt mit massig Zucker ist, aber den kann man schlecht selber kochen… und das Wort Pistazienpudding hat einen tollen Klang.
Mir fällt gerade ein, dass Mandelpudding vielleicht der genannten Sorte geschmacklich ähneln könnte. Aber ich werde mich bestimmt nicht morgens in die Küche stellen und ein Pfund Mandelpudding kochen, wenn ich nur schnell was Süßes vor dem Losgehen essen möchte. Insofern ist der Kauf vorläufig sowas von gerechtfertigt. 😛

Und wo ich gerade vorhin bei Frust war… so wirklich rund lief es heute auch nicht, da ich auf ein paar Umständlichkeiten beim Arbeitsrechner gestoßen bin, abgesehen davon, dass er etwas lahm ist. Was eher etwas ernüchternd war, betraf eine Einstellung, zu der im Programm-Verzeichnis ein paar Dateien hinzugefügt werden sollten, was die Rechte eines normalen Users übersteigt. Natürlich wurde über den Umweg zur zuständigen Stelle das mit den Dateien behoben, aber gut möglich, dass ich schon bald wieder an die Grenze meiner Nutzerrechte stoße.

Nutzerrechte – super Überleitung zu einer Meldung, die ich heute vernommen habe. Es soll ein Disput in der Wikipedia-Community ausgebrochen sein, bei dem sich zwei Lager gebildet haben. Die einen wollen für möglichst vielfältige Artikel sorgen, die neben „Randgruppen-Interessen“ auch kulturelle Erscheinungen wie beispielsweise „Zensursula“ (wer das nicht kennt, darf googlen) mit einschließen, während andere davor einen Riegel schieben wollen – nach dem Motto „Bitte nur Artikel mit Relevanz“. Frage: Wann ist ein Wiki-Artikel relevant? Und wer sagt (who says ^^), welche Kriterien gelten sollten?
Wäre ein Artikel „Hellonachten“ für Wikipedia relevant, nur weil ich meine, dass Wort neulich in diesem Blog kreiert zu haben?
Nun, der Grundgedanke eines Wikis ist ja sozusagen, dass jeder Hans Wurst sein (Halb-)Wissen in Artikel einbringen kann – noch schöner ist es sogar, wenn noch Quellen genannt werden. Aber zusätzlich gibt es natürlich noch eine Gruppe von Administratoren, die dafür sorgen, dass Deutschland morgen nicht zu Asien gehört (laut Wiki-Artikel) usw.
Ich denke, dass man die Relevanzschwelle nicht zu hoch legen sollte, wenn nicht der Speicherplatz der Server aus dem letzten Loch pfeift. Insofern befürworte ich Artikel wie „Zensursula“ – wenn das einigermaßen sachlich geschrieben und mit der einen oder anderen Quelle versehen wird, fände ich das sogar noch besser.

Und schließlich wieder eine Anmerkung zu Helloween, was ich gern mal tun würde: Grüne „Giftbowle“, die mittels Trockeneis dampft, zubereiten und probieren.

Es verbleibt an diesem Rechner als Administrator
F.

Spanish coast

Juni 10, 2009

Neben einigen französischen Lieder lässt sich unter anderem auch dieser Titel auf dem aktuellen Album von Iggy Pop finden, welcher eben gespielt wurde. Der Künstler ist mir seit den Neunzigern ein Begriff und immer wieder kommt mir sein Gastauftritt in einem Dokumentarfilm in den Sinn, wenn ich den Namen lese. Und wer glaubt, es geht nur rockig zu in seinen Liedern, wäre angesichts mancher düsteren Balladen bestimmt überrascht.

Der Tag brachte ein paar neue Erkenntnisse und Eindrücke mit, deren Auswirkungen noch nicht ganz abzusehen sind. Ansonsten war ich noch einkaufen, was sich gestern nicht mehr einrichten ließ. Dabei fiel mir auf, dass sich abgesehen von ungewöhnlichen Testkäufen (nicht immer exotische Brotsorten) ein bestimmter Grundbestand an Waren immer wieder auf den Kassenzetteln findet. Sozusagen ein Mix aus Traditionellem und Innovativem (oha… hier schlägt das „Anspielometer“ aus).

Tja, damit könnte ich den Eintrag auch schon abschließen. Ich könnte gegenwärtig noch einige Vorhaben auflisten, die wegen höher priorisierten Angelegenheiten vernachlässigt werden. So werde ich es beispielsweise wohl nicht mehr in dieser Woche schaffen, meinen aktuellen Schmöker durchzulesen, obwohl ich seit Sonntag sogar schon die Hälfte geschafft habe. Das mag an einem Mittwoch pessimistisch klingen… und wenn ich hier noch die anderen Bücher sehe, ermutigt das auch nicht gerade. Na ja, mal sehen.

Es verbleibt pläneschmiedend für morgen
F.