Posts Tagged ‘DSDS’

Logbuch : Erkenntnisse und Filme

März 21, 2015

Dass diese Tage mir ungewöhnliche Zeiten der Reminiszenz bieten würden, war mir klar, aber dass das Bloggen schon fast ein wenig schleift, erscheint mir andererseits überraschend. Nun denn…

12.03.15 : Der Tag in vier Worten: Sport, Haarfarbe, Arbeit, Redaktionskonferenz.

13.03.15 : Die Freude am frühen Aufstehen hielt sich in Grenzen, aber im Laufe der dreistündigen Radiosendung wurde ich munterer. Immerhin wollte ein freier Tag genutzt werden. Ein wenig redaktionelle Arbeit später war ich auf dem Weg nach Hamburg, wo mich K. vom Hauptbahnhof abholte. Zum Abend kochte/improvisierte ich bei ihr Risotto und erfreute mich/uns an neuen Folgen Big Bang Theory und Modern Family.

14.03.15 : Für dieses Wochenende wurde Einiges umgeplant. Zunächst nutzte ich die Gelegenheit für extensives Ausschlafen. Dann besuchte ich den erkrankten K. mit Franzbrötchen. Wir unterhielten uns eine Weile. Am Nachmittag schlenderte ich erstmals durchs Schanzenviertel, welches mich sehr an London erinnerte. Danach wuselte ich noch durch die Einkaufsgegend um den Hauptbahnhof, wo ich nicht wirklich in Konsum-Laune war… bis ich es mir anders überlegte und nach Schuhen Ausschau hielt. Mit drei Tüten kehrte ich am Abend zurück. Eine davon enthielt eine bunte Mischung Donuts. Zum Dinner gab es Nudeln. Ich ließ mich auf einen TV-Abend ein, der mir fast die Nerven raubte (schon wieder DSDS). Wir machten uns danach in Richtung St. Pauli auf den Weg, wo ich erstmals die Gegenden jenseits der befahrenen Straßen mit all ihren Besuchern erleben durfte. Und wieder fühlte ich mich an London erinnert. Im Sommersalon hatten wir Cocktails und im Mash-Up verweilten wir auf der Tanzfläche. K. plante den Ablauf so gut, dass wir zu ihrer präferierten Zeit wieder auf dem Heimweg waren.

15.03.15 : Nach einem kurzen Frühstück brachte mich K. zum Bahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen holte, bevor mich der Zug (relativ pünktlich) nach Hause brachte. Dort verweilte ich nur kurz und war dann schon wieder in den Redaktionsräumen des Lokalradios aktiv. Von da aus ging ich zum Hackspace, wo es keine zehn Minuten dauerte, bis G. als erster Gast eintraf. Der Abend war semi-produktiv und hätte durchaus früher enden dürfen…

16.03.15 : Warum ich mir nicht einfach ein paar Stunden mehr Schlaf gönnen wollte, bleibt mir im Nachhinein ein Rätsel. So sollte es dann doch eine weitere Woche werden, die ich mit der Montagsrunde bei LOHRO beginne. Eine willkommene Mittagspause verbrachte ich mit K. in der KTV-Kantine bei schönstem Sonnenschein. Inwiefern ich mich abends noch zu einem Kinobesuch entscheiden würde, blieb im Tagesverlauf ungewiss. Und die Ironie, dass der einzige Vorführtermin von “Leviathan”, der mir in den Kram passte, ausgerechnet der im russischen O-Ton mit Untertiteln sein sollte, lässt mich heute noch schmunzeln. Aber das Erlebnis war es wert. So ein Film gewinnt dadurch an Authenzität, wenn auch ich hoffe, dass nicht alle Dramen dort einen derart düsteren Verlauf nehmen. Ein sehenswerter Film ist es allemal – allein der Landschaften wegen. (8/10)

17.03.15 : Lange nicht mehr in einer Art Prüfungssituation gewesen, dachte ich mir am Vormittag, an welchem meine Erklärkünste auf die Probe gestellt wurden. Nach ein paar Auswertungsrunden und einem sehr merkwürdigen kurzen Arbeitstag verausgabte ich mich mit sportlichen Höchstleistungen. Erfreut schaffte ich es zum vereinbarten Treffpunkt, um mit G. und N. nach Lütten Klein zu fahren, wo wir “Kingsman: The Secret Service” im Kino sahen. Die Comic-Verfilmung gefiel mir besser als die Vorlage und war dennoch so dermaßen abgedreht, dass ich das Werk nicht uneingeschränkt empfehlen kann. (8/10)

18.03.15 : Der Mittwoch gab mir im Wesentlichen zu denken. Unter anderem sorgten Redaktionstreffen dafür. Im Ausgleich zum “gedanklichen Overhead” freute ich mich über die Einladung von S., mal wieder ein Champions-League-Spiel in Gesellschaft zu schauen, wenn auch es zum vorerst Letzten mit BVB-Beteiligung werden sollte.

19.03.15 : Es kommt nicht oft vor, dass der vierte Tag einer Woche für mich zum dritten Kinoabend wird. Aber in dieser Woche hat es sich irgendwie angeboten. In heiterer Runde schauten wir (abermals in Lütten Klein) den neuen Disney-Film “Cinderella”, der kitschiger kaum hätte sein können. Und all der Pomp erst. Animierten Tieren sei dank, fand sich bei all dem Idealisieren noch etwas Herz (im Kommerz). (7/10)
Der Tag war damit allerdings noch nicht vorbei, da ich noch J. besuchte und beim Hantieren mit Färbemitteln helfen konnte.

ktv_mrz1520.03.15 : Großes Hype-Thema war natürlich die Sonnenfinsternis, von der dich bis vor einer Woche noch gar nichts wusste. Das Schauspiel ließ sich ohne Hilfsmittel auch nur schlecht verfolgen, war aber dennoch irgendwie spannend. Eine lustige Reflexion verhalf mir zum Foto während der Hochphase (aus MV-Sicht). Der Arbeitstag wurde durch ein absolut außergewöhnliches Mittagessen unterbrochen. Zusammen mit S. und K. besuchte ich erstmals die Sushi Bar am Dobi, wo es allerlei Auswahl gibt. Wir kosteten uns unter anderem durch Spinat-Salat und Grüner-Tee-Eis. Und ich fühlte mich wirklich satt danach, was ich so nicht unbedingt erwartet hatte. Am Nachmittag wurde es etwas hektisch, da ich mir doch gern etwas mehr Vorbereitungszeit für die Nachmittagssendung gewünscht hätte. Na ja, dafür mangelte es mir nicht an Inhalten. S. und C. schauten auch noch kurz vor Schluss vorbei. Ein für den Abend geplantes Couchsurfing-Event wurde verlegt, weswegen ich mich dann doch für ein Abendessen zu Hause entschied. Nebenbei schaute ich noch ausgelassene Folgen Family Guy und Modern Family. Aber richtig begeistern taten mich die Comics, die ich mir vornahm – unter anderem die neuesten Ausgaben “Batman Eternal” und “Saga”. Und dann war da noch der günstige Anlass. Denn kürzlich fand “The Private Eye”, eine meiner Lieblingsserien der vergangenen Monate, ihren Abschluss. Was für eine verdrehte und geniale Serie. Ich denke, ich sollte den 10-Teiler ein weiteres Mal am Stück lesen. (Und überhaupt sollte ich wohl wieder mehr lesen… es hat sich so Vieles angestaut.)

21.03.15 : Ausschlafen? Fehlanzeige. Dafür war ich schon zeitig einkaufen, frühstücken und werkeln – und zwar an Trailer-Snippets für die nächste Monatsrubrik. Das Gewusel des offenen Tages bei LOHRO tangierte mich da nur wenig. Eine (etwas verlängerte) Fahrt in die Heimat später saß ich schon wieder an der Rubrik, fühlte mich dabei auch erfreulich produktiv. Ich schaute “Real Time” und las mich durch Fefes Blog… fühlte mich dann also noch informiert… und nun (nach einem backwaren-reichen Abendessen) etwas müde.

Es verbleibt mit guten Vorsätzen für die kommende Woche
F.

Logbuch : wenn die Erkältung anklopft

März 17, 2014

Gestern hatte ich wirklich keine Lust mehr, irgendwas zu machen, als ich nach Hause kam. Insofern ist dies ein etwas verspäteter Wochenrückblick.

10.03.14 : Die vergangene Woche fing damit an, dass ich nicht nur immer noch etwas müde vom Wochenende war, sondern mich gesundheitlich angeschlagen fühlte. Letzteres entgegnete ich mit einer extra Kleidungsschicht, Schal und viel Tee. Als der Arbeitstag überstanden war, gab es für mich nur noch die Zielstellung: Abendessen und Bett. (mit etwas Gute-Laune-Late-Night-Entertainment)

11.03.14 : Ein leichter Aufwärtstrend war zu erkennen. Das Sonder-Treffen der Web-Redaktion war aus meiner Sicht jedoch nicht so erbaulich, da Verwaltungsabläufe nicht so erleichtert wurden, wie ich mir das gewünscht hätte. Egal, einen Arbeitstag (inklusive viel Tee) plus Sport-Einsatz später wollte ich eigentlich auch nur noch früh ins Bett.

12.03.14 : Mein Mittwoch ist ziemlich geeicht, was den Tagesverlauf angeht. Und so brauche ich hier nicht viel berichten. Außer vielleicht: Ich hatte Hühnersuppe zum Abend.

13.03.14 : Wie zu erwarten, hatte der Donnerstag einiges an Trubel für mich – Termine und ein langes IT-Treffen am Abend. Inhalt: LDAP und GOsa.

14.03.14 : Der Tag, an dem ich meine erste Radiosendung allein orchestrieren durfte. Es war ein Pi-Tag, und wie sich herausstellte auch der Geburtstag von M.. Die Vorbereitung dafür wurde bereits an den Tagen davor mehrfach verfeinert, wobei es nicht nur die Auswahl an Musik umfasst, sondern auch den einen oder anderen Sendeinhalt. Und im Nachhinein kann ich mir auf die Schulter klopfen, einen ordentlichen Sendeplan erstellt zu haben. Denn so eine Hilfestellung ist Gold wert, wenn im Live-Betrieb die Playlist verschwindet oder so. Mit dem Spektrum an älterer und ganz neuer Musik bin ich immer noch sehr zufrieden. Für Freunde habe ich bestimmt auch noch einen Link für den Mitschnitt frei. 😉
Nach zwei Stunden intensiver Anspannung war das Runterkommen gar nicht so leicht. Für den Abend gab es eigentlich keinen Plan und ich war letztendlich froh, im Sendehaus etwas Gesellschaft finden zu können.

15.03.14 : Was ist das für eine Woche, in der ich ausgerechnet an meinem geliebten Samstag frühstmöglich das Bett verlasse? Ich weiß auch nicht. Vielleicht lag es an der Aussicht auf 2 Stunden mehr Heimat und früheres Frühstück. Am Nachmittag widmete ich mich endlich wieder ein paar neuen Comics. Darunter viele neue Marvel-Serien, die sehr auf Charakterisierung setzen – beispielsweise Magneto und Loki. Zwei „Schurken“, die nun eine eigene Serie am Start haben, welche auf Eigenständigkeit Wert legt.
Mein Highlight des Tages war dann die Zubereitung von Risotto. Das Rezept von G. wurde den Gegebenheiten angepasst und das Ergebnis konnte sich für einen ersten Anlauf sehen lassen. Dazu hatten wir Hähnchen im Bratpapier. (Was es alles gibt.)
Einziger Minuspunkt geht ans Abendprogramm. Ich habe nur sporadisch zwischen ProSieben und RTL gewechselt – aber ob es nun „Joko gegen Klaas“ oder „DSDS“ ist, mein Verstand leidet.

16.03.14 : Am Vormittag schaute ich ein paar TV-Serien, bastelte an neuen Dateien für die LOHRO Charts und war dann auch wieder auf dem Weg zum nächsten IT-Treffen. Thematisch ging es um die Visualisierung des Gesamtsystems, weiteres Dokumentieren und die Frage nach der Backup-Strategie. Von den zur Auswahl stehenden Möglichkeiten blickten wir (oder vielmehr ich) zunächst auf das Tool „burp“. Und glaubt mir, da nach Tutorials zu suchen, leitet gern zu ungewünschten Inhalten. Wie ich eingangs schon anmerkte, ging das Treffen sehr lange, so dass ich danach nur noch ins Bett wollte. Aber nicht, bevor ich mich noch mit dem Konvertieren von E-Books beschäftigte.

Aussicht: in dieser Woche steht wohl ein Fußballabend auf dem Plan. Und auch die nächste Live-Sendung dürfte es wohl am Sonntag geben. Und ins Kino würde ich auch gern wieder gehen. 😉

Es verbleibt am Planen
F.

Logbuch : Maismehlpfannkuchen

März 2, 2014

Ich erlebe gerade eins dieser Wochenenden, welches gern einen Tag mehr haben könnte. Irgendwie fand ich nicht die Menge an Erholung, die mir lieb gewesen wäre. Aber der Reihe nach…

26.02.14 : An dem Tag wollte ich eigentlich die dritte Folge meines Podcasts aufnehmen, hatte jedoch im Anschluss nach dem Treffen der Musikredaktion nicht wirklich viel zu sagen. Und dann erhielt ich aus heiterem Himmel eine Nachricht von M. wegen des Couchsurfing-Meetups (ja, so nennt sich das nun), zu dem ich eigentlich nicht unbedingt gehen wollte. Aber so änderte ich den Plan und hatte einen lustigen Abend.

27.02.14 : Oh, dieser Tag war anstrengend. Grund war der permanente Blick auf die Uhr, da ich mehrere Termine hatte. Diese führten mich ins Bahnhofsviertel, ins Sendehaus und zum Tagesausklang ins Kino.
„Philomena“ ist ein guter bis sehr guter Film, der Drama und Humor auf herzliche Weise mischt. Dazu tragen natürlich die Hauptdarsteller bei. (8/10)
Obwohl… vorm Schlafengehen nahm ich da noch schnell den Podcast auf. Das war also mein Tagesausklang.

28.02.14 : Freitag hätte leicht zum Frusttag werden können, da mich eine Aufgabe auf Arbeit länger auf Trab hielt. Dementsprechend kurz fiel meine Zeit fürs Abendessen aus, weil ich noch zun Hauskonzert zu LOHRO wollte. Dort traf ich auch allerhand Bekannte und der Abend wurde lang. Unter anderem konnte ich K. live dabei zuschauen, wie er sich meine Podcast-Folge anhörte. Und wir vereinbarten eine Wette, die sehr anstrengend werden könnte, so sie denn jemals stattfinden wird.

01.03.14 : Wenig Schlaf + Zugfahrt in die Heimat. Ja, es war wieder so weit. Lecker Frühstück. Im Anschluss daran stundenlanges Datensichern. Abends dann das Austoben in der Küche. Ich hatte mir im Vorfeld ein Rezept herausgesucht, bei dem man Maismehl verbrauchen kann. Es sollte deftig sein. Und das war es auch.
maismehlpfannkuchenDarf ich vorstellen? Kanadische Maismehlpfannkuchen (mit Buttermilch und Joghurt) sowie angebraten mit Speck und Cheddarkäse – abgerundet mit Sauerrahm. Und ja, in der Pfanne war auch Fett, weswegen dieses Mahl das Prädikat „triefend“ verdient hat. (Mit anderen Worten: Da quietscht die Galle.) Und geschmacklich war das auch nicht der Bringer, was mir eigentlich auffallen hätte sollen, wenn ich genauer ins Rezept geschaut hätte, anstatt mich von den Fotos ablenken zu lassen. Außer Salz nimmt die „Masse“ ihren Geschmack nur vom Käse und Speck. Ist zwar anfänglich nett, aber nach zwei Teilchen sehr ernüchternd. Und es freut mich imme noch, dass ich nicht abwaschen musste.
Abends wurde kurz ins Kulturterrorformat DSDS reingezappt. Aber das hält man ja nicht lange aus. Außerdem habe ich keine Lust, mir irgendwelche Lieder schlechtmachen zu lassen. (Auch wenn es nur Popmusik ist.)
Wie gut, dass ich noch „Life Of Pi“ ausgeliehen bekam. Da zeigt das „Unterhaltungsbarometer“ in die richtige Richtung. 😉

02.03.14 : Für die IT-Runde bin ich heute früher als sonst nach Rostock gefahren. Demnach hatte ich auch früher Frühstück… und das am Sonntag. Dazu kam noch ein wenig Zusatz-Aufwand für die LOHRO-Charts: Webseiten-Inhalte und Grafik auffrischen. Na ja, es war halt alles nicht so entspannt. In unserer heutigen Tüftelei am späteren Netzwerk/Server-System ging es unter anderem um Versionierungs- und Monitoring-Dienste sowie die Einrichtung eines Routers. Spaßig zwar, nur nach 6 Stunden dann auch etwas ermüdend. Bildschirmarbeit sollte halt auch seine Grenzen haben.

Ausblick: da es mir nicht gelang, alle wichtigen Oscar-Filme vor der Verleihung zu sehen, hoffe ich darauf, nichts zu Wichtiges verpasst zu haben. Darüber hinaus werde ich versuchen, morgen bis zum Abend keine Nachrichten zu verfolgen, damit ich abends noch überrascht werden kann. Ansonsten steht für die kommende Woche noch nicht allzu viel auf dem Plan.

Es verbleibt müde
F.

Logbuch : Feiern, Tage, Feiertage

Mai 12, 2013

Und da sitze ich hier am Muttertag 2013 und lasse meine Gedanken schweifen – für einen weiteren Logbuch-Eintrag. Sternzeit? Ach, keine Ahnung. Ist auch nicht so relevant.

Zum Wochenauftakt verfasste ich ein paar neue Bewerbungen und gönnte mir einen Kinobesuch zum Nachmittag. Ich mag Steven Soderbergh’s Filmschaffen (u.a. „Ocean’s Eleven“, „Contagion“ und „Haywire“). Somit kann ich einen Film wie „Side Effects“ nur schwer auslassen, auch wenn die Thematik um Psychopharmaka nicht unbedingt mein Ding ist. Umso erschreckender fand ich dann auch ein paar Szenen, die im Gegensatz zu Horrorfilmen ganz schön real wirkten. Die Besetzung stimmte auch. (8/10)
Auf dem Heimweg schaute ich noch kurz beim neuen Edeka-Markt in der Innenstadt nach, ob Rhabarberschorle vorrätig war, so wie S. es neulich meinte. Ergebnis: nö, gähnende Leere in dieser Ecke des Kühlschrankes. Na gut, entschied ich mich für eine Cola ohne Label. (Nicht mal ein Barcode befindet sich auf der Flasche. Sehr alternativ also. Das erfreut dann auch die Kassiererin.) Einschätzung? Ja, schmeckt wie Cola – mit echtem Zucker. Das ist auch so ziemlich das einzige Merkmal, was ich am Cola-Geschmack ausmachen kann. Ansonsten kommen mir alle Marken überwiegend gleich vor.

Der Dienstag gab mir erneut das Gefühl von Kontinuität, was so viel heißt wie: Volontärarbeit, Mensabesuch, Training. Nach dem Abendessen setzte ich ein Vorhaben um, welches schon eine Weile auf meiner Agenda stand. Ich sah mir erstmals ein Rugby-Spiel an – Chiefs gegen Sharks (von Ende April) – und dokumentierte via Twitter meiner Eindrücke. (Vielleicht bereite ich das auch noch auf.)

Mittwoch war es endlich so weit – die Preview zu „Star Trek Into Darkness“ sollte den Abend verschönern. Das war leider auch notwendig, da ich kurz davor eine unschöne Nachricht erhielt. (Eingeweihte wissen mehr.) Der Film macht vieles richtig und hat mir sehr gefallen. (9/10)

Zum diesjährigen Herrentag hatte ich nicht wirklich viel geplant, nur ein paar Optionen im Hinterkopf. U.’s Vorschlag zum Frühschoppen war willkommen und so verweilten wir ein paar Stunden im ST-Club und sinnierten über „Star Trek“ und andere Themen. Dann folgte ich der Gemeinschaft zu T.’s Garten, wo M. (seit Wochen nicht gesehen) mir Mitbringsel ihres letzten Urlaubs schenkte. (Hat mich sehr gefreut.) Am Nachmittag zu Hause (und vor jeglichem Regen) angekommen, war ich unschlüssig, ob ich mir eine Extraportion Schlaf gönnen sollte, entschied mich dann aber für einen Film. Dieser sollte eigentlich so etwas wie eine All-Star-Komödie sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht punkten. Daher hier nicht nennenswert.
Zum Abend plante F. einen Spontan-Stammtisch, den ich (ohne Pläne) wahrnahm – sowie dann noch E. und K. einlud. Der Doberaner Platz war zu dem Zeitpunkt Schauplatz komischer Passanten. Verständlich zum Feiertag.

Am Freitag ließ ich der Spontanität freien Lauf. Vor dem Treffen mit C. wollte ich eigentlich noch Kinokarten besorgen, aber scheiterte ein weiteres Mal an den Öffnungszeiten, die ich online nicht fand. (Sonst wäre mir das nicht passiert.) Zum „Trost“ schaute ich dann wieder beim Edeka-Markt vorbei und fand endlich die Rhabarberschorle, die ich sogleich verzehrte, bevor ich an der Haltestelle auf S. traf, der sich dem Mensabesuch anschloss. (Ich hatte Leber, eine Nudelrolle und Möhren-Ingwer-Suppe.) Im Anschluss bummelten wir in die Stadt, wo ich von S. ein neues Spiel aus der Kategorie „Leute gucken“ lernte, welches zu dreist ist, um es hier zu erklären.
Auf dem Heimweg holte ich schließlich die Karten und war noch kurz einkaufen. Stichwort Spontanität: mir war nach einer Herausforderung. Also räumte ich auf. Und der beste Antrieb dafür ist Besuch. Beschlossen und umgesetzt. Ebenso wie der vorgeschlagene Besuch auf der Bad-Taste-Party, welcher (aufgrund Herdentrieb) sehr kurz ausfiel – zu Gunsten des Kellers, wo es gar nicht mal so voll war. Insgesamt ein außergewöhnlicher Abend. (Passend zur Woche.)

Das Wochenende nach einem Bad-Taste-Abend fing (wie im April) mit einem Chat mit B. an, was ich einerseits lustig finde und wofür ich andererseits dankbar bin. Dabei stand ich für einen Samstag erstaunlich früh auf. Nicht mal auf der Bahnfahrt in die Heimat wollte sich die Müdigkeit durchsetzen.
Am Nachmittag nahm ich mit „Alternativlos“, „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ politische Themen in der Großpackung auf, was entsprechend Abstand erforderte. Leider ging jegliches Niveau beim Abendprogramm verloren, welches sich aus DSDS und ein paar Zapp-Pausen zu Carmen Nebel zusammensetzte. Spätestens 2 Stunden später konnte ich den Protest meiner Hirnzellen kaum noch ignorieren. Wie man den Unterhaltungswert des zehnten Casting-Finales künftig unterbieten wird, mag ich mir nicht mal im Traum vorstellen.

Heute hielt ein neuer Bäcker Einzug in unsere heimatliche „Frühstückswelt“. Die croissant-ähnlichen „Butterlinge“ sind schon jetzt meisterlich. Mit der aktuellsten SNL-Folge kam ich auch endlich zu dem Unterhaltungswert, den ich am Vorabend so vermisst hatte. Von Kristen Wiig halte ich immer noch sehr viel. Am Nachmittag schaute ich mir die Verfilmung von „The Great Gatsby“ aus den 70ern und mit Robert Redford an. Die Szenerie ist selbst aus heutiger Sicht opulent und der Film sehr nah am Buch. Da freue ich mich, demnächst einen Vergleich mit dem neuen Kinofilm dazu machen zu können. Es war sozusagen eine prima Einstimmung – als auch ein weiteres gutes Beispiel für mich hinsichtlich älterer Filme, die nicht meine erste Wahl wären.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Abendessen
F.

Nachtrag: Am Tag der „Star Trek Into Darkness“-Vorpremiere habe ich noch etwas nachgeholt – nämlich endlich den Klassiker „2001 : Odyssee im Weltraum“ gesehen. Dieser sollte zu Recht Pflichtprogramm für SciFi-Fans sein, weil hier nicht nur erstaunlich eindrucksvolle Bilder geschaffen wurden, sondern auch Handlungselemente umgesetzt werden, auf die tonnenweise referenziert wird bzw. die darauf in anderen Werken gefunden werden können.
Und dann sah ich (am Donnerstag) noch erstmals eine (ältere) Folge der letzten Staffel „Survivor“ und weiß nun wieder, warum Amiland als Weltmeister in Sachen Reality-TV gesehen werden kann. Nur mit der Echtheit des Dramas fällt es mir schwer, da viel Vertrauen entgegenzubringen.

Logbuch : Abwechslung zum Abend

April 14, 2013

Die vergangene Woche war tagsüber relativ unspektakulär. Wie auch, wenn ich hauptsächlich mit Frühjahrsputz beschäftigt bin – und der ist leider immer noch nicht vorbei. Abends hingegen nahm ich wieder Gelegenheiten wahr, anderweitig beschäftigt zu sein.

Am Dienstag habe ich es erstmals zu einem JUGHRO-Treffen geschafft. Die hiesigen Java-User berichten dabei monatlich über unterschiedliche Themen im Programmier-Umfeld. Und zu vergangenen Terminen war ich stets verplant. Dieses Mal habe ich dafür gesorgt, mir den Abend frei zu halten. Die Vorstellung des Processing als grafisches Gestaltungsmittel fand ich sehr interessant. Auch die Community-Plattform mit Code-Sharing und Online-Vorschau-Option hat mich beeindruckt.
Im Anschluss ließ ich mich noch auf einen Besuch im Bunker ein, wo S. das Fußballspiel gucken wollte, welches erst einige Nerven kostete, bevor es zum Ende richtig verrückt wurde. Ich kann zweifelsfrei behaupten, so einen Spielausgang noch nicht erlebt zu haben.

Am Mittwoch-Abend entschied ich mich für die Vorpremiere von „Oblivion“, zu der mich U. begleitete. Verblüfft wurden wir beim Kartenkauf informiert, dass es gar kein 3D-Film ist – und dass man leider nicht mehr das 5-Sterne-Ticket von CineStar für so eine CineMen-Veranstaltung einsetzen kann. (Sogar das Gratis-Getränk hat nun andere Bedingungen.) Ergo werde ich mir in Zukunft überlegen, ob ich dieses Angebot noch nutzen möchte. (Die Filmkritik findet man hier im Blog.)

Am Donnerstag habe ich viel gelesen und war abends zum Couchsurfing-Treffen im Stadtkind. Dort probierte ich die Fladenbrot-Variante mit 4 Sorten Käse. Lecker, lecker, lecker und lecker, kann ich dazu nur sagen.

Freitag wurde zum Freutag, da ich zum Dinner warmes Brot bei S. aufgetischt bekam. Dies war Teil der Vorbereitung für eine weitere Bad Taste Party im ST, die ich so auch noch nicht erlebt hatte…

Danach fing das Wochenende für mich „spontan“ 2 Stunden später als geplant an. Auf der Zugfahrt in die Heimat hörte ich vorwiegend Lieder aus meiner Jugend. (Igitt, an diese Wortwahl muss ich mich noch gewöhnen.) Ich bin sicher, dass ich ein entsprechende Playlist dazu in Kürze fertigstellen kann. Ansonsten gönnte ich mir am Samstag etwas, was ich wirklich schon sehr lange nicht mehr hatte: TK-Pizza. Und als sei das nicht schon „billig“ genug, gab es noch eine Dosis Unterschichten-TV dazu. Und oy, eine DSDS-Sendung wie die Letzte hätte kaum unerträglicher sein können. Nur der Einspieler mit Michael Bublé war ganz nett.

Heute (Sonntag) war ich erstmals im „Alten Fritz“ zum Brunchen, was ich auch empfehlen kann. Aus meiner Sicht habe ich alles probiert, was ich wollte. Das Völlegefühl für den Rest des Tages dürfte dies bestätigen. Jegliche Pläne fürs Abendessen wurden entsprechend angepasst.

Ach ja, und auch am Wochenende habe ich gelesen. Marvel Comics ohne Ende. Wobei es eigentlich 3 Serien betrifft. „Avenging Spider-Man“, eine Reihe, in der Spidey mit anderen Avengers zusammenarbeitet. „The Punisher“ von Greg Rucka, der den letzten Serien-Neustart um Marvel’s Meister der Selbstjustiz leiten durfte und dazu einen sehr guten Zeichner an Bord bekam. Und schließlich „Daredevil“ von Mark Waid als eine Serie, die schon berechtigt mit Preisen geehrt wurde. Einige meiner Eindrücke verarbeite ich demnächst wieder bei Goodreads als Rezension.

Es verbleibt ausgeglichen
F.

Don’t think about me

April 29, 2012

Was nimmt man nicht alles im Urlaub mit? (Nicht in den Urlaub, sondern schon im Urlaub.) Ich bin selbst überrascht, dass ich irgendwie kurz bei DSDS 2012 (dem Finale) hängen geblieben bin. Damit gehöre ich scheinbar nicht zu einer „großen“ Mehrheit, da Berichten nach die Sendung in der Zuschauergunst gefallen ist. <Ironie> Na so ein Wunder. Dabei sind da doch so talentierte Sänger dabei – sowie ein sympathischer Moderator und eine eloquente Jury. </Ironie>
Luca Hänni heißt der (aus meiner Sicht bedauernswerte) Junge, der nun den Titel „Superstar“ aus deutscher Sicht tragen darf, ihn international aber erst verdienen müsste. Letzteres wird ihm mit einem Song wie dem Titel aber kaum gelingen, da die Produktion derart lieblos ist, dass es einfach nur dreist erscheint, dafür Geld verlangen zu wollen. Aber egal. Ansichtssache. (So viel besser sind „One Direction“ ja auch nicht unbedingt – im Bereich Musik für die entsprechende Zielgruppe.)

Urlaub! Und ich blogge trotzdem. Mal schauen, was alles passiert ist.
Es gab erneut eine Trash-Party, die wieder wunderbar ins Wochenende eingeplant werden konnte. Kurz darauf konnte ich den dritten Teil der „Hunger Games“ („Die Tribute von Panem“) auslesen. (Eine Kritik dazu werde ich auch mal verfassen… irgendwann). Die Arbeitswoche war für mich kurz, weil… Urlaub! Dieser begann jedoch alles andere als erholsam. Was soll man sagen, wenn man sich fürs Aufräumen freinehmen muss? (OK, so etwas wie Besuch gibt da noch mehr Ansporn.) Jedenfalls dauerte es Stunden und raubte Kraft. Wie gut, dass gleich im Anschluss „Avengers“ auf dem (Kino-)Plan stand, bevor der Tag dann in eine lange Nacht des Wissens gipfelte und sämtliche Kraftreserven aufgebraucht hatte. Wie gut, dass es am Tag darauf hieß „raus und ab zum Bahnhof/Bahnhof/Bahnhof/Flughafen/Bahnhof/Hotel“. Nur 9 Stunden später waren wir auch schon in Wien.

Wien. Ja, diese Stadt ist schon ein Erlebnis. Ich könnte nun problemlos ein Essens-Tagebuch anlegen. Anders als zum Beispiel bei London, stand für mich bezüglich Österreich ja weniger „Sightseeing“ als viel mehr „Sighttasting“ auf der Agenda. Erstes Frühstück am Samstag? Kaiserschmarn. Zum Abend dann ein Wiener Schnitzel. Heute ein Stück Sacher Torte.
Jeder Ernährungsberater würde den „Hot Button“ aktivieren – im Sinne von Alarm. Aber nein, das muss sein. So oft bin ich hier ja nicht. Was auch wieder sein Gutes hat, denn es verursacht Ausgaben wie vom anderen Stern.

Auch Frischluft wurde geboten. Weniger in den Gaststätten, da vielerorts das Rauchen gestattet ist. Dafür 100 Meter in der Höhe – z.B. bei einer Fahrt mit/auf dem Prater Turm (ein Kettenkarussell). Hat Spaß gemacht.

Weniger Spaß brachte mir meine Probierfreude ein. Heute abend waren wir indisch essen und ich wich von der Gewohnheit ab und bestellte statt einem Mango-Lassi die salzige Variante (mit etwas Kreuzkümmel als Geschmacksgeber). Boah, war das eine Salz-Jauche! Nein, sorry, dafür ist mein Gaumen nicht ausgelegt. Und auch das Curry war nicht so lecker, wie ich es mir gewünscht hatte. Dafür ging es anschließend zum Bio-Eis-Verkäufer um die Ecke, wo auch nur gut 40 Leute anstanden. Kann kein schlechtes Zeichen sein, oder? War es auch nicht. Genuss!

Kino-Ecke: heute mit zwei Berichten aus heimatlichen Lichtspielhäusern:
> „Battleship“ : ich war echt am Überlegen, ob ich mir ein T-Shirt mit dem Spruch „I can’t believe I watched Battleship in the cinema“ anfertigen sollte. So eine Katastrophe war der Film für mein Cineasten-Herz. Ja, ich wurde vorgewarnt, dass die Handlung flach ist. Nur zwei Dinge ließen mich dennoch den Versuch wagen: eine Empfehlung von U., der den Film sogar ein zweites Mal im Kino sehen wollte und die IMDb-Wertung von 6.5 (von 10). OK, es war kein totaler Rotz wie „Battle LA“, aber ich war wohl nicht so recht drauf eingestellt an dem Tag (oder einfach zu nüchtern). Fazit: Leute, guckt lieber noch mal „Independence Day“ aus den 90ern und spart euch das Geld für die paar neuen Effekte neben der belanglosen Story.
> „The Avengers“ / „Marvel’s Avengers“ / „Avengers Assemble“ : Unterhaltung vom Feinsten, wenn auch ich mir den Anfang etwas „flotter“ gewünscht hätte. Zwei Dinge möchte ich besonders hervorheben: wäre ich nicht schon längst Fan der Film-Version von Iron Man gewesen, wäre ich es spätestens jetzt. Und noch nie war mir eine Hulk-Adaption so sympathisch wie bei dieser Darstellung. (Das wären dann auch meine zwei Highlights neben den vielen anderen lobenswerten Aspekten wie Soundtrack, Effekte, Darsteller, Kulissen und Ausgewogenheit der Handlung.) Fazit: einer der besten Filme des Jahres! (Das Warten hat sich gelohnt. DC Comics ist nach dieser Steilvorlage von Marvel erst mal am Arsch.)

Noch kurz ein Einschub der Kategorie „Dinge, die wir in Deutschland brauchen“: Oreo-Eis und weiße Malteser. Beides haben die Ösis im Laden.
Zum Ausgleich „Dinge, die gern weiterhin in Ösiland bleiben können“: Seifen in Nahrungsmittel-Sorten wie „Honig-Marzipan“ oder Raucherlokale.

Es verbleibt ohne weitere Gedanken an irgendeinen Casting-Gewinner
F.

Selfmachine

Februar 6, 2011

So, der heutige Titel stammt von I Blame Coco, einer Nachwuchskünstlerin, welche hierzulande als Tochter von Sting vermarktet wird. Selbige hat ein feines Independent Pop Album herausgebracht, auf dem jener favorisierte Titel meinerseits enthalten ist.

Die Woche ist so gut wie um und ich bin aktuell nicht wirklich in Schreibelaune.
Rückblickend sei angemerkt, dass nicht sonderlich viel passiert ist, was wiederum positiv oder negativ interpretiert werden kann. Einerseits hielt sich der Stress durch Arbeit und Privatleben in Grenzen, andererseits hätte vielleicht auch mehr erreicht werden können. Ansichtssache.

Ein Kinobesuch war eigentlich nicht eingeplant, ließ sich dann aber dennoch einrichten – es ging zu „Nowhere Boy“, ein Film, der sich mit der Jugend von John Lennon auseinandersetzt. Nun, ich habe keine besondere Beziehung zur Epoche oder der Musik aus der Zeit, war dann aber auch mehr irritiert vom familiären Drama, welches dargestellt wurde. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass es verkorkste Familien schon immer gab – unabhängig von Wohlstand, Zeit und Land.
Ach ja, die Schauspieler waren sehr gut, ebenso wie auch die Kulissen.

Themenwechsel: vor Kurzem war wieder „Groundhog Day“, ein Tag, welchen ich gern mit dem gleichnamigen Film feiere – sozusagen eine eigene neue Tradition. Der Unterhaltungswert war wie gewohnt groß, nur leider scheint die DVD in die Jahre gekommen zu sein – hatte sie doch an einer Stelle Aussetzer.

Dann noch ein paar Bemerkungen zum Wochenende:
Erneut gelang es mir, ein paar Wolverine Comics zu lesen, welche auch wunderbar flüssig geschrieben sind – Autor Jason Aaron hat nicht umsonst einen guten Ruf in der Szene. Aber auch Zeichner Ron Garney hat mich selten so beeindruckt wie in diesen Heften.
Darüber hinaus liegt hier noch herrlich ungelesenes Vertigo-Material, welches ich in der kommenden Woche angehen möchte.

Und dann ist es mir schon etwas peinlich, dass ich tatsächlich eine halbe Stunde bei DSDS hängen geblieben bin. Diese fürchterliche Casting-Maschinerie lockt nach wie vor unzählig viele junge Menschen vor die Kamera, in der Hoffnung, als ein 5-Minuten-Segment zu enden.
Passenderweise fällt mir nicht mal mehr der Name des Siegers der letzten Staffel ein. So viel zu den Erfolgsaussichten. Aber das interessiert ja keinen.

Schließlich noch aus der Abteilung „Beobachtungen“:
Eissturm über Nordamerika, Fluten und Sturm über Australien – Mutter Natur schein etwas angepisst zu sein.
Chaos in Nordafrika – auch da sind viele Gruppierungen aufgebracht, was wiederum benachbarte und verbündete Nationen besorgt. Was ich jedoch bei all den Meldungen nicht ganz verstehen kann, ist die Abneigung bezüglich der Berichterstattung, was wiederum scheinbar mit Kritikunverträglichkeit zusammenhängt.
Somit zur Frage der Woche: Was bringt Kritik? Selbige kann sowohl in Form von Lob als auch negativ behaftet auftreten. In meisten Fällen entspricht es einer Art Echo auf das eigene Verhalten oder Werk. In Sonderfällen lassen sich ganze TV-Formate darum basteln. Aber was soll der Einzelne mit Kritik anfangen? Ansichtssache. Wahrscheinlich ist es auch eine Frage der Gewohnheit, wie man damit umgeht, was wiederum ein Mittelweg zwischen Ablehnen und Annehmen sein könnte.

Es verbleibt gewohnt selbstkritisch
F.