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Logbuch : 2018 ist da

Januar 14, 2018

Sollte meine Weltuntergangsstimmung echt schon so viele Jahre her sein? Na ja, etwaige Tendenzen wurden ja dank politischer Ereignisse wieder etwas beflügelt. Aber scheinbar hilft Aussitzen. Und sonst so? Mmja, ich wage den nächsten Versuch, meinen Output wieder etwas regelmäßiger zu halten. Stichwort Vorsätze. 😛

31.12.17 : Den Silvesterabend verbrachte ich ganz entspannt in guter Gesellschaft mit G. und K. in der KTV. Eine 80s-Video-Playlist lief im Hintergrund und ein Raclette garrte kontinuierlich Köstlichkeiten – inklusive selbstgemachter Béchamelsauce. Meine Mitbringsel umfassten unter Anderem sieben verschiedene Pfannkuchen, die wir gut teilen konnten, damit sich keiner übernimmt. Nach dem Jahreswechsel gaben wir uns noch eine Dosis Trash-TV. (Brr, dieser Geissen [48].)

01.01.18 : Erster Erfolg an Neujahr: ich vernahm noch das Tageslicht. Zweiter Erfolg: ich bereitete meine Musik-Jahresstatistik auf. (Tatsächlich kann man damit seine wertvolle Freizeit verbringen bzw. dabei Spaß haben.) Erfolg Nummer Drei: die erste sportliche Betätigung des Jahres – in langsamer Herangehensweise.
Ebenfalls erfolgreich absolviert habe ich an dem Tag meinen ersten Kinobesuch. “Loving Vincent” sorgte bereits für ausverkaufte Vorstellungen, womit ich nicht gerechnet hätte. Optisch ist der Film aber auch eine Wucht – gerade im Kino. So eine Art der Animation kannte ich bis dato nicht. Auch die ruhig und schon fast sachlich erzählte Geschichte ums Zusammenstellen der Person Vincent van Gogh kurz vor seinem Ableben empfand ich als angenehm. Ein guter Film. (8/10)
Und damit nicht genug – setzte ich mich am späten Abend noch an die Vorbereitung der nächsten Kinosendung.

02.01.18 : Da war er wieder – der Alltag. Wie zu erwarten, hielt sich die Anzahl der Kollegen, welche es gleich am zweiten Tag des Jahres in die Firma schaffen, in Grenzen. Gern hätte ich nun angefügt, dass sich dadurch ein entspannter Tagesverlauf erwarten lässt. Aber nein, dafür bin ich vielleicht im falschen Projekt. Kaum zu Hause hatte ich das starke Bedürfnis, mein Kissen aus der Nähe zu betrachten. Später widmete ich mich noch dem Sport, ging kurz bei LOHRO vorbei und holte auf dem Heimweg Tickets für ein Konzert im Februar.

03.01.18 : Ein Routine-Mittwoch wurde es wieder – mit Arbeit und Redaktionstreffen. Am Anschluss daran gönnten M. und ich uns nicht nur ein “exotisches” Erfrischungsgetränk zum Abendessen – Nudeln mit Shrimps.

04.01.18 : Im Tagesverlauf kontaktierte ich F., weil mir die Unklarheit bezüglich eines Radio-Einsatzes am Folgetag etwas auf die Nerven gang. Sehr viel weniger nervig – weil lustig – empfand ich die erste Kinosendung des Jahres, die dank A. und K. ordentlich Gesprächspotential bot. Zum Abend gönnte ich mir dann noch eingekuschelt einen Filmklassiker. Ich kann nun endlich verstehen, warum “Citizen Kane” als Meilenstein gilt und von einigen Kritikern als der beste Film aller Zeiten bezeichnet wird  bzw. an Hochschulen immer noch thematisiert wird. Ich denke allerdings, dass dies in erster Linie an der handwerklichen Brillianz liegt und eher weniger an der Geschichte. Denn die Handlung von “Citizen Kane” wirkt nicht sonderlich revolutionär, wobei die Zeitsprünge interessant eingebaut wurden. Überhaupt finde ich es unglaublich, wie komplex ein Film aus dem Jahr 1941 sein kann. (8/10)

05.01.18 : Der Arbeitstag war relativ unspektakulär – die Vorfreude auf den Abend umso größer. Spontan ergab sich tatsächlich noch die Chance für ein Interview mit RAZZ, wobei ich mit Sänger Niklas unter Anderem auf die Comeback-Singles von Ed Sheeran sowie die etwas unschönen Nummer-1-Songs von 2017 zu sprechen kam. Ich hätte gern noch mehr geredet, hatte allerdings noch das große Bedürfnis nach Abendessen. Dank M. gab es Pizza. Und auch B. ließ sich noch erweichen, zum Stadtpalast zu kommen. Als wir eintrafen, war der Floor schon gut gefüllt. Von der Vorband bekam ich nicht so viel mit und hatte damit auch eher kein Problem. (Bei der Interview-Vorbereitung hatte ich leider kaum noch Zeit, irgendwas über Sohnemann zu recherchieren.) Auch C. und S. kamen zum Konzert. Ach, war das ein schönes Konzert. Live sind RAZZ noch besser, als ich dachte. Im Anschluss konnte ich gar nicht anders, als noch beim Merch-Stand anzustehen. Und schließlich luden dann noch die IndieNight-DJs zum Feiern ein. Wir hörten wieder viele bekannte Songs und freuten uns über die neuen Songs wie “Everything Now” von Arcade Fire. Ich blieb bis zum Ende und wollte dann eigentlich noch das signierte Poster in die Musikredaktion bringen, was allerdings durch fehlenden Schlüssel nicht möglich war. Die Hintergründe erfuhr ich ein paar Minuten später von L. am Dobi, welche mit H. auf den Nachtbus wartete.

06.01.18 : So gegen 15 Uhr dachte ich ans Aufstehen und freute mich auf einen wunderbaren Samstag. Zunächst ging ich ins Café Marat zum Comic-Treff – für super Nerd-Austausch und neue Lesetipps. Danach erledigte ich noch etwas Einkauf, zog mich um und folgte der Einladung zu einem Dinner bei S. und C. – quasi mit Schlemmer-Garantie. Etwas Blumenkohl-Mandelsuppe mit Kräuteröl, Kürbis-Maronen-Strudel mit Kartoffelgratin und Pfeffer-Kirschen sowie einen Topf-Apfelkuchen später konnte keiner mehr nach Nachschlag rufen. 😛  B., K. und ich verabschiedeten uns am Dobi und ich zur Frieda23, wo sich M. bereits im Studio befand. L. war auch dort beschäftigt und gab mir den Schlüssel für die Musikredaktion, damit ich endlich das Poster dort abliefern konnte. Zur Mitternacht war ich dann Gast in der Sternradio-Sendung und redete mit C. unter Anderem über Star Trek und Lego. Insofern wurde es wieder etwas Nerdtalk-lastig.

07.01.18 : Der Sonntag begann für mich mit etwas unangenehmer Nachrichten-Aufbereitung und Haushaltszeug. Zum späteren Nachmittag ging ich zu LOHRO und hatte mit der Nachbereitung der Kinosendung zu tun. Und schließlich ließ ich die Woche im Hackspace mit C. und M. ausklingen. Ich köpfte sogar noch einen Premium-Marzipanstollen, den ich im neuen Jahr 50% günstiger erstanden hatte.

08.01.18 : So richtig angenehm war der Wochenstart für mich nicht. Und ich überlegte mehrfach, ob ich mir abends noch einen Kinobesuch vornehmen sollte. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf am Abend tanken konnte. Also schaute ich mir den deutschen Independent-Film “Lux – Krieger des Lichts” im LiWu an. Zwar gefiel mir die Prämisse, aber spätestens zum Ende hin fand ich die Geschichte unerträglich, da die Hauptfigur so unfassbar naiv daherkam und sich bis zum Schluss manipulieren ließ. Hier wurde dieser “Superheld” als “Superopfer” inszeniert und mir gefiel das gar nicht, dass er nicht mal zum Ende hin eine Reifung durchlief. (6/10)

09.01.18 : Am Dienstagabend war ich mit meiner Zeitplanung im Verzug und hetzte nur so von Sport zum Vorstandstreffen. In Windeseile bemühte ich mich, noch ans Abendessen zu denken. Und dann war erst kaum einer dort und dann zog es sich. Egal, zusammen mit C., H. und M. war ich zum Kinoabend verabredet. Wir schauten “The Killing Of A Sacred Deer”. Dieser Thriller mag zwar ruhig und sachlich starten, entwickelt sich jedoch rasant zu einem Psychospiel, welches nicht zuletzt durch die gute Besetzung durchaus zu fesseln vermag. Großes Lob an Barry Keoghan, den ich lieber nicht zum Feind haben möchte. 😉 Die Auflösung allerdings empfand ich etwas wirr. (7/10)

10.01.18 : Und wieder kommt mir das Wort Vorfreude in den Sinn, wenn ich an diesen Tag denke. So ganz unbeteiligt war ich nicht an der Verabredung, dass Monchi von Feine Sahne Fischfilet bei LOHRO für eine Sendungsstunde zu Besuch kam. Und auch wenn ich F. das Feld des Sendungsfahrens gern überlassen hatte, wollte ich wenigstens als Unterstützung dabei sein. Die komplette Sendung habe ich zwar noch nicht nachgehört, aber selbst P. von der Technikgruppe bemerkte via Bereitstellung des Ersatz-Web-Streams das enorme Interesse der Hörerschaft. Und ich bin auch interessiert. Das Redaktionstreffen im Anschluss verlief relativ normal wie immer. Und fast wie oft auch bekam ich Hunger. M. hatte etwas zu Abhilfe dabei. Ewig lang keine Pellkartoffeln mehr gehabt. Und dann schaffte ich tatsächlich noch die Schnittarbeit am RAZZ-Interview. Mit so einem Erfolgserlebnis gehe ich doch gleich viel zufriedener nach Hause.

11.01.18 : Ereignisreicher verlief der Donnerstag, denn Zugezogen Maskulin gaben ein Konzert im Peter-Weiss-Haus. Nebst Arbeit und Sport war ich daher gut beraten, noch etwas Schlaf am Abend zu tanken, bevor ich mich auf dieses Highlight einlassen sollte. Kaum im Konzertsaal eingetroffen, fand ich mit T. und B. die ersten bekannten Gesichter. Den Auftritt fand ich nicht nur wegen der neuen Songs besser als den 2015-Gig. Auch die Stimmung war sehr intensiv und “pogo-lastig”. Ich schloss mich der LOHRO-Gruppe an, noch ins Molli zu gehen. (Die Nacht sollte also wenig Schlafenszeit bereithalten.)

12.01.18 : Freitag Freutag – dank so viel neuem Musik-Material für den Beatbetrieb. Und nach der Sendung gab ich mir mit H. Dekadenz am Abend. Zunächst ein Besuch im Fernkost-Laden, wo ich die letzte Packung “Cinnamon Bun Oreos” bekam, dann Asia-Nudeln mit Zeug und auf dem Rückweg zur Frieda23 noch ein etwas aufwendige Erfrischung vom Dobi. Einzige Enttäuschung war Cherry PSprite, die leider so schmeckt, wie sich kritische Geister vorstellen könnten, wenn ich anfüge, dass die Flüssigkeit klar ist. Egal, ein Kinobesuch stand noch an.
“Voll verschleiert” bot mir abermals das, was ich an französischen Komödien so schätze. Die Vermischung von sozialen Themen (wie Integration) mit Unterhaltungswert – in dem Fall eine junge Liebe mit Hindernissen. Auch wenn einige Gags sehr banal und schon fast frech wirkten, und trotz dem übereilten Ende – der Film ist sehenswert, weil er unterhält und Fragen stellt. (8/10)
Zu Hause beschäftigte ich mich noch eine Weile mit dem Sortieren von Dateien, bevor ich mir eine Troye-Sivan-Playlist zum Einschlafen gönnte.

13.01.18 : Ich weiß auch nicht, warum ich nicht einfach zwei Stunden länger schlafen wollte. Aber ich stand doch tatsächlich freiwillig noch vor 8 Uhr auf – an einem Samstag. Eine Zugfahrt später war ich in der verschlafenen Heimat und holte mir Brötchen. Am Nachmittag half ich beim Abschmücken der Weihnachts-Dekoration – stundenlang. Zum Abend gab es lecker Spitzkohl und später die (beinahe obligatorische) TV-Berieselung. Irgendwelchen “Schlager-Champions” wurden von so einer Marktforschungssekte (GfK) Preise hinterhergeworfen. Viel viel Stoff zum Lästern – und Twitter war mein Kanal. 🙂

Es verbleibt entspannt
F.

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Logbuch : ein perfektes Dinner

Februar 17, 2015

Die übliche „was sich alles ansammelt“-Einleitung spare ich mir heute…

10.02.15 : In meinem Bemühen, weiterhin das anstrengende Wochenende auszugleichen, ließ ich es auch am Dienstag auch auf keine Experimente ankommen, verließ mich auf die Routinen eines typischen Dienstags und war dann auch wieder zeitig im Bett.

11.02.15 : Für den Mittwoch hatte ich mir ein volles Programm vorgegeben: Sport, Arbeit, Meeting statt Mittag, Arbeit, Musikredaktion, Hackspace. Besondere Vorkommnisse? Nicht wirklich… außer dass meine PGP-Einrichtung nicht so (schnell) laufen wollte, wie ich mir das vorgestellt hatte.

12.02.15 : Ein anhaltender Trend von ausreichend Schlaf sorgte für einen entspannten Donnerstag. Am Abend fand ich mich bei LOHRO ein, um noch ein paar Vorbereitungen für den Folgetag zu erledigen. Ich fand noch ein Brötchen in der Küche und nutzte die Gelegenheit, das Chili-Öl zu kosten, welches seit Tagen sehr dekorativ auf dem Tisch stand. Fazit: Brötchen mit Chili-Öl ist okay, Brötchen mit Chili-Öl und Kräuter-Frischkäse ist besser. 😛 Ach, und irgendwie geriet ich in Redseligkeit und textete J. über Comics zu. Ich ging wieder einmal sehr kurz vor Ladenschluss bei Lidl einkaufen und gönnte mir zu Hause noch ein spätes Abendessen.

13.02.15 : Nicht nur war an dem Freitag (den 13.) der vierte World Radio Day, sondern für mich noch ein Urlaubstag, den ich für anderweitige “Arbeit” nutzte. Denn ich half bei einem Workshop mit Teenagern und betreute die Technik während einer Sondersendung, bevor ich mich auf meine Sendung am Nachmittag vorbereitete. Die ungewohnte Zusammenarbeit mit (derart) jungen Menschen war eine willkommene Herausforderung, schon allein wegen der Abwechslung. Für das Tagesprogramm hatte ich anlässlich des Thementages viel besondere Musik parat und den Spaß daran konnten die Hörerinnen anhand des Feedbacks scheinbar gut wahrnehmen. Am Abend fanden sich in der Küche noch eine heitere Runde ein und Rest konnten verwertet werden.

dinner201514.02.15 : Irrtümlicherweise vermutete ich, einen Stoffbeutel beim Radio vergessen zu haben, weswegen mein erster Gang an diesem Valentinstag zu LOHRO führte. Dort angekommen erfuhr ich von einer kleinen Katastrophe, da der Datenbestand fürs redaktionelle Werkeln über Nacht ausgefallen war. P. war entsprechend unglücklich, wieder in der Spur zu sein. Ich hatte allerdings ganz andere Pläne für den Tag. war nach kurzem Aufenthalt schon beim Wochenendeinkauf und gönnte mir ein ruhiges Frühstück mit Infotainment in Form von “Real Time”. Dann schlief ich ein Weilchen und machte mich auf zum Dinner, welches ich seit Monaten auf dem Plan hatte. S. und C. legten sich mächtig ins Zeug und die Geschmackseindrücke übetrafen sich alle gegenseitig. Ein sehr schöner Abend. (Die Schnapschüsse der Kategorie Foodporn verkneife ich mir hier mit großer Mühe.)

15.02.15 : Endlich mal wieder an einem Sonntag ausschlafen – so meine Gedanken, als ich in aller Ruhe den Tag begann. Im Kontext der Tagesplanung war ich relativ bepackt, als ich bei LOHRO eintraf, wo schon fleißig an der Sendevorbereitung gewuselt wurde. Ich ließ es mir dann spontan doch nicht nehmen und machte bei der Jubiläumssendung zum ersten Jahr LOHRO Charts mit. Am Nachmittag gingen wir “fast fooden”. Beim Techniktreffen im Anschluss lernte ich ein paar Details zur WordPress-Administration, wobei ich auf die Zeit zu achten hatte. Denn der Hackspace wurde erstmals von mir aufgeschlossen. Viele Leute trafen ein und wir konnten ein paar Planungsschritte zur Webseiten-Migration festhalten. Darüber hinaus konnte ich meine Kenntnisse über git wieder auffrischen.

16.02.15 : Aufgrund der vielen späten Dinge am Sonntag, empfand ich den Start in die Woche etwas suboptimal. Welch ein Zufall, dass ich rechtzeitig in der Frieda 23 zugegen war, um C. und L. abzupassen, die sich dort zum Frühstück verabredet hatten. Wohl gestärkt ging ich in die Montagsrunde und danach ins Büro. Der Tag wurde durch einige Verwaltungsdinge relativ außergewöhnlich. Am Abend freute ich mich aufs Abendessen und die überlange Jubiläumssendung SNL mit ganz vielen Gastauftritten und noch mehr Rückblicken.

Es verbleibt mit der Hoffnung auf ein weiteres entspannendes Wochenende
F.

Logbuch : unter Leuten im April

April 7, 2013

Nein, ich bin nicht verschütt gegangen und habe den Monatswechsel sehr gut überstanden. Sogar schlechte Aprilscherze blieben mir erspart. Ja, wenn der April schon mal mit einem Feiertag beginnt, machen mir Schneereste auch nicht viel aus – zumal es im Gegenzug dafür überwiegend trocken blieb. (Krass, keine 3 Sätze und ich bin schon beim Wetter.) Es folgen erneut Absätze aus meinem Leben.

Am ersten regulären Wochentag besuchte ich M., wo wir uns auf den gegenwärtigen Stand brachten (nur ganz wenig Gossip) und ich mich über Comics auslassen konnte. Zudem kreierten wir eine Art Auflauf, den wir bei einer Doppelfolge „Family Guy“ (Stichwort Episode 4) aßen. Nach meinem Besuch ging ich dann zur Spätvorstellung von „Spring Breakers“ in innerstädtische Kino. Der Film war gut, aber aus meiner Sicht keinen separaten Blog-Eintrag würdig. (7/10)

Am Mittwoch fragte ich mich, was denn wohl aus dem Status meiner BahnCard Business wird, wenn ich keinen Zugang zum Firmenkundenportal der Bahn habe. Ein Abstecher beim Hauptbahnhof brachte mir leider nicht viel, da ich dort nur gesagt bekam, dass die normale Vergünstigung (ohne Firmen-Prozente) wohl auch über das Privatkundenportal drin sein dürfte. Sieht wohl so aus, als ob ich das in einem Praxistest demnächst selbst herausfinden muss. Da ich schon mal in der richtigen Ecke der Stadt war, wollte ich mir eigentlich noch einen Zahnarzttermin holen – aber da sprachen die Öffnungszeiten dagegen.
Wieder zu Hause angekommen las ich ein Buch zu Ende, welches ich nicht weiterempfehlen kann – „Struck by Lightning“ von Chris Colfer. Schlimmer als ein Highschool-Film bzw. nicht halb so mitreißend wie „The Perks Of Being A Wallflower“, welches von der Machart ähnlich ist.
Am Abend schaute ich beim Erasmus-Stammtisch im Café Lom vorbei, was sehr gut besucht war, und bin dann noch in den ST-Club gegangen, wo die Wunschkonzert-Party eben genau dies bot – einen Mix zwischen Heavy Metal bis Dubstep. Und die Wunschliste war scheinbar groß, da ich (zermürbende) 75 Minuten auf meinen Wunschtitel warten musste. Zum Lied meiner Wahl nur so viel: M. hätte sich gefreut.

Tags darauf begann ich (endlich) mit dem Frühjahrsputz – mit anderen Worten: stapelweise Papier sortieren. Kleines Papier, dickes Papier – kleiner Scherz. Von wichtigen Briefen bis zu alter Werbung, die weg kann. Ich bin sicher, icb habe an dem Tag auch noch gelesen. Stimmt, spätestens auf dem Weg zum Heumond (Stichwort Couchsurfing-Treffen) war ich mit „Drive“ beschäftigt (Stichwort Filmvorlage). Das Treffen verlief etwas anders als sonst, war dann aber doch wieder lustig. (Mag abgedroschen klingen, trifft aber dennoch zu.)

Für Freitag lud L. zu einem besonderen Dinner ein, welches unfassbar gut war. Auch der Kuchen von L. ist ein Lob wert. Viele Neuigkeiten machten die Runde, bevor sich die Runde dann zum ST-Club aufmachte. (Zweimal ST in einer Woche? Ja, ich bin noch nicht zu alt dafür.) Ich bin mir sicher, dass ich vorher noch nie „Scream & Shout“ in einem Club gehört hatte. (Ja ja, when you hear this in the club…) 😛

Nun zum Samstag, welcher seinesgleichen sucht. Keine halbe Stunde auf den Beinen erreichte mich seitens B. eine Anfrage wegen der Tagesgestaltung. (Dass die Sonne schien, war mir da noch gar nicht bewusst.) Nach kurzer Abstimmung mit S. war der Termin beschlossen und ich genehmigte mir zur Einstimmung eine aktuelle Folge Letterman. Zu Gast war Chelsey Handler, eine amerikanische Komödiantin, welche mich aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens inklusive trockenem Humor beeindruckt. Das noch die Yeah Yeah Yeahs live spielten, rundete die Folge ab. Am Dobi erfuhren wir dann von S., dass dieses WE die letzte Möglichkeit war, den Ostermarkt nochmals zu besichtigen. Gut, ich war schon ein paar Mal da, aber das macht nichts. Das Liberty Delis hatte wieder ordentlich Kundschaft und ich gönnte mir ein paar „Sweets“. Absoluter Hochgenuss war Hershey’s in der Sorte „Cookies’n’Creme“. Süß und keksig – ähnelt der Oreo-Sorte von Milka.Im weiteren Verlauf waren wir in mehreren Geschäften, um für S. ein paar Anziehsachen zu suchen. Gefunden hatte dann aber B. letztendlich was. (Stichwort Ironie)
Einen Eisbecher bei S. später gingen wir in den Pleitegeier und spielten stundenlang Tridom. Also zumindest eine Partie habe ich auch gewonnen.

Geier am TagEs wurde draußen dunkel, die Runde löste sich auf, und ich ging dann noch fix einkaufen – so gegen 23 Uhr. Herrlich.

Heute konnte ich endlich wieder bei einer neuen SNL-Folge frühstücken. Melissa McCarthy bewies innerhalb weniger Sketch-Szenen ihr Talent, während die französische Band Phoenix Interesse für ihr neues Album weckte.
Mehr oder weniger wach war ich dann auch, als ich nebst weiterer Sortier-Einlagen zur Mammut-Aufgabe namens Steuerklärung kam. Ich investierte erstmals in Hilfs-Software (WISO Steuer 2013), konnte meine paar Zahlendaten da auch schnell eingeben, stellte dann jedoch fest, dass dieses Tool scheinbar nicht elektronisch mit Elster-Zertifikat Daten ans Amt übermittelt. Ein Wort: Frust. Also doch wieder zum Windows-System, die Elster-Formular-Software aktualisieren (inklusive System-Neustart), um dann dort wieder bei Null anzufangen. Dort verlief die Prozedur wie im vergangenen Jahr. (Hätte ich mir die Investition also sparen können. Obwohl.. wenn der WISO-Rechner stimmt, weiß ich jetzt schon, wie viel ich nachzahlen darf) Potzblitz!

Für die kommende Woche steht voraussichtlich Folgendes auf meinem Plan: ein Arztbesuch, eine Vorpremiere („Oblivion“) und vielleicht noch… Bad Taste. 😛

Es verbleibt dem Schnee nicht hinterhertrauernd
F.