Posts Tagged ‘Detective Comics’

Life is a river

Juni 16, 2012

Hallo Leser,

ich bin eigentlich etwas in Eile, werde mich aber kurzfassen. Der Titel bezieht sich auch schon auf den Anlass. Denn die gute Sophie B. Hawkins hat nun endlich ihr neues Album am Start, auf dem unter anderem auch der Titel zu finden ist. Und als sei das nicht schon erfreulich genug (es dauerte immerhin Jahre bis zu diesem Ereignis), hat Amazon die MP3-Version gerade im Angebot (einfach aufs Bild klicken). Ich finde das toll. Habe ich auch genutzt (wobei ich das fast bei iTunes zum doppelten Preis vorbestellt hätte). Tja, manchmal lohnt sich Warten. Sophie’s Facebook-Newsfeed hatte mich da am Donnerstag drauf aufmerksam gemacht.

Gut, ich bin (als Fan) etwas vorbelastet, finde jedoch, dass sich ihr neues Werk durchaus sehen lassen kann. Ihre Stimme hat Wiedererkennungswert und sie pendelt zwischen Pop, Rock und ein wenig Jazz – also ziemlich ungezwungen. Gerade in Zeiten, in denen die Hitparaden von Kirmes-Soundtracks dominiert werden, ist das definitiv eine willkommene Abwechslung.

OK, genug Schleichwerbung. Was ist so passiert?
Montag bin ich nach der Arbeit früh schlafen gegangen. Tat gut. Am Dienstag besuchte ich erstmals das „Klock8“, welches einen sehr angenehmen Eindruck machte. Am Mittwoch habe ich noch kurz „Lachsfischen im Jemen“ im Kino gesehen, bevor es zum „private viewing“ des letzten EM-Spiels mit deutscher Beteiligung ging (Filmkritik im nächsten Absatz). Donnerstag habe ich einen komischen Film über Hollywood gesehen, den ich hier mangels Relevanz erwähnen möchte. Und gestern hatte ich Lese-Laune und habe alle (zehn) Ausgaben der aktuellen Comic-Reihe „Detective Comics“ gelesen (welche 2011 neugestartet wurde). Heute hatte ich Milka-Eis zum Frühstück. Ist nicht so gut wie die Oreo-Variante, aber dennoch angenehm süß und schokoladig. Dann war ich seit langer Zeit mal wieder bei IKEA. Wollte nichts kaufen (außer vielleicht einer Waffel). Ergebnis: neue Fußmatte und 3 Duftkerzen. Darüber hinaus einen Zucker-Schock dank „Prinzessin-Törtchen“ (zusätzlich zur Waffel und einem kleinen Salat). So was kann passieren – nach stundenlangem Power-Shopping. 😛

Film-Ecke: „Lachsfischen im Jemen“ ist ein sehr unterhaltsamer britischer Film über Wendungen im Leben, den Glauben allgemein und Liebe. Letzterer Aspekt sorgt zwar für etwas Kitsch, was aber bei der skurrilen Handlung, den hübschen Landschaften und den tollen Darstellern leicht zu verzeihen ist. Allein die Nebendarstellerin Kristin Scott Thomas macht aus diesem Film etwas Besonderes (auf politisch inkorrekter Ebene). Fazit: sehenswert für Freunde der Abwechslung.

Lese-Ecke: „Detective Comics“ (eine Batman-Serie) wird aktuell hauptsächlich von Zeichner/Autor Tony Daniel gestaltet. Während dieser mit ersterer Berufswahl für Unterhaltungswert sorgen kann, ist seine Schreibe noch optimierungswürdig. Die ersten Ausgaben sind zwar noch mitreißend, aber danach dümpeln die Ereignisse irgendwie dahin. Allein der Action-Anteil mit Explosionen und haufenweise Gegenspielern reißt mich nicht mehr vom Hocker. Es fehlt dann einfach der Ausgleich oder gute Dialoge.

Apropos Ausgleich: gleich geht es auf zur Trash-Party 🙂

Es verbleibt am Leben (und weniger im Fluss)
F.

Rabbit heart (raise it up)

August 30, 2009

Florence + The Machine steuert heute diesen Titel bei, dessen Videoclip erfrischend anders und spätsommerlich in meiner Erinnerung ist. Ich vermute, dass die Künstlerin überwiegend selbst bestimmt, wie sie sich und ihre Musik inszenieren will, was in dieser Zeit fast schon eine Seltenheit im Business ist. Aber so genau soll das der Hobby-Hörer oftmals ja gar nicht mitbekommen, wenn die Etablierungsphase nicht gerade eine PR-lastige Castingshow involviert.

Apropos Castingshows: Am Wochenende hab ich erstmals etwas von der aktuell laufenden Popstars-Staffel mitbekommen (man kann ja schlecht immer überall auf dem Laufenden sein). Dabei fiel mir auf, wie sehr entfernt ich von der Zielgruppe des Formats bin und das es scheinbar noch massig Wortschöpfungen („Bewährungsshow“?) sowie Verheitzungsmaßnahmen (a.k.a. „Battles“) zu erkunden gibt. Na ja, teilweise ist es so schlecht, dass es schon wieder interessant ist.
Dabei fällt mir ein, dass ich irgendwann mal irgendeine moderne TV-Sendung mit Stift und Papier verfolgen möchte, um dann möglichst viele eingespielte Musiktitel zu notieren. Zum einen fände ich es interessant, wie viele Lieder ich erkenne, und zum anderen könnte als Resultat eine lustige Playlist entstehen.

Ansonsten war das Wochenende entspannend und ermüdend zugleich. Die Zeit konnte überwiegend erfreulich genutzt werden, was sich jedoch ein wenig negativ aufs „Schlafkonto“ ausgewirkt hat.
Aber mal gleich zur besten Meldung: Ich habe mir Zeit zum Lesen genehmigt und unter anderem das Paperback geschafft. Das soll eigentlich nicht bedeuten, dass es langweilig oder eine schwierige Aufgabe war – im Gegenteil. Es geriet nur ziemlich lange in Vergessenheit, dass ich das Paperback noch nicht beendet hatte. Mal sehen, ob und wann ich eine kleine Rezension erstellen werde.
Weiterhin bin ich nun wieder auf dem aktuellen Stand in Sachen Batwoman, Daredevil und Captain America (ja, letzterer Superheld klingt namentlich fast wie eine Karikatur).
Die Figur Batwoman ist relativ neu in den Reihen der DC-Helden und ihre Abenteuer werden dieser Tage sehr unterhaltsam in der Traditionsserie Detective Comics herausgebracht, an der Autor Greg Rucka und Ausnahmetalent J.H. Williams III als Kreativteam arbeiten – bisher jeden Monat ein Highlight.
Der Umbruch bei Daredevil ließ mich ein wenig unsicher zurück, denn im Vergleich zu seinen bisherigen Geschichten fand ich den Abschluss von Ed Brubaker leider nicht so großartig. Auf jeden Fall macht es der neue Status quo dem nächsten Autor nicht gerade einfach, da anzuknüpfen.
Dass bei Captain America demnächst eine Wiederbelebung ansteht, habe ich hier neulich bereits geschrieben. Noch ist nicht abzusehen, wie sich das auf die Marvel-Welt auswirken wird. Aber die Abenteuer um den aktuellen Nachfolger lesen sich ziemlich gut, wenn auch in der Serie sehr oft in der Vergangenheit gekramt wird, um beispielsweise neue Querverweise zu erstellen.

Schließlich bleibt noch anzumerken, dass ich mein angefangenes Buch wohl erst im nächsten Monat durchlesen werde. Aber das eilt ja nicht sonderlich. Außerdem kann ich der Handlung trotz mancher Lesepausen immer noch sehr gut folgen.

Es verbleibt um etliche Seiten belesener
F.