Posts Tagged ‘Deep House’

Logbuch : dann eben doch noch eine Sondersendung

Oktober 12, 2014

Es sind wieder sieben Tage vergangen, die mich nachdenklich werden lassen. Warum? Weil ich ziemlich viel unterwegs war und ich mich in Situationen wiederfand, die mir irgendwie absurd erscheinen… und das ist nur meine Sichtweise. Aber der Reihe nach.

06.10.14 : Ich war froh, nicht früher aufstehen zu müssen. Und so war der erste Stopp des Tages bzw. der Woche die Montagsrunde im Lokalradio, was ich wohl bald als mein drittes Zuhause bezeichnen kann. Es wurden paar Themen für die Wochenplanung angesprochen, die bei mir zu neuen Terminen führten.
Am Abend traf ich mich mit A., mit der ich noch kurz eine Bekannte besuchte, welche zwei sehr entspannte Katzen besitzt, die sich scheinbar sehr schnell an neue Umgebungen gewöhnen können. Danach pendelten wir in eine Ecke der Stadt, die nahe an den S-Bahn-Gleisen liegt, und ich bekam erstaunlich exotisches Essen, zu dem ich mir unbedingt noch das Rezept aufschreiben werde. Den Filmabend konnte ich bedauerlicherweise nicht bis zum Ende mitmachen…

07.10.14 : … denn eine Frühsendung wollte vorbereitet werden. Und dies fiel mir wegen einer kurzen Nacht entsprechend schwer. Im Anschluss war ich mit D. noch kurz auf dem Campus Ulmenstraße, wo der Campustag wieder in eine ordentliche PR-Schlacht ausartete. Auf mich wirkte die Szenerie irgendwie befremdlich und das ich stellte ich mit Freute fest. Erfolgreich das Studentenleben abgewöhnt. Ich schaute bei den „Nachfolgekollegen“ des Fachschaftsrates vorbei und stellte mich mit D. für Goodie-Beutel des Studentenkellers an, welche mit Abstand am besten gestaltet und demnach begehrt waren. P. wies mich noch auf einen neuen Secret-Sugar-Track hin, in den ich am Nachmittag reinhörte.
Beim dieswöchigen Training am Abend erreichte ich in der einen Übung einen neuen Höchstwert, was ein zweifelhafter Erfolg ist, da ich einerseits kaputt danach war und andererseits beim nächsten Anlauf mit höheren Erwartungen herangehen darf. Egal… das Abendbrot war verdient. Und ich danach so müde, dass ich mich gleich hingelegt habe…
.. um gegen Mitternacht wieder aufzustehen, den Regen abzuwarten und dann Richtung Zwischenbau in die Südstadt zu gehen? Warum tat ich das? Es war A.’s letzte Abendsause in Rostock und sie mag nun mal House-Musik. Vor der Tür trafen wir noch einen anderen DJ, der eigentlich Vertreter für eine (violette) Schokoladenfirma ist, und den Unterschied zwischen Deep House und Minimal Techno kennt. Ich übrigens nicht. 😛

08.10.14 : Am Morgen nach so einer Nacht fühlte ich mich relativ gut. Der Arbeitstag wurde durch ein Treffen der Webgruppe unterbrochen. Nur am Abend beim Treffen der Musikredaktion machte sich die Erschöpfung schlagartig bemerkbar. Ich konnte das Nach-Hause-Kommen kaum erwarten, war davor noch kurz einkaufen, stellte noch Musik zusammen und fiel dann nur noch ins Bett.

09.10.14 : Diesen Donnerstag musste ich unerfreulicherweise früher beginnen – wegen dem halbjährlichen Routinetermin beim Zahnarzt. Leider hatte ich mir den Weg nicht im Vorfeld noch mal auf einer Landkarte angeschaut, weswegen ich wohl einen kleinen Umweg einlegte und schließlich hetzen musste. Als ich im Wartezimmer ankam, hätte ich mich am liebsten wieder hingelegt. Als ich dran war, wurde mich lediglich die „Kauleiste“ poliert, was auch ganz schnell ging. Anschließend nahm ich einen direkteren Weg in die KTV, zwang mich zu einer Trainingseinheit, bevor ich wirklich mit dem Tagesgeschäft begann. Und dieses wurde von meinem Engagement für eine Sondersendung etwas unterbrochen. Eigentlich wollte ich mich nach der Erfahrung vom September mich für solche Einsätze etwas zurücknehmen. Aber es ging um Musikwünsche neuer Studierender, und somit war die Vorbereitung und Umsetzung nahezu ein Klacks, was mich schon wieder etwas wunderte. Wer hätte gedacht, dass ich solche Aktivitäten in den Alltag einbauen kann?
Ursprünglich war noch ein Abendeinsatz in der Kunsthalle auf meinem Plan, weswegen ich einem Abend mit Freunden absagen musste. Missglückte Kommunikation ließ mich dann gewissermaßen zurück, weswegen ich es dann doch lieber vorzog, frühzeitiger nach Hause zu gehen. Dort aß ich noch eine Kleinigkeit, kam endlich dazu, die letzte Folge „Saturday Night Live“ zu sehen und war dann auch schon im Bett…

10.10.14 : … denn… ja, Morgensendung wieder halt. Und diese konnte ich einigermaßen ausgeschlafen angehen. A. überraschte mich und T. mit Kuchen, worüber ich mich sehr freute. Ich ließ es mir auch nicht nehmen, alle Musikwünsche zu erfüllen, was im Live-Betrieb sozusagen eine weitere Herausforderung ist. Nebenbei wurden schon Pläne für den Abend geschmiedet.
Und für diesen war ich noch kurz einkaufen, sah eine Folge der „Late Late Show“ und fand mich dann bei G. ein, wo wir nebenbei den „Patrioten“ Mel Gibson sahen, dessen Familie im Film verkleinert wird. Dann ging es wieder in Südstadt zu einer „Bad Taste“-Sause, die durchaus viel Anklang fand. Ein Highlight war wohl die Stelle, an der wir tatsächlich vier Songs in Folge vorhersagen konnten. Tja, in dem Musikfeld kann man uns wohl nicht mehr viel vormachen.
Ich darf damit feststellen, dass ich ausgerechnet an den Tagen spät abends unterwegs war, an denen ich extremst früh aufgestanden bin. Kann das Zufall sein?

11.10.14 : harbor_hro_okt14Endlich Wochenende. Und auch wenn ich mir Zeit bis zum Aufstehen ließ (verständlicherweise), war ich doch enttäuscht, dass der Bäcker meiner Wahl eine Stunde vorm nachmittaglichen Ladenschluss kein einziges Brötchen mehr hatte. Sollte ich wegen dem kleinen Luxus, Brötchen vom Bäcker meiner Wahl zu haben, wirklich noch eine extra Tour drehen. Dies verband ich dann mit der Gelegenheit, mir bei S.(1) ein Franzbrötchen abzuholen, welches sie mir am Freitag aus Hamburg mitgebracht hatte. Nebenbei verabredete ich mich S.(2), der mir überraschend via Couchsurfing schrieb, mit Freundin wieder in der Stadt zu sein. Und so bummelten wir am Nachmittag durch die Stadt – ich dabei noch mit Glitzer vom Vortag im Gesicht. (Keeping it classy.) Bei der Eisscholle, die dieses Jahr sogar über Winter geöffnet sein wird, probierte ich erstmals die Sorte „Weiße Schokolade“, die zwar so schmeckt, wie sie heißt, aber nicht unbedingt so das Erlebnis für meine Zunge war. Am Stadthafen fiel mir auf, dass es wohl vorerst schwierig werden könnte, dort Sonnenuntergänge mitzuerleben, da dort nun seit Freitag eine Ostseefähre zum Überwintern angelegt hat. (Das Foto ist von heute aus Sicht der LOHRO-Küche, deren Fenster durchaus klarer sein könnten.)
Als ich am Abend zu Hause war, konnte ich mich auch endlich meinen Brötchen widmen. Spontan meldete sich D. wegen einer Zusammenkunft in einer Kneipe. Daraus sollte aber nichts mehr werden, was ich gelassen aufnahm, da ich selbst total erschöpft war.

12.10.14 : Heute morgen fiel mir das Aufstehen etwas schwer. Einen Tee später wurde ich munter und machte mich auf den Weg in die Frieda 23, wo ein oppulentes Brunch aufgefahren wurde. Darüber hinaus gab es akustische Unterhaltung von Kat Jones, die es von den Staaten erstmals nach Deutschland verschlug. Trotz der Anmerkung, dass sie stimmlich vielleicht nicht in Topform sein würde, ließ sich davon nichts vernehmen. Intensives Hochleistungs-Tontreffen und -halten. Ich entschied mich spontan noch dafür, einen Teil der LOHRO Charts mit A. zu moderieren, und brachte die Künstlerin am Nachmittag zu ihrer Herberge, welche ich selbst von einigen Feierlichkeiten her gut kannte. Nebenher plauderten wir über ihre Eindrücke von Deutschland und ihre Heimat. Erneut ein Moment, der mich wundern ließ, was Zufall alles so anrichten kann.
In den Radio-Räumlichkeiten war für einen Sonntag viel Leben anzutreffen, unter anderem weil T. wieder Hündin T. mitgebracht hat. Stichwort Energiebündel. Und so lasse ich die Woche nun mit etwas Resterholung ausklingen, bevor mich die kommende Woche bestimmt wieder in der ein oder anderen Form fordern wird.

Es verbleibt mit vielen Eindrücken zum Verarbeiten
F.

Logbuch : spätsommerlicher Herbst oder herbstlicher Spätsommer

September 29, 2014

Man möge mir die triviale Wetter-Anspielung (bereits im Titel) verzeihen. Vielleicht berichte ich zu oft über das Wetter dieser Tage. (Im Radio.) Oder ich füge hinzu, dass die Uneindeutigkeit der Jahreszeit mit meinem Gemüt übereinstimmt.

20.09.14 : Ein weiterer ruhiger Urlaubstag in der Heimat. Inklusive gutem Wetter, Lesestoff und der Laune, Stunden in der Küche zu verbringen. Das resultierende Gericht (Bœuf bourguignon) kann sich sehen lassen, wird aber erst mal nicht in meine Top Ten einsteigen können.

21.09.14 : Passend zum Urlaubsende wechselte auch das Wetter. Schon die Brötchen konnte ich im Regen holen. Der Tag verging sehr schnell, der Zug wollte erreicht werden. Die Fahrt hatte einen Umsteigebahnhof mehr. Unterwegs las ich weitere Ausgaben von „The Superior Foes Of Spider-Man“, einer Comic-Serie, die mich zum Lachen bringt.
In Rostock angekommen war ich nur kurz zu Hause und dann schon wieder unterwegs. Beim Treffen der IT-Gruppe wollte ich mich mit der VPN-Einrichtung vertraut machen, was allerdings verfrüht abgebrochen werden musste, da das komplette Haus-Netzwerk ausfiel.

22.09.14 : Ich weiß nicht, woran es lag, aber diese Woche fing ich sehr früh an. Büro, Montagsrunde, Büro, Sporträumlichkeiten, zu Hause. Infotainment, musikbezogene Bloggerei und Recherche für den Dienstag.

23.09.14 : Und dieser fing sogar noch früher an – und dabei irgendwie erstaunlich plangemäß. Noch bevor ich das Haus verließ, hatte ich ein paar Meldungen zusammengetragen. Und da machte die Vorbereitung für die Radiosendung fast schon wieder Spaß, weil aureichend Vorbereitungszeit vorhanden war. D., der eigentlich diese Vorbereitungszeit miterleben sollte, war jedoch nicht so pünktlich. Tat meiner Gelassenheit aber keinen Abbruch. Selbst kleine Fehlerchen konnten daran nichts ändern. Ich denke heute noch gern an meine ungewollt wohl lustigsten Sportnachrichten.
Zum Abend hin machte sich die Kürze der letzten Nacht bemerkbar, und ich konnte den Weg ins Schlummerland kaum erwarten. Nur bedingt tat es mir da leid, einer Anfrage zum Konzertbesuch im PWH absagen zu müssen.

24.09.14 : Einen Tag mit Hetzerei zu beginnen, vermeide ich eigentlich gern – aber der Plan ließ es an diesem Mittwoch nicht anders zu, wenn ich alle Stationen abhaken wollte. Und so wechselte ich von einem Meeting zum nächsten – mehr oder weniger. Und zum Tagesabschluss stand dann noch die LOHRO-Vollversammlung an. Dort wurde ich ohne Vorwarnung für ein Gremium vorgeschlagen, was mich kurzzeitig in einen Gewissenskonflikt brachte. Glücklicherweise war nach der Wahl für mich vor der Wahl – also alles entspannt. Und dann ermüdend.

25.09.14 : Einen anstrengenden Tagesstart später war ich schon wieder auf „Meeting-Modus“. Zum Abend hin schaute ich noch in den Redaktionsräumen vorbei, um Musik einzupflegen und erlebte nebenbei das Ende einer emotionalen Abschiedssendung. Dann widmete ich mich wieder der Arbeit und kam im Dunkeln wieder nach Hause. Ich betone diese Tatsache, weil mir zu dem Zeitpunkt die schwindende Sonnenscheindauer auffiel. Ich rechnete abermals mit einem kurzen Abend, hatte aber nach ein paar TV-Inhalten sogar noch Lust auf Musik und auf Comics.

26.09.14 : Für den Freitag wollte ich Tagesinhalte nach vorne verlegen und genau dies gelang mir. Nebenbei ergaben sich ein paar Termine für die kommende Woche. (Stichwort Frühschichten.) Am Nachmittag fand ich mich bei LOHRO ein, sinnierte mit L. ein wenig über Verwaltungsabläufe, schaute D. bei seiner ersten Sendung zu, nahm am IT-Treffen mit M. teil und ließ dann den Tag (bzw. die Arbeitswoche) mit einer gemütlichen Abschiedsfeier ausklingen. Diese hätte mich in den frühen Morgenstunden beinahe noch in den ST-Club geführt. Aber das musste ich dann doch nicht haben.

27.09.14 : Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Denn auch so gelang es mir am Samstag, nicht mehr rechtzeitig beim Bäcker zu sein, um noch Brötchen zu bekommen. Also unternahm ich eine separate Tour. So viel sind mir die präferierten Brötchen dann doch auch wert. Zwei „Late Late Show“-Folgen später wurde es wieder Zeit, in die Gänge zu kommen, da ich mich mit K.(1) zum Kinobesuch verabredet hatte. Zufälligerweise trafen wir uns bereits in der Straßenbahn und unterhielten uns über den ersten „Sin City“-Film sowie die Werke des Frank Miller, zu welchen ich eine „schwierige“ Meinung habe.
„Sin City 2“ (wie der Film in Deutschland heißt) sollte besser beim Originaltitel bleiben, denn ein wirklicher zweiter Teil ist es nicht. Einige Handlungselemente sind nämlich auch während und vor dem ersten Film einzuordnen. Wirklich viel Mühe haben sich die Macher nicht gegeben. Und das 3D ist wieder Futter für mein innerliches Wutbürgertum. (Stichwort Abzocke.) Fazit: nur wenn du Spaß am ersten Film hattest, könntest du einen Blick auf „A Dame To Kill For“ werfen. Ansonsten verpasst man nichts. Schade eigentlich. (6/10)
Weniger schade war die überraschende Einladung zum Flammkuchen bei K.(2), der ich gern gefolgt bin. Das Rezept war von irgendeinem TV-Koch, welcher auf Blätterteig und Homig setzt. Ja, und das hat schon einen Unterschied gemacht.
Anschließend ging ich zu K.(3)’s Abschiedssause, wo es u.a. 80s-Musikklassiker und ein wenig Akustik-Konzert-Feeling gab. Dazu heitere Menschen bei einem weniger heiteren Anlass. (Nicht zu vergessen die sehr toleranten Nachbarn.) Weiter ging es mit dieser Mischung (minus die Nachbarn) ins JAZ, wo (wie könnte es neuerdings anders sein) Deep House gespielt wurde. Ich würde zwar nicht behaupten, dass mein Gefallen daran größer geworden ist, wohl eher das Verständnis.
Ich musste grinsen, als ich das JAZ bei zunehmendem Tageslicht verließ – ist mir doch genau dies auch bei meinem ersten JAZ-Besuch im Mai so passiert. Tja, dann wieder ein Abschied. Wieder ein sehr spätes (bzw. frühes) Schlafengehen…

28.09.14 : So etwas kann dann nur konsequenterweise mit einem späten Tagesbeginn weitergehen. Der Staffelstart von „Saturday Night Live“ (Season 40!) verschönerte dies dennoch. S. bot am Vortag an, mir Franzbrötchen aus Hamburg mitzubringen, was ich (natürlich) nicht ablehnen kann. Diese holte ich mir sozusagen als Frühstück ab. Tja, und dann auf dem Weg zu einem weiteren IT-Treffen wurde ich melancholisch. Einerseits durch die Abschiede und andererseits dank des Wetter (siehe Überschrift).
Beim Treffen beendete ich die VPN-Einrichtung via Tunnelblick, verwertete mit den anderen restliche Bratwürste und vergaß die Melancholie. Fast schon wie eine Belohnung, war ich dann sogar erfreulich zeitig wieder zu Hause.

29.09.14 : Diese Woche fing für mich mit Eile an, was sich aufgrund aufeinander prallender Zeitfenster von Vorhaben ergibt. Mir gelang es zwar, rechtzeitig bei der Montagsrunde zu sein, aber von Freude darüber kann nicht die Rede gewesen sein. Ansonsten Business as usual… für einen Montag. Vielleicht mit der Ausnahme, dass ich mich wieder auf neue „Family Guy“-Folgen freuen kann.

Es verbleibt mit Recherche auf der ToDo-Liste
F.

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief „Guardians Of The Galaxy“ in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich „win win“. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu „GotG“ mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar „Doctor Who“ wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine „Frühschicht“, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der „Fear Of Missing Out“. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der „Late Late Show“, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung „Ponyhof“-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage „warum eigentlich?“.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem „Abgrillen am Stadthafen“ eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment („Last Week with John Oliver“), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.