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Logbuch : Wochenstart mit Folien-Karaoke

August 27, 2014

Seitdem meine Aktivitäten an Sonntagen mehr variieren, fehlt mir irgendwie ein Standard-Termin fürs Bloggen. Jedenfalls war die Gewohnheit dazu meist förderlich für mich. Egal… bleibt alles anders.

22.08.14 : Eine Freitags-Frühschicht im Radio? Ja, logo. Und für diese Sendung hatte ich mir überlegt, gleich ab 6 Uhr ordentlich aufzutischen. Skrillex gefällig? Ich war also wach, und auch die Zielstellung, nicht wie eine beliebige Morgensendung zu klingen, dürfte mir einigermaßen gelungen sein. Jedenfalls bevor ich ein wenig in Richtung Mainstream ging.
Zum Mittag baute ich einen kleinen Workshop in meinen Tagesplan. Und auch zum Abend kehrte ich noch kurz in den LOHRO-Räumlichkeiten ein. (Stichwort Titelpflege)
Als ich zu Hause war, war ich zwecks Abendgestaltung unschlüssig. Tendentiell sollte der Kinoabend zu „Sag nicht, wer du bist!“ auf den kommenden Montag verschoben werden. Jedoch zweifelte ich an den Aussichten, dass dies klappen würde. Und so entschied ich mich mehr oder weniger spontan für die Spätvorstellung. Und trotz meiner begrenzten Französisch-Sprachkenntnisse ließ ich mich nicht vom „Original mit Untertiteln“ (OmU) abschrecken.
Fazit: Der Film ist zu gleichen Teilen Drama wie auch Thriller, denn es wird stellenweise ziemlich spannend. Die Darsteller überzeugen auf ganzer Linie und so mancher Schocker hat eine nachhallende Wirkung. (8/10)

23.08.14 : Gut ausgeschlafen begann ich mein Wochenende mit Einkauf und Frühstück. Dann packte mich die Lese-Laune. Es hatten sich auch massig Inhalte aufgestaut. Gefühlte 15 Comics später hatte ich mich auch schon fürs Abendessen festgelegt. Ein Pestosorte sollte getestet werden. Und ja, würzig, wenn auch ich mit Ketchup nachgeholfen habe.
Das Abendprogramm war die sechste Staffel „Doctor Who“ im Schnellverfahren (auf erhöhter Geschwindigkeit). Und huch, nun weiß ich, was mit River Song auf sich hat.

24.08.14 : Ich war so früh auf den Beinen, dass ich vor dem Radio-Einsatz (LOHRO Charts) mich noch sportlich betätigen konnte. In aller Eile vergaß ich leider den Reis, den ich nachher holen musste. Denn wir kochten ein „cremiges Curry“. Zum Abend luden L. und C. zum „Doctor Who“-Abend ein – anlässlich des Starts der 8. Staffel. Leider hatte ich keine Zeit, noch die 7, Staffel zu sehen. Aber auch so hatte ich Spaß und irgendwie finde ich Peter Capaldi schon jetzt sympathischer als Matt Smith. Im Twitterverse sah ich zwar mehrere böse Kommentare zum Staffelauftakt und dem Hauptschreiber Moffat, aber ich kann das nicht so ganz nachvollziehen – wobei ich auch nicht der größte Fan/Experte/Whovian bin.

25.08.14 : Was für ein hektischer Wochenstart. Trotz zeitigem Aufstehen musste ich mich beeilen, um bei der Montagsrunde pünktlich zu sein. Und dann sah es erst so aus, als ob der geplante Workshop im Anschluss ins Wasser fallen sollte. Und dann sollte es doch noch etwas werden. Zu dem Zeitpunkt konnte ich froh sein, dass L. ein paar Folien webbasiert vorbereitet hatte. Diese kannte ich gar nicht und daher… improvisierte ich einfach. 😛
Und dann wurde ich noch gefragt, als Notfall-Vertretung fürs Nachmittagsprogramm einzuspringen, was mir dann spontan auch einen halben freien Tag wert war. Im Anschluss wollte ich mit Familie eigentlich Burger im Irish Pub essen, aber die gibt es nur von Mittwoch bis Sonntag. Also wurde es „Irish Stew“, was zwar okay war, aber halt kein Burger. Im Anschluss machten wir noch einen Zwischenstopp im Cafe Lom, wo ich einen Lassi-Cocktail probierte. Nur fand ich die Kombination mit Rohrzucker nicht so prickelnd.

26.08.14 : Dieser Dienstag begann für meine Verhältnisse sehr früh. Wir frühstückten bei Bäcker Kaddatz (am Dobi) und dies war eher suboptimal. Im Anschluss hatte ich einen Amtsgang auf meinem Plan, wobei ich allerdings viel zu früh eintraf – und die Zeit dann zum Lesen nutzte – die ersten Heften von Kick-Ass 3. Fazit: gut 45 Minuten warten für 10 Minuten Abwicklung.
Am Abend traf ich mich mit M. und Z., welche uns Tatratea (in schwarz) vorstellte. So etwas hatte ich noch nicht auf meinem Radarschirm – eine neue Erfahrung. Im Anschluss gingen wir ins ST, wo ich für einen Dienstag noch nie so viel Andrang gesehen hatte. Wir trafen M. und S., und später noch A. mit Freundin C. aus Frankreich. Es wurde ein heiterer Abend und ich war sogar noch kurz im Zwischenbau, wo mir Deep House erneut ziemlich „minimal“ vorkam. Egal. 😛

27.08.14 : Heute verlief eigentlich alles wie immer. Arbeit, Musikredaktion, Hackspace.

Es verbleibt mit viel Vorfreude auf „Guardians of the Galaxy“
F.

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Observator

Oktober 7, 2012

Neulich hatte ich den Einfall, dass ich vielleicht etwas hier verändern sollte. Und zwar die Titelgebung, die oft mit dem Beitrag nichts zu tun hat. Mache ich dann wohl auch künftig so. Der heutige Titel bezieht sich auf das gleichnamige aktuelle Album von The Raveonettes, welches mir so gut gefällt, dass ich es wohl ausgewählten Bekannten andrehen werde. (Es ist ja nur 31 Minuten lang.)

Es folgt mein Wochenrückblick:

Am Montag bin ich nach der Arbeit noch kurz bei den netten Leuten vom FSR Informatik hängen geblieben, die ihre neuen „Schäfchen“ bewirteten. War ein netter Abend. Bin dann auf dem Heimweg noch kurz bei Lidl eingekehrt – denn nach meinem Urlaub brauchte mein Kühlschrank dringend Nachschub.

Am Dienstag fiel mir ein, dass Mittwoch Feiertag ist – somit konnte ich den Abend extensivieren. Zunächst schaute ich ein paar Serien, bevor mein Plan durch G. und C. geändert wurde. Wir hatten einen spaßigen Filmabend mit „Galaxy Quest“, einem schwarzen Kater in Spiellaune und den Milka-Teilchen mit Vanille-Pudding-Füllung.

Der Mittwoch wurde zum Ausschlafen genutzt. Dann war ich bei S. eingeladen, wo wir lecker aßen und dann ein Kartenspiel (Titel vergessen. Irgendwas mit 1 bis 11 bis 21 in 4 Farben) austesteten sowie Trivial Pursuit spielten. Im Anschluss ging es dann ins Kino mit G., F. und Y. (+?). Wir sahen „Wie beim ersten Mal“, den neuen Film mit Merryl Streep. Es geht um ein älteres Ehepaar, welches seine Beziehung aufpeppen möchte – eine gelungene romantische Komödie, die natürlich weniger durch die Handlung als vielmehr  durch die Besetzung punkten kann.

Den Donnerstag ließ ich abends beim CouchSurfing-Treffen im Barfuß ausklingen. Die haben echt eine tolle Karte – und ganz ehrlich: man geht da nicht wegen dem Essen hin. ^^

Am Freitag war das Wetter furchtbar und ich wollte fürs WE nach Rügen fahren, was mir mit einer Gleisstörung hinter Ribnitz „verschönt“ wurde. Statt 2 Stunden dauerte die Fahrt 3,5 Stunden.

Am Samstag gab es einen (mittlerweile eher seltenen) Kücheneinsatz. Ich kochte improvisiert indisch. Warum improvisiert? Nun, das Putenfleisch wurde durch Hähnchen ersetzt. Und da kein Curry im Haus war, griffen wir zu Kurkuma. Dazu je 200 g gestückelte Ananas und Aprikosen, 1 Banane, 250 ml fettarme Milch mit einem EL Mehl. Anbraten + Köcheln + Salz/Pfeffer. Fertig. Als Beilage Reis. Lecker lecker! ^^
Später probierte ich dann die neue BBQ-Variante von NicNacs. Ui, die waren auch toll. Und natürlich gab ich mir die runderneuerte „Wetten Dass“-Ausgabe, die nicht so prall war. Lustiger waren eher der Spiegel-Online-Liveticker und die Twitter-Kommentare. Manche Meinungen waren ziemlich dreist. Mir fehlten bei der Sendung meist Sympathie-Werte durch Gäste oder Moderatoren. Danach schaute ich dann „Gran Torino“ – wow, wie konnte ich den Film so lange hier liegen lassen. Selbst Nicht-Fans von Clint Eastwood sollten ihre Freude daran finden – an so einem mitreißenden sozialen Drama.

Und heute? Ja, da habe ich eigentlich nicht so viel gemacht. Eigentlich wollte ich ein wenig lesen, aber irgendwie kam ich nicht dazu. Stattdessen sortierte ich Hunderte von Urlaubsfotos (aus Dublin). Und ich sah zum Abend ein wenig (wohl dosiertes) Unterschichtenfernsehen. Ich mag diesen Begriff irgendwie, auch wenn er arrogant klingen mag.
Eins der Themen war das „tapfere“ Körperempfinden von Sängerinnen wie Christina Aguilera und Lady Gaga, welche beide in letzter Zeit nicht mit ihren Kurven geizen. Hab ich dazu eine Meinung? Klar. Ich finde, dass letztendlich alle Fans wohl damit glücklich sind, wenn ihre Idole gesund leben. Und so wie eine Mager-Kur nicht unbedingt zu empfehlen ist, gibt es auch (gesundheitliche) Limits für „Rundungen“. Der Einsatz für „vernünftigere“ Schönheitsideale ist also lobenswert, solange er nicht als Ausrede mißbraucht wird.

Es verbleibt als aufmerksamer Zeitzeuge
F.