Posts Tagged ‘Club Mate’

Logbuch : Marzipan bis zum Abwinken

September 14, 2014

Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich mich frage, wie es mir früher gelungen ist, so beständig an all den Blog-Aktivitäten festhalten zu können. Aber das nur als Randbemerkung.

10.09.14 : Schon lustig, wenn ein Treffen vorverlegt, man selbst aber irgendwie nicht gleichfalls früher loskommt. So geschehen an diesem Mittwoch. Wobei es bei einem unterhaltsames Treffen wie dem der Musikredaktion auch nicht negativ auffällt. Danach ging ich noch mit Leuten aus dem Hackspace auf Einkaufstour – die Club-Mate war alle. 😉

11.09.14 : Ein routinierter Donnerstag, an dem eigentlich nur ein relativ unplanmäßiger Besuch bei LOHRO als Ausreißer gelten kann. Grund dafür war ein wenig Audio-Schnitt-Arbeit zur Sondersendung vom Montag. Nebenbei versuchte J., mir einen weiteren Frühschicht-Radio-Einsatz schmackhaft zu machen. Aber diesen Freitag wollte ich pausieren bzw. den Tag nicht übermäßig früh beginnen.

12.09.14 : Denn einerseits hatte ich einen mehr oder weniger spontanen Anteil an einem weiteren Workshop. Und dann wollte ich noch zu einem Konzert im Schauwerk (a.k.a. Theater am Stadthafen), welches mit 19 Uhr einen relativ frühen Beginn hatte – zumal ich davor noch einkaufen und „abendbroten“ wollte. Letztendlich hielt sich die Eile erfreulicherweise in Grenzen. Tigeryouth ist ein grandioser Solo-Act auf der Bühne. Diemeeresindblau hatten sich passend zum Theater ein paar Dinge einfallen lassen und auch Minitimer Katzenposter waren besser als wie ich die Band in Erinnerung hatte.
Und im Anschluss ließ ich mir die Chance auf ein paar Runden Karaoke bei C. nicht nehmen. Ebenfalls erheiternd empfand ich, dass ich ein paar Leute nach längerer Zeit mal wiedersehen konnte.

luebeck_sep1413.09.14 : Die Euphorie wich dem unschönen Morgen, an dem ich zum Tagesauflug nach Lübeck aufbrechen wollte/musste. Die Hinfahrt war wenigstens ruhig, am lautesten war noch der Motor der Regionalbahn von Bad Kleinen aus. Und auch die graue Wolkendecke störte mich herzlich wenig. Es war schon gut 4 Jahre her, seit ich in Lübeck war, aber die Orientierung setzte dann doch schnell wieder ein. Vom Hauptbahnhof Richtung Holstentor kann man sich aus meiner Sicht kaum verlaufen. Auf dem Weg zu diesem Wahrzeichen traf ich überraschenderweise auf G., der nun dort wohnt und arbeitet. (Stichwort kleine Welt) Bei idealem Einkaufswetter ging es erst zum „Kartoffelkeller“ zwecks Stärkung und dann um die Erkundung der lokalen Geschäfte. Meine „Liste“ war relativ kurz und konnte sogar abgearbeitet werden. Zur Abrundung einer erfolgreichen Produktjagd empfehle ich den Besuch des „Lübecker Marzipanspeichers“, wo man im Café eine sehr reichhaltige Marzipantorte genießen kann. (Und auch der Marzipan-Kakao ist lecker.)
Auf der Zugfahrt heimwärts geriet ich in Leselaune. Zwei Ausgaben „Lazarus“ später wurde ich wieder daran erinnert, was diese Comic-Serie so gut macht. Und zwar die sehr durchdachte Schreibweise von Greg Rucka.
Als ich wieder zu Hause ankam, hatte ich nur noch Lust auf etwas Abendessen und das Bett.

Anmerkung: Tomatensalat mit Wassermelone ist ja mal ne gelungene Idee. 😛

14.09.14 : Gut ausgeschlafen. Ein wenig LOHRO-Zuarbeit. Ein wenig Sport. Kurzer Besuch in der Frieda 23, um ein paar Titel einzupflegen, ein paar Details zum Treffen der Technikgruppe beizusteuern. Dann K.’s Einladung zum Pflaumenknödel-Essen bei S. wahrnehmen, entsetzt über die Wahlergebnisse (und noch mehr über die -beteiligung) sein und schließlich im Hackspace landen, um den letzten Blogpost zu finalisieren (plus diesen hier schreiben). Das ist mein Sonntag gewesen.

Es verbleibt ein wenig belesener
F.

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Logbuch : keine Ruhe nach dem Sturm

Dezember 8, 2013

Na das fängt ja gut an mit meinem Vorhaben, den Output hier zu erhöhen. Und eigentlich hatte ich am Donnerstag sogar noch daran gedacht. Nur kam (wie so oft) das Leben dazwischen – also zwischen dem Gelegenheitsbloggen und dem „gelebt werden“.

Dabei fing am Montag alles noch so harmlos an. Ich hatte meinen Standard-Einkauf erstmals auf die Zeit vor Arbeitsbeginn verlegt. Allein, um einmal zu erleben, wie das noch bei Tageslicht ist. Kleiner Scherz. Aber es war schon eine ungewohnte Umstrukturierung.

Am Dienstag überraschte mich die verfrühte Ankunft meines neuen Tablets, welches eigentlich erst eine Woche später eintreffen sollte. Das waren somit gerade mal 4 Tage nach der Bestellung am Black Friday. Entsprechend füllte ich meinen Abend spontan mit der Einrichtung via Backup aus. Dies hielt mich allerdings nicht von einem Kinobesuch ab. Da in den „Mainstream-Kinos“ nichts läuft, was ich nicht schon gesehen habe bzw. mich nach Lütten Klein pilgern lässt, entschied ich mich für einen Nicht-Mainstream-Film. Dem LiWu sei dank, konnte ich so mal eben „Blancanieves – Ein Märchen von Schwarz und Weiß“ sehen, einen erfolgreichen spanischen Stummfilm. Ich würde die Lobeshymnen vielleicht nicht unterschreiben, erkannte jedoch den Charme am Werk, welches jedoch mit ungewohnt viel Dramatik aufwartete. Welch ein Handlungsverlauf sich doch allein durch Missgunst erdenken lässt. Der Remix des Grimm-Märchens besticht durch die Besetzung und die wohl relativ traditionelle (und für mich damit exotische) Umsetzung. (7/10)

Am Mittwoch durfte ich mich wieder im Zeitmanagement üben, da es einige Termine zu vereinbaren galt. Und so konnte ich nur ganz kurz bei der Musikredaktionssitzung vorbeischauen, weil danach ein „außergewöhnliches Schulmusikerkonzert“ in der HMT auf dem Plan stand. Die Eindrücke, die ich bei der Vielfalt an Darbietungen bekam, reichten von „erstaunlich“ bis „na ja“. Insgesamt war es aus meiner Sicht ein lohnenswerter Kulturabend. Und auch das Buffett im Anschluss war nicht zu verachten. 😉

Donnerstag war Sturmtag, wenn auch sich die Wucht von „Xaver“ erst in der Nacht bemerkbar machte – jedenfalls gemessen an der Häufigkeit, mit der ich Sirenen hören konnte. Ich „schneite“ am Abend noch kurz ins (leere) KTC zum Einkauf und hatte danach, zu Hause angekommen, keine Lust auf irgendwas – sehr zur Freude meines Hobbies: Schlafen.

work_dec2013Und eine Großpackung Schlaf hätte für Freitag kaum passender sein können. Grund dafür war ein Wohnzimmerkonzert (mit den Künstlern KIRBANU (AUS) und AMALIEL (SWE)), welches zu einer späten Clubnacht wurde (featuring Locations wie dem Peter-Weiss-Haus, dem Zwischenbau, dem ST, und noch einmal dem Peter-Weiss-Haus) – frostiger Wind hin oder her. Und als sei dies noch nicht Grund genug zur Freude, war ich davor noch mit Ki. lecker essen und konnte meinen Plan verwirklichen – einen Podcast mit Ko. und M. aufnehmen. Das Resultat könnte ich schon bald hier verlinken.
Ach ja, das Foto ist vom der Arbeit, die mich aktuell thematisch mit regulären Ausdrücken beschäftigt hält. Außerdem kann ich nun beide Breitbildmonitore optimal nutzen, nachdem der richtige Adapter geliefert wurde.

Ich hatte am Samstag sogar ein gutes Frühstück, nur fand es vorm Schlafengehen (gegen 8 Uhr) statt – sozusagen für mich noch am Freitag. Der eigentliche Start ins Wochenende war allerdings nicht so angenehm. Frischluft holte ich mir dann beim Einkaufen. Zum Abend hin machte ich mit G. und U. einen ausgiebigen Bummel auf den Weihnachtsmarkt, was ich eigentlich keinem empfehlen würde – also jedenfalls am Wochenende. Das Gedränge wirkt schon nicht mehr feierlich. Auf dem Heimweg machte ich noch beim LOHRO-Stand Halt und ließ den Abend entsprechend musik-bezogen ausklingen…

… nur um den Sonntag mit Musikbezug zu beginnen. Denn ich machte mich ans Schneiden des Podcasts vom Freitag. Und ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich anfangs tatsächlich mit GarageBand arbeiten wollte. Dieser Versuch bereitete mir etwas Frust, bevor ich wieder mit Audacity rumwerkelte, was mich viel schneller vorankommen ließ. Den Tag verbrachte ich dann wieder bei LOHRO, wo konzeptionelle Themen behandelt wurden. Nach Auflösung der Runde vollendete ich meine Schnittarbeit und tüftelte an meinem ersten Beitrag. Außerdem erheiterte mich ein tierischer Besucher – eine quirliges Energiebündel von Hündin.
Wieder zu Hause angekommen bereitete ich mir erst mal ein üppiges Abendmahl zu, verfolgte ein wenig Trash-TV und probierte erstmals die Winter-Edition von Club-Mate. Diese schmeckt (analog zur roten Sorte) fast genauso wie normale Club-Mate. Komisch.

Es verbleibt an einem verrückten zweiten Advent
F.

PS: in der kommenden Woche erwartet mich aller Voraussicht nach ein Fußball-Abend, der zweite Hobbit-Film sowie ein Weihnachtsmarktbesuch in der Heimat.

Logbuch : Museen und Sonne

September 8, 2013

gallerie_bIch bin so ehrlich und werde diesen Eintrag später fertigstellen, da mir immer noch etwas Schlaf fehlt. Zumindest ein Foto füge ich schon mal bei.

Es verbleibt müde
F.

EDIT: und hier der Eintrag.

Mit dem Monatswechsel ergab sich für mich auch ein Wandel im Alltag, denn ich bin nun (wieder) Praktikant. Dementsprechend ausgefüllt sind zur Zeit die Wochentage. Das „frühere“ Aufstehen klappt relativ gut, wobei ich das optional auch etwas schieben könnte, was ich aber zunächst nicht vorhabe. Der Grund dafür liegt in der Abendgestaltung – beispielsweise das Training dienstags und das Redaktionstreffen mittwochs. Solche Termine möchte ich nur bedingt ausfallen lassen.

Eigentlich fasst dieser Absatz schon die halbe Woche zusammen. Ich stehe auf, gehe zur Arbeit und beschäftige mich danach mit den üblichen Aktivitäten bzw. verlege manches vor. Die Auswahl für die Musikredaktion hatte ich also letzte Woche schon am Dienstag zusammengestellt.

Apropos Engagement: das Couchsurfing-Meeting legte ich ohne große Abstimmung (mangels Feedback) auf den mir am besten passenden Abend – Donnerstag. Und erfreulicherweise kamen sogar ein paar neue Gesichter dazu. Wir saßen zunächst am Stadthafen, was durch das milde Wetter noch möglich war, und gingen dann ins „Warmbad“, wo ich einen komischen Club-Mate-Mix hatte, den ich nicht weiterempfehlen kann. Auch mein Abendbrot fiel an dem Abend etwas dürftig aus.

Apropos Club-Mate: mir fiel wieder ein, dass es eine neue Sorte gibt und diese im Späti in der KTV zu finden sein würde. Auf dem Heimweg am Donnerstag lag besagtes Geschäft und ich probierte mein Glück. Nix. Stattdessen begnügte ich mich mit der Winter-Edition, die ich auch noch nicht probiert hatte bzw. im letzten Winter gar nirgends fand.

Der Freitag wurde zum Freutag. Nach der Arbeit war ich kurz in der Stadt, um wieder in Tonträger zu investieren, gönnte mir einen Döner und traf mich dann mit G. am Margaretenplatz, um die Eisscholle aufzusuchen. Zwei Kugeln (Erdbeer- und Pfefferminz-Eis) später ging es noch kurz zum Späti, wo sie tatsächlich die neue Club-Mate-Sorte hatten, zum Wochenendeinkauf und dann nach Hause. Doch damit sollte der Tag noch nicht vorbei sein. So wuselten wir abends zur Barke und dann ins ST, wo sich die DJs zunächst irgendwie nicht einigen konnten, wohin die „Ahoi-Party“ musikalisch steuern sollte. Erst als es relativ voll war, ging man in den „Guetta-Modus“ über.
So spaßig der Club-Abend auch war, eine Art Verzweiflung erreichte mich dann doch, als ich nach der Heimkehr auf die Uhr schaute. Das Wochenende sollte schließlich in aller Frühe beginnen – mit der Zugfahrt nach Berlin. Tja, und so blieb mir nur eine Schlafzeit in Spielfilmlänge, für die ich allen Ernstes nicht den Wecker, sondern den Timer stellte.

Ein Freund meinte mal, dass der Mensch nach 25 nicht mehr so recht zu Hochleistungen fähig wäre. Das würde ich nun anzweifeln, weil ich bislang noch nie so wenig Schlaf hatte. Entgegen meiner Hoffnung, im Zug schlafen zu können, was mir sonst eigentlich nicht schwer fällt, konnte ich das Schlafkonto für den Samstag morgens nicht aufstocken. Schuld waren nebst Gewusel im Waggon noch die freundlich helle Sonne und vor allem das Geflacker dank der Fauna an der Strecke. (Stichwort Baumwipfel) Dafür hörte ich mich auf der Fahrt nochmals in Taylor Swifts „RED“ ein und kann nach über 20 Liedern sagen, dass die Frau echt Probleme hat. ^^
Am Berliner Hauptbahnhof angekommen war ich so unglücklich über meinen Zustand, dass ich beim zuckrigen Frühstück bei Dunkin Donuts um einen Schluck aus dem übergroßen Kaffeebecher von K. bat. Wie gut, dass sie Kaffee so versüßt und vermilcht mag, dass Puristen wohl die Krise kriegen könnten.
Berlin_MuseumGestärkt machte sich unsere Gruppe auf zur Museumsinsel. Das Kombi-Ticket lässt einen in 5 Museen – wir schafften innerhalb etwa 5 Stunden drei davon.Berlin_Gallerie Ich bedauere ein wenig, dass wir die Nationalgallerie erst zum Abschluss besuchten, da ich nach so viel Audio-Guide-Gebabbel und Reizüberflutung tatsächlich den „Denker“ übersehen hatte, obwohl ich zweifelsfrei auch in dem jeweiligen Raum war. Nur beachtete ich überwiegend die Bilder und weniger die Statuen. Na ja, passiert. Wenigstens haben die anderen das Kunstwerk fotografiert. Auf dem Weg zum Bahnhof machten wir bei strahlendem Sommerwetter noch einen Umweg zum Alexanderplatz, wo wir uns bei „Bandy Brook“ ziemlich teures Eis gönnten. Ich kann bei einer Wahl von zwei Kugeln von der Option Eiswaffel abraten, denn das wird schnell zum Balance-Akt, weil die Waffel so schmal ist. Zum Abend ließen wir uns in Werder nieder, wo wir ein üppiges Abendessen erhielten.

Was mir beim Betrachten der vielen Kulturschätze zu Denken gab, war die Vergänglichkeit hinsichtlich Weltanschauung sowie die Tatsache, dass wir Menschen scheinbar schon immer gern mal Dinge unvollendet lassen. Danach sehe ich Projekte wie S21, BER und die Elb-Philharmonie mit anderen Augen. Und wie kann man beim Betrachten antiker Fundtücke noch an die Beständigkeit aktueller religiöser Inhalte glauben? Wenn man sich die Geschichte in Jahrhundert-Schritten vorstellt, ist vielleicht auch das Christentum nur ein Trend, der kommen und wieder gehen mag.

EntenAm Sonntag sah ich dann endlich die Chinesischen Laufenten in Aktion, von denen S. im Vorfeld berichtet hatte. Und ja, die Bewegungen sind schon etwas lustig. Auch die Meerschweinchen sorgten für Erheiterung – allen voran „Mr Bad Hair Day“ (aka Puschel). Wir packten die Sachen und fuhren zurück nach Rostock. Dort angekommen entschied ich mich noch für einen Kinobesuch, den ich leider bereuen sollte.

Jedenfalls habe ich nun Grund, die Meinung von „Pöni“ von poenack.de noch mehr relativieren. Hatte dieser Kritiker einem Schmu wie „White House Down“ doch tatsächlich fast die Höchstwertung gegeben. (Stichwort WTF) Dieser Film rangiert für mich auf dem gleichen Level wie „Olympus Has Fallen“ – aber total, trotz personellen oder finanziellen Unterschieden. Oder mit anderen Worten: selten sah ein 150-Millionen-Dollar-Blockbuster so billig aus. Und wenn der Drehbuchautor von diesem klischeebeladenen Action-Drama tatsächlich zu den Vielverdienern in Hollywood gehört, kann ich nur mit Sorgen in die Zukunft schauen. Und dabei klammere ich hier den Patriotismus-Aspekt noch aus. Klischee-Checkliste gefällig?

  • Hauptfigur ist Single (ggf. mit kaputter Familiengeschichte), keine Intelligenzbestie und Experte in Sachen Kampf und Waffen
  • nerviges Kind, welches unbedingt (und ohne großen Schaden) überleben muss
  • nerdiger Hacker/Wissenschaftler mit wenig sozialer Kompetenz
  • unfassbar übertriebene News-Einspieler mit dummen Reportern
  • fataler Rettungsversuch, der schon in der Theorie wenig erfolgsversprechend erscheint
  • Fenster/Scheibe aus Plastik
  • Kommandozentrale mit möglichst vielen Monitoren (bzw. Video-Wall)
  • lächerliches Autorisierungsverfahren
  • Führungskraft, die blökend nach dem Grund des Chaos fragt
  • glückliche Fehlschüsse/Volltreffer für Bösewicht/Held im Übermaß
  • Erfolgsmoment, bei dem sich (wildfremde) Kollegen umarmen und jubeln
  • Schurke mit Akzent

(5/10)

Danach konnte der Abend nur besser werden. Und den verbrachte ich mit dem Sortieren von Dateien sowie allgemeinen Aufräum- und Planungsabläufen.

Und diese Woche bricht nun scheinbar der Herbst an. Stört mich nicht sonderlich, da ich eh meist indoor zu tun habe.

Es verbleibt mit verbesserungswürdigem Zeitmanagement
F.

Your body

September 23, 2012

Nicht mehr lange und das Comeback von Christina Aguilera (aka Xtina) wird mit einem Musikvideo zu diesem Titel abgerundet. Der Song hat schon mal Hit-Potential, da hier auf bewährte Mainstream-Produzenten gesetzt wird. (Ich könnte auch zynisch schreiben, sie hat nun den Britney-Modus eingeschaltet.)

Und damit zum Rückblick auf meine Restwoche:
Donnerstag unternahm ich das tollkühne Vorhaben, für ein Konzert abends nach Berlin zu fahren, um dann Freitag früh wieder in Rostock anzukommen. Ich hatte so kalkuliert, dass ich selbst mit einer Stunde Verspätung noch rechtzeitig an der O2-World sein würde. „Little did I know…“ Ja, die Bahn hat dann auch gleich nach dem ersten Halt eine 50-Minuten-Pause eingelegt. Welch Ironie. So habe ich nach ein wenig Gehetze von der Vorband (The Darkness) nur die Schluss-Akkorde mit bekommen. Ist nicht so schlimm, da ich die neuen Lieder eh nicht so berauschend finde. Etwa eine halbe Stunde später eröffnete dann auch Lady Gaga ihren „Born This Way Ball“, der über 2 Stunden so ziemlich jeden Hit und unzählige Kostüme präsentierte. Beeindruckend.

Freitag hielt dann Konzert Nummer 2 (der Woche) bereit: nach der Vorband Mega Mega zeigte die norwegische Gruppe Kakkmaddafakka, wie man trotz kleiner Bühne einen Auftritt von Weltklasse hinlegt. Diese Band hat es drauf.

Das Wochenende bot mir dann die willkommene Gelegenheit, länger auszuschlafen, nur um dann am Abend wieder Gas zu geben. Ein Besuch bei Y., dann ein Konzert (Bodo Wartke) und dann noch eine gesellige Feier bei U.. Und schon war die Nacht vorbei.
Dementsprechend spät begann ich heute mit ein paar Aufräumarbeiten, bevor es dann an die frische Luft ging. Und die Entscheidung, das Haus zu verlassen, wurde belohnt. In der Eisscholle gab es „Club Mate Eis“, welches ich schon seit Längerem probieren wollte. Es ist wirklich interessant – wie das Getränk. Aber damit nicht genug. Auch die Sorte „Sekt-Eis“ ist ein Erlebnis – wenn auch nicht für Kinder geeignet. 😉
Und schließlich wurde der Tag mit frischem Brot, ein wenig Trash-TV und einer neuen Folge SNL (Saturday Night Live) abgerundet.

Nun sollte ich möglichst bald wieder mein Bett aufsuchen, damit der Wochenstart nicht schwerer wird, als er sein müsste.

Es verbleibt mit Körper
F.