Posts Tagged ‘Campuserwachen’

Logbuch : zwischen den Stühlen

April 29, 2014

Der Titel erscheint mir manchmal wie ein Dauerzustand. Kann sein, dass ich das zur „Kategorie“ werden lasse. (Und ja, es ist wieder etwas Zeit vergangen.)

22.04.14 : Das Schönste an dem Tag war der Abend mit lecker Brot, erheiternden TV-Mitschnitten und neuer Musik. Unter anderem habe ich das neue Album „Food“ von Kelis gehört, welches durchaus zu empfehlen ist. Die Künstlerin wechselte mal wieder die musikalische Gangart, nachdem ihr letztes Album ja komplett aus elektronischer Tanzmucke bestand. Von den neuen Stücken im Retro-Neo-Soul-Stil würde ich „Forever Be“,  „Hooch“ und „Dreamer“ zum Anspielen auswählen.

23.04.14 : Vom Osterwochenende hatte ich noch etwas „Schokokuchen Deluxe“, den ich freundlicherweise zum Treffen der Musikredaktion mitgenommen hatte. Dort kam das Backwerk auch sehr gut an. Die Sitzung war relativ kurz gehalten, und meine „ab-in-die-Rotation“s-Quote lag bei über 50%. Danach bin ich dann mit Y. zum Couchsurfing-Treffen ins Barfuss gegangen, wo ich L. und Freunde seit längerer Zeit mal wieder sah. Später gesellte sich noch Li. dazu, mir der wir erstmals mehr als nur Smalltalk hatten.

24.04.14 : Der Donnerstag stand im Wesentlichen im Zeichen der Technik. Nach der Arbeit wuselte ich wieder in den Räumen der Frieda-23, wo es um die Haus-Netzwerk-Verkabelung ging. Und ja, der Abend wurde lang.

25.04.14 : War ich etwa auch am Freitag wieder beim Radio in meiner Freizeit? Hm, ja, aber nur kurz. Dort schilderte mir M. einen Anwendungsfall für einen Plakatentwurf, den er mit Gimp angehen wollte. Nun ist mir Gimp nach all den Jahren des Hobby-Grafik-Bastelns immer noch etwas suspekt. Aber ich war so fasziniert von dem Problem, dass ich mich dann zu Hause da etwas eingefuchst hatte. Und siehe da – Bildbearbeitung mit Gimp ist echt nur zwei Tutorial-Videos vom Erfolgserlebnis entfernt. Na ja, für den späteren Abend stand irgendwie nichts mehr an. Und ich war von der Woche auch ziemlich erschöpft. Ich hörte noch ein paar ältere Lieder von The Corrs und The Cranberries. Trotz langer Abstinenz, was deren Musik angeht, war ich noch erstaunlich textsicher. Danach sagte ich dem Schlummerland hallo.

26.04.14 : Irgendwie hat sich das für mich nicht ausgezahlt, denn meine Nacht war bescheiden angenehm. Egal, das Wochenende begann ich dennoch mit einem lecker Frühstück . in Kombination mit Infotainment-Inhalten „made in USA“. Im Anschluss entstaubte ich meinen Tisch für den jüngsten Neuzugang im Technik-Fuhrpark. Das Einrichten dauerte dann auch gut den ganzen Nachmittag. Am Abend war ich mit A. und K. unterwegs – Stadthafen, Wallanlagen, Innenstadt. Komische Randbemerkung: obwohl es doch eher eine heitere Runde war, hörten wir ein Tonne an Depri-Liedern.

27.04.14 : Für den Depri-Flash hatte ich am Sonntag nicht viel Zeit, denn ich musste mich schon ein wenig sputen, um noch rechtzeitig im Sendehaus zu sein. Denn auch die bereits zehnte Sendung der LOHRO Charts geht nicht ohne Vorbereitung. Und auch dieses Mal hatte ich etwas, dass mich vor Nervosität bewahrt hatte. Stichwort Angeschlagenheit. Nach der überlangen Folge (zum letzten Mal aus dem Studio in der Mäggi) gönnten A. und ich uns ordentlich Mittag in Form von Döner und Pudding. Vom Letzterem nahm ich den Rest dann mit zum Technik-Treffen, was mich ein paar Nerven kostete. Und damit nochmals kurz zum Titel: ich wusele ja sowohl bei der IT-Gruppe als auch in der Musikredaktion, was dazu führt, dass ich zweierlei „abgestempelt“ werden kann. Kann lustig sein, kann auch manchmal nerven. Egal… der Abend wurde wieder so lang, dass ich keine Lust aufs Bloggen mehr hatte.

28.04.14 : Und so fing für mich diese Woche sogar etwas unausgeschlafen an. Sollte man da wirklich abends noch zu einem OpenAir-Event wie dem jährlichen Campuserwachen aufs Uni-Gelände gehen? Klar, denn das ist so etwas wie Tradition und stellt in diesem Jahr zumal ein Jubiläum dar. Denn nun ist es bald ziemlich genau ein Jahr her, dass ich mich bei LOHRO gemeldet habe, weil ich auf dem Campuserwachen von der Mitmach-Möglichkeit hörte. Ja, so schnell kann die Zeit vergehen. Ich traf noch ein paar nette Leute, was bei all dem Andrang keine Selbstverständlichkeit darstellt. Stichwort Menschenauflauf.

29.04.14 : Heute verging der Abend ebenfalls wie im Fluge. Der April ist fast um. Ich hatte es immer noch nicht geschafft, eine neue Podcast-Folge aufzunehmen. 1 + 1 und so. Ja, das habe ich dann heute wieder in Eigenregie in Angriff genommen – und damit sogar noch etwas erreicht. Den Blog-Eintrag zum neuen Spider-Man-Film, der wohl nicht mehr geschrieben wird, ersetze ich damit einfach. Freut euch also auf 18 Minuten Geek-Sprech -> entweder online oder für daheim.
(Und holla, ich hatte über 20 Minuten Audio-Material zum Schneiden)

Und auch wenn diese Woche doch eigentlich dank Feiertag aufgelockert erscheinen könnte, habe ich das Gefühl, dass es nicht langweilig werden wird.

Es verbleibt irgendwie doch beschäftigt
F.

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Natalie’s rap

Mai 8, 2011

Der heutige Titel stammt von der amerikanischen Spaß-Kombo „The Lonely Island“, die mit ordentlich Prominenz auffahren konnten, als ihr Debüt-Album „Incredibad“ an den Start ging. So sollte es keinen wundern, dass mal eben Natalie Portman eine 1A Parodie von sich selbst zum besten gibt – inklusive Aggression und Flüchen. Ist das Lied also nur wegen dem Gegenwartsbezug und der Selbstironie gut? Ich glaube schon. Ansonsten ist es aber auch recht kurz, was bestimmt hilft, wenn man es von der Schauspielerin getrennt betrachtet. Also, wer besagtes Stück noch nicht kennt, sollte mal eine Recherche auf der „Du-Tube“ durchführen.

Muttertag ist heute und mein geplantes Geschenk nicht da. Egal, es ist auf Postwegen und Vorfreude ist doch auch nicht schlecht. Weniger Freude erwartet mich ab morgen, wenn es wieder ins Büro geht. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Deadlines. In dem Zusammenhang war ich auch in den vergangenen Tagen beschäftigt, so dass es nicht mal für einen kleinen Eintrag zwischendurch gereicht hat. Überhaupt könnte ich an dieser Stelle schon wieder das bekannte Lied vom Zeitmangel singen.

Gerade letzter Dienstag hatte es da ganz schön in sich. Denn ich war von morgens bis abends sehr am Wuseln, damit ich all meine Vorhaben einhalten konnte. Aber auch der vergangene Montag wurde zu einem kleinen Härtetest, da das alljährliche Campuserwachen nicht gerade mit hohen Temperaturen punkten konnte. OK, es war trocken, aber wenn ich selbst mit 3 Schichten plus Winterjacke anfange zu frieren, dann werden doch Erinnerungen an den Herbst wach. Tja, und die Live-Musik hatte ich auch schon mal besser in Erinnerung, wobei gerade die letzte Band (irgendwas mit Laser) so gar nicht mein Fall war. Aber vielleicht lag es an den Randbedingungen, der Kälte, dem kleinen Getränkeangebot (nur Mische oder Bier) oder meiner Abseits-Position zur Bühne. Wie dem auch sei – zum Aufwärmen (oder Versacken) ging es im Anschluss dann noch in einer lokale Kneipe, die ich seit Monaten nicht mehr von innen gesehen habe. Als ich an der Theke stand, war ich kurz gewillt, einen exotischen Tee zu ordern, entschied mich dann aber schnell für ein Flaschengetränk um, damit ich massenkompatibel bleiben konnte. Na ja, wenigstens halbwegs. Denn viele trinken Club-Mate da nicht. Und wenn jemand meint, dass so ein Koffein-Schub am späten Abend dem raschen Einschlafen entgegenwirken könnte, entgegne ich „Nicht unbedingt“. Bzw. ich erlebe von dieser Art Getränke kaum noch eine Wirkung.

Am Mittwoch war nach den zwei kurzen Nächten die Macht leider nicht so ganz mit mir (May the 4th), was mich sogar dazu gebracht hat, einen Energy Drink einzunehmen. Und wen wunderts – das Zeug ließ mich auch nicht munterer werden. Da half nur eins. Den Kultfilm-Abend im LiWu canceln und die „Schlaf-Notbremse“ ziehen. Soll heißen: kein Kubrick-Exkurs (werde mir so einen Film schon noch irgendwann mal geben) und stattdessen Bettruhe noch vor 22 Uhr.
Der Tag darauf war auch gleich etwas angenehmer und wurde spontan sogar noch mit einem Kinobesuch abgerundet. Der Münzwurf entschied, dass ich „Paul“ noch einmal sehen konnte – und das in einem herrlich leeren Kino. Keine Laberbacken weit und breit – und ja, von denen hatte ich bei den letzten Kinobesuchen genug. Ach ja, und der Film war auch beim zweiten Schauen sehr unterhaltsam.

Freitag war ich aus meiner Sicht nochmal ordentlich produktiv und konnte am Abend nicht schnell genug im Bett sein. (Ja, Schlaf wird hier noch zum Top-Thema.) Das Wochenende startete dementsprechend relativ spät, aber dafür äußerst entspannt. Es gab sogar frisch geöffnetes Nudossi (nur dann ist das Zeug perfekt) und einen frischen Spaziergang durch mein Heimat-Kaff. Frisch deshalb, weil trotz Sonne ein Schal nötig war – kühler Seewind machts möglich.
Schließlich wurde der heutige Tag mit Torte und Milch-Shake gefeiert, wobei ich an Letzterem zu viel Zitronensaft hatte und ich Ersteres die nächsten Tage nicht haben muss.

Aus der Lese-Ecke:
Ich habe mir passend zur Kino-Saison eine ältere Thor-Geschichte von Warren Ellis vorgenommen, die „World Engine“ heißt und in den Heften 491 bis 494 der Thor-Serie abgehandelt wurde. Als Zeichner war Mike Deodato jr. im Einsatz, der weibliche Charaktere schon damals typisch übertrieben inszenierte. Der Plot ist für meinen Geschmack (und für die Qualität eines Warren Ellis) arg nichtssagend und beinahe trashig, was aber vielleicht auch mit den 90er Jahren zusammenhängen mag. Ich war jedenfalls enttäuscht.
Ebenfalls nicht so ganz überzeugen konnte mich der Auftakt der neuen „Moon Knight“-Serie von Traum-Kreativteam Bendis und Maleev, wobei letzterer einen neuen Koloristen hat. Der gefühlt siebte Neustart der Reihe um eine Art mystisch-angehauchten Batman-Abklatsch von Marvel hat eine nette Prämisse, kommt aber noch nicht wirklich in Fahrt, was sich aber noch ändern kann. Ich bleibe am Ball bzw. habe gerade Lust, die Vorgeschichten aufzuarbeiten.

Es verbleibt mit viel Sprechgesang in der Playlist
F.