Posts Tagged ‘Brautalarm’

Logbuch : der Rest von 2014

Januar 1, 2015

Auf in ein neues Jahr, an dessen Schreibweise ich mich bestimmt noch ein wenig gewöhnen muss. Aber zunächst die Antwort auf die Frage, wie ich die letzten Tage des nun vergangenen Jahres 2014 verbracht habe.

28.12.14 : Der Sonntag hätte wohl kaum ruhiger verlaufen können. Ich bereite mich für eine Sondersendung vor (bastelte an einem Intro), sah noch ein paar Folgen der „Late Late Show“ und war über den Film „Die Hüter des Lichts“ entsetzt, den ich zum Abend sehen wollte und es nur bedingt aushielt. Welch ein Schmu.

29.12.14 : Die Woche begann mit einem opulenten Frühstück und der Rückkehr in die Stadt, wo mich eine ordentliche Schneedecke erwartete. Entsprechend entschläunigen musste ich meine Gangart, um nicht hinzufallen. Zu Hause angekommen, schockierte mich die Tatsache, dass ich meinen Kalender lange nicht aktualisiert hatte. So vergaß ich beinahe die korrekte Startzeit der Sondersendung. Nebenbei wurden ein paar Details für die Abendgestaltung via Chat abgesprochen.
Der Abend wurde dann schließlich noch zu einem Highlight des Jahres. Zusammen mit G. und U. als Online-Supporter wurde meine Sondersendung „Live mit F“ sehr viel spaßiger. Die Tweets flogen nur so in die Welt. Auch wenn im Live-Betrieb wie für mich gewohnt ein paar Details verändert wurden, konnte ich im Großen und ganzen meinen musikalischen Jahresrückblick wie geplant umsetzen. Im Anschluss wurden noch ein paar Musikwünsche bedient und wir trafen noch auf ein paar Opennet-Menschen, die sichtlich mehr Spaß am Schnee hatten als ich. Auf dem Heimweg gingen wir über den Dobi, der ungewohnt still war und machten bei U. noch einen Zwischenstopp für Stullen. 😀

30.12.14 : Als ich am Vormittag auf dem Weg ins Büro war, fiel mir ein, dass für den Tag ein Treffen der Technikgruppe in den LOHRO-Räumen auf dem Plan stand. (War allerdings noch nicht in meinem Kalender.) So wurde es nur ein Zwischenstopp auf Arbeit. (Immerhin bestand auch in der Woche keine Anwesenheitspflicht.) Bei LOHRO widmete ich mich zunächst der Fertigstellung des Vlog-Projektes – quasi noch rechtzeitig zum Jahresende.
Technisch ging es dann um Dinge wie Update-Vorgehensweise und erste Schritte für die Änderungen am Mailserver – konkret mit der Hilfe des Debian-Paketes imapcopy. Am frühen Abend brach ich auf, weil ich noch einen Sport-Termin hatte, einkaufen gehen wollte und es dann rechtzeitig zu G. schaffen wollte, wo ein Filmabend stattfand. Wir schauten „Brautalarm“ und „Kein Pardon“.

Pfannkuchen201431.12.14 : Langes Ausschlafen erlaubte ich mir zu Silvester nicht. Stattdessen machte ich noch ein paar Besorgungen und schlief dann am Nachmittag noch ein paar Stunden. Unter anderem hielt ich an meiner persönlichen Tradition fest, möglichst viele Sorten an Pfannkuchen zu probieren, die eine Bäckerkette hier jedes Jahr im Angebot hat. Spätestens danach war mein Zuckerhaushalt mehr als gesättigt.
Ich bereitete noch etwas Fingerfood für die Feier bei M. vor und war dann schon unterwegs durch die Innenstadt. Erfreulicherweise gab es nur wenige Verrückte auf den Straßen, die verantwortungslos mit Knallern umgingen. Die Party im Freundeskreis war wunderbar entspannt und wurde mit sehr leckerem Essen, Konfettikanonen in verschiedenen Größen sowie einer sehr feinen Playlist abgerundet. Wir spielten eine Runde „Wer bin ich?“ und waren rechtzeitig zu Mitternacht fertig. Ich war so mutig und ging dann auch für eine Weile nach draußen. Einen Aufgang weiter zündete ein Gastwirt eine „Böllerbox“ nach der anderen ab. Und M. hatte XXL-Wunderkerzen dabei. Es war schön. 🙂 (Gegen 6 Uhr war ich wieder zu Hause.)

Es verbleibt im Jahr 2015 angekommen
F.

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Stupid girls

Juli 11, 2012

Schon gehört, dass P!nk kurz vor einer neuen PR-Initiative steht, um ihr neues Schaffen als Sängerin zu präsentieren? Als Einstimmung kann man (im Ausland) schon das Lyric-Video zur neuen Single (auf YouTube) sehen. Na ja, bald wird dann das echte Video folgen – und dann bestimmt auch Live-Auftritte in Shows weltweit. Das wird später vielleicht noch behandelt. Derweil krame ich noch mal kurz in der Vergangenheit und habe mich für diesen Titel entschieden, welcher auf mein Thema referenziert.

Und dieses Mal steht wieder eine Filmkritik an. „Fast Verheiratet“ heißt die Komödie mit Jason Segel und Emily Blunt, die gerade bei uns hierzulande anläuft. Und ja, ich finde, man kann hier problemlos vom Filmtitel auf die Hauptdarsteller verweisen, denn diese machen den Film besonders bzw. lassen den Zuschauer über ein paar Schwächen im Drehbuch hinwegsehen. Und warum? Weil die beiden ihr Geld wert sind und als Paar überzeugen.

Auch möchte ich hier anmerken, dass es einerseits erfrischend ist, dass die Beziehung mit Karriere-Ambitionen der Partner relativ bodenständig umgeht. Sie als Akademikerin und er als engagierter Koch – klingt nicht nach viel Freizeit, oder? Aber das hörte ich neulich auch von anderen Quellen, dass beispielsweise Urlaub generell im amerikanischen Alltagsleben des Mittelstandes so gut wie nicht vorkommt. Im Gegenteil darf man dort von Glück reden, wenn ein Job ausreicht.

Ach ja, noch zum Film: auch die Nebencharaktere mit ihren Macken lockerten den Film auf, wenn die Handlung mal zu sehr ins Drama abrutscht. Und ja, das ist neuerdings wohl so bei amerikanischen Komödien – war ja bei „Brautalarm“ auch nicht anders. Gleiches gilt auch für die Humor-Ebene bzw. manche Gags, die auf Bettszenen oder Kraftausdrücke basieren. Ich finde, dass der spaßbremsende Anteil sich hier glücklicherweise in Grenzen hält. Und das Ende war wirklich niedlich.

Fazit: „Fast Verheiratet“ ist eine gute (wenn auch etwas lange) „Dramödie“ mit einer tollen Cast und vielen lustigen Momenten. Je nach Interessenfeld und Altersgruppe kann man damit einen vergnüglichen Filmabend haben.

Es verbleibt respektvoll gegenüber allen Bildungsschichten
F.

Hot air balloon

Juli 27, 2011

An dieser Stelle sei vermerkt, dass ich hoffe, dass Owl City sich musikalisch weiterentwickelt. Der Titel ist ein Bonus des erfolgreichen Albums „Ocean Eyes“ und sogar eins der besseren Lieder aus meiner Sicht. Wenn ich hingegen an das aktuelle Album denke, bin ich eher enttäuscht, weil ich schon beim ersten Reinhören nichts Besonderes vernehmen konnte. Irgendwie eintönig.

Und damit zu einem thematisch ebenfalls eingeschränkten Eintrag. Es wird mal wieder Zeit, ein paar Filme abzuhandeln, für die ich Geld investiert habe. Oh, und das bringt mich doch gleich zu dem Seitenhieb auf die hiesige Unterhaltungsbranche, die eine Studie unter Verschluss hält, nach der die „bösen“ Internet-Kinofilm-Gucker durchschnittlich sogar mehr für Kinokarten ausgeben, als die besonnenen Mitbürger, die vielleicht entweder zu wenig Ahnung von Technik haben oder zu einfältig sind, bestimmte Internet-Angebote zu finden. So jedenfalls eine Nachrichtenmeldung der vergangenen Tage – wer weiß schon, wie viel dran ist. Noch können jedenfalls Blockbuster produziert werden.
Es folgen Eindrücke zu drei relativ unterschiedlichen Werken.

Los geht es mit „Harry Potter 7.2“, dem wohl vorerst letzten Film-Update um die Leiden des jungen Magiers. Tja, der Hype war groß und ließ meine Erwartungen dann doch zu hoch werden. Faupax Nummer 1: keine Rückblende zu Beginn. Was für eine vertane Chance! Hier hätte man so schön einiges animieren oder zusammenschneiden oder eben nur erzählen können. Und dann wurde noch nicht mal Bezug zum Film 7.1 gegeben. Weiter geht es mit der relativen Teilnahmslosigkeit von Hermine und Ron, die gefühlt zu Nebendarstellern wurden. OK, das mag der Buchvorlage zuzuschreiben sein. Dann hätte ich da eben lieber ein paar sinnvolle Abweichungen gehabt. Und dann das Finale, welches irgendwie nicht wirklich episch rüberkam – nach dem Drachen und der Schlacht um Hogwarts (das kann man wohl kaum als Spoiler bezeichnen).
Und dann sind mir noch ein paar generelle Dinge in dem Film/Buch aufgefallen wie der leichtfertige Umgang mit dem Töten – ich will nicht wissen, wie viele Schüler/Lehrer/Wiederstandskämpfer nun rechtlich als Mörder zu bezeichnen sind. Hier hätte ich mir etwas mehr Kodex oder so gewünscht. Kann ja nicht angehen, dass das Motto „Gleiches mit Gleichem“ lautet. Und ebenso falsch finde ich das „Kasten-Denken“, wenn es darum geht, wer aus welcher Familie kommt und daher nicht in den Freundeskreis passen dürfte. Schließlich erhielt ich noch von Kollege P. die Anmerkung, dass das eine Haus von Hogwarts nach der „Nummer“ eigentlich verbannt werden müsste.
Fazit: ja, wer die anderen Filme gesehen hat, wird am Finale nicht vorbeikommen. Aber ich habe mehr erwartet.

Weiter geht es mit „Brautalarm“ (Bridesmaids), dem Film für Kinogänger, die sich nach mehr „Sex and the City“ sehnen oder sich eine Art Frauen-Version von Hangover wünschen. Mag kritisch klingen, ist es aber nicht. Denn wenn man sich erst einmal mit dem Humor-Level angefreundet hat, feuert der Film ordentlich nach. Und viel Lob geht dabei an Kristen Wiig, die hier ein Talent an den Tag legt, an das man sich gern erinnert. Da verzeihe ich gern einige Schwächen in der Handlung.
Fazit: selten eine solche „Lacher-Lawine“ erlebt. Für mich ganz klar eine positive Überraschung.

Und nun wieder etwas mehr Geek-Feeling, denn ich gönnte mir die Vorpremiere zu „Green Lantern“, einer Comic-Verfilmung, die nicht aus der Marvel-Ecke kommt. DC sieht man normalerweise nur vor Superman- oder Batman-Filmen flackern. Aber nach all der Aufmerksamkeit, die Marvel um ihre Lizenzen wie Avengers (Iron Man, Hulk, Thor, Captain America), Mutanten (X-Men, Wolverine) oder Spider-Man erhaschen konnte, wurde es Zeit für den „Rivalen“, mal eine andere Franchise aufzubereiten und dem Kinogänger zu präsentieren. Das hat dann auch eine ganze Weile gedauert. Und nun ist sie da – die Antwort auf Marvels Erfolg – und sie ist grün.
Nun wird es schwierig: für jüngere Kinogänger ohne viel Anspruch sollte der Film unterhaltsam rüberkommen. Ein paar Lacher, eine Prise Romantik und viele Effekte – dazu noch Comic-Bezug. Passt.
Aber dann ist da noch die Ansichtssache. Und die sagt mir, dass man sich die 3D-Umsetzung sparen hätte können wie auch so manche Effekt-Hascherei (Hallo? Animierte Kostüme?). Denn das konnte bei Weitem nicht von der durchschnittlichen Geschichte ablenken, die schon allein der Vorlage nach für Kinogänger schwer verdaulich sein dürfte.
Wo Marvel noch mit Genmanipulation, Ultra-High-Tech oder Aliens eingermaßen auf dem Boden bleibt, hebt man bei DC gleich mal mit einer kosmischen Einsatztruppe und ihren Wunderwaffen ab. Und wenn ich mir vorstelle, dass DC gern die komplette Justice League ins Kino bringen möchte, frage ich mich, wo da das Gegengewicht herkommen soll? (Ja, ich kenne viele der Comics, bin aber dennoch bei der Realfilm-Umsetzung skeptisch.) Allein nach dem GL-Film wirkt die Hauptfigur derart omnipotent, dass eine Koexistenz mit Superman und Flash fast wie ein Overkill wirkt. Es erscheint doch irgendwie lächerlich, eine Anzahl X an Superwesen auf der Erde zu haben, wenn allein eins „kräftemäßig „ausreicht, um die Welt zu retten. (Anmerkung: bei Marvel wirken die Superhelden oftmals relativ limitiert in ihrer Macht – außer vielleicht Thor).

So, das wäre es für heute. Nun zurück ins reale Leben.

Es verbleibt mit Übersättigung von zu viel heißer Luft in Hollywood-Produktionen
F.