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Logbuch : keine Zeit für nichts (Juli 2017)

Dezember 26, 2017

01.07.17 : Der Monatsbeginn stand wie schon die Jahre zuvor unter dem Motto des Zelebrieren eines kleinen Lokalradiosenders, der mir seit 2013 einen wichtigen Ausgleich bietet. Einen kleinen Wochenendeinkauf später war ich schon auf dem Weg dorthin, um in einer zweistündigen Sondersendung in Musik und Erinnerungen zu schwelgen. Gleich danach begann die Feier in der Küche, die bis in die Nacht andauerte und den Gästen hoffentlich in guter Erinnerung bleiben wird. Oder wie sagt man immer – “so (jung) kommen wir nicht mehr zusammen”.

02.07.17 : Ausschlafen! Juhu! Dann erst mal wieder sammeln und ein wenig Korrespondenz nachreichen. Dann Zurechtrichten und auf zur… Frieda23 (mit Umweg über P. wegen Hackspace-Schlüssel). Dort angekommen bekam ich dankenswerterweise gleich einen Muffin. Ich bereitete ein wenig Sendung vor und sah Fotos von “gestern” bis “damals”. Ich kochte mir fix Nudeln und war dann auch schon zum Aufbruch gen Hackspace bereit. Jenen Ort hatte ich lange nicht mehr aufgesucht. Es gibt da nun ein neues Sofa. (Sehr bequem.) Nebenbei verabredete ich mich gleich für zwei Kinobesuche.
Ich bin mir zwar nicht mehr ganz sicher, aber war wohl wegen “Monsieur Pierre geht online” im Kino. Der Film war – wie ich es mir von einem französischen Film mittlerweile erwarte – erfreulich kurzweilig und verband Komisches mit einem sozialen Drama. (8/10)

03.07.17 : Auf in den Routine-Alltag – mein Montag in Kurzform: Arbeit, sportliche Betätigung, redaktionelle Vorbereitung.

04.07.17 : Irgendwie waren die Tage davor wieder so anstrengend, dass ich mir eine zusätzliche Auszeit nach dem Arbeitstag gönnte. Und zum Abend ging es dann Richtung Kino für “Die Verführten”, einen Film von Sofia Coppola, der zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs spielt. Auch wenn die Bilder mir märchenhaft ästhetisch erschienen, fand ich die Handlung dann doch etwas dröge. Hinzu kommt das Hauptkriterium, dass dieser Film mir keine sympathische Figur gab. Insofern ein zweifelhafter Unterhaltungswert. (6/10)

05.07.17 : Der Mittwoch-Abend war abermals für redaktionelle und Vereins-Arbeit reserviert.

06.07.17 : Wenn so ein Tag eine zweistündige Kinosendung beinhaltet, bleibt im Normalfall kaum noch Zeit für andere Freizeitbeschäftigung. Es sei denn, das eigene Zeitmanagement erlaubt nebst Sport eine weitere Spätabend-Session beim Radio. (Grund: Vorproduktion) Gut fürs Schlafkonto wirkt sich Derartiges aber nicht aus.

07.07.17 : Meine Entdeckung des Tages: “BRUMA” von Daniel Ran – ein Soundtrack für ein Computerspiel, welchen man gut neben der Arbeit hören kann. Ansonsten hatte selten den Eindruck, sehr stark von der Promo zum neuen Spider-Man-Film betroffen zu sein. Wenn Hauptdarsteller und Ausschnitte in Online-Content (Bilder, Artikel, Videos) derart omnipräsent vertreten sind, erzeugt das fast eine Übersättigung. Aber nur fast, weil ich schon gern wissen will, wie der Film ist. (Mit anderen Worten: vielleicht machen die Marketingabteilungen alles richtig.) Am Abend zog es mich in die Heimat, wo ich Entspannung fand.

08.07.17 : Ein ruhiger Samstag, wie ich mir das wünsche. Und zum Abend mein erster Besuch in einem “Peter Pane”-Restaurant – an der Strandpromenade. Essen war okay, aber die Wartezeit eher nicht so. Danach schaute ich mir das Konzert von Alexa Feser auf dem Kurplatz an. Auch wenn ihre Lieder sich wiederholende Elemente haben, finde ich sowohl ihre Bühnenpräsenz als auch ihre Stimme äußerst angenehm. Mit anderen Worten: warum kann so Eine nicht mal in Erfolg schwimmen?

09.07.17 : Tja, Wochenende eben. Was soll da schon groß passieren, wenn es sich anbietet, nicht dauernd Plänen nachzugehen. So kann ich im Nachhinein auch wenig zu diesem Sonntag sagen. Aber ich bin sicher, dieser Tag war entspannend. Ach, und ich durfte (wohl) Tiere pflegen.

10.07.17 : Volles Programm am Montag: Arbeit, Haushalt, Training, Tiere füttern, Einkauf, Folien-Arbeit und noch ein später Besuch beim Lokalradio.

11.07.17 : Auch an diesem Dienstag gestaltete sich mein Abend vielseitig, denn nicht nur zwei Einkaufstouren und ein Schlaf/Sport-Mix, sondern auch ein Kneipenbesuch trugen zur Abwechslung bei.

12.07.17 : Oh, endlich wieder ein Routine-Tag, der sich in zwei Begriffen zusammenfassen lässt: Arbeit, LOHRO. (Reichte auch vom Zeitpensum her.) Nebenbei hatte ich mit einem Nudelsalat zu tun.

13.07.17 : Ach, das war ein schöner Tag: viel zu tun auf Arbeit, was dann ausgiebig am Abend reminisziert werden konnte – so eine Art Sommergrillparty, inklusive Protest von Anwohnenden. 1A Gegend in Rostock, kann ich nur sagen. (Ironie: wir feiern ja auch so oft auf dem Hof… nicht)

14.07.17 : Leider überlebte der Rest meines extrem wohlschmeckenden Nudelsalates aufgrund mangelnder Kühlung die Nacht nicht. Erst war ich darüber traurig, dann eher angewidert, weil ich die Jauche ja irgendwie zu entsorgen hatte. Und fettige Schüsseln stehen auch nicht gerade auf meiner Vorliebenliste. Aber hey, mal beim Anfang beginnen: oje, ich muss etwas fertig ausgesehen haben, als ich zum Workshop von “ganztägig lernen” erschien. Und auch selbst fühlte ich mich nicht 100%ig anwesend. Egal, ich mochte meine Folien. Und das Feedback war ja auch gut. Insofern gut gelaufen. Gut laufen musste ich schließlich auch, um noch zu meiner Sendung zu kommen. Im Anschluss daran vergnügte ich mich auf dem Sommerfest der Frieda23 – inklusive neu aufkommenden Snapchat-Gedaddels.
Später schauten wir “Immigration Game” im Kino. Ein deutscher Versuch, auf der “Hunger Games”-Erfolgswelle mitzuschwimmen? Jein, vom Ansatz her war es sogar interessant, aber spätestens zum Ende kippte so ziemlich alles. (6/10)

15.07.17 : Ausschlafen bis zur Mittagszeit. Dann eigentlich den Tag ruhig angehen wollend, fühlte ich mich doch wieder etwas gestresst, weil ich eine Sondersendung gestalten wollte. (Musik für den CSD) Im Anschluss daran wuselte ich zu G., wo es lustige audiovisuelle Medien zu bestaunen gab. Warum es mich dann noch in Helgas Stadtpalast zog, vermag ich ich 5 Monate später nicht mehr genau sagen zu können.

16.07.17 : Jedenfalls hatte ich abermals ausreichend Gründe fürs lange Ausschlafen. Zum Abend gab ich mir nach langem Warten dann endlich den neuen Spider-Man-Film “Homecoming”. Und ja, so wünsche ich mir einen Spider-Man-Film. Weniger Trauer, mehr soziales Zusammenspiel und viele bunte Figuren. Aus meiner Sicht ein 1A-Comic-Film. (9/10)

17.07.17 : Ein freier Tag wurde genutzt, um nach extra wenig Schlaf eine Frühsendung im Radio zu moderieren, nur um danach mehrfach Schlaf nachzuholen. Fail? Hm, jein.

18.07.17 : Der Dienstag in Kurzform: Arbeit, Sport, Burger, Kinobesuch, Geier. (wow, diese Zusammenstellung macht mich auch in Retrospektive happy)

19.07.17 : Routine am Mittwoch – also Arbeit und LOHRO.

20.07.17 : Oh, happy day. Warum? Endlich konnte ich mir den neuen Film von Luc Besson anschauen. Normalerweise hätte ich mir bis zum “Original Sunday” (also der Option, den Film ohne Synchronisation) Zeit gelassen, aber mein Sonntag war schon verplant. (Mehr dazu in wenigen Absätzen.)
Also, visuell bekommt man genau das, was Trailer versprachen. Wunderbar bunte SciFi-Welten in einer Geschichte, die gern einige Klischees auslässt (auch wenn dafür andere wieder herhielten). Traumhafte Effekte treffen auf gute Cast. Perfekt war der Genuss zwar nicht, was an teils unnötigen Handlungselementen lag, aber ein schönes Kinoerlebnis bot sich mir dennoch. (8/10)

21.07.17 : Und wieder ein “A+L”-Tag, also Erwerbstätigkeit plus Freizeit beim Lokalradio. An diesem Abend ging es um die Zusammenstellung von Musik für einen DJ-Einsatz.

22.07.17 : Wochenende! Also erst mal Ausschlafen. Dann verabredete ich mich spontan mit K., um noch einmal “Spider-Man: Homecoming” im entspannten 2D zu schauen. Und auch auf deutsch unterhielt mich der Film bestens. Am Abend gönnte ich mir noch einen Film und bereitete mich auf den Einsatz im PWH vor. Das Setup verzögerte sich leider und dann sollte es auch nicht lange gehen. Aber schön war es trotzdem, weil auch bekannte Gesichter dabei waren.

23.07.17 : Kurz nach dem Aufstehen zur entspannten Mittagszeit war ich auf dem Weg zum Bahnhof für den Kurztrip nach… Berlin. Dort angekommen, hatte ich ein straffes Programm, mit Einchecken im Hotel und dem Finden des besten Nahverkehrswegs zur… Mercedes-Benz-Arena (ehemals o2-World). Man riet mir zur Kurzverbindung mit Ersatzbussen, ich nahm dann aber lieber eine längere Straßenbahnfahrt ohne Umsteigen in Kauf. Wow, was hat sich die Gegend in den letzten Jahren verändert. Häuser statt Freifläche. Und der nächste Shopping-Tempel ist ebenfalls im Bau. Aber egal, das Céline-Dion-Konzert erfüllte meine Erwartungen. Zwar nicht so extravagant wie ihre Las-Vegas-Shows, wurde dennoch viel abgeliefert – inklusive Geschichte, was für Würstchen sie aus Deutschland voll lecker findet. (Ach ja, ihren Support-Act fand ich eher dürftig.) So oder so – ein schöner Abend, an den ich mich gern erinnern werde.

24.07.17 : Um sparsam mit Urlaubstagen zu sein, bin ich dann eben am Montagmorgen von Berlin aus zur Arbeitsstelle gefahren. Ist ja nicht so, als würde das auffallen. Ich selbst habe es aber spätestens am Abend soll stark gemerkt, dass ich mir noch etwas Schlaf gönnte. Und schließlich ging es wieder ins Kino – zu “Ein Chanson für dich” mit Isabelle Huppert. Ein schönes Drama, dessen Ende mich dann hat rätseln lassen. (7/10)

25.07.17 : Auch am Dienstag konnte ich einem Lichtspielhaus nicht fern bleiben. So sah ich (nach Arbeit und sportlicher Betätigung) ein weiteres Mal “Valerian und die Stadt der tausend Planeten”. Ach, was mag ich den Film, auch wenn er nicht perfekt ist. Möglicherweise liegt es am SciFi-Unterangebot.

26.07.17 : Wieder ein Routine-Mittwoch mit Arbeit und Lokalradio-Besuch.

27.07.17 : Am Donnerstag machte sich abermals ein Schlafdefizit bemerkbar, weswegen ich wieder abends eine extra Tour ins Schlummerland unternahm. Danach rappelte ich mich zwecks redaktioneller Vorbereitung wieder zum Radio auf.

28.07.17 : An dem Tag spendete ich etwas Geld für ein lokales Filmprojekt. Außerdem war ich wieder im Fernkost-Laden shoppen, gönnte mir Abendessen von der Asia-Bude und verbrachte den Abend bei LOHRO.

29.07.17 : Leider konnte ich an dem Wochenende nicht zur Head&Kehle-Feier, weil es mich wieder in die Heimat zog. Dafür bot sich wieder Einiges an Entspannung und Leckereien.

30.07.17 : Kaum wieder zurück in der Stadt hatte ich wieder einen OV-Kinotermin: “Dunkirk”, ein Film von Christopher Nolan, der bereits im Netz viel positives Feedback bekam. Ich fand den Film okay, ließ mich von den technischen Raffinessen eher weniger beeindrucken und bin mir nicht sicher, ob ich den Film ein weiteres Mal sehen möchte. (7/10)

31.07.17 : Den Wochenstart verschönerte ich mir abermals mit einem Kinobesuch. “The Party” ist ein Kammerspiel in Schwarz-Weiß, dessen Besetzung überwiegend brilliert. Der Film ist zwar kurz, aber gehaltvoll. (8/10)
Danach ging ich noch kurz gen Frieda23, wo noch das Opennet-Treffen im Gange war. Außerdem war ich noch nicht ganz fertig mit der Vorbereitung zur nächsten Kinosendung.

Es verbleibt wohl noch Tage an der Aufbereitung der vergangenen Monate beschäftigt
F.

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Logbuch : Rentier-Alarm

Dezember 14, 2014

08.12.14 : Der Start in die Woche verlief eigentlich ganz angenehm. In der Montagsrunde wurden noch ein paar Planungsdinge besprochen, da sich LOHRO an diesem Tag auf dem Weihnachtsmarkt präsentieren konnte. Ich schaute nach der Arbeit dort noch vorbei – viel Publikumsverkehr gab es da aber schon nicht mehr. Der Abbau verlief ohne Komplikationen und ich hatte sogar noch etwas Zeit, mich aufzuwärmen…
bevor es für mich im LiWu weiterging. Eine Gruppe aus dem Hackspace versammelte sich dort, um “CITIZENFOUR” zu schauen. (Meine Meinung dazu.) Auf dem Heimweg plauderte ich noch ein wenig mit M. über Neo und die Welt. 😛

09.12.14 : Am Dienstag passierte eigentlich nicht sonderlich viel. Ich wurde abends zur Couch-Potato und sah mir (quasi in letzter Minute) die ersten beiden Hobbit-Filme in der Extended-Version an – in doppelter Geschwindigkeit. Danach fühlte ich mich ein wenig übersättigt in Sachen Mittelerde.

10.12.14 : Der Tagesverlauf sah eigentlich wieder sehr nach Routine aus. Mit dem feinen Unterschied, dass ich überraschend Mittag in der LOHRO-Küche fand. (Dank an I.) Am Abend gab es wieder ein munteres Treffen der Musikredaktion, welches zugleich der Abschied von P. war, was mich dann irgendwie arg überraschend traf. Na ja, viel Zeit konnte ich zunächst nicht dafür aufbringen, da der Kinoabend schon seit Wochen geplant war. Und so eilte ich dann in die Innenstadt für den dritten Hobbit-Film, den wir in relativ großer Runde sahen – in HFR und 3D (in einfacher Geschwindigkeit). Was eine Rezension angeht, verweise ich hier einfach auf den Kollegen O., dessen Meinung ich dabei teile. (7/10)
Auf dem Heimweg informierte ich mich über den Stand des “Abschiedsabends” und wurde prompt an der Haltestelle kontaktiert, dass sich eine Gruppe gen Studentenkeller in Bewegung gesetzt hat. Dort war “Trash-Party”, was mich eigentlich freuen sollte. Nur hatte ich (mit Tasche) eine relativ ungünstige Ausgangslage. “Ach, was tut man nicht alles für “Abschiedsabende”.” kam mir in den Sinn, als ich zusagte. Und so eilte ich kurz zum Sendehaus, legte dort meine Tasche ab und ging dann wieder zurück in die Innenstadt.
Im StuK wollte anfangs bei mir nicht so recht die Feierstimmung einsetzen. Es war besorgniserregend voll. Als wir bei den Tischen einigermaßen Platz fanden und ich vertraute Lieder erkannte, wurde es schon spaßiger. Bewegungseinschränkungen hin oder her. Sehr zu meiner Freude wurde sogar “Venus” von Lady Gaga gespielt, womit wohl keiner gerechnet hätte. Stichwort Bekanntheitsgrad. Nach und nach wurde unsere Gruppe kleiner und irgendwann gingen auch wir nach Hause.

11.12.14 : Da ich den Party-Abend eher spontan in meine Woche eingebaut hatte, verlief der Start in den Tag etwas schleppend. Nach der Arbeit bastelte ich weiter an meinem Beitrag. Der Text war bereits finalisiert und eingesprochen. Nun ging es ans Zusammenschneiden. Und mit Schnitt kann man Stunden füllen – selbst bei wenigen Minuten an Resultat. Spaß macht es mir dabei vor allem, favorisierte Lieder bzw. Liedteile einzuarbeiten. Und genau das war der Fall. Ich freute mich über das Ergebnis.
Dann holte ich E. am Dobi ab, die eine Couchsurfing-Runde für ein Filmprojekt begleiten wollte. Na ja, zunächst waren wir nur drei Menschen. Dann kam aber M. dazu und hatte viel zu erzählen. Ich schielte hin und wieder auf die Uhr, da ich den Abend nicht groß ausdehen konnte.

12.12.14 : Richtig, eine weitere Frühschicht war wieder an der Tagesordnung. Und diese war eigentlich ganz lustig. Ich nahm mir den 99. Geburtstag von Frank Sinatra zum Anlass, ein paar seiner Klassiker in die Sendung einzubauen. Das sind so Momente, wo ich mich als erfahrener Musikredakteur fühle. (Gibt Schlimmeres.)
Der Arbeitstag brachte mich ein wenig in zeitliche Bedrängnis, da nebenbei bereits die Abendgestaltung abgesprochen wurde. Letztendlich war ich dann doch nicht noch mal zu Hause, bevor ich Richtung Hackspace (bzw. projekt:raum) ging. War ich zunächst geknickt, ein Abendessen nicht vorher geschafft zu haben, erwies sich dieser Umstand als goldrichtig, da die Küche mit einigen kulinarischen Highlights aufwartete. Okay, auf ein paar blaue Flecke (und Kräuter) hätte ich verzichten können, aber an und für sich war es heiterer Abend.

rentier201413.12.14 : Samstag und nicht ausschlafen können, ist eine sehr unangenehme Kombination, die ich eigentlich vermeiden würde… Wenn es nicht so attraktive Gelegenheiten wie einen “Beteiligungstag” geben würde. Na ja, zumindest reichte die Zeit zu Hause noch für einen Tee. Dann sollte einiges erarbeitet und der Zeitplan etwas geändert werden… Tangierte mich aber nicht, da ich schon wieder andere Pläne hatte. Stichwort Heimreise. Der Binzer Weihnachtsmarkt ist nur ein paar Tage geöffnet. Und das wollte ich schon gern wahrnehmen. Probiert habe ich dort Fisch und Bratwurst aus irgendeinem bestimmten Rindfleisch. Interessant.
binz_dez2014Ich hatte wirklich nicht mitbekommen, dass es der Abend der letzten Ausgabe “Wetten, dass…?” sein würde. Erst kurz nach Sendebeginn ist mir das aufgefallen. Natürlich war der TV-Abend damit besiegelt…. und wie zu erwarten mit Twitter-Timeline wesentlich unterhaltsamer als ohne. Zur Sendung möchte ich lieber keine Worte verlieren – außer vielleicht “leck zart”.

14.12.14 : So wirklich wach fühlte ich mich heute morgen auch nicht. Komisch. Nach dem Frühstück beschäftigte mich wieder Schnittarbeit – für eine Sondersendung. Ebenfalls etwas zweitaufwendig verlief das Suchen nach adäquater Musik für die Playlist. Wie gut, dass sich der Aufwand fürs Abendessen dagegen in Grenzen hielt. Stichwort Nudelsauce.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach mehr Zeit (für alles)
F.

Logbuch : die doppelte Ladung Gulasch

Dezember 15, 2013

Manchmal wiederhole ich mich gern: was für eine Woche! Kleine Erfolge, lecker Essen, neue Leute kennengelernt, frühes Weihnachtsgeschenk bekommen, Hiobsbotschaft vernommen und Grund zum Feiern gehabt.

Der Montag verlief ziemlich genau wie in den Wochen davor. Am Dienstag war ich mit P. abends im Cafe Central essen und erfuhr dabei Neuigkeiten von meinem ehemaligen Arbeitsplatz. Leider kamen wir nicht mehr dazu, über „Saga“ zu reden.

Für die Musikredaktionssitzung am Mittwoch hatte ich ein gutes Händchen, da ein paar von mir vorgestellte Songs für gut befunden wurden – unter anderem mein aktueller Ohrwurm „Say Something“ von A Great Big World. Danach lud ich M. und K. zum Couchsurfing-Meetup ein, welches in dem kleinen Weihnachtszelt am Brink stattfand. Meine Güte, war das voll da.

Donnerstag war wieder mein Kinotag und ich sah mir in vergnügter Runde den zweiten „Hobbit“-Film an. „Smaugs Einöde“ war erneut feinster Augenschmaus. Ich denke, selbst Fantasy-Muffel könnten an der opulenten Optik Gefallen finden. Auch die Handlung war sowohl stimmig als auch spannend – gerade an den Stellen, wo vom Buch abgewichen wurde. Nur leider traf auch meine befürchtete Annahme über diesen zweiten Teil der Gesamtgeschichte ein, nämlich die leichte Unzufriedenheit am Ende. (8/10)

Und wo ich schon bei Unzufriedenheit bin: der Start ins Wochenende war am vergangenen Freitag sehr traurig, da zukunftsbezogene Fragezeichen auftauchten, die hoffentlich bald wieder verschwinden. Denn so aufgewühlt wie ich war, konnte ich nicht mal die Fertigstellung meines ersten Radiobeitrags für LOHRO genießen, was ich am Abend umsetzte. (Sendetermin soll der 20.12.13 sein.)
Nach dem Abendessen sah ich mir zum Tagesabschluss „The Man Who Fell To Earth“ an, einen Film aus den 70er Jahren mit David Bowie. Und meine Güte, war auch das aufwühlend – in erster Linie die Handlung. (6/10)

Binz_dez13Die Zugfahrt in die Heimat wurde wegen Ausfallerscheinungen meines Anschlusszuges um eine Dreivierteilstunde verlängert, die Stimmung beim Brunch war durch meine „Fragezeichen“ getrübt und ich war am Überlegen, ob ich mich am Abend nicht lieber zurückziehen sollte, anstatt zu einer Festivität mitzukommen.
Am Nachmittag bummelten wir auf den kleinen Weihnachtsmarkt in Binz, der nur wenige Tage auf hat. Dort sah ich erstmals Rentiere, die man sogar anfassen konnte. Später entschied ich mich dann doch für die Feierlichkeiten und hatte einen schönen Abend mit tollen Leuten, gutem Essen und schlechter Musik. Es gab unter anderem Gulasch. (Wer braucht da schon „Wetten Dass“?)

Heute begann der Tag wieder mit Trübsal wegen der „Fragezeichen“, was ich teilweise mit Comics und einer neuen Folge SNL bekämpfen konnte. Ich las zum Beispiel ein paar Kapitel „Infinity“, dem jüngsten Marvel-Comics-Event. Leider ist es für Leser wie mich, die kosmische Verwicklungen im Marvel-Universum nicht sonderlich mögen, nicht gerade die beste Lektüre. Zu viele Aliens, Raumschiffe bei all den bekannten Charakteren und zu wenig Fokus auf den Kern der Handlung. Na ja, zum Ende dieses Epos werde ich mich ein andermal durchlesen. Schließlich half mir das Abendessen zur Launenbesserung. Es gab Gulasch. Und so sehr ich das Gericht eigentlich mag, müsste ich das so bald nicht noch einmal haben.

Es verbleibt sehr satt
F.

PS: Der Ausblick für die kommende Woche verspricht mindestens eine Weihnachtsfeier und einen Kinoabend, auf den ich mich irgendwie freue…

Logbuch : Planänderungen

September 1, 2013

Diese Woche verlief mehrfach anders als gedacht, was einige Vorhaben beeinflusste. Und nicht zuletzt sorgte das Wetter dafür, dass alles überwiegend Spaß gemacht hat.

Die Höhepunkte am Montag waren die MTV Awards und der Abschluss der „Ex Machina“-Reihe. Bei Ersterem war ich von Bruno Mars beeindruckt, bei Zweiterem ärgerte ich mich über das Ende, weil es aus meiner Sicht zu zynisch war im Vergleich zum Gesamtwerk.

Der Dienstag ähnelte sehr dem der vergangenen Woche.

Am Mittwoch war ich etwas ausgelastet, was unter anderem an der Vielzahl an Terminen lag und daran, dass einer doppelt so lange dauerte wie angenommen bzw. der Folgetermin vorverlegt wurde. In der Musikredaktion verlief die Bemusterung ungewohnt schnell. Und ich konnte einen geselligen Zwischenstopp im Irish Pub einbauen, bevor ich zu F.’s Abschiedssause ging.

Für Donnerstag sollte es ein Kinobesuch zu „R.I.P.D.“ sein. Der Film liefert ziemlich genau das ab, was man im Trailer schon erahnen konnte – und ist aus meiner Sicht ein guter „Men in Black“-Remix (also nicht bloß ein Abklatsch). (7/10)

Am Freitag wollte ich ursprünglich einen Wochenendausflug in die Ferne antreten, was aber abgesagt wurde. Stattdessen erfuhr ich beim Musikredaktionstreffen von einer Grillrunde anlässlich des Abschieds einiger LOHRO-Helfer. (Ganz ehrlich. Ich kann/will die Abschiede in diesem Jahr/Sommer schon nicht mehr zählen.) Dementsprechend richtete ich mich darauf ein. Der Abend war lustig – inklusive mehrerer Ortswechsel. Dass ich es so nicht mehr zum Seifenblasenmanifest in die Südstadt geschafft habe, macht mich auch gar nicht traurig.

Das Wochenende verbrachte ich wieder in der Heimat, wo zur Zeit das Duckstein-Festival gastiert. Aber was musste ich feststellen? Der Stand mit den Belgischen Waffeln ist nicht da! Und das bei Vergrößerung der Fläche. Oh, diese Enttäuschung hat mich den ganzen Abend begleitet.

Heute habe ich gelesen und kam abends natürlich nicht am Polit-Zirkus vorbei, der sich TV-Duell nennt. Ich fand es nicht so langweilig wie befürchtet, bin allerdings auch nicht so ganz zufrieden mit dem Ergebnis bzw. was darüber diskutiert wird. Und Stefan Raab wirkte eher störend in dieser Runde. Egal.

Lese-Ecke: Gestern erfuhr ich via Newsarama von einem wichtigen Ereignis in der aktuellen „Captain America“-Reihe und entschied mich spontan, da einzusteigen. Leider war die Geschichte so arg untypisch für mein Verständnis von guten Cap-Stories. Er wird in eine andere Dimension verschleppt und fungiert dort mehrere Jahre als Ziehvater für ein Baby. Ich könnte keine Comic-Figur benennen, bei der mich so eine Art von Plot interessieren würde. Entspechend wenig schockiert war ich über das Ereignis, welches für die Serie einen Wendepunkt darstellt – allerdings eher im Kontext mit der Vorgänger-Serie.

Empfehlen kann ich stattdessen „The Private Eye“ – eine weitere Serie von Brian K. Vaughan. Der Autor macht einfach zu viel richtig. In gerade mal drei Ausgaben (von wahrscheinlich 10) dieser Maxiserie finden sich so viele positive Aspekte, dass mir als Comic-Leser das Herz aufgeht. Von der Grundstimmung her erinnert die Serie etwas an „Blade Runner“. Und auch die digitale Verbreitung in verschiedenen Formaten (auch PDF) sowie Sprachen über ein eigenes Portal finde ich genial, da es kostenloses Testlesen ermöglicht.

Es verbleibt demnächst als Praktikant
F.

Logbuch : Sommerregen

Juni 16, 2013

Spätestens nachdem ich gestern die ersten Erdbeeren des Jahres hatte, kann ich nun von Sommer reden. Zudem war ich in der glücklichen Lage, stärkeren Regenschauern zu entgehen. Aber der Reihe nach… (Und ja, der Titel verweist auch auf ein ohrwurmtaugliches Lied der Killerpilze.)

Der letzte Montag begann mit einem atemberaubenden Stimmungstief, wie ich es schon befürchtet hatte. Gleich zwei tolle Menschen in einer Woche aus dem näheren Umfeld zu verlieren hinterlässt eben Spuren. (Stichwort Abschied) Na ja, irgendwie rappelte ich mich dann doch auf und ging dem „Tagesgeschäft“ nach. Zum Abend durchflog ich die zweite Hälfte der dritten Staffel „Game Of Thrones“ – „durchflog“, weil ich einige Details gar nicht richtig mitbekam.

Dies wurde mir Dienstag beim gemeinschaftlichen Mittag in der Mensa bestätigt. (Kann ich ahnen, dass jemand meine live-Tweets liest?) Am Nachmittag schaute ich ins Kinoprogramm, war erstaunt, dass der neue Film nach einem Stephenie-Meyer-Buch schon anläuft, und entschied mich für die Sichtung jenes Werkes. Mit anderen Worten: ich begann, „Seelen“ (im Original „The Host“) zu lesen. (Erst bei einem Einkaufsbummel am Donnerstag machte ich die unschöne Entdeckung, dass die Papierversion des Buches mit über 800 Seiten aufwartet – viel Platz für Schmalz also.)
Für das Abendprogramm genehmigte ich mir ein Sozialdrama in Filmform, welches dem Genre gerecht wurde und mir zu denken gab.

Am Mittwoch stand wieder ein LOHRO-Treffen auf dem Plan, bei dem ich viele neue Lieder kennenlernen durfte (, wobei mir das Anspielen tendentiell zu wenig ist). Außerdem freute ich mich darüber, dass meine Songvorschläge überwiegend positiv aufgenommen wurden. Und nicht zuletzt bot die Tatsache, auf andere Musiknarren zu treffen, ebenfalls eine angenehme Abwechslung zum Alltag.
Im Anschluss ging ich für den Couchsurfing/Erasmus-Stammtisch in den Freigarten, wo zunächst kaum einer anwesend war, es ich aber zum späteren Abend füllte.

Für den letzten Kino-Donnerstag entschied ich mich für „Olympus Has Fallen“. Grund dafür war eine sehr gute Kritik bei IMDb und die vergleichsweise schlechte Bewertung von „Seelen“, welches ich ja nun erst lesen möchte. Leider enttäuschte mich der Film auf ganzer Linie. Bei all der Brutalität halfen die wenigen One-Liner einer eigentlich guten Besetzung auch nicht. Und die Handlung! So übertrieben und so dämlich, dass ich mir fast wünschte, die Bösen mögen gewinnen. (4/10)
Ich räume ein, dass ich vielleicht auch nicht in der Stimmung für amerikanische Patriotismusparolen war.

Am Freitag fuhr ich wieder in die Heimat und hörte dabei neue Musik. Den Nachmittag widmete ich mich ein paar Comics – darunter „Savage Wolverine“, einer Serie mit zweifelhafter Daseinsberechtigung, und dem Start der neuen Serie „Superman Unchained“. Letztere haute mich (trotz ansprechender Optik) nicht gerade vom Hocker. Übrigens kann ich mich nicht erinnern, wann ein Autor zuletzt gleichzeitig sowohl Batman als auch Superman „betreut“. Scott Snyder machts möglich.
Das unterirdische TV-Programm ließ mich abends kalt. Unterhaltung fand ich eher in paar Schachpartien.

binz_2013-06Schach spielte ich auch am Wochenende, da mich Mails und Push-Benachrichtigungen erinnern, wenn von mir ein neuer Zug erwartet wird. Aber auch das tagsüber sehr schöne Wetter wurde genutzt – mit einem Spaziergang durch Binz und einem Besuch bei meiner Großtante in ihrem Garten. (Das Foto ist von einer kleinen Parkanlage in der Nähe des Schmachter Sees.) Als starker Regen einsetzte, waren wir schon wieder zu Hause.

Heute werde ich noch ein paar Vorbereitungen für die kommende Woche erledigen, mich in der Küche austoben (Stichwort Pfannkuchen) und den Rest dem Zufall bzw. meiner Laune überlassen.

Es verbleibt mit Terminen für nächste Woche
F.