Posts Tagged ‘Bill Maher’

Logbuch : Angrillen im Januar

Januar 25, 2016

Logbuch

17.01.16 : Nach dem Aufstehen ging ich (wie könnte es anders sein) zur Frieda 23. Mir war nach etwas Radio-machen, also half ich ein wenig bei den LOHRO Charts aus. Danach ging ich die Rotation durch und editierte viele viele Metadaten. Gegen Abend kochte ich meine restlichen Nudeln und teilte mir die mit A.. Die improvisierte Tomatensauce hatte es schärfe-mäßig in sich. Als ich auf dem Weg zum Hackspace war, traf ich S., der wohl schon geschaut hatte, ob auf ist. Wir schlossen auf, V. kam dazu, später noch G..

18.01.16 : Wochenstart mit kränkelnden Nebenwirkungen. Irgendwie konnte ich das Ende dieses Montags kaum erwarten. Da passten die paar Überstunden eher nicht so in den Plan. Und so fiel mein Vorhaben, vorm Bett noch etwas zu lesen, ins Wasser.

19.01.16 : Sport, Arbeit, Kino. Es gab “The Revenant”, einen Film, den ich eigentlich nicht sehen wollte… bevor der Nominierungs/Preis-Regen (der aktuellen Award-Season) losging.
Der Film ist nichts für zarte Gemüter. Brutal und schonungslos bis zum letzten Messerstich. Die kleinen Momente der Gesellschaftskritik gehen dabei schon fast unter. Zumindest wird dieser Film wohl so ziemlich jedem Zuschauer in Erinnerung bleiben. Na ja, wenn auch nicht unbedingt wegen der guten Besetzung. (6/10)

20.01.16 : Und wieder ein langer Tag – mit Musik zum Abend. Ich konnte mich ein weiteres Mal über ein gutes Händchen bei der Musikauswahl freuen. Ich kostete von einer der wohl schärfsten TK-Pizza-Sorten, welche mir je unter gekommen sind. Wir gingen noch in den Geier (zur Abwechslung mal ohne das Marat als “Umweg”.) Ich ließ mich zu einem Kickerspiel überreden. Dank der Beteiligung von B. schnitt mein Team nicht mal schlecht ab. Schlech abschneiden tat dagegen mein Zeitgefühl, weswegen ich sehr spät zu Hause ankam.

21.01.16 : Endlich zeigte mein Gesundheitszustand einen kleinen Aufwärtstrend. Nach der Arbeit ging ich noch zu LOHRO, um ein paar Technik-Aufgaben zu erledigen. Ich traf noch auf K., dem ich bei der Schlüsselübergabe half. Zurück zu Hause fand ich dann tatsächlich noch Zeit für etwas Haushalt.

22.01.16 : Der Arbeitstag war angesichts der 50% Ausfallquote (im Vier-Mann-Büro) entsprechend ruhig. Am Abend hatte ich das gute Gefühl, ein optimales Maß an Vorbereitung in die Radiosendung gesteckt zu haben. Weniger gut fühlte sich die Erkenntnis an, dass meine Stimme auffallend erkältungsgeprägt klang. Und auch den Grad der Erschöpfung habe ich etwas unterschätzt. Auf der Fahrt in die Heimat fand ich ein wenig innere Ruhe dank einer neuen Playlist.

23.01.16 : Ausschlafen ging so. Frühstück war genial. Brotaufstrich aus weißer Schokolade mit Pistazien hebt meine Stimmung ungemein. Und auch die “Real Time”-Folge ließ mich erneut wissen, warum ich Bill Maher’s Art der Unterhaltung so toll finde. Leider habe ich mir zu seinem 60. Geburtstag (20.01.) gar keine Widmung einfallen lassen. Na vielleicht nächstes Jahr. Am Nachmittag las ich den Abschluss der “Black Widow”-Comic-Serie von Nathan Edmondson und Phil Noto (auch bekannt als Volume 5). Was für ein Traum von einer Marvel-Serie. Ganz großes Kino mit vielen Charaktermomenten. Ich habe schon einige BW-Comics gelesen, aber diese Serie war von Anfang bis Ende mitreißend und ein weiterer Beweis dafür, wie gut Mainstream sein kann. (Ich bin schon auf das nächste Volume von Mark Waid gespannt.) Einen Einkauf später bastelte ich an SVG-Inhalten. Zum Abendessen gab es mit Grützwurst ein Gericht, welches ich schon eine Weile nicht mehr hatte. Der (Trash-)TV-Abend wurde mir durch zynische Twitter-Posts aufgewertet.

24.01.16 : Eigentlich habe ich länger ausgeschlafen, als ich wollte. “Es ist Wochenende. So what?” dachte ich. Das überraschend milde Winterwetter gestaltete den Weg zum Bäcker einfacher als angenommen. Nach dem Frühstück erfreute ich mich an der neuesten Folge “SNL” und ließ mich von anderen Videos berieseln, bis es wieder an der Zeit für organisatorische Dinge war. Auf der Zugfahrt zurück in die Stadt kam ich in Leselaune: eine ganze Storyarc “Lazarus” und dann noch etwas “Spider-Gwen”. Bei letzterer Serie beginnt Volume 1 endlich, Spaß zu machen. In Rostock ruhte ich nicht lange und begab mich zum Hackspace, wo die Grillrunde bereits im Gange war, als ich ankam. Ich freute mich, eine Reihe bekannter Gesichter wieder zu sehen – teilweise auch Leute, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Es verbleibt seit gut zwei Wochen mit defekter Heizung
F.

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Whiskey, Whiskey, Whiskey

Mai 27, 2012

Der heutige Titel bezieht sich auf ein Highlight vom aktuellen John Mayer Album „Born And Raised“. Der Song besticht durch eine unglaubliche Gelassenheit und raffinierte Instrumentalisierung, die etwas an Country-Musik erinnert. Und der nachdenkliche Text (neodeutsch die Lyrics) gefällt mir auch.
Ich kann es kaum erwarten, die neuen Lieder besser kennen zu lernen. Ich mag seine Musik sehr und würde diesen Künstler gern live sehen. Sieht aber gerade nicht so gut aus, da er sich zunächst um seine Gesundheit kümmern muss.

Ach, was waren das wieder für lustige Tage, die da hinter mir liegen. Völlig unerwartet (weil relativ kurzfristig vereinbart) war ich am Donnerstag auf einem Stadt/Strand-Bummel durch Warnemünde, der natürlich mit einem Zimtzipfel belohnt werden musste. (Obwohl das Softeis nun scheinbar Zimtspitze heißt. Egal, ich nenne es „Zimtzipfel“ und es schmeckt spitze.) Trotz der frischen Brise am Wasser hielt ich es gut kurzärmlich aus. Danach ging es dann kurz in die Innenstadt zum Dinnieren (Subway) und dann erstmals zum Pub Quiz in den Bunker. Huch, was ist der Laden voll gewesen – mindestens genauso voll wie die Cocktail-Karte. 😛
Freitag hatte ich dann wieder einen bewegenden Arbeitstag – bewegend, weil ich für ein Meeting den Stadtteil wechseln musste. Ach, und es war Towel Day, welchen ich dieses Jahr richtig zelebriert habe – mit echtem Vintage-Style-Kult-Batman-Handtuch. Der Abend war ebenfalls wunderbar – in „G.-Sellschaft“ die Billboard Music Awards gucken und über die Live/Playback-Auftritte lästern und danach noch die letzte SNL-Folge mit Kristen Wiig in der Stammbesetzung gucken. Abschließend noch ein paar Trash-Videos gucken und damit einstimmen aufs Wochenende, welches für mich rekordverdächtig spät begann. Immerhin habe ich noch das letzte Zwilling-Brötchen beim Lila Bäcker ergattern können. Tagesstart gerettet. (Na ja, das ist relativ zu betrachten, wenn das „Spätstück“ gegen 2 am Nachmittag stattfindet. Aber wer will denn hier wertend sein?)
Den Nachmittag verschönerte ich mir mit zwei Folgen „Real Time with Bill Maher“. Oftmals frage ich mich, warum es nicht mehr öffentlich bekannte Amerikaner wie Bill Maher gibt. Ja, wahrscheinlich gibt es die auch, aber in den Medien sind die dann wohl nicht so sehr vertreten.
Der Abend stand dann ganz im Zeichen der „mehr oder weniger“ schlechten Musik – zunächst der Eurovision Song Contest, den man am besten in heiterer Runde genießt (mein Favorit – Nr. 25 – hat übrigens nicht gewonnen, war mir aber auch egal), und danach eine Trash-Musik-Party im Meli Club, die man auch am besten mit gutem Schuhwerk und in Begleitung besucht. Es war wieder herrlich schräg und die DJane hat viele unserer Liedwünsche gespielt. Yay!
Dann heute das unangenehme Erwachen. Ich will gar nicht wissen, wie wenig Schlaf ich hatte. Umso unschöner ist es, mit dieser Müdigkeit eine mehrstündige Zugfahrt inklusive brüllender Kinder zu unternehmen. :-/ Ja, ich war dann mal wach – oder vielleicht auch nicht. Aber zur Aufheiterung hatte ich heute ein Spiel namens „Child of Eden“ angetestet, welches ziemlich krass ist – krass aufgrund Einzigartigkeit. Mit Move-Controller ausgestattet steigert sich das Spielvergnügen sogar.

Schließlich noch eine Empfehlung für Fans von Kartoffelsalat: heute gab es einen Testversuch mit einem österreichisch angehauchten Rezept, bei dem zu den Kartoffeln nebst Lauchzwiebeln noch Brühe, Apfelessig und Kürbiskernöl vermischt wird. Klingt komisch, schmeckt im ersten Moment auch so – weil ungewohnt. Aber ist wirklich eine sehr leckere Abwechslung vom Standard.

Es verbleibt ohne Whiskey
F.