Posts Tagged ‘Besuch’

Logbuch : keine Zeit für Nichts (August 2017)

Dezember 30, 2017

01.08.17 : Zum Monatsauftakt gab es wieder viel Gesprächsbedarf, den wir uns abends bei LOHRO im Rahmen von Vorstandstreffen gaben. Danach zogen wir noch ins Cro (eine Raucherkneipe) und “feierten” schließlich in C.’s Geburtstag rein.

02.08.17 : Der Mittwoch in Kurzform: Arbeit, Schlaf, Musikredaktion, Ausklang im Freigarten. (Ach, Sommerzeit.)

03.08.17 : Erster Donnerstag im Monat: da steht eine Kinosendung auf meinem Plan. Ich war happy, dass ich in J. einen Ersatz-Co-Moderator finden konnte. Nicht, dass ich nicht auch allein zwei Stunden über Filme labern könnte, aber ein gelegentliches “so so” vom Gegenüber empfinde ich angenehmer.

04.08.17 : Auch Freitag hatte ich wieder einen On-Air-Einsatz für den Beatbetrieb. Und weil es abends im Sender gern gemütlich wird, bin ich noch ein Weilchen geblieben.

05.08.17 : An diesem Samstag ging viel Zeit fürs Schlafen drauf. Abends erledigte ich noch ein paar redaktionelle Aufgaben und traf K. wieder, welche gerade in der Stadt war. Aber wie das manchmal so in meinem Leben ist, fallen Termine auf den gleichen Abend… und so fuhr ich im Dunkeln gen Warnemünde Strand, wo C. am Stand seinen Geburtstag feierte. Ich denke mal, er freute sich über mein Geschenk, denn es wurde sogleich genutzt. Derweil probierte ich erstmals eine erlesene Köstlichkeit. Und richtig surreal wurde es, als eine andere Menschengruppe am Stand ein Feuerwerk-Box zündete und der Boden alle paar Sekunden in einer anderen Farbe leuchtete. Trotz viel Wind war es ein schöner Abend, den ich aber nicht zu lang werden lassen wollte – daher nahm ich mit M. die letzte S-Bahn in die Stadt.

06.08.17 : Der Koffer war gepackt und am Vormittag ging mein Kurzurlaub so richtig los, mit einer Bahnfahrt nach Berlin, gefolgt von einer S-Bahn-Fahrt durch gefühlt zig Stadtteile zum Flughafen. Dort gönnte ich mir zur Stärkung ein kleines Brot mit eingebackenem Käse und Speck. (Teuer zwar, aber was solls… so oft bin ich nicht an dem Flughafen.) Das Wetter war gut, schon fast zu gut, um es gegen Schottland einzutauschen. Aber was schreibe ich da? Ich freute mich sehr darauf, Edinburgh kennenzulernen – und das gleich zur Fringe-Zeit. Sonntagabend ging es erst mal via Tram ins Zentrum und von da mit leichtem Umweg zum Hotel. (Stichwort: Straßensystem auf zwei Ebenen) Mein Zimmer war einzigartig groß und mit super Aussicht ausgestattet. Mich zog es dank Sonnenschein sogleich ins Getummel der Innenstadt. Und ich war erfreut, dass sich noch an dem Abend ein Treffen mit A. ergab, die auch in der Stadt war. Wir aßen Fish&Chips und zogen durch die Straßen, schon mal auf der Suche nach dem Austragungsort, wo die RH Experience ihre Imro-Shows abhielt. Hatten das auch relativ schnell gefunden. Danach gingen wir in eine sehr komische Club/Bar-Einrichtung, die irgendwie arg bunt erschien und redeten viel.

07.08.17 : Montagmorgen in Schottland und das Wetter war traumhaft. (Hallo?) Mein erstes Ziel des Tages war das Schloss, welches nicht umsonst die wohl größte Touri-Attraktion ist. Denn bereits vor Öffnung gab es eine Schlange. Nach kurzer Wartezeit näherte ich mich dann auch der “echten” Kasse. Das Gelände war geräumig und es gab sehr viel zu sehen. Alle paar Minuten wurden Touren angeboten und ich schloss mich einer an. Hin und wieder fiel ein wenig Nieselregen. Es ist halt Schottland. Danach begab ich mich in die Innenstadt und schaute schon in Souvenirläden nach Schottenröcken. Ich wollte nämlich nicht ohne zurückkehren, aber auch nicht das erstbeste Stück erwerben. Ergo dauerte die Suche, aber ich war erfolgreich. Nebenbei investierte ich in Tickets für die RH Experience. Mein nächstes Ausflugsziel war der Hügel gegenüber vom Hotel, der ganz schön steile Wege bereithielt, aber dafür astreine Aussichten. Ich bemerkte zwar erste Erschöpfungsanzeichen, wurde aber durch die exotische Umgebung euphorisiert und motiviert. Nächster Stopp: Shopping-Zone, wo ich natürlich nicht an der Primark-Filiale vorbeikam. (So ein Opfer.) Beinahe wäre ich auch noch in ein Museum gegangen, welches ich mit einer Gallerie verwechselte, aber die Zeit wurde knapp. Daher kurzer Halt im Hotel und wieder raus ins Getümmel. Ich suchte mir ein kleines Restaurant, wo ich erstmals Haggis aß. Hm, sehr viel leckerer als erwartet – für Fans von Grützwurst. Am Abend sah ich dann die RH Experience. 1A Unterhaltung. Und schön, mal wieder Hallo zu sagen, nachdem man sich Jahre lang nicht gesehen hatte. Danach ging ich zum Three Sisters, wo A. noch Schicht hatte. Ich sah mir eine Comedy-Veranstaltung an, bei der unter anderem ein amerikanischer Gag-Schreiber auftrat und herrlich amerikanisch wirkte. Später wurde ich an der Bar von einer Gruppe Briten angesprochen, während ich komische Biersorten probierte. Mit A. ging ich dann noch ein wenig durch die Stadt.

08.08.17 : Dienstagmorgen und wieder hatte ich traumhafte Wetterbedingungen. Diese verschönerten mir den Weg in die Berge ungemein. So etwas hatte ich noch nicht erlebt. So unglaublich steile (und damit gefährlich erscheinende) Wege und rote Böden. Der Weg zur Spitze war anstrengend, aber so lohnenswert. Da störten mich die Schulklassen und anderen Touristen nicht, denn man konnte sich sehr gut aus dem Weg gehen. Als ich wieder ins Hotel kam, musste ich erst mal duschen. Und das Aufrappeln zum nächsten Ausflug fiel mir schwer. Aber egal… zur Entspannung verordnete ich mir einen Kinobesuch. “Baby Driver” ist ein schöner Film. (8/10) Danach ging ich wieder zu einer Show der RH Experience, wo ich auch E. wiedersah. Ich wurde von A. abgeholt und wir gingen zu “Under The Stairs”, wo ich abermals Haggis aß, der da aber anders serviert wurde. Danach ließen wir uns noch in der Scotmans Lounge nieder und erlebten gutgelaunte Menschen. Es wurde spät und mein Abschied rückte näher.

09.08.17 : Mein Flug ging gegen 10 Uhr. Und das Wetter war wieder herrlich. In Berlin aber umso sommerlicher. Als ich 8 Stunden später wieder in Heimat ankam, fühlte ich mich merkwürdig weltfremd in der eigenen Heimat. Zu viele Eindrücke galt es noch zu verarbeiten. Aber egal, wir hatten ein Redaktionstreffen bei LOHRO und zogen danach noch in den Freigarten.

10.08.17 : Wenn ich Urlaub habe, kann es gut sein, dass ich mich der Herausforderung stelle, eine Frühsendung (wie den Weckruf) zu moderieren. Und dies tat ich an dem Donnerstag. Natürlich ließ die Müdigkeit nicht lange auf sich warten. Aber zunächst kümmerte ich mich um eine Theaterkarte für “Fiete und Schiete”. Und am Nachmittag ging ich mit Freunden über die HanseSail. Es war abermals ein entspanntes Bummeln, wie ich es mir nur an einem Donnerstag vorstellen kann, weil das Arreal an Folgetagen doch noch voller ist.

11.08.17 : Am Freitag gönnte ich mir zunächst sportliche Betätigung, um in den Tag zu kommen. Danach saß ich stundenlang an einer Playlist. Und dann wurde es schon Zeit, die nächste Radiosendung vorzubereiten – in diesem Fall der Beatbetrieb am Freitag. Nebenbei vereinbarte ich noch einen Interviewtermin mit einem aufstrebenden deutschen Popsänger. Es war lustig, mal das Backstage-Umfeld bei der NDR-Bühne kennenzulernen. Derweil saßen wir noch bei LOHRO in vergnügter Runde, da J.’s Bruder zu Besuch war. Am späten Abend gingen wir (in Nieselregen) zur MAU-Bühne, wo Milliarden auftraten. Die Tour durch den Stadthafen war sehr lustig, auch wenn ich mir sicher bin, dass sich nicht jeder der Beteiligten an alles erinnern wird.

12.08.17 : Ich fuhr wieder in die Heimat und brachte ein paar Souvenirs aus Schottland mit – zB. Haggis-Chips. Außerdem saß ich abermals Stunden an einer Playlist, die später noch relevant werden sollte. Abends ließ ich mich dafür vom TV berieseln.

13.08.17 : Auch am Sonntag hielt mich vormittags die Arbeit an einer Playlist beschäftigt. Zum Abend kehrte ich wieder in die Stadt zurück. Im Kino sah ich “Planet der Affen: Survival” als “War For The Planet Of The Apes”, also das dritte Kapitel der neuen Trilogie. Das Ende war überraschend konsequent. Und da ich nach kurzer Zeit gar nicht darüber nachdachte, wie sie die Charaktere animiert haben, muss ich gestehen, dass die Effekte-Abteilung einen guten Job gemacht hatte. Insofern aus meiner Sicht der beste Teil der Trilogie. (8/10)

14.08.17 : Der Arbeitsalltag erreichte mich an diesem Montag und leider war noch etwas Restmüdigkeit vorhanden, was ich abends sogleich ausgleichen konnte. Dann nutzte ich die letzte Gelegenheit, den Film “Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes” im Kino zu schauen. Und wow, war das eine gute Entscheidung. Noch nie habe ich einen so absurden Film aus Deutschland gesehen. Ich empfand die Handlung trotz bizarrer Figuren und Wendungen sehr gehaltvoll. (9/10) Danach ging ich noch kurz einkaufen.

15.08.17 : Mein Dienstag: Arbeit, Schlaf, Sport, Radioarbeit.

16.08.17 : Ein Routine-Mittwoch: Arbeit und LOHRO.

17.08.17 : Auch an diesem Sommertag ging ich abends in Kino. Dank J. und L. hatte ich sogar Begleitung. Wir schauten den “Bullyparade”-Film, der leider nicht so lustig war, wie ich erhofft hatte. Die Episoden wirkten gezwungen aneinandergereiht, mehrere Gags zündeten nicht. Ach, es ist eigentlich sehr schade um das Potenzial. (6/10)

18.08.17 : Am Freitag ging es abends abermals um Filme. (Ich bemerke ein Häufung.) Wir schauten “Plan B – Scheiß auf Plan A” (in der Spätvorstellung), der zwar anfangs amüsant erschien, mir letztendlich aber doch nicht so gut gefiel. (6/10)

19.08.17 : Dank ausschweifendem Freitagabend gefiel mir das frühe Aufstehen am Samstag so gar nicht. Aber egal, ich ging wieder auf Reisen – und das in ungewohnt viel Style. Dieses Mal war Potsdam das Ziel, wo ich sogar freundlichweise am Bahnhof abgeholt wurde. Die Sonne schien und wir erreichten die kleine Kirche in einem Ort, dessen Namen ich schon wieder vergessen hatte. M. und S. heirateten und dies in ausgelassener Gesellschaft. Es wurden viele Fotos gemacht. Am Nachmittag checkte ich im Hotel ein. Es gab lose Verabredungen für eine Tour zu dem einen See. Mir war das egal. Ich musste unbedingt etwas Schlaf nachholen. Zum Abend suchte ich mir den Weg zum Kletterwald, wo die Feier in einem übergroßen Zelt fortgesetzt wurde. Und nach dem Essen wurde es Zeit für meine Beteiligung als DJ. So wie es mir im Nachhinein zugetragen wurde, waren die Gäste mit der Beschallung zufrieden. (Ich fand mich auch gut.) Der Abend wurde lang und irgendwann landete ich auch wieder im Hotel.

20.08.17 : Ganze 25 Minuten wären es gewesen, die ich hätte früher wach werden müssen, um meine präferierte Heimreise-Verbindung nutzen zu können. Und nun das. Ich kam zwar relativ zeitig am Berliner Hauptbahnhof an, saß dann aber 70 Minuten fest. Leichte Kopfschmerzen inklusive. Als Erheiterung leistete ich mir eine 6er Box Donuts und eine Flasche Wasser. Beides würde die nächsten Minuten/Stunden nicht überstehen. Dann endlich in Rostock angekommen blieb mir keine Zeit für ein wenig Schlaf, weil ich ja schon fürs Kino verabredet war. “Der Dunkle Turm” (als “The Dark Tower” in der OV) unterhielt mich gut und hatte ein annehmbares Ende. Ich kannte allerdings auch die Hintergründe nicht sonderlich. (7/10)

21.08.17 : Es wurde wieder Zeit, einen Bufdi-Jahrgang bei LOHRO zu verabschieden. Und dies erfolgte natürlich abendfüllend in gemütlicher Runde.

22.08.17 : In weiser Voraussicht hatte ich diesen Tag freigenommen und konnte entsprechend ausschlafen. Am Nachmittag ging ich zum Sport und hatte einen weiteren On-Air-Einsatz im Tagesprogramm. Und am Abend schaute ich mir im Kino “Der Wind und der Wein” an. Ein schönes Drama, nicht mehr und nicht weniger. (7/10)

23.08.17 : Und wieder ein Nicht-Routine-Mittwoch mit Sport und Redaktionsgedöns.

24.08.17 : Am Donnerstag ergab sich die Gelegenheit, eine Heimspiel-Sendung in Vertretung moderieren zu dürfen. Dies übernahm ich sogleich und hatte ein entspanntes Gespräch mit Robertmusic. Danach verweilte ich noch in der Musikredaktion und ging Bemusterungsmails durch.

25.08.17 : Der Arbeitstag war stressig, umso angenehmer der Ausgleich mit einer weiteren Radiosendung und dem daran anschließenden Daddel-Abend. J. spielte sich durch “Batman: Arkham Knight” und ich schaute zu. 🙂

26.08.17 : Dieser Samstag war insofern spaßig, als dass ich SXTN live im MAU-Club erleben durfte. Vom ersten Lied an war die Stimmung toll.

27.08.17 : Ausnahmsweise hatte ich die Ehre, bei den LOHRO Charts wieder einen Moderationseinsatz zu haben. Und am Abend sah ich “Atomic Blonde” im Kino. Mir egal, wer darin die weibliche Version eines “John Wick” sieht. Ich finde den Fim nicht nur wegen der Darsteller, sondern auch vor allem wegen dem Look sehr gelungen. (9/10)

28.08.17 : An diesem Montag ergab sich (nach Arbeit, Radiosendung und Sport) die seltene Gelegenheit, meinen Kommilitonen S. wiederzusehen, der mit seiner Freundin in der Stadt war. Wir aßen gut im “Alex” und plauschten über allerlei. (Ich hatte nen super Sommersalat.)

29.08.17 : Der Dienstag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Treffen der LOHRO-WebGruppe und Kinobesuch bei “Die Erfindung der Wahrheit” (in der OmU-Version) – 1A Film (9/10)

30.08.17 : Ein Routine-Mittwoch, also Arbeit und LOHRO.

31.08.17 : Auch den Tag könnte ich mit den zwei Worten zusammenfassen. Aber war das Heimspiel mit Paulette als Gast schon ziemlich ulkig, weil wir teilweise herrlich aneinander vorbeiredeten. Keine Ahnung, wie verwirrt es für Hörende gewirkt haben mag.

Es verbleibt an einen der schönsten Monate des Jahres denkend
F.

Advertisements

Logbuch : Schnee kehrt zurück

Januar 10, 2016

Logbuch

05.01.16 : Der Dienstag begann abermals damit, dass ich meine Belastungsgrenzen im sportlichen Kontext kennenlernen konnte. (Der Muskelmietz erreichte mich dann etwa 48 Stunden später.) Einen Arbeitstag später war es an der Zeit, die Kinosendung auf LOHRO ins neue Jahre mit doppelter Länge zu hieven. Leider wurde es am Ende dann doch wieder etwas hektisch. Na ja, dann vielleicht beim nächsten Mal. Im Anschluss saß ich noch bei einem Treffen von Vorstandsmenschen und ging am späten Abend nach Hause.

06.01.16 : Hier skippe ich mal gleich zum Abend: das erste Treffen der Musikredaktion in 2016. Fünf Menschen waren anwesend. Es wurde fleißig abgestimmt. (Ich erhielt die ehrenlose Aufgabe, einen Artikel zur nächsten Woche zu verfassen.) Im Anschluss schauten wir uns ältere Aufnahmen von Axl Rose an und redeten über Dinge… gingen noch ins Cafe Marat und in den Pleitegeier. Stichwort Ausschweifend.

07.01.16 : Überraschend frisch begann der Tag und stellte mich vor ein Paradebeispiel an Zeitmanagement. Abends übernahm ich zur Abwechslung wieder zwei Sendungen im Lokalradio – die eine eher aus der Not und die andere gern, wenn auch sehr spät. Wie gut, dass ich noch ein wenig Schlaf davor tanken konnte. Die nächtliche Sondersendung mit M. hat auch entsprechend viel Spaß gemacht. Nur der Blick aus dem Fenster ließ ein wenig die Freude schwinden. Da war er nämlich wieder, der Schnee. Teilweise war der Heimweg dadurch angenehm (weil Neuschnee), teils besorgniserregend in Hinblick auf die nächsten Tage.

08.01.16 : Und da ging es auch schon gut los – mit der Erkenntnis, dass meine Winterschuhe eigentlich nicht wintertauglich sind, da sie nach 10 Minuten Wegstrecke Wasser durchlassen. Der Tag war eigentlich produktiv, ließ mich jedoch eher erschöpft nach Hause kehren. Dort sah ich mir mit den “People’s Choice Awards” die erste Preisverleihung des Jahres, war gerade von den musikalischen Darbietungen milde ausgedrückt wenig amüsiert und danach reif fürs Bett. Dazu neue Musik von den Villagers – Albumtitel “Where Have You Been All My Life?”.

Rostock-Hafen-201609.01.16 : Ausgiebiges Ausschlafen kann in meinem Fall auch mal dazu führen, dass Frühstück auszulassen. Als ich mich in der Verfassung fühlte, das Wochenende zu beginnen, erhielt ich eine Nachricht von S., dass sie mit K. die Hansestadt besuchen würde. Und so war der Tagesplan mehr oder weniger gesetzt. Wir aßen im Himalaya (Restaurant), schlitterten (dank Eisesglätte) am Stadthafen entlang (, wo scheinbar gerade tiefergelegte Autos Teil eines Videos wurden), besuchten D. und später das Cafe Marat. Davor gelang mir noch ein nicht ganz unwichtiger Einkauf. Ich überlegte zwar noch, ob ich irgendwas tun sollte zum Tagesausklang, entschied mich dann aber doch für Schlaf.

Es verbleibt mit rutschigen Wegstellen konfrontiert
F.

Logbuch : zum Weinen ins Kino gehen

Juni 22, 2014

Ein Vorteil bei kleineren Abständen zwischen Blog-Einträgen ist für ein Logbuch wie dieses weniger Rekapitulieren. Auf auf…

19.06.14 : Am Vortag war mir bereits klar, dass dieser Donnerstag nicht leicht werden würde. Grund dafür war eine Reihe von Erledigungen und nicht zuletzt Besuch. Ich denke, dass ich mir als Gastgeber noch ausreichend Spielraum nach oben lasse. Andererseits kommt der zusätzliche Aufwand dem eigenen Anspruch nach Ordnung zu Gute. Aber musste ich es dennoch auf wenig Schlaf anlegen? Eigentlich nicht, aber es bot sich an.
Das Abendessen gab es zu diesem Anlass im Irish Pub „Mambo No. 1“, wo uns die Burger empfohlen wurden. Und ja, die sind tatsächlich lecker.

20.06.14 : Früh fing der Tag an, was ich dann nutzte, um einen Kinobesuch in den späten Nachmittag einbauen zu können. Mit G. sah ich „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, was ich allerdings lieber mit dem Originaltitel „The Fault In Our Stars“ referenziere. Nachdem ich John Green’s Vorlage-Roman bereits zweimal gelesen hatte und bereits positives Feedback zum Film via Internet vernahm, konnte ich es kaum erwarten, mich selbst vom Werk zu überzeugen.
Und ja, selbstverständlich war mit ähnlich intensiver emotionaler Ausschmückung zu rechnen, welche das Buch so besonders macht. Wie erfreulich, dass auch die Schauspieler binnen weniger Minuten zu Sympathieträgern werden (können). Die Einkürzungen waren okay und auch die Übersetzung kann als gelungen durchgehen. Bleibt abzuwarten, ob ein Kultfilm daraus werden wird. (8/10)
Abends ging ich noch ein wenig durch die Stadt, was mit suboptimaler Kommunikation verbunden war. Und dann sah ich noch etwas Infotainment in Form von „Real Time“, was mir die Tage zuvor nicht gelang. (Stichwort Auslastung)

21.06.14 : Gleich am Samstag konnte ich mit der „Folge-Folge“ von „Real Time“ nachlegen. Obwohl mir zunächst so gar nicht danach war. (Stichwort Müdigkeit) Einen Einkauf samt Frühstück später entschied ich mich dann auch für eine Extraportion Nickerchen. Welch eine Wohltat. Den kurzen Ausflug zum KTC hätte ich mir eigentlich sparen können, aber das Wetter hat einigermaßen gestimmt (und Bewegung tut gut). Zum Start der diesjährigen „Fête de la musique“ eilte ich am Nachmittag noch zur FRIEDA-23, um ein weiteres Mal diemeeresindblau live zu erleben. Und wer auch immer den Ton abgemischt hat, sollte belohnt werden. Für OpenAir-Verhältnisse gefiel mir das sehr gut.
Leider hatte ich für andere Ausflüge zu Live-Darbietungen keine Zeit, da ich zugesagt hatte, einen Mittsommer-Wettkampf zu fotografieren. Die Ausrüstung (in Form einer digitalen Spiegelreflexkamera) half hoffentlich dabei, archivierenswerte Eindrücke festgehalten zu haben.
Pünktlich zum Fußball-Spiel (mit Schland-Beteiligung) war ich dann auch wieder unterwegs – zum Einkaufen. Ich gönnte mir fürs späte Abendessen unter anderem erstmals Mandarinen-Saft. Dieser hat mich nicht enttäuscht. Überlegungen, ob ich noch zu einer der vier Aftershow-Parties gehen würde, erledigten sich dann – zu Gunsten von Schlaf.

Foto22.06.14 : Die heutige Live-Sendung fuhr ich mit einem merkwürdigen Gefühl der Routine. Wenn das so weitergeht, sollte ich mir vielleicht andere Herausforderungen suchen. Und schließlich verkochten wir noch einen Liter Milch zu zwei leckeren Mengen Pudding – Pistazie und Schoko-Mandel. Heitere Gesellschaft, heiteres Wetter und Süßspeisen waren dann auch die Umstände, die zum Foto des Tages beitrugen.
Und der Tag ist noch nicht zu Ende. Gleich erhoffe ich mir noch ein paar Fortschritte in Sachen Technik oder Lesestoff.

Es verbleibt gutgelaunt
F.

Logbuch : Feiern, Tage, Feiertage

Mai 12, 2013

Und da sitze ich hier am Muttertag 2013 und lasse meine Gedanken schweifen – für einen weiteren Logbuch-Eintrag. Sternzeit? Ach, keine Ahnung. Ist auch nicht so relevant.

Zum Wochenauftakt verfasste ich ein paar neue Bewerbungen und gönnte mir einen Kinobesuch zum Nachmittag. Ich mag Steven Soderbergh’s Filmschaffen (u.a. „Ocean’s Eleven“, „Contagion“ und „Haywire“). Somit kann ich einen Film wie „Side Effects“ nur schwer auslassen, auch wenn die Thematik um Psychopharmaka nicht unbedingt mein Ding ist. Umso erschreckender fand ich dann auch ein paar Szenen, die im Gegensatz zu Horrorfilmen ganz schön real wirkten. Die Besetzung stimmte auch. (8/10)
Auf dem Heimweg schaute ich noch kurz beim neuen Edeka-Markt in der Innenstadt nach, ob Rhabarberschorle vorrätig war, so wie S. es neulich meinte. Ergebnis: nö, gähnende Leere in dieser Ecke des Kühlschrankes. Na gut, entschied ich mich für eine Cola ohne Label. (Nicht mal ein Barcode befindet sich auf der Flasche. Sehr alternativ also. Das erfreut dann auch die Kassiererin.) Einschätzung? Ja, schmeckt wie Cola – mit echtem Zucker. Das ist auch so ziemlich das einzige Merkmal, was ich am Cola-Geschmack ausmachen kann. Ansonsten kommen mir alle Marken überwiegend gleich vor.

Der Dienstag gab mir erneut das Gefühl von Kontinuität, was so viel heißt wie: Volontärarbeit, Mensabesuch, Training. Nach dem Abendessen setzte ich ein Vorhaben um, welches schon eine Weile auf meiner Agenda stand. Ich sah mir erstmals ein Rugby-Spiel an – Chiefs gegen Sharks (von Ende April) – und dokumentierte via Twitter meiner Eindrücke. (Vielleicht bereite ich das auch noch auf.)

Mittwoch war es endlich so weit – die Preview zu „Star Trek Into Darkness“ sollte den Abend verschönern. Das war leider auch notwendig, da ich kurz davor eine unschöne Nachricht erhielt. (Eingeweihte wissen mehr.) Der Film macht vieles richtig und hat mir sehr gefallen. (9/10)

Zum diesjährigen Herrentag hatte ich nicht wirklich viel geplant, nur ein paar Optionen im Hinterkopf. U.’s Vorschlag zum Frühschoppen war willkommen und so verweilten wir ein paar Stunden im ST-Club und sinnierten über „Star Trek“ und andere Themen. Dann folgte ich der Gemeinschaft zu T.’s Garten, wo M. (seit Wochen nicht gesehen) mir Mitbringsel ihres letzten Urlaubs schenkte. (Hat mich sehr gefreut.) Am Nachmittag zu Hause (und vor jeglichem Regen) angekommen, war ich unschlüssig, ob ich mir eine Extraportion Schlaf gönnen sollte, entschied mich dann aber für einen Film. Dieser sollte eigentlich so etwas wie eine All-Star-Komödie sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht punkten. Daher hier nicht nennenswert.
Zum Abend plante F. einen Spontan-Stammtisch, den ich (ohne Pläne) wahrnahm – sowie dann noch E. und K. einlud. Der Doberaner Platz war zu dem Zeitpunkt Schauplatz komischer Passanten. Verständlich zum Feiertag.

Am Freitag ließ ich der Spontanität freien Lauf. Vor dem Treffen mit C. wollte ich eigentlich noch Kinokarten besorgen, aber scheiterte ein weiteres Mal an den Öffnungszeiten, die ich online nicht fand. (Sonst wäre mir das nicht passiert.) Zum „Trost“ schaute ich dann wieder beim Edeka-Markt vorbei und fand endlich die Rhabarberschorle, die ich sogleich verzehrte, bevor ich an der Haltestelle auf S. traf, der sich dem Mensabesuch anschloss. (Ich hatte Leber, eine Nudelrolle und Möhren-Ingwer-Suppe.) Im Anschluss bummelten wir in die Stadt, wo ich von S. ein neues Spiel aus der Kategorie „Leute gucken“ lernte, welches zu dreist ist, um es hier zu erklären.
Auf dem Heimweg holte ich schließlich die Karten und war noch kurz einkaufen. Stichwort Spontanität: mir war nach einer Herausforderung. Also räumte ich auf. Und der beste Antrieb dafür ist Besuch. Beschlossen und umgesetzt. Ebenso wie der vorgeschlagene Besuch auf der Bad-Taste-Party, welcher (aufgrund Herdentrieb) sehr kurz ausfiel – zu Gunsten des Kellers, wo es gar nicht mal so voll war. Insgesamt ein außergewöhnlicher Abend. (Passend zur Woche.)

Das Wochenende nach einem Bad-Taste-Abend fing (wie im April) mit einem Chat mit B. an, was ich einerseits lustig finde und wofür ich andererseits dankbar bin. Dabei stand ich für einen Samstag erstaunlich früh auf. Nicht mal auf der Bahnfahrt in die Heimat wollte sich die Müdigkeit durchsetzen.
Am Nachmittag nahm ich mit „Alternativlos“, „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ politische Themen in der Großpackung auf, was entsprechend Abstand erforderte. Leider ging jegliches Niveau beim Abendprogramm verloren, welches sich aus DSDS und ein paar Zapp-Pausen zu Carmen Nebel zusammensetzte. Spätestens 2 Stunden später konnte ich den Protest meiner Hirnzellen kaum noch ignorieren. Wie man den Unterhaltungswert des zehnten Casting-Finales künftig unterbieten wird, mag ich mir nicht mal im Traum vorstellen.

Heute hielt ein neuer Bäcker Einzug in unsere heimatliche „Frühstückswelt“. Die croissant-ähnlichen „Butterlinge“ sind schon jetzt meisterlich. Mit der aktuellsten SNL-Folge kam ich auch endlich zu dem Unterhaltungswert, den ich am Vorabend so vermisst hatte. Von Kristen Wiig halte ich immer noch sehr viel. Am Nachmittag schaute ich mir die Verfilmung von „The Great Gatsby“ aus den 70ern und mit Robert Redford an. Die Szenerie ist selbst aus heutiger Sicht opulent und der Film sehr nah am Buch. Da freue ich mich, demnächst einen Vergleich mit dem neuen Kinofilm dazu machen zu können. Es war sozusagen eine prima Einstimmung – als auch ein weiteres gutes Beispiel für mich hinsichtlich älterer Filme, die nicht meine erste Wahl wären.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Abendessen
F.

Nachtrag: Am Tag der „Star Trek Into Darkness“-Vorpremiere habe ich noch etwas nachgeholt – nämlich endlich den Klassiker „2001 : Odyssee im Weltraum“ gesehen. Dieser sollte zu Recht Pflichtprogramm für SciFi-Fans sein, weil hier nicht nur erstaunlich eindrucksvolle Bilder geschaffen wurden, sondern auch Handlungselemente umgesetzt werden, auf die tonnenweise referenziert wird bzw. die darauf in anderen Werken gefunden werden können.
Und dann sah ich (am Donnerstag) noch erstmals eine (ältere) Folge der letzten Staffel „Survivor“ und weiß nun wieder, warum Amiland als Weltmeister in Sachen Reality-TV gesehen werden kann. Nur mit der Echtheit des Dramas fällt es mir schwer, da viel Vertrauen entgegenzubringen.