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Logbuch : Weihnachtstage 2013

Dezember 25, 2013

So, jetze aber… sonst wird das mit dem Aufarbeiten der vergangenen Tage nichts mehr.

Also der Montag vor einer Woche war so ziemlich so schlimm, wie er nur sein kann. Und dann bekam ich auch noch einen spontanen Anruf von A., die über den Weihnachtsmarkt bummeln wollte, was mich allerdings in einem ungünstigen Moment erreichte. Absage vorprogrammiert.

Am Dienstag durfte ich wegen Boden-Arbeiten am Arbeitsplatz meinen Tagesablauf etwas umstrukturieren. Zusätzlich erhielt ich endlich ein paar Antworten für die zukünftige Gestaltung meines beruflichen Schaffens. Stichwort Konditionen. Dann wurde es Zeit für ein wenig Sport, bevor ich mich zur LOHRO-Weihnachtsfeier aufmachte, die bestimmt so einigen noch in Erinnerung bleiben dürfte. Dafür sorgten nicht zuletzt digitale Andenken. Ach ja, meine Kekse kamen auch gut an.

Am Mittwoch war das Treffen der Musikredaktion besonders entspannt, obwohl wir gleich über mehrere Titel der Woche abstimmen konnten. Nebenbei gab es die wohl ungewöhnlichste Pizza des Jahres. Und auch sonst war der Abend so gemütlich, dass es nicht bereue, dafür auf den Couchsurfing-Stammtisch verzichtet zu haben.

Für den Donnerstag stand eigentlich ein Kinobesuch auf dem Plan. Wurde aber nichts draus. Grund war neben K.’s Absage die sehr spontane Ankündigung der nächsten Weihnachtsfeier. Es sollte Pizza geben (nach 90 Minuten Wartezeit). Und dann ging es zum Bowlen. Dafür, dass ich das so gut wie spiele, fand ich meine Leistung gar nicht übel. Sogar ein Strike gelang mir.

Auch am Freitag hatte ich wieder einen vollgepackten Tag. Nach der Arbeit eilte ich nach Hause, um eilig das Geschenk für S. fertigzustellen, welches ich sogleich vorbeibrachte. Danach ging ich zu K., die zum Filmabend mit Waffeln einlud. Dort sah ich erstmals „Schöne Bescherung“ (aka „Hilfe, es weihnachtet sehr“), den Chevy-Chase-Film aus den 80ern. Na ja, wird wohl nach mehrmaligem Sehen besser. (6/10)

Am Samstag ließ ich es mir nicht nehmen und schlief ordentlich aus. Ein paar Erledigungen später holte ich den Kinobesuch nach, den ich für Donnerstag vorgesehen hatte. Passenderweise lieferte „Blau ist eine warme Farbe“ gleich die Inspiration fürs Abendessen – Spaghetti. (für die Filmkritik siehe letzten Beitrag) Nur wusste ich im Vorfeld nicht, dass ich mit 3 Stunden Spielzeit rechnen musste, so dass ich danach ein wenig in Eile war, um mich nicht total zu verspäten. Denn L. war wieder in der Stadt und lud zu einem Treffen ins Cafe Central ein. Dort gesellte sich noch Y. dazu und wir brachten uns auf den aktuellen Stand. Schließlich schrieb ich auf dem Heimweg noch B. an, von der ich auch gelesen hatte, dass sie wieder in der Heimat angekommen war. Spontanerweise ging ich dann nochmals los – Richtung Planbar, wo Karaokeabend war. Die Überraschung, dass dabei vornehmlich Schlager gesungen werden, war zwar nicht die beste, aber das Wiedersehen war dennoch lustig.

Sonntag? Na klar, wieder Ausschlafen. Und für den Abend hatte ich auch schon wieder was vor. Denn J. lud zum Wichtel-Abend ein, zu dem ich noch irgendwelchen „Schrott“ zusammenstellte. Und ganz ehrlich: bei der „Konkurrenz“ war mein Geschenk nun wirklich nicht das Schlimmste. Apropos schlimm. Die „improvisierte“ Feuerzangenbowle tat ihr Bestes, so dass ich im Anschluss sogar noch mit A. und C. in den Pleitegeier ging, wo ich nicht nur C.(2) traf, sondern auch kickerte, was ich eher in Ausnahmefällen mache.

Die aktuelle Woche fing für mich mit einem Paradebeispiel an Entschläunigung an, denn weil ich frei hatte, nahm ich mir die Zeit fürs Nichtstun. Und das war irgendwie eine Wonne. Ich verpasste nichts. Und echte Termine hatte ich auch nicht. Na ja, jedenfalls bis zum Abend. Da ging ich mit K. und L. essen – und zwar im Stadtkind.

xmas2013Heiligabend war in diesem Jahr erneut einzigartig. Den Tagesbeginn vor der Zugfahrt in die Heimat gestaltete ich relativ „sportlich“ und war dann auch entsprechend müde unterwegs. Sogar am frühen Abend nahm ich mir noch eine Extraportion Schlaf, bevor ich das Abendessen zubereitete, was mir erstaunlich leicht fiel. Nebenbei: Die Bescherung hielt erfreulich wenig Überraschungen parat. 😉

Und heute? Da habe ich gleich nach dem Aufstehen mit dem Lesen angefangen. Und zwar zur Abwechslung mal ein „analoges“ Buch, welches ich zum Geburtstag erhielt. Dazu in einem Folgeeintrag mehr. Ansonsten gab es heute eigentlich nur traditionsgemäß viel zu essen.

Es verbleibt entschläunigt
F.

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