Posts Tagged ‘Berlin’

Someone like you

Oktober 9, 2011

Auch wenn die zynische Bemerkung (nicht von mir), Sängerin Adele könnte diesen Titel einem Cheeseburger zusingen, für mich mit diesem Lied in Verbindung kommt, hat sie es sehr hübsch bei den diesjährigen MTV VMAs vertont. Nicht zuletzt war das auch ein Grund, ihrer Musik mal eine Hörprobe zu geben.

Und so nehme ich mir wieder die Zeit und versuche, das Wesentliche der letzten Tage zusammenzufassen.
Montag war Feiertag und an dem habe ich zur Feier des Tages keine Nachrichten geguckt und stattdessen endlich wieder Comics gelesen, von denen eines der reinste Müll war – es soll demnächst meinerseits referenziert werden, wann immer ich auf schlechte Literatur treffe. Der Dienstag war teilweise anstrengend und schockierend – letzteres aufgrund folgendem Einschub:

Film-Ecke: „Der große Crash“ / „Margin Call“
Ich verkneife mir die Bemerkung über suboptimale Filmtitel-Übersetzungen und springe gleich zum Fazit. Wer Minimalismus bei Settings/Musik mag und Dialoge über Ethik und Wirtschaft wirken lassen möchte, ist hier richtig. Die (teils namhafte) Cast überzeugt und die Handlung ist überwiegend ruhig und schwermütig – keine falsche Effekt-Hascherei. Und damit ist dieser Film angenehm unkonventionell, wenn auch unangenehm bezüglich der Thematik.

Am Mittwoch ging es nach Berlin, um einerseits die TU dort kennenzulernen und dann an einem Bankett teilzunehmen, welches irgendwie nicht ganz so den Preis (aber die Erfahrung) wert war.
Der Donnerstag war dagegen (neben der Konferenz) richtig außergewöhnlich – Indisch zum Mittag (gutes Restaurant gefunden), (Dunkin‘) Donuts zum Nachmittag, „Social Network“ am Abend und Italienisch zum Abend (wieder ein Restaurant). Und da kamen niemand anderes als die Pet Shop Boys hereinspaziert. Wie krass ist das das denn! Unfassbar, wie so ein Ereignis den Tag prägen kann.
Am Freitag ging es nach dem Konferenz-Ende wieder in die Heimat (inklusive Regenschauer) und am Samstag (nach viel zu kurzer Nacht) noch mehr in die (zweite) Heimat. Dort wurde ich vom herbstlichen Wetter in ländlicher Gegend ordentlich „durchgefröstelt“. Wie gut, dass die anwesenden Hunde beim Streicheln etwas Wärme für meine Hände boten – nebst Sand für meine Jacke.
Ja, und heute habe ich dann endlich Staffel 1 von „Mad Men“ beenden können. Furchtbar, wie danach gleich der Wunsch nach neuen Folgen entsteht. Dabei gestehe ich, dass ich die Serie nicht unbedingt mehrfach sehen müsste. Sie ist zwar gut und historisch ziemlich aufschlussreich, aber profitiert letztendlich doch sehr vom Drama der Charaktere. Meine Staffelbox wird demnächst wahrscheinlich weitergereicht werden.

So, und aktuell kommt mir der Gedanke, hier eine weitere Seite anzufertigen, in der ich meine 52 Songs (aus dem gleichnamigen Projekt) zusammenfassen kann. Grund: ich möchte Wiederholungen vorbeugen. 😛

Ach ja, und ich habe neuerdings Gefallen am Netzwerk „GetGlue“ gefunden. Dort kann man ähnlich wie bei „Foursquare“ einchecken, wenn man einen Film oder eine Serie schaut… in der Hoffnung, dass die Algorithmen für personalisierte Empfehlungen einigermaßen was taugen.
Und ja, ich bin damit wieder ein Stück transparenter geworden. Komischerweise glaube ich trotzdem immer noch, für Überraschungen gut zu sein. Oder vielleicht will ich einfach ein Exempel für Durchschaubarkeit setzen. Ansichtssache.

Es verbleibt als einer wie ich
F.

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Second go

September 18, 2011

Der heutige Titel stammt von der Künstlerin Lights (komischer Name) und fällt gleich beim ersten Hören als zuckersüßer Indie-Pop auf. Ihre Stimme klingt zudem sehr kindlich. Wen das aber nicht stört, findet in ihrer Musik nette Abwechslung. „Empfohlen“ bekam ich diesen Titel übrigens über Twitter – ja, so vernetzt bin ich. 😛

Fiel zwar bestimmt nicht auf, aber das Bloggen habe ich dann doch zu Gunsten ein paar freier Tage „aufgegeben“. Diese nutzte ich unter anderem für Konsum im großen Stil (Stichwort Möbel), etwas Haushalt, Lesestoff und Filme. Gerade das Lesen von Trivialliteratur hat mir irgendwie gefehlt. Ich sollte mir vielleicht verstärkt vornehmen, das in den Alltag wieder einzubauen – so mit Vorsätzen oder so.

Bessere Vorsätze sollten sich derweil auf jeden Fall die Produzenten von „Battle L.A.“ (bzw. „World Invasion – Battle: Los Angeles“) machen. Denn der Film ist jawohl eine totale Katastrophe – und damit meine ich nicht die Zerstörungswut der Aliens. Wie man solch einen überlangen pathetischen Werbespot fürs Militär im Kino antun kann, ist mir schleierhaft. Schlimmer noch: warum musste sich Aaron Eckhart dafür hergeben. Nicht mal die Effekte können da entschädigen. Ich jedenfalls habe das „Drama“ nach dem kurzen Intro (was mich noch hoffen ließ) auf zweifache Abspielgeschwindigkeit gestellt – so viel Zeit wollte ich der cineastischen Geldverschwendung dann doch nicht widmen. Ja, ich wurde davor gewarnt, wollte mich aber selbst überzeugen. Nun kann ich andere warnen.

Etwas verunsichert war ich vor „Final Destination 5“, der im Internet als einer der besten 3D-Horror-Filme gelobt wurde und zudem eine ordentliche Prise Splatter-Effekte enthalten soll. Letzteres war dann auch der Fall, was mich aber nicht so sehr störte, wie befürchtet – wobei ich manche Szenen auch kein zweites Mal sehen müsste. Ich habe von den Vorgängern kaum etwas gesehen und wurde somit über die Struktur informiert, die wohl bei allen Teilen gleich sein soll. Und ja, es wurde dann auch bald zum „makaberen“ Rätselraten, wie wohl der nächste „Unfall“ ablaufen wird. Diese Spannung, die Effekte und der geniale Plottwist zum Ende waren es dann auch, die mich über die schlechten Dialogszenen (unterstes Seifenopern-Niveau) hinwegsehen lassen. Aber wie gesagt – man sollte wissen, worauf man sich einlässt.

Einlassen wollte ich mich dann auch noch auf einen oft referenzierten „Klassiker“ aus längst vergangener Zeit (die 80er): „Breakfast Club“. Irgendwann wurde mir die Neugier dann zu groß und somit wurden 90 Minuten investiert. Der Film hat durchaus eine belehrende Wirkung, wenn auch die Handlung nicht so wirklich gut ist. Gerade der Konsum von Drogen fiel mir dann doch eher negativ auf, genauso wie das kitschige Ende. Abgesehen davon könnte ich mir hier sehr gut ein Remake vorstellen, wenn es das nicht schon gibt.

Zur Lese-Ecke: Auch, wenn es mir fast überflüssig erscheint, hier über Comics zu schreiben, die ich zudem noch auf Englisch lese… es ist nun mal Bestandteil meines Mitteilungsbedürfnisses. Gelesen wurde neben einigen Neustarts von DC (oje, das sollte ich vielleicht auch mal erklären… aber das könnte dann arg ausarten) die Miniserie „Ultimate X“. Dazu kurz die Randbemerkung, dass ich diese ursprünglich als fortlaufend angekündigte Serie nie als wirklich fortlaufend betrachtet habe. Bei einem Zeichner wie Art Adams sind die Verspätungen (berechtigt durch seinen Detailgrad) vorprogrammiert. Resultat: 5 Hefte in etwa 18 Monaten. Schön, dass Marvel diesen Umstand nicht mit einem Aushilfszeichner kompensieren ließ. Und ebenfalls erfreulich finde ich, dass Autor Jeph Loeb (der das Ultimate-Universum ordentlich kaputt gemacht hatte) endlich etwas mehr in eine Geschichte investierte als bloße Action-Momente. Überhaupt ist die Miniserie erstaunlich bodenständig. Insofern könnte ich die Serie durchaus empfehlen – nur leider müsste man da einiges an Vorwissen mitbringen.
Na ja, es gibt übrigens einen Grund, warum ich die Hefte möglichst zeitnah lesen wollte. Demnächst wird Marvel ein neue „Ultimate X-Men“-Serie starten, die direkt an „Ultimate X“ anschließen wird. Darauf bin ich jedenfalls nun richtig gespannt, nachdem ich an der „Vorgeschichte“ Gefallen fand. Ich erinnere mich zudem gern an die erste UXM-Serie, die damals eine meiner Lieblingsserien war (bis sie dann nach dem dritten Autorenwechsel ziemlich mittelmäßig wurde).

Noch kurz zum Zeitgeschehen: In Berlin weht nach der Wahl nun etwas frischer Wind in der Politik. Passend dazu ist morgen übrigens „Talk Like A Pirate Day“ (wie mir eine Facebook-Seite versichert).

Es verbleibt heute ohne zweite Chance
F.

Still

August 7, 2011

Lange nichts mehr von Cher gehört – aber die gibt es noch. Besagte Künsterlin nutzt sogar Twitter, was ich erstaunlich finde. Und ja, ich hatte neulich erst wieder in ihr nicht so bekanntes Album „Not.Com.mercial“ von 2000 reingehört, was nach „Believe“ nur im Direktvertrieb zu erhalten war und alles andere als Mainstream-lastig klingt. (Daher wohl auch der Titel.) Jedenfalls ist dieser Titel das Eröffnungslied und aus meiner Sicht absolut gelungen.

Was hoffentlich ebenso im Nachhinein als gelungen zu betrachten, betrifft meinen Kurzbesuch in Berlin, der zu Ehren einer künftigen Feier relativ planlos, dafür aber entspannt ablief. Und genau dieser Atmosphäre verdanke ich auch den Besuch des Tiergartens, der Siegessäule und anderer Ecken in dieser Stadt, die man wohl kaum auswendig kennen kann – weil sie so groß ist. Es war spaßig, wenn auch ermüdend. Aber hey, wer hätte gedacht, dass die „Dunkin‘ Donuts“-Filiale am Gesundbrunnen Center auch sonntags auf hat – eine tolle Überraschung. Mit Zuckerschock ist eine Heimfahrt im überfühlten Zug gleich angenehmer.
Einschub aus der Abteilung „probiert und gekostet“: Kirsch-Bananen-Molke-Drink (oder auch KiBa-Molke). Das Zeug sieht erst mal nicht nach Milch aus – dank ordentlich rotem Farbstoff. Es schmeckt vordergründig nach Kirsche, dann nach Banane – und die Molke ist nur so nebenbei da. Ich würde es nicht unbedingt nochmal erwerben, hatte mir jedoch auch mehr Milch und weniger Aroma versprochen.

Und kaum ist man wieder im Alltag zurück und schaut in die Nachrichten, macht die Stimmung eine Talfahrt. Finanzmarkt-Drama, Ausschreitungen, Unwetter, Hungersnot… genau das „Richtige“ fürs Wochenende. Dazu noch die Aussichten auf erneutes Schmuddelwetter – und gute Nacht.
Da denke ich doch lieber an Schlaf und Essen – oder anders herum. Der Weltschmerz hat morgen bestimmt auch noch Zeit.

Ach ja, das ewige Thema mit der Zeit… wird mich in den nächsten Tagen wohl erneut beschäftigen. Erst Freitag habe ich ein wenig im Kalender gestöbert und Termine bis Oktober angesetzt. Das macht nur bedingt Spaß, weil die Lücken bis dahin immer knapper werden. Planungssicherheit gegen Planungsfreiheit. Aufstehen und nicht wissen, was zu tun ist? Das könnte zur Seltenheit werden. Aber man kann ja noch das Wie hinterfragen. 😉

Es verbleibt immer noch
F.

Sunburn

Juni 5, 2011

Der Titel hat folgendermaßen mit den aktuellen Ereignissen zu tun: der Sommer ist nun wirklich angekommen und ich hörte das Lied von Owl City auf einer Zugfahrt heute. Ansonsten geht es mir gut.

Ja, wie die Einleitung es andeutet, war ich unterwegs – um genauer zu sein: in Berlin. Schon wieder könnte man meinen. Aber der Anlass war etwas anders. Bzw. es blieb mehr Zeit für Bummel durch diverse Konsumtempel. Und von denen hat Berlins Innenstadt nun wirklich ausreichend. Aber der Ausflug bot auch kulturelle Anteile – unter anderem in einem Konzertbesuch und einer Stadtrundfahrt auf einem Oldtimer-Bus mit schottischen Touristen aus Glasgow, die nebst guter Laune noch eine Kiste gekühltes Bier mitbrachten. Was könnte schöner sein bei etwa 30 Grad und feinstem Sonnenschein? Ich weiß es: Fahrtwind und Schatten.
Übrigens: ja, ich war ein fleißiger Konsument und kann mich beruhigt zurücklehnen und behaupten, meinen Beitrag geleistet zu haben, was die Unterstützung des deutschen Einzelhandels angeht.

Jedoch ist das noch nicht alles vom verlängerten Wochenende, was es zu berichten gibt. Unter anderem verbrachte ich wieder ein paar Stunden damit, Vektorgrafiken zu basteln, bin am „Herrentag“ durch die Stadt gelaufen, sah ein paar Folgen „American Dad“, las ein paar Comics und konnte endlich die erste Staffel von „Dr. House“ beenden. Eine ordentliche Dosis Eskapismus eben.

Und da möchte ich nochmal ansetzen: „Dr. House“ ist eine der besten Serien, für die ich mich bei der amerikanischen Unterhaltungsindustrie bedanken möchte (also jedenfalls nach der ersten Staffel). Wirklich bei jeder Folge habe ich gedacht „oha, das ist genial“. Und nun sitze ich hier und überlege, wann ich mir Zeit für weitere Folgen nehmen kann.
Bzw. ich ließ meine Gedanken kreisen, warum die Serie so toll ist. Das ist sie nämlich nicht einschränkungsfrei. Die Geschichten über sehr außergewöhnliche Krankheitsfälle können gut zur Nahrung von Alpträumen werden. Ein anderer Aspekt, auf den ich (zu meiner eigenen Verblüffung) zweimal in den letzten Tagen aufmerksam wurde, betrifft die paar Szenen, in denen man nicht unbedingt etwas nebenben essen sollte. Glücklicherweise hat es meinen Appetit nicht zu sehr beeinträchtigt – bzw. es kommt wohl auf den Abhärtungsgrad an.
Nun zum Lob: Sei es das Tempo der Handlung, die Dialoge (!) oder der Mix aus Tragik und Humor. Ich als Zuschauer hätte mich kaum besser unterhalten fühlen. Ich kann der Serie nicht mal vorwerfen, dass die Nebencharaktere etwas wenig belichtet wurden. Immerhin geht es um den Doktor (wie der Titel schon sagt). Und ich nehme Hugh Laurie die Rolle so sehr ab, dass ich mir selbigen Schauspieler kaum in anderen Formaten vorstellen kann.
Und dann ist da noch der Wunsch-Aspekt bezüglich des Engagements der Ärzte. Ganz nach dem Motto „nur das Beste für den Patienten“. Schnell vergisst man dabei, dass genau dieses Motto schon fast Utopie ist oder doch sehr arg mit der Herkunft zusammenhängt. Aber unabhängig davon betrachtet ist diese Art von Berufenheit oder Tatendrang doch irgendwie schön mitanzusehen, dass ein Mensch so sehr in seinem Beruf aufgeht. So, wie ich mir aktuell Laurie in keiner anderen Rolle vorstelln kann, so wüsste ich auch nicht, was die Figur House machen sollte außer Arzt sein.

OK, sonst noch was? Ich bin aktuell dabei, die Anfänge der Comic-Serie „Ultimate X-Men“ im Original nachzulesen und es macht viel Spaß. Der damals aufstrebende Autor Mark Millar tobt sich dermaßen einfallsreich bei dieser Neuinterpretation von Marvels Mutanten aus, dass ich schon etwas wehmütig werde, wenn ich daran denke, dass es so eine Serie aktuell vielleicht nicht gibt. Das „vielleicht“ streue ich ein, weil ich die aktuellen Geschehnisse um die „reguläre“ Version der X-Men nur über ein paar Newsmeldungen und Vorankündigungen verfolge.
Apropos Vorankündigung: in diesem Jahr soll es eine neue „Ultimate X-Men“-Serie geben mit einem aus meiner Sicht relativ unbekannten Kreativteam, was auf jeden Fall Interesse weckt. Jedenfalls erinnert mich das Lesen dieser Geschichten daran, wie viel Glück ich doch hatte, das miterleben zu dürfen. Es bestätigt mich auch, dass die Geschichten immer noch 1A lesbar und unterhaltsam sind, wenn auch die Zeichnungen hin und wieder etwas eigenartig erscheinen.

Schließlich sei noch vermerkt, dass es nur noch ein paar Tage sind, bis der neue X-Men-Film „Erste Entscheidung“ in den Kinos anläuft. Ich freue mich schon mal darauf. Und dann steht auch noch ein Konzertbesuch auf dem Plan, wovon ich mir auch einiges erhoffe. Gute Aussichten also.

Es verbleibt hoffentlich weiterhin ohne Sonnenbrand
F.

Forever dead

Mai 15, 2011

„Broken and beyond repair…“ Ja, es gab Momente in den vergangenen Tagen, da fühlte ich mich genau so, wie es mr.tinoforever im Auftakt-Lied seines letzten Albums spricht. Und damit kann ich gleich einsteigen in den laut Statistik 224. Eintrag in diesem Blog, welches laut Dashboard sogar mit „fm014“ und „Blog“ gesucht wurde. Lustig.

Obwohl… nein, es ist eigentlich alles andere als erheiternd, wenn die Arbeit das Leben einnimmt, als sei es ein feindliches Land. Das ist glücklicherweise nur in Ausnahmefällen so, aber dennoch irgendwie unschön. Das soll hier aber trotz Titel-Referenz nicht zum Hauptthema werden. Daher nun der Rückblick auf die „arbeitsfreie Restwoche“: ich sehe einen relativ spontanen Cocktail-Abend, den fast schon regulären Quiz-Abend (Platz 4), einen (ebenfalls fast regulären) Kino-Besuch (nochmals „Thor“) und einen Ausflug nach Berlin.

Letzteres ist eine Seltenheit und sollte hier also etwas genauer behandelt werden. Die Fahrt war angenehm, weil ohne Umsteigen. Der erste Abend führte mich in einen für mich „neuen“ Stadtteil, zu einer Art „Gemeinde-Zentrum“ und in einen netten Döner-Laden. Nur vom erhofften Kultur-Austausch blieb leider außer einem Cajun-Nachtisch nicht viel, was wohl mit der leichten Verspätung und eigener Befangenheit zusammenhängen könnte.
Darauf folgte dann ein sehr entspannter Tag mit folgenden Highlights:

  • eine Art Flohmarkt, der jedoch eher wie ein Bio-Wochenmarkt wirkte. Dort gab es „exotische“ Sachen zu riechen und kosten – darunter Lemon-Minze-Pesto (lecker), Erdbeer-Chili-Marmelade (joa) und Banana-Split-Schoko-Aufstrich (auch lecker). Aber auch jenseits der Verkostungen ist dieser Markt einen Abstecher wert, wenn er nur nicht so „versteckt“ erscheinen würde (also für Außenstehende jedenfalls).
  • ein Besuch bei „Dunkin‘ Donuts“ (für mich eigentlich obligatorisch, weil es die Kette sonst kaum irgendwo gibt), der mir eine ordentliche Ladung Zucker gab. Es ging schon fast an die Erträglichkeitsgrenze.
  • ein Besuch bei Modern Graphics, der bei mir gern etwas länger dauern darf. Ich wüsste nicht, wie ich mit einem Comic-Laden in der Nähe leben würde – so ist es wenigstens immer etwas total Besonderes, wenn man durch die Boxen wühlen oder Merchandise bestaunen kann. So viele Eindrücke und feine Schnäppchen, von denen ich einige nicht ungekauft zurücklassen wollte. Darunter Hefte von ShadowHawk, The Authority, StormWatch, Haunt und Gen13 (ja, ich bin WildStorm-Fan).
  • der zweite deutsche Gratis-Comic-Tag, was einen extra Punkt wert ist. Leider gab es im Comic-Laden nicht mehr das Heft, auf das ich eigentlich spekuliert hatte. So begnügte ich mich mit einem anderen Heft.
  • die 13. Lange Buchnacht in Kreuzberg. Das Angebot war wieder sehr reichhaltig, umfangreich und glücklicherweise nicht überall zu überlaufen. Die Auswahl, die ich von den Veranstaltungen mitnehmen konnte, was durchweg gut bis sehr gut. Darüber hinaus konnte ich wieder ein paar neue Ecken von Kreuzberg kennenlernen. Nicht mal die Regenschauer haben den Spaß groß stören können. Der Abend war lang, unterhaltsam und sehr lecker (hm, „Pistazienbällchen“). Nur an den Ayran wollte ich mich nach all der Schlemmerei nicht mehr rantrauen. Das wird auf eine andere Gelegenheit vertagt.

Daraufhin gab es eigentlich nur die Abreise und eine Extra-Portion Schlaf, als ich wieder zu Hause war.

Schließlich hätte ich noch ein paar Gedanken zum Thema Glauben, die ich hier eigentlich noch erwähnen wollte. Aber aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, einer Spontan-Hilfe für den „Detron“ Genannten und einer Counter-Zahl, die nun die 500 Wörter überschreitet, werde ich auch das vertagen.

Es verbleibt am Ende einer Woche mit viel Leben
F.