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Logbuch : keine Zeit für nichts (Juni 2017)

Dezember 23, 2017

Logbuch

01.06.17 : Kindertag. Kinotag. Erster Donnerstag im Monat. Na logo heißt das wieder Sendungsmacherei beim Lokalradio für mich. Gesagt, getan. Und danach noch ein wenig Sport.

02.06.17 : Bin ich froh, dass Arbeitstage wie dieser zur Seltenheit gehören. Ein konstant hoher Stresslevel am Nachmittag ließ mich sogar meinen veganen Joghurt vergessen, den ich mir in der Sorte Apfelstrudel für diesen Tag gönnen wollte. Und dann war ich auch schon wieder in Eile. Grund Radiosendung. Diese verlief erfreulich entspannter. Danach wurden Pläne fürs Abendessen geschmiedet. Und schließlich sah ich ein weiteres Mal “Batman v Superman: Dawn Of Justice” in Gesellschaft – ein Film, dessen Inhalt genauso überladen und pseudo-dramatisch wirkt wie sein Titel. Mit anderen Worten: ich war danach abermals bedient.

03.06.17 : Ausschlafen war an diesem Samstag nur bedingt möglich, da ich einiges auf meiner Agenda hatte. Wie gut, dass ich extra “Zeitpuffer” eingeplant hatte, damit ich am Vormittag nicht in Hektik verfalle. Und so landete ich am Nachmittag gemütlich in der Heimat. Zum Abend schauten wir uns das Angebot auf dem Kurplatz an. Es war so mager, dass es ein Spättrip zur Kauffhalle wurde. Ich nahm das zum Anlass, mal eine Schoko-Pizza zu kosten. 1000 Kallorien später befand ich mich in dem seltenen Zustand, keine Schokolade mehr sehen zu können. Zum Abend gönnten wir uns einen heiteren Film mit Meryl Streep. Und später blieb ich noch bei “Burlesque” hängen.

04.06.17 : Wie jedes Jahr steht an dem Datum was Familiäres auf dem Plan. Und abermals lief es letztlich wieder erfreulich entspannt ab. Tagsüber hatte ich Zeit zum Datei-Sortieren und abends kam Besuch… inklusive IT-(An)Fragen.

05.06.17 : Mein Pfingstmontag begann entspannt und verlief zunächst ebenfalls so. Kaum war ich wieder in der Stadt hatte ich gleich zwei sportliche Termine, bevor zum Abend wieder Ruhe einkehrte.

06.06.17 : Für den Dienstag stand ein ungewöhnlicher Termin auf meinem Plan, weswegen ich zum Abend in die Innenstadt fuhr. Dort machte ich kurz Halt beim Juwelier und stellte fest, dass ich die Regenintensität unterschätzt hatte. Konsequenz? 3,49 Euro (bei Rossmann) später ging ich mit meinem neuen (dritten) Regenschirm noch kurz zu Penny und dann zu “Funkhaus.io” (oder so ähnlich). Dank S. wurde ich an diese junge Gruppe ambitionierter Technikmenschen vermittelt. Bei dem Termin ging es um eine Art Planung mit Medienkontext. Es dauerte länger als erwartet, weswegen ich nicht noch bei LOHRO vorbeischaute.

07.06.17 : Irgendwie war der Tag anstrengender als erwartet, weswegen ich mir Zeit für eine Schlafpause nach dem Bürotag gönnte. Einen (comic-bezogenen) Umweg bei der Post später und beim Radio angekommen war ich gedanklich leicht abwesend, denn ein Interview war eigentlich vereinbart. Nur hatte der von mir geschätzten Musiker wohl die Zeit verpeilt und ich saß zunächst minutenlang in der Einsprechkabine auf den Anruf wartend. Eine Stunde später klingelte mein Mobiltelefon und es konnte weitergehen. Nach dem Gespräch bastelte ich sogleich am Audioschnitt und war doch irgendwie sehr happy daüber, dass es geklappt hat.

08.06.17 : Und wieder zog es mich abends zur Post. Grund war die Rückgabe einer Sichtungs-DVD eines Kinofilms an den Verleih. (Ja, mittlerweile ergibt sich sogar so etwas als Teilzeit-Journalist.) Etwas Sport ließ sich noch einschieben und dann saß ich im (verregneten) Freigarten, wo ich auf C. wartete und nebenbei ein paar Batman-Comics las. (Wow, ist die Serie unterirdisch oder meine Erwartungshaltung mittlerweile zu hoch?) Wir plauderten über ihren Ausflug zur FedCon (inklusive Fotos/Videos) und sonstige Dinge. Am Abend fasste ich den Entschluss, doch noch ins Kino zu gehen, um einem deutschen Film eine Chance zu geben. Und tatsächlich entpuppte sich “Einsamkeit und Sex und Mitleid” als gelungener Episodenfilm – mit nur wenigen Aussetzern. Wer die abstrusen “Errungenschaften” der Moderne wie in einem Zerrspiegel reflektiert haben möchte, dem würde ich den Film empfehlen. (7/10)

09.06.17 : An dem Tag kam ich mir fleißig wie ein Bienchen vor, konnte die Woche abermals mit einer Stunde Musiksendung abschließen und war danach am “Stream-Überwachen”. (Nebenbei investierte ich noch in eine sündhaft teure Konzertkarte, die dann hoffentlich in einem Jahr noch gültig ist.)

10.06.17 : Es war zwar nicht wirklich sommerlich, aber in der Innenstadt fand das WIRO-Sommerfest statt, bei dem auch LOHRO und ich in meiner Wenigkeit als Fördervereins-Bestandteil teilnahm. Ich wechselte quasi von windigem Standort für eine Außensendung zum ruhigen Studio. Am Nachmittag ging ich zum Comic-Treff in den Freigarten – den Letzten vor der Sommerpause. Ich nutzte die Chance und erwarb ein Ticket fürs PunxPicnic (Festival). Abends gab ich mir einen waschechten Trash-Film, den ich niemandem empfehlen kann. (Fängt mit “Bay” an.) Und zur späten Stunde trudelte ich noch in den Freigarten und traf ein paar bekannte Gesichter.

11.06.17 : Ach, ist das schön, wenn der Nachmittag mal ganz entspannt mit Freunden verbracht werden kann – mal wieder im Freigarten. Dieses Mal sogar mit Sonnenschein. G. brachte mir exotische Oreos (in einer Feuerwerks-Edition) mit, die super knisterten. Und auch U. schaute noch vorbei. Irgendwie schade, dass sich solche Treffen zu einer Seltenheit entwickelt haben. Am Abend traf ich L. und J. – und wir gingen ins Kino – zu jeweils einer unterschiedlichen Sprachfassung von “Die Mumie”, dem Neuaufguss mit Tom Cruise. Na ja, hätte besser sein können. War aber nur so mittelmäßig. (6/10) Danach schauten wir noch kurz im Freigarten vorbei.

12.06.17 : Mein Montag in Kurzfassung: Arbeit, Sport, Haushalt, Einkauf.

13.06.17 : Am Dienstag machte sich ein Schlafdefizit bemerkbar, welches ich am Abend mit einem Sonderbesuch im Schlummerland bekämpfen konnte, nur um dann doch noch später bei LOHRO am Wuseln zu sein und auf C. zu treffen. Na ja, so glich sich das wohl wieder etwas aus.

14.06.17 : Ein besonderer Mittwoch war es, denn ich machte mich vom Büro aus gleich auf den Weg nach Hamburg. Grund: ein Konzert von Normandie. Schnell noch beim AirBnb-Anbieter vorbeigeschaut und auf ging es für mich in die Gegend um die Reeperbahn. Die wohl überwältigendste Überraschung war, dass ich wiedererkannt wurde. (Sind ja nur gut 11 Monate seit dem ersten und einzigen Treffen mit der Band vergangen.) Das Pacoo ist klein und fein, das Konzert war gut… und der Austausch mit den Menschen danach noch schöner. Wäre ich doch nur zur letzten U-Bahn noch an der Haltestelle gewesen. Die Nachtbus-Pläne waren mir zu komplex. Ein Taxi wollte ich mir nicht gönnen. Und so watschelte ich dann eben gegen Mitternacht ein paar Kilometer durch Hamburgs Innenstadt. Eigentlich alles dufte… wäre da nicht die Aussicht auf unter vier Stunden Schlaf.

15.06.17 : Ach, kann ich doch im Zug zur Arbeit ein wenig Dösen – dachte ich. Rechtzeitig auf dem Bahnhof war ich ja schon mal. Schön leer war es um 4 Uhr bla. Und es standen auch nur zwei Züge. Die Anzeige funktionierte allerdings nicht. Da der eine Zug aber auf dem Gleis stand, welches auf meinem Ticket referenziert war,… und dies sogar noch 10 Minuten vor Abfahrt, hatte ich keine Zweifel. Dann fuhr der Zug überraschend 4 Minuten eher los… und die Ansage erzählte was von “Nicht Rostock” als Ziel. Da setzte dann Panik ein. Schnell studierte ich via Mobiltelefon, wo die nächste Haltestelle war und wie ich von da nach Rostock kommen könnte. Ergebnis: ja, es gab tatsächlich einen Umsteigeweg, wie ich noch meinen geplanten Zug erreichen würde… und der ging über Lübeck. Also einmal bitte Umweg und etwas mehr Umsteigen. Ja super, das würde meine Müdigkeit aber 1A verkraften. Es ging ja letztlich auch. Nur fühlte ich mich gegen 8 Uhr in der Heimat sehr erschöpft. Zu meiner Überraschung traf ich K. in der Straßenbahn und erzählte ich meine jüngsten Erlebnisse. Ihre erheiterte Reaktion ließ mich darüber nachdenken, das vielleicht mal in ein Drehbuch als Nebenhandlung zu schreiben. Vielleicht kann sich wer denken, dass so ein Morgen den ganzen Tag nachhallt. Insofern konnte ich mein Bett am Abend kaum erwarten.

16.06.17 : Oh, was ein Freitag. Nach der Arbeit habe ich wieder eine Stunde Beatbetrieb gestaltet. Im Anschluss daran war ich auf dem Sprung zum Stadthafen, wo ich D. nach Jahren mal wiedersehen und zugleich Otto’s Restaurant (welches schwimmt) antesten konnte. 1A Essen, aber schon gehoben. Als sich die Runde auflöste, ging ich wieder zu LOHRO, wo ich mit C. den Film “Oh Boy” sah. Der war ja schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste. Nun kann ich verstehen, warum der bestimmt bei jedem Indie-Fan hoch im Kurs ist. Der Film unterhält auch, ließ mich allerdings etwas enttäuscht zurück, weil es mir zu sehr nach Talfahrt vorkam. Wir gingen dann noch ins PWH zu einer Party, die einen sehr schönen bunten Musikmix bot. Die Nacht sollte kurz werden.

17.06.17 : Schade eigentlich, dass ich nicht besser geplant hatte. Sonst wäre das Campus-Quiz wohl besser in mein Wochenende integriert gewesen. So allerdings war ich etwas kaputt, als ich mich auf dem Weg zur Ulmenstraße machte. Wir saßen zwei Stunden in der prallen Sonne, stellten uns den illustren Fragen und belegten einen der vorderen Plätze bei der Endauswertung. Nebenbei verabredete ich mich mit Freunden für das KTV-Fest. Am Brink sah ich Marteria, der von Fans umgeben war. Ich traf die Mutter von Mauler. Ich hatte noch einen Einkauf zu erledigen. Und schließlich war ich noch im Zwischenbau zum “Älternabend” – einer Party, die einen leicht erhöhten Reggae-Anteil bot.

18.06.17 : Erst mal ausspannen! Diese Woche schaffte mich ordentlich. Aber ich wiederum schaffte es auch zur OV-Vorstellung von “Wonder Woman” am Sonntagabend. Na ja, solide, mit ein paar Klischees. Aber nicht unbedingt der große Wurf, wie der Film andernorts gesehen wird. (7/10)

19.06.17 : Huch, hatte ich mich doch tatsächlich für die dreistündige Frühsendung bei LOHRO eingetragen. Na ja, einen dreistündigen Weckruf später verweilte ich noch den Vormittag dort. (Stichwort Bemusterung) Außerdem: Mittagsschlaf und Sport und noch mehr Radioarbeit,

20.06.17 : Der vierte Workshop aus der Reihe “ganztägig lernen” war im Wesentlichen mein Tagesinhalt am Dienstag. Danach fuhr ich aufgrund Familie nach Warnemünde.

21.06.17 : Welch komischer Mittwoch: mal kein Treffen der Musikredaktion, dafür “Fete de la Musique”. Mein Highlight: Aekjubohra am Margaretenplatz. Danach noch eine kleine Runde im Geier.

22.06.17 : Warum nur eine Weckruf-Sendung in der Woche, wenn ich dank komischer Zeitplanung auch zwei schaffen würde. Ansonten: Arbeit, Sport und Müdigkeit.

23.06.17 : Einfach mal nach Neubrandenburg fahren. Was habe ich geflucht, als sich herausstellte, dass durch die umfangreichen Bauarbeiten die Wegstrecken teils urst umständliche Umwege erforderten. Aber zum Grund: ich wollte mir das PunxPicnic-Festival anschauen. Und dank J. fand ich auch den Austragungsort – das AJZ. Durchaus entspannte Stimmung und 1A Verköstigung. Ich traf sogar ein paar bekannte Gesichter aus Rostock. De Abend wurde lang und verlief glücklicherweise weniger verregnet als befürchtet. Nur ist unbekanntes Gelände ohne Tageslicht noch unbekannter… Ergo ließ sich der Weg zur Unterkunft dann nur noch mit GPS-fähigem Mobiltelefon finden.

24.06.17 : Na ja, wirklich ausgeschlafen fühlte ich mich eigentlich nicht. Aber egal, den Weg zum Bahnhof hatte ich gedanklich gut optimiert. Die Fahrt verzögerte sich leider, weswegen ich nicht den Anschlusszug hatte, den ich erreichen wollte. Aber dafür sah ich mal Ecken des Bundeslandes, die ich so noch nicht kannte. Kaum war ich zu Hause, holte ich mir noch eine Portion Schlaf, betätigte mich sportlich und erledigte einen Kurzeinkauf. Und schon war ich wieder auf dem Weg zum nächsten Ereignis. Das Release-Konzert von The Flexfitz zog viele Menschen ins PWH. Die Band lieferte gut ab, aber noch toller war die Aftershow-Party mit Trash-Anteil – ua. dank Songs, von denen ich nie dachte, die mal im PWH zu hören. Auch mit sich leerender Tanzfläche war die Stimmung toll. Ich lernte zwei Orga-Menschen kennen und war bis zum Ende dort.

25.06.17 : Kompromisloses Ausschlafen! Dafür war dieser Sonntag reserviert. Irgendwann rappelte ich mich dann doch auf. Mit G. tingelte ich gen Innenstadt und für den Abend stand “Transformers: The Last Knight” auf dem Plan. Oje, diese Filmreihe geht dermaßen den Bach runter, dass es mich traurig macht. Und ja, ich bin der Meinung, dass die Vorlage (trotz Spielzeug-Motivation damals) die Möglichkeit für schöne Geschichten bietet. (4/10)

26.06.17 : Was ein Wochenstart. Überraschend musste ein Abschiedsessen vorverschoben werden. Meine Bestellung aus Amiland kam an – mit saftigem Zoll-Aufschlag. Aber egal… nennt mir mal einen anderen Menschen mit einer (limitierten) Lying Cat (Statue) auf dem Schreibtisch. (Nerd-Level-Upgrade +100) Der Abend war dann relativ “chillig”.

27.06.17 : Für den Tag skippe ich gleich zum Abendmahl. Denn dieses gab es im Meatropolis. Lecker Burger, so wie ich das mag. (In Größe XL.) Es wurden reichlich Fotos gemacht. (Dank K.) Und wie es zu erahnen war, gingen wir noch in den Geier. Ich ließ mich sogar zum Kickern überreden. Na ja, Abschiedsstimmung und so…

28.06.17 : Mitten in der Woche abends wegzugehen, kann durchaus unangenehm für den Folgetag werden. Aber meine Müdigkeit hielt sich in Grenzen und ich blieb im Zeitplan. Am Abend gönnte ich mir mit J. bei LOHRO Steaks, bevor es zur regulären Musikredaktionssitzung ging. Im Anschluss daran war ich noch mit etwas Schnittarbeit beschäftigt und glücklich, nicht zu spät fertig gewesen zu sein.

29.06.17 : Der Tag stand unter dem Schatten einer abendlichen Redaktionsversammlung, die ich nach Arbeit und Sport besuchte. Ein schöner Austausch fand statt. Im Anschluss wurde energisch über den Sender und dessen Musik gesprochen.

30.06.17 : Uff, der Arbeitstag war so angespannt, dass ich den Abend kaum abwarten mochte. Wieder gönnte ich mir eine Stunde Musiksendung – dieses Mal mit Beiwohnerin. Danach war es ungeahnt leer in den Redaktionsräumen… bis C. samt einer Kiste Bier ankam. Wir plauderten und schauten YouTube-Videos. Dann gingen wir zu B. und wühlten in seinem ausgemisteten Kram. (Selbstredend fand ich natürlich auch etwas.) Von da aus suchten wir den Geier auf. Auf dem Weg dorthin trafen wir F., der sich uns anschloss und seine Freunde ebenfalls dorthin lotste. Es war wieder eine dieser komischen Gelegenheiten, bei der ich neue Menschen kennenlernen konnte.

Es verbleibt nur noch mit 6 Monaten zum Aufarbeiten :/
F.

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Logbuch : was ist eigentlich Deutsch-Pop?

April 11, 2016

Logbuch

01.04.16 : Nach einem überragenden Konzert und den fröhlichen Zusammenkünften mit Freunden und Musikern fiel mein erster Apriltag eher wie ein schlechter Scherz aus. Ich fühlte mich eher unwohl, wurde durch meinen Zeitplan enorm herausgefordert, hatte angeschlagen noch eine Sendung auf dem Plan und verlor am Abend auch noch einen treuen Begleiter. Meine Umhängetasche (in Arsenic Blue) ist kaputt gegangen. 5 Jahre fast täglich im Einsatz. Der Verlust schmerzt eigentlich immer noch. Dabei würde ein kleines Kunststoff-Ersatzteil des Herstellers alles wieder ins Lot rücken. Wenn ich doch nur die Zeit finden würde, dies in die Wege zu leiten. Eine Internet-Recherche brachte da nicht viel. Wie dem auch sei. Wesentlich mehr brachte eine große Kinorunde im LiWu zur Schatzkisten-Aufführung eines der besten Abenteuerfilme aller Zeiten. “Indiana Jones and the Last Crusade” sollte jeder mal gesehen haben. Dass wir die Möglichkeit hatten, dies sogar im O-Ton zu schauen, macht das Erlebnis noch schöner.

02.04.16 : Der Trubel der vergangenen zwei Abende forderte seinen Tribut: Schlaf. Null Reue habe dafür, einen doch sehr frühlingshaften Tag im Bett verbracht zu haben. Am Abend rappelte ich mich wegen des “Taschen-Unglücks” auf, stöberte in der Innenstadt in zwei Geschäften und erwarb einen Ersatz. Abends gönnte ich mir Essen und räumte ein wenig auf.

RedWhopper03.04.16 : Zum Tagesbeginn betätigte ich mich sportlich. Ich ging zu LOHRO, schaute nach neuer Korrespondenz und plauderte mit A. über künftige Ereignisse. Am Nachmittag wollte ich eigentlich ins Café Marat zum Comic-Treff. Da es allerdings geschlossen war, fand der rege Austausch draußen (im noch nicht eröffneten Freigarten) statt. Ein freundlicher Mensch aus dem Verlagswesen berichtete über seine Suche nach neuen Talenten und ich erfuhr von einer Manga-Convention. M. stieß überraschend dazu und begleitete mich am Abend in die Innenstadt, wo ich zunächst den “Angriest” Whopper probierte und dann die O-Ton-Vorstellung von “Batman v Superman: Dawn of Justice” wahrnahm. Leider hatte das Soundsystem des Kinosaals erhebliche Aussetzer, was mich darauf aufmerksam machte, wie wenig doch eigentlich die Titelhelden miteinander kommunizieren. (Und das bei so einer epischen Filmlänge.) Auf dem Weg nach Hause holte ich noch meinen Rechner und Comics in der Frieda 23 ab, die ich dort dankenswerterweise zwischenparken konnte.

04.04.16 : Neue Woche, neues Glück. Es ging mit einem langen Arbeitstag an, gefolgt von einem kurzem Besuch bei LOHRO und schließlich einem schönen Pub-Quiz-Abend im Marat. Nach vielen Absagen stand die Teilnahme nicht so ganz fest. Statt 4 Personen waren wir zwar nur zu dritt, konnten uns bei der Endpunktzahl dennoch gut im Mittelfeld einfinden. Danach redeten A. und ich mit C. über das Fan-Sein, was teilweise doch relativ anstrengend war.

05.04.16 : Mein Dienstag in Kurzform: Sport, Arbeit, Anstehen, Sondervorstellung im Kino, Sendungsvorbereitung in den Redaktionsräumen. Als Film gab es “Das Kaninchen bin ich” aus dem Jahre 1965. Was für ein Erlebnis. Einst jahrzehntelang verboten wurde dieses Werk mit einem überragenden Andrang vom lokalen Publikum begrüßt. Und ich kann nun verstehen, warum mir der Film sehr empfohlen wurde. Das Drama stammt aus einer Zeit, in der Kino noch nicht so angepasst war. Die damals genutzte künstlerische Freiheit sucht dieser Tage seinesgleichen.

06.04.16 : Dass der Mittwoch anstrengend werden würde, war mir von Anfang an klar. Nach der Arbeit erwarteten mich zwei Redaktionstreffen, die Teilnahme an einer Grillrunde im Hackspace und wichtige Vorbereitungen für die Kinosendung. Letztere erfolgten quasi hinter den Kulissen des Metropol-Kinos, wo gerade “Anomalisa” lief. Sowohl Projektor als auch Film trugen ordentlich zur Geräuschkulisse bei, bei der ich mehrere Audio-Inhalte geschnitten habe. Eine bislang einzigartige Erfahrung.

07.04.16 : Der Tag der Kinosendung… verlief eigentlich sehr nach Plan. Der vielen Vorbereitung und Zuarbeit sei dank. H. und ich kamen gut zurecht. Gleich nach der Sendung hetzte ich ins Peter-Weiss-Haus für einen Vortrag über Deutsch-Pop. Von diesem versprach ich mir wohl zu viel, da ich am Ende doch sehr enttäuscht war. Glücklicherweise ging es nicht nur mir so und ich konnte mit E. und R. im Marat dazu viel auswerten. Nebenbei verfolgte ich die Ereignisse um ein Fußballspiel und die Echoverleihung 2016.

08.04.16 : Am Freitag verwarf ich die Planung etwas. Nach der Arbeit ging ich abermals zum Lokalradio, um wieder eine Sendung zu fahren. Dabei verhalf ich scheinbar M. zu einem lustigen Schlagabtausch auf Facebook. Am Abend beschäftigten mich Sport und Sortiertätigkeiten. Auf das Konzert im Stadtpalast verzichtete ich. Wie schon fast zur Belohnung genehmigte ich mir eine frühe Schlafenszeit.

09.04.16 : So war das frühe Aufstehen einigermaßen erträglich. Ich fuhr in die Heimat. Dort freute ich mich auf Ruhe, ein wenig Bummelei und das Austoben in der Küche. Lange nicht mehr Risotto gekocht. Am Abend half ich H. beim Rechner-Einrichten und sah danach den Film “Er ist wieder da”. Im Nachhinein bin ich froh, dazu nicht ins Kino gegangen zu sein. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Ende halten soll.

10.04.16 : Apropos Ende. Das Filmende hatte ich mir am Sonntag nach dem Frühstück noch mal angeschaut, da ich es nicht so ganz verstehe. Ansonsten war ich wieder fleißig am Entrümpeln meines USB-Sticks. Selbst 64 GB sind wohl zu wenig für mich. Ich aß erstmals Pfefferheringe (nach traditioneller Art) und war doch sehr überrascht. Am Nachmittag fuhr ich wieder in die Stadt, um noch einigermaßen rechtzeitig beim Aufbau des Filmabends im Hackspace helfen zu können. G. brachte Kuchen mit. Wir schauten unterschiedliche Werke des “Queeren Films”, die doch überwiegend beeindrucken konnten. Als alles wieder aufgeräumt war, schaute ich mir noch die jüngste Folge SNL an und nutzte die Gelegenheit, laute Musik zu hören.

Es verbleibt noch mit ausreichend Freifläche in der aktuellen Wochenplanung
F.

Logbuch : Ostern 2016

März 29, 2016

Logbuch

21.03.16 : Die Woche begann mit Sport und Arbeit. Letzteres ging bis in den späten Abend und weckte in mir nur die Vorfreude aufs heimische Bett.

22.03.16 : Der Dienstag enthielt neben zwei Planungstreffen noch die Planänderung, dass ich mich am Abend statt an Rechnerbasteleien an einer Sendungsvorbereitung saß… und wieder später als gedacht zu Hause ankam.

23.03.16 : Dafür dass ich mich auf diesen Tag gefreut hatte, begann der Mittwoch für mich eher unschön etwas früh. Vom Büro aus ging ich zu LOHRO, wo wir dank RiseUp-Ausfall auf ein Ersatz-Etherpad wechseln mussten. Der Salat, den ich dabei hatte, erfreute mich nur mäßig. Ich ging in die Innenstadt und traf K. bereits im Kino.
Die Vorpremiere von “Batman v Superman: Dawn Of Justice” war erwartungsgemäß gut besucht. Wie das mit der Ironie so passieren kann, saß ich neben drei Labertaschen. Der Film selbst ist nicht schlecht, aber im Kontext anderer Comic-Verfilmungen auch nicht so überragend, wie es die Produzenten wohl gern hätten. Genaueres berichte ich nach der zweiten Sichtung.

24.03.16 : Ironie, die Fortsetzung. Einen Film mit Überlänge schauen und am Folgetag extra früh aufstehen. Na ja, dafür konnte ich wenigstens auch früher ins Oster-Wochenende starten. Und dies mit einer Radiosendung – mit mehreren Studiogästen. Im Anschluss fand ein unterhaltsamer Workshop statt. Und wo ich schon mal bei LOHRO war, saß ich am Abend wieder an einer Sendungsvorbereitung.

25.03.16 : An Karfreitag fuhr ich in die Heimat, wie scheinbar auch viele andere Menschen. Der Zug war sehr voll. Zum Zeitvertreib des Tages gehörte das “Binge Watchen” der ersten Staffel Daredevil… also dem Rest, da ich die ersten Folgen bereits kannte. Die Serie kommt der Vorlage sehr nahe. Ich konnte es dennoch kaum erwarten, das “ikonische” Kostüm zu sehen. Das Feiertagsessen war Lump-Filet mit Bratkartoffeln. Am Abend gab es einen wirren Mix aus verschiedenen TV-Inhalten, von denen mich wenig überzeugen konnte. (Ach ja, uns es gab Torte.)MinionsTorte

26.03.16 : Endlich konnte ich mal wieder ausschlafen. Und endlich gab es mal wieder ein entspanntes Frühstück. Am Nachmittag bummelten wir (auf der Suche nach Feldsalat) durch verschiedene Läden. Und zur Primetime bekamen wir Besuch aus der Nachbarschaft. Dank Internet konnte mir das Programm egal sein, da ich so auch nebenbei ein Fußballspiel verfolgen konnte.

Ostern201627.03.16 : Mein Ostersonntag bestand in erster Linie aus der ersten Staffel “Jessica Jones”, die zwar teilweise unterhaltsamer als Daredevil ist, allerdings aus meiner Sicht auch eine nicht so gute Phase im dritten Viertel hat. Das Feiertagsessen war Schweinefilet im Speckmantel mit Kartoffelsalat ala Figlhuber (Österreich).

28.03.16 : Und Ostermontag auch wieder eine Staffel gesehen? Jein, es fehlten nur noch wenige Folgen, bis ich auch die zweite Staffel “Arrow “abhaken konnte. Nebenbei plante ich noch an einer Sondersendung zum 30. Geburtstag von Lady Gaga, die dann am Abend auch mehr oder weniger so gelaufen ist, wie ich es wollte.

Es verbleibt wieder im Alltag angekommen
F.