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Logbuch : Berlin-Sause

September 18, 2015

Logbuch

Ach menno, hat sich schon wieder ein halber Monat angesammelt…

31.08.15 : Wochenstart der üblichen Art – mit Überstunden und Sport. Danach nur noch zurücklehnen und entspannen.

vokü_sep1501.09.15 : Oh, ein Urlaubstag. Warum nicht dennoch zeitig aufstehen und ehrenamtlich aktiv sein? Ja, warum eigentlich nicht? Neugier vielleicht?. Mit dem Monatswechsel erfolgte für LOHRO gewissermaßen ein mittelgroßer Personalwechsel. Und neue Menschen erfordern ein wenig Anleitung. Und so war das Motto des Tages “Workshops” und so. Am Abend wollte sich eigentlich eine Runde zum Kinobesuch einfinden. Aber die Pläne änderten sich. Ich traf mich mit I. zu einer VoKü, wo wir allerdings erst gar nicht hinkamen, weil K. und S. noch nicht unterwegs waren. Insofern ging es erst nach einem Besuch bei S. los. Und oh, was war das Essen lecker. Stichwort Bananen-Chutney. Dazu gab es südlich angehauchte Live-Musik. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass ich noch ein wenig Schnittarbeit erledigen wollte. Und so landete ich wieder bei LOHRO und erst etwas später zu Hause.

02.09.15 : Ich habe den überraschenden Bonus an nicht verplanter Zeit am Vormittag sogleich genutzt – zum extensiven Ausschlafen. Am frühen Nachmittag fand ich mich abermals in den Redaktionsräumen ein, um die Vorbereitungen für die Kultur-Sendung abzuschließen. Zudem war ich bei einem Musik-Workshop unterstützend tätig, nahm am Treffen der Musikredaktion teil und war danach noch am Plaudern. Überraschend wurden wir von einer Anwohnerin unterbrochen, der die Gesprächslautstärke auf offener Straße wohl zu groß war. (So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt.) Ich schaute noch beim Hackspace vorbei und kam laut V. genau richtig. Grund war ein wenig Vektorgrafik-Gestaltung, zu der ich Erfahrungswerte beisteuern konnte.

03.09.15 : Am Donnerstag stand ich gewissermaßen unter Strom, da ich ganz schön viel erledigen wollte. Nach Sport und Arbeit war es bis in den Abend nicht klar, ob ich eine oder zwei Sendungen im Alleingang fahren würde. Auflösung: es wurden 2 am Stück. So eine Kultur-Sendung alleinig zu wuppen, müsste ich so schnell nicht wieder haben. Da steckt (je nach Anspruch) schon einiger Aufwand drin. Im Anschluss interviewte ich den Singer/Songwriter Rurouni Flojo, der auch live musizierte und mich mit Technikwissen überraschte. Ich ging kurz einkaufen und saß eine Weile bei S., die wiederum an ihrem “letzten” Beitrag saß. Ansonsten war es noch an der Zeit, K. zu verabschieden, die einen Tag später schon auf dem Weg nach Berlin sein würde. Und ich sah die Ein-Mann-”Nachtfalter”-Redaktion bei der Sendungsvorbereitung.

topo-vis04.09.15 : Am Freitag fing der Tag für mich wieder unangenehm früh an. Nur so konnte ich mir Zeit für den Nachmittag freischaufeln, um wieder etwas Tagesprogramm bei LOHRO moderativ zu füllen – erstmalig ohne Nachrichten zur vollen Stunde. Dafür hatte ich einen netten Studiogast vom Volkstheater. Im Anschluss an die Sendung ging ich zur Eröffnung des Warnow Valley, traf auf dem Weg sogar noch P.. Dort angekommen nahm ich an dem Vortrag zur Nachhaltigkeit teil und gesellte mich dann zu den Hackspace-Kollegen, die verschiedene Installationen aufbauten. Was man mit Kamera-Peripherie-Geräten kommerzieller Computer-Spiel-Konsolen alles anstellen kann. Unter anderem einen Sandkasten zum interaktiven Topographie-Erlebnis machen. Sehr eindrucksvoll. Ich schaute mich auch in den anderen Gebäuden um und entdeckte allerhand kreative Werkstätten. Nebenbei wurde ich von S. zum Kochabend eingeladen. Es war ein schöner Abend, wenn auch etwas traurig, da es solche Zusammenkünfte in diesem Kreis vorerst nicht mehr geben wird.

05.19.15 : Keine Zeit fürs Ausschlafen. Die Zugfahrt in die Heimat rufte. Nach einem üppigen Frühstück war mir nach Unterhaltung in audiovisueller Form. Ich nahm endlich wieder den Kurs des “Nachguckens” von TV-Serien auf. Bestimmt 2 Jahre lang warteten noch Folgen der ersten Staffel “Arrow”. Nach dem Auftakt zu einem kleinen Arrow-Marathon, gingen wir Richtung Hauptstraße und schauten uns das diesjährige Duckstein-Festival an. Natürlich war der Schafskäse im Fladenbrot wieder etwas teurer geworden. Den Abend ließ ich mit TV-Berieselung ausklingen.

06.09.15 : Ausschlafen ging so. Ich hatte einen wirren Traum mit einem Vergnügungspark und schienengebundenen Elektro-Carts. Spätestens die frische Luft beim Brötchenholen ließ mich wach werden. Nach dem Frühstück setzte ich meinen Arrow-Marathon fort und schaffte gut 7 Folgen (auf doppelter Geschwindigkeit). Außerdem schaute ich die ersten Folgen “Documentary Now” mit Bill Hader und Fred Armisen, eine Art Parodie auf Dokumentarfilme. Erst bei Folge 3 konnte ich richtig lachen, weil auf herrliche Weise die VICE-Berichterstattung auf die Schippe genommen wurde. (Sehr zu empfehlen.) Zum frühen Abendessen gab es Geflügel mit Reis und Tomatensalat. Danach fuhr ich zurück in die Stadt und schaute auf dem Weg noch weitere Folgen Arrow. Der Abend bestand dann nur noch aus Sport und Musik.

07.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Einziger Unterschied: ich gönnte mir einen Film am Abend – und zwar eine Dokumentation über einen Superman-Film, der letztendlich nie fertiggestellt wurde.

08.09.15 : Eigentlich wollte ich mir für den Dienstagabend nichts vornehmen – und landete dann doch beim öffentlichen Teil eines Vorstandstreffens und plauderte danach über LOHRO-Sachverhalte. Damit nicht genug, kam ich darauf im Senselab/Opennet-Raum mit den Planungen zu einer Veranstaltung zum dreißigjährigen Jübiläum der Free Software Foundation in Berührung (#FSF30). Resultat: ich hatte mindestens zwei Kanboard-Tickets an mich zugewiesen und mindestens einen neuen Termin für die nächsten Tage. Auf dem Heimweg traf ich I. sowie Ch. und wurde auf ein Getränk bei V. eingeladen, wo wir über die Schulzeit redeten.

09.09.15 : Beim Treffen der Musikredaktion schnappte ich ein paar tolle Songs auf, die ich bestimmt irgendwann anmoderieren werde. Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich I. im JAZ antreffen würde. Erstmals sah ich mich dort in den Räumlichkeiten um (Stichwort Töpfereo- und Fahrrad-Werkstatt usw.). Wir trafen noch andere bekannte Gesichter, die wegen der VoKü dort waren. Leider war ich für den kompletten Nachtisch zu spät. Wir gingen danach wieder in die KTV und plauderten vorm REWE. Nebenbei hatte ich eine schriftliche Konversation mit H., der dann ebenfalls dort auftauchte. Nächster Stopp Hackspace, wo H. unbedingt nicht-newtonsche Flüssigkeit herstellen wollte. Ein faszinierendes Zeug, welches H. und I. zum Experimentieren animierte. (Stichwort Mate-Beigabe) Irgendwie vergaß ich die Zeit, plauderte noch mit H., während sich die Leute nacheinander verabschiedeten, und hatte schließlich den Raumschlüssel an der Backe.
Randbemerkung: Klar war ich mir bewusst, dass da ein großer Konzern wieder neue Produkte vorstellte – aber an dem Abend konnte ich gut auf derartige Neuigkeiten verzichten.

10.09.15 : Zeit vergessen darf auch gern mal mit Verschlafen bestraft werden. Kein Problem für meine Art des Zeitmanagements. Es war ja auch nur eine Stunde. Aufgrund der nicht gerade besten Laune, war mein Engagement für die Homerun-Sendung am Nachmittag etwas gedrosselt. Dies änderte sich jedoch im Verlauf der drei Stunden. Ein willkommener Nebeneffekt. Einen Studiogast zum Thema “Faire Woche” hatte ich auch. Im LiWu redete ich noch kurz mit M. über die Planung für den nächsten Monat und war noch kurz einkaufen. Der Abend zu Hause bestand aus lecker Abendessen, dazu eine (übelst) profane Folge “Hollywood Game Night” und Haushalt. Auf “Arrow” hatte ich Irgendwie keine Lust.

11.09.15 : Eher trist erschien mir der Freitag, bis ich am Abend spontan (und fast haargenau zum Feierabend) von A. kontaktiert wurde. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Als ich wieder zu Hause war, las ich ein paar Ausgaben “Daredevil”. Kontext: Die aktuelle Serie wurde vor Kurzem beendet. Ich war sehr überrascht, wie viel ich davon noch nicht gelesen hatte.

Berlin_sep15pearl12.09.15 : Zeitiges Aufstehen, einkaufen, Sachen packen. Dann ging es für mich dank kollegialer Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Dort feierte mein Arbeitgeber ein Sommerfest. Passenderweise war das Wetter äußerst spätsommerlich. Den Auftakt machte eine Comedy-Tour durch den Stadteil Berlin-Moabit, den ich als gelungen bezeichnen würde. Dann gab es eine kurze Präsentation, gefolgt von einem pompösen Abendessen inklusive Dachterrasse und einem Besuch im Nachtclub “The Pearl”. Letzterer sorgte für krasse Impressionen der Feierkultur. Via Taxi landeten wir wieder im Hotel.

13.09.15 : Was hatte ich mich im Vorfeld auf das Frühstücksbuffet gefreut. Und dann war ich so müde und noch gesättigt vom Vortag, dass es nur für ein Käsebrötchen mit ein wenig Tee reichte. Die Rückfahrt nach Rostock ging erfreulich schnell. So konnte ich mir noch etwas Schlaf gönnen, bevor ich mich mit C. im PWH traf, um an einem Flyer zu basten. Als ich in der Frieda 23 mein Abendessen zubereiten wollte, traf ich auf A., die ebenfalls in der Küche tätig war. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, weil ich den Hackspace öffnen wollte. Dort wartete auch schon M. – überpünktlich. Auf die Uhr achtete ich an dem Abend auch, weil ich (zur Abwechslung vor Mitternacht) zeitiger zu Hause sein wollte.

14.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Kurze Anmerkung: endlich wieder Neues von John Oliver.

15.09.15 : Der Arbeitstag wurde von einem Planungstreffen zu #FSF30 im VEIS unterbrochen. (Ratet mal, wer ohne Fahrrad und dennoch als Erster dort eintraf?) Als ich abends zu Hause ankam, war mir nur noch nach frühzeitigem Schlummern.

16.09.15 : Dieser Mittwoch war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Frühes Aufstehen, damit der Arbeitstag früh enden konnte. Zum Mittag Obst. Dann etwas Sport. Danach eine Radiosendung (abermals mit Studiogast vom Volkstheater), gefolgt von einem entspannten Musikredaktionstreffen, welches aufgrund minimaler Beteiligung schnell vorbei war. Schließlich noch der Abstecher zum Hackspace, wo debattiert und geplant wurde.

17.09.15 : Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Kinobesuch wurde am Vorabend abgesagt. Es sah zunächst nach einem ruhigen Abend nach der getanen Arbeit aus, bis… mich via K. die Anfrage nach einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung erreichte. So ein Zufall. Dann eben doch ein weiterer Abend in der Frieda 23, erst für das Interview mit der Rockband Gustav Ray und dann fürs Abendessen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf weitere Studiogäste
F.

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Logbuch : 35?

Juli 28, 2013

Auf einer Zugfahrt kam ich wieder ins Überlegen, inwiefern es bald vielleicht nicht mehr so heiter wie in den vergangenen Tagen sein wird. Und ja, das hängt erneut mit einem Abschied zusammen. Allerdings kam ich zu dem Schluss, dass dies eine ungünstige Einstellung meinerseits ist. Denn ein möglicher Mangel an künftigen „happy times“ erscheint doch eher als eine Sorge wie so viele andere auch, mit denen man nicht seine Zeit verschwenden sollte. Und so freue ich mich eher, dass ich meinen bisherigen Spaß in einem Eintrag wie diesen festhalten kann.

Meine Woche begann ziemlich gewöhnlich. Den Montag nutzte ich unter anderem für einen Leseabend. Hatte ich mich erst neulich eine Aufholjagt mit der (DC-)Comic-Serie „Justice League“, um mich an die angepriesene Geschichte „Trinity War“ heranzulesen, stellte ich kurz darauf fest, dass neben „Justice League“ und „Justice League of America“ eine dritte JL-Serie daran beteiligt ist – nämlich „Justice League Dark“. Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich diese JLD-Serie von Anfang an gelesen zu haben, um den Verlauf des „Trinity War“ zu verstehen, aber ich war neugierig, wie sich die Serie um DC’s okkulte und mystisch angehauchte Superhelden (die so allerdings nicht genannt werden wollen) liest. Dabei bin ich kein großer Fan von Zauberei etc. – zumindest im regulären DC-Universum. Folglich war die Leseerfahrung für mich nicht berauschend, wenn auch die Zeichnung unwahrscheinlich lang konstant sehr schön waren.

Am Dienstag hatte ich eine ausgedehnte Mittagspause mit P., der mir von seiner Reise nach Amerika berichtete. Einige Eindrücke über das Leben im Ballungsraum Atlanta fand ich erschütternd. Für den Abend verabredete ich mich mit L. (+Freunden) sowie Couchsurfern aus Hamm, um nach einer Frozen-Yogurt-Stärkung ein wenig durch die Innenstadt zu bummeln. Wir landeten am Stadthafen, wo wir die Sonne untergingen sahen, gingen dann nach einem Zwischenstopp im „Pirat“ über den Margaretenplatz zu „Little Money“, bevor wir dann in verkleinerter Gruppengröße noch ins ST düsten (dank Auto). Dort war es sehr voll und sie spielten doch tatsächlich dieses Lumineers-Lied, welches ich eher unpassend finde. Wie dem auch sei, ich nehme mal an, dass alle Beteiligten viel Freude hatten.

Fürs Mittag am Mittwoch beeilte ich mich, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein und durfte dann eine ganze Weile warten, was an einer verstellten Uhr lag und nicht wie angenommen an einer suboptimalen Verständigung. So erreichten L., C. und ich die Mensa zwar verspätet, hatten aber dennoch viel Auswahl. Ich lernte sogar ein neues Kartenspiel. Wieder zu Hause angekommen, bereitete ich mich für das Radio-Redaktionstreffen vor und vergass in der Eile mein Abendessen. Von LOHRO aus ging ich dann ins Kino – „Wolverine“ gefiel mir nur mittelmäßig (siehe letzter Eintrag).

Der Donnerstag stand wieder im Zeichen eines außergewöhnlichen Couchsurfing-Events, da es L.’s vorerst letzter Besuch in Rostock war. (Stichwort Abschied) Dazu versammelten sich wieder viele nette Leute in ihrer WG. Dazu eine kulinarische Empfehlung: statt Eiswürfeln einfach gefrorene Früchte wie Weintrauben oder Himbeeren zum Kühlen von Getränken nutzen.

Am Freitag habe ich außer Programmieren und Lesen nicht viel gemacht.

Bildschirmfoto 2013-07-28 um 20.55.44Den Start ins Wochenende verschönerte ich mir erneut mit der Sendung „Real Time with Bill Maher“, die demnächst leider in die Sommerpause geht. Weiterhin trainierte ich meine Französisch-Sprachkenntnisse via Duolingo. Da das Sommerwetter dieser Tage richtig aufdreht, fiel mein Abendessen eher kühl aus. Hatte beinahe vergessen, dass ich noch ungeöffnete „Chocolate Lucky Charms“ hatte.
Anschließend besuchte ich A., bei der wieder ein Wohnzimmerkonzert stattfand. Singen und Spielen tat Alasdair Bouch, ein sehr freundlicher Engländer, der nun in Prag lebt. Die Darbietung war ausgezeichnet. Danach hatten die Gäste noch viel zu Plaudern und ich lernte J. und G. kennen. Erstere schätzte mich auf 35, was mich etwas traf. Na ja, ich hatte vielleicht nicht den besten Schlaf davor. Oder vielleicht lag es auch nur an der Hitze. 😛

Heute scheint es selbst im Schatten nicht mehr kalt zu sein. Dementsprechend war mir eher weniger nach Aktivitäten. Und so sah ich ein paar „Arrow“-Folgen (die Serie ist nur solala), spielte Schach und half in der Küche aus.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach Abkühlung
F.

Logbuch : Kopenhagen > Oz

März 11, 2013

Heute fällt der Titel sehr modern aus, da wohl nicht alle Leser das Zeichen „>“ mit „ist besser als“ gleichsetzen. Egal, also hier kurz zu meiner Woche, die sich wie Urlaub ohne Urlaub anfühlte.

Gleich am Montag entschied ich mich spontan für die Sichtung von „Black Mirror“, einer Serie, von der ich davor nichts kannte. (siehe früheren Eintrag) Das war neben dem Wocheneinkauf und der Beschäftigung mit meinem Musik-Journal so ziemlich der Tag.

Der Dienstag ähnelte dem vorigen sehr und endete wieder mit einem äußerst amüsantem Couchsurfing-Treffen (ua. wegen „Wortschatzauffrischung“ mit „fap“ und „schluck“), welchem ich bis zum Ende beiwohnte, obwohl das vielleicht Folgen haben würde.

Kopenhagen_CBR_2013Denn für Mittwoch hatte ich eine Kurzreise auf dem Plan, welche mich rekordverdächtig früh aufstehen ließ (4 Uhr morgens). Nach einem kleinen Frühstück ging ich im Sauseschritt durch die KTV zu Y., wo sich dann herausstellte, dass ich mir den Sauseschritt hätte sparen können. Egal, frieren tat ich danach jedenfalls nicht. Die Fähre nach Gedser hatte eine leichte Verspätung, war aber sehr angenehm, da es so gut wie keinen Wellengang gab. In Dänemark angekommen wollte uns das Navi nicht auf die Autobahn lassen, da man via Landstraßen scheinbar ein paar Kilometer sparen würde und dies die Priorität bei den Gerät-Einstellungen war. (Das wurde für den Rückweg natürlich behoben.)
In Kopenhagen interessierte Y. die „Hochschullandschaft“, wodurch ich zwei Campus-Gelände kennenlernen konnte. Also bei der Ausstattung kann man sich nicht beklagen. Und auch die Fahrrad-Affinität der dänischen Studierenden finde ich sehr sympathisch, weniger hingegen das „Mode-Bewusstsein“ (Stichwort Hipster). Zum Abschluss der Reise machten wir noch eine Tour durch die Innenstadt, die dank mangelnder Wendemöglichkeiten für Autos sogar ausgedehnt wurde.
Auf der Rückfahrt zur Fähre machte sich bei mir dann der Schlafmangel bemerkbar (für etwa 6 Lieder in der Playlist). Die Überfahrt war wieder sehr angenehm ruhig.

MAU_konzert_2013Auf den Donnerstag habe ich mich seit Monaten gefreut, denn nach einem Jahr ergab sich erneut die Gelegenheit, mit Lee MacDougall und Tom Lüneburger zwei äußerst talentierte Musiker im Doppelpack zu erleben (im nahe gelegenen MAU-Club). Dagegen war der Kinonachmittag (der neue „Oz“-Film) zum Vergessen. Effekte und ein paar hübsche Schauspielerinnen allein machen keinen guten Film aus.
Also zum Konzert: oh, wie schön, wenn man nicht nur von der erstklassigen Darbietung begeistert wird, sondern dazu noch die Lieder kennt. (Hatte nach dem letzten Erlebnis gleich in 4 Alben investiert.) Sogar meine Lieblingslieder wurden gespielt. (Kannte die Setlists nicht im Vorfeld.) Und nicht zuletzt machten auch die Plaudereien mit Fans und Künstlern den Abend perfekt. (Das konnte auch das stürmische Wetter nicht verhindern.)

Der Freitag wollte für mich nicht so recht in Gang kommen. Wie gut, dass ich (am Frauentag 2013) keine wirklichen Pläne hatte. Zum Abend hin verdichteten sich die Tendenzen für einen Ausflug mit F. und C. nach Lichtenhagen, wo eine Bollywood-Party veranstaltet wurde. Diese war auch sehr unterhaltsam. Erfreulicherweise war die Musik sehr modern gehalten. Und es gab sogar indische Kostproben kulinarischer Art – manche davon auch gut gewürzt. Und wenn man schon mal in Lichtenhagen ist, kann man doch gleich noch zum ST-Club aufbrechen, oder? Na ja, warum auch nicht? Immerhin war wieder „Bad Taste“ das Motto. Okay, aufgrund fortgeschrittener Zeit war mit Anstehen zu rechnen, aber die Wartezeit hielt sich zum Glück in Grenzen. Fazit: schöner (langer) Abend.

Samstag verschoben sich meine Reisepläne in die Heimat um ein paar Stunden, was mir aber die Laune am späten Frühstück nicht nahm. Wir hatten eine neue Leberwurst-Marke getestet, die unglaublich gut ist. So gut, dass ich das hier vermerken muss.

Tja, und dann war halt Wochenende – mit den Dingen, die ich gern am Wochenende unternehme: lesen, Serien schauen… und wieder lesen. Unter anderem versuche ich, bei „Arrow“ auf den aktuellen Stand zu kommen, auch wenn die Serie nicht unbedingt sehr gut ist. Und dann las ich ein paar alte Lobo-Comics (auf Deutsch), die mich daran erinnerten, warum ich mit Lobo nicht viel anfangen kann. Die Figur finde ich zu platt, die Geschichten zu belanglos und nicht mal lustig.

Es verbleibt im Schneegestöber auf Rügen
F.