Posts Tagged ‘American Music Awards’

Logbuch : ein paar Dekaden später

November 29, 2013

Öhm, ja, was soll ich sagen. Da ist dann doch etwas Zeit ins Land gezogen oder so…
Da werde ich auch gar nicht lange drucksen und versuchen, gewohnt kurzgefasst ein paar Eindrücke aufzuarbeiten. Immerhin hat das meine treue Leserschaft verdient. 😛

Ach der 11.11. war in diesem Jahr ganz okay, auch wenn ich leicht gestresst von der Arbeit nach Hause kam bzw. auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp bei der Post eingelegt hatte wegen einer Lieferung, die ich für meinen Geburtstag haben wollte. Ein kurzes Abendessen später hetzte ich auch schon zum Besitos, wo ich mit S. und K. verabredet war. Wir probierten Tappas und erfreuten uns an der Happy Hour. Im Anschluss schaute ich noch beim Couchsurfing-Stammtisch im Stadtkind vorbei, wo ich einen leckeren Shake hatte (mit Mandel-Aroma).

Der nächste Abend war fürs Kino reserviert. Wir schauten „Fack Ju Göthe“ und befanden den Film alle für gut (7/10), wenn auch der Ton im Saal unter aller Sau verrauscht war. (Und ich bin da eher gemildert, was Kritik in dieser Hinsicht angeht.)

Am Mittwoch ging es nach der Arbeit ins Arjun (also gut eine Haustür weiter), wo ich endlich wieder lecker Indisch essen konnte. Und danach fuhr ich für einen freien Tag (und meinen letzten vor der „großen Drei“) nach Hause.

Dort schlief ich aus, backte einen Kuchen, improvisierte fürs Abendessen und las ein paar Comics.

An meinem Geburtstag musste ich sehr früh aufstehen, weil Schienenersatzverkehr für meine Fahrt nach Rostock einzuplanen war. Hat aber alles geklappt mit der Verbindung und auch der Kuchen kam (auf Arbeit) gut an. Gleich danach war ich wieder etwas in Eile und machte einen kurzen Stopp zu Hause, bevor ich meine Freunde im Plan B zum Dinner eingeladen hatte. Dort gabs Geschenke und viel zu essen. Im Anschluss gingen wir noch ins Farellis, wo ich unter anderem einen leckeren Cocktail mit Banane hatte.

Den Samstag verbrachte ich mit viel „Nichtstun“, was ich mir auch mal gönnen wollte. Dann ging ich noch kurz in die Stadt, was mich wieder fragen ließ, warum ich das ausgerechnet am Wochenende machen musste.
Am Abend trafen wir uns bei S. und plauschten ein wenig, bevor wir zur diesjährigen „Nacht der Professoren“ aufbrachen. Diese „Club-Tour“ sollte uns zum MAU, ins (ultra-kleine) Dieter, in den Bunker und abschließend in den ST-Club führen. Der Musikmix war bunt… fast schon zu bunt. (hüstel… Helene Fischer?… hüstel)

Am Sonntag wollte ich eigentlich länger ausschlafen, war aber mit der Familie zum Mittag verabredet. Wir speisten im „Lenk’s“, wo es ein super Angebot für Geburtstagskinder (plus minus 2 Tage) gibt. Ein Spaziergang bei kühlem Sonnenschein rundete das Wochenende ab, bevor ich wieder müde zu Hause landete.

Am darauf folgenden Montag nahm ich seit Langem mal wieder am Kneipenquiz im Ursprung teil, um die „Strudelritter“ (so der Teamnahme) zu unterstützen. Und wie der Zufall es so wollte, war die Songtext-Frage ein Madonna-Lied. 😀

Am Dienstag besuchte ich nach dem Abendessen noch kurz S., wo ich ein wenig Fußball schaute, bevor ich mich daran erinnerte, früher als sonst ins Bett gehen zu wollen.

Für den Mittwoch gab ich mir die Doppelpackung LOHRO-Verwaltung – mit gleich zwei Sitzungen, die leider nicht ganz so heiter waren.

Donnerstag war Kinotag – und das sogar günstiger als sonst – dank o2. Mit G. schaute ich den zweiten Teil der „Hunger Games“-Reihe („Catching Fire“), die ja nun leider keine Trilogie in Filmform werden wird, weil die Produzenten doch echten einen auf „Harry Potter“ bzw. „Twilight“ machen. Der Abschluss-Band wird in zwei Filmen verarbeitet werden. Toll, wa? Na ja, aber „Catching Fire“ war adaptionstechnisch wirklich nah an der Vorlage und filmisch sogar ein wenig imposant. (8/10)

Oh, der 22.11. testete mich wieder ein wenig in Sachen Nervosität. So oft hatte ich ja noch keine DJ-Gigs, auch wenn man als erster Liedabspieler auf einer LOHRO-Party eigentlich nicht viel falsch machen kann. Ich war zwar traurig, dass M. nicht wie zugesagt rechtzeitig da war (um die Tanzmenge zu vervielfachen), aber dafür freute ich mich für G.’s Unterstützung. Und ich würde meine Musikauswahl heute immer noch so belassen – so zufrieden bin ich damit. 😛 Ach ja, nach meinem „Set“ wurde noch ordentlich gefeiert.

Ach, wäre da nicht die geplante Fahrt nach Hamburg gewesen – was hätte ich ausschlafen können. Und zu meinem „Glück“ gab es wieder Schienenersatzverkehr. Der Tag in Hamburg ließ mich dann aber meine Müdigkeit vergessen. Wir gingen erst ins „Chocoversum“ (von Hachez), dann in die Innenstadt und dann zum Dom. Alles toll, viel Spaß und Rummel. Danach noch eine Runde mit verschiedenen Cider-Sorten. Oh, was ein Tag.

Sonntag gab es entsprechend spät ein Brunch – und eine gemütliche Heimfahrt dank Fahrgemeinschaft. Am Abend zu Hause hatte ich auch wieder Lust auf nichts, verlor jedoch viel Zeit bei einem Spiel, welches ich bei C. gesehen hatte. Irgendwas mit „Alchemic World“.

Letzten Montag ließ ich mit den „2013 American Music Awards“ ausklingen, einer Show, die doch ein paar Highlights hatte – wenn auch die Gewinne(r) mir immer gleichgültiger werden. Ich meine Rihanna als „Icon“ – echt jetzt?

Dienstag hatte ich es wirklich geschafft, entscheidend früher schlafen zu gehen. Und was bekomme ich dafür? Eine Großpackung Schlaflosigkeit gegen 3 Uhr morgens. Ein Traum… nicht!

Das letzte Treffen der Musikredaktion hatte thematisch viel mit Punk und Ska zu tun, hat mir aber dennoch viel Spaß gemacht. Unter anderem konnte ich mit Liedern von Psypirinha punkten. Ich freue mich schon aufs Protokoll.

Gestern war wieder Kinoabend. Doch zuvor machten wir einen Abstecher auf den frisch eröffneten Weihnachtsmarkt – inklusive halben-Meter-Bratwurst, Banane im Schokomantel, Glühwein und gebrannten Mandeln. Im Kino erfreute uns Disney’s Neuinterpretation der „Eiskönigin“. Animationstechnisch topp, nur fand ich die Geschichte dünner als die Taille der Hauptfigur. Da wäre mehr drin gewesen. 😉 (7/10)

Und heute am Black Friday? Tja, da haue ich also nun endlich wieder für dieses Blog in die Tasten…
Zum Schluss noch der Versuch einer Ankündigung: ich möchte probieren, den Logbuch-Output zu erhöhen, damit die Artikel nicht immer so ausarten. Vielleicht gibt es auch wieder Rezensionen oder Beiträge mit stärkerem Themenbezug. Wie gesagt… vielleicht 😀

Es verbleibt als nun ehermaliger „Twenty Something“
F.

Logbuch : Wohnzimmerkonzert, Skat & Crumble

November 25, 2012

Da fasst der Titel mal eben so meine Restwoche zusammen. Hier die ausführlichere Form:

Leute, so ein Wohnzimmerkomzert braucht tolerante Nachbarn. Aber es ist es wert. Jedenfalls, wenn man so freundliche und gute Musiker wie „Starlight Through The Rain“ und „Blomstre“ einlädt. Die beiden „Barden“ kamen den ganzen Weg aus Bern (Schweiz) angereist, um in A.’s großem Wohnzimmer abwechselnd ihre Kunst darzubieten – Akustik-Gitarren-Independent-Musik. (Das Event am Mittwoch war Teil einer Deutschland-Tour.) Vor und nach der Session gab es noch ein unterhaltsames Meet’n’Greet mit CouchSurfern und anderen Gästen.

Der Donnerstag verlief ziemlich außergewöhnlich. Statt im Büro war ich tagsüber auf einem Workshop in der HMT und anschließend noch bei der Ringvorlesung (zum Thema Wissensarmut). Und dann wollte ich noch kurz beim Skatturnier der Informatiker vorbeischauen. Und irgendwie blieb es nicht nur beim Schauen. Ich habe selten so viel Skat an einem Abend gespielt – und erreichte eine Platzierung im hinteren Mittelfeld. (Kann damit gut leben.) Und weil alle Beteiligten so froh über den Ausgang waren, gab es Erwägungen, noch ins LT zu gehen. (Ja, außergewöhnlicher Tag eben.) Wegen der Schlange vor dem Club, änderte sich das Ziel zum ST-Club. (Mitten in der Woche außergewöhnlich.)

Welch Ironie, dass der Freitag nicht außergewöhnlich begann. Aufstehen ist dieser Tage bei mir immer gleich-schwer. Nach der Arbeit fuhr auf dem Heimweg noch schnell beim Kino vorbei (wo ich den letzten Twilight-Film sah) und war einkaufen. Das Abendprogramm waren die 40. American Music Awards, wo viele namhafte Musiker auftraten, aber nur wenig sehenswert war. (Von den „Stammkunden-Gewinnern“ ganz zu schweigen.)

Am Samstag hatte ich die Aufgabe, Äpfel und Mürbeteig zu verarbeiten. Der Teig aus der Packung war gar nicht schlecht. Das Ergebnis sei im Foto dargestellt. Entspricht dem erstbesten Ergebnis der Suche nach Apple-Crumble auf chefkoch.de – wobei ich ein wenig modifizierte: Habe die Äpfel noch kurz in Rum und Zimt eingelegt – fürs Aroma.
Zum Abend war ich bei einer heiteren Geburtstagsrunde.

Einschub aus der Probier-Ecke: Müller-Milch mit Lebkuchen-Geschmack. Na ja, schmeckt wie es klingt – irgendwie nicht stimmig. Dagegen ist der Spekulatius-Joghurt (, den es hoffentlich auch in diesem Winter wieder gibt, ) ne Wucht.

Sonntag: heute habe ich ausgeschlafen, Comics gelesen (Morning Glories), Reste gegessen, an einer Playlist gewerkelt und viel Milch getrunken. (Die musste weg.)

Es verbleibt um eine Back-Erfahrung reicher
F.

You won’t feel a thing

November 28, 2010

Zum Titel: Dieser stammt vom ersten Song des aktuellen (zweiten) Albums von The Script, welches wiederum „Science & Faith“ heißt. Ich habe heute auf einer Fahrt das komplette Album gehört und verstand nicht, warum man besagtes Lied nicht „For You“ genannt hat, da diese Zeile wesentlich prägnanter im darin vorkommt. Ansonsten ist diese Band aus Irland ein Sympathieträger meinerseits. Sie machen tolle Musik (Rock/Pop), sind für ihre Erfolge dankbar, erhalten gut den Kontakt zu Fans und sind gar nicht mal so bekannt. Na gur, der letzte Punkt tanzt etwas aus der Reihe. Aber ich kann manchmal schon verstehen, warum Leute gern Indie hören – weil es nicht jeder kennt und man nicht erwarten muss, die Musik in großen TV-Shows präsentiert zu bekommen (als Playback-Auftritt, Einspieler-Untermalung oder noch schlimmer – von Castingteilnehmern verunstaltet).
Auf der anderen Seite ist der Status als Geheimtipp auch eine Herausforderung. Man kann es Freunden empfehlen bzw. sieht, ob es schon jemand auf dem Radar hat.

Zur Woche:
Irgendwie war viel zu viel los. Bedeutet das nun, dass mein Default-Alltag zu ereignislos ist, oder bin ich einfach nicht daran gewöht, übermäßig viele Gegebenheiten zu verarbeiten? Na ja, ich lege das mal als Übertreibung aus. Also, was war geschehen?
Viel, viel Arbeit (natürlich), an einem Vormittag wusste ich gar nicht mehr, wo ich zuerst anfangen sollte – ließ sich dann doch auch alles bearbeiten, war nur die anfängliche Flut, die mir die Ruhe nahm. Dann war ich zweimal abends weg – zwei lokale Clubs, die ich seit langer Zeit nicht mehr von innen gesehen habe. Beide Abende waren unterschiedlich, aber sehr unterhaltsam. Dann habe ich erstmals die American Music Awards gesehen – eine Show, bei der die Awards sehr nebensächlich abgehandelt werden – aber das Spektakel wird ja auch nicht von einem „Musiksender“ vertrieben. Die Auftritte waren dagegen überwiegend pompös inszeniert. Und schließlich habe ich einige Zeit damit verbracht, ein neues OS X-System einzurichten.

Und da bleibe ich gleich mal beim Thema, wenn ich nun von den ersten sehr positiven Erfahrungen mit AirTunes berichte. Die Einrichtung ist kinderleicht und das Ergebnis grenzt (für den Ahnungslosen) an Magie. Ich kann ein Boxenset drahtlos mit Musik befeuern und nebenbei via Kopfhörer am selben Rechner YouTube-Videos gucken, deren Audiosignal nur meine Ohren erreicht. Und noch toller ist die Option, den Rechner irgendwo in WLAN-Reichweite wegzustellen und die Musik dank iPod-App zu steuern – quasi als hübsche Fernbedienung.
Ich war jedenfalls begeistert, wie die Technik harmonisierte.

Aus der Filmecke gibt es zwei Semi-Empfehlungen (semi, weils Geschmackssache ist):
„Whiteout“ – ein Thriller, der in der Antarktis spielt, eine spannende Story verfilmt (ursprünglich ein Comic, ohne Fantasy-Aspekte) und an manchen Stellen etwas explizit wird (z.B. Verletzungen).
„From Paris with Love“ – eine Action-Komödie, die ebenfalls explizite Darstellungen verwendet, aber dafür einen kaltschnäuzigen John Travolta in Bestform präsentiert. Dass die Geschichte nach Luc Besson in Paris spielt, kommt dem Film auch zu Gute.

Nun in kulinarische Gefilde:
Nach meinem letzten Herdeinsatz hatte ich noch Überreste an Kaffeesahne, die ich mit Tee größtenteils aufbrauchen konnte. Daraufhin kam ich auf den Geschmack von Tee mit Milch, was für andere Standard ist. Zum Wochenende hin wurde ich beim Einkauf auf eine mir bis dato unbekannte Form der „Kaffeesahne“ aufmerksam gemacht – gesüßte Milch aus der Dose. Sah niedlich aus, machte mich neugierig und ließ mich spekulieren, dass ich Reste dann pur vernichten könnte. Aber weit gefehlt. Das Zeug ist ultra-süß (erinnert geschmacklich an das Innere der Kinderschokolade), zäh/klebrig wie Honig und sieht aus wie Vanillesauce. OK, der letzte Punkt springt wieder aus der Reihe. Aber echt – ich möchte mal sehen, wer diese Substanz in Esslöffeln verzehren kann. Bei meinem ersten Tee-Einsatz damit habe ich durch falsche Dosierung versehentlich fast jegliches Aroma der Teesorte (Indischer Chai) überdeckt.
Mit anderen Worten: die Dose mag harmlos aussehen, entspricht aus meiner Sicht aber einer Großpackung.

Dann wollte ich kurz noch die Genialität im Wort „Neugier“ ansprechen – ein Begriff, der mir oft begegnet und das negative Wort „Gier“ mit einer kleinen Ergänzung in etwas doch eher Positives umwandelt – die Gier nach dem Neuen. Oder vielleicht auch: ein Drang, den Erfahrungshorizont zu erweitern. Irgendwie schön.

Schließlich ließ mich ein Gesellschaftsabend noch darüber nachdenken, wann ich wohl damit beginnen werde, mich in solchen Situationen über Krankheiten und die gute alte Zeit als vorherrschende Themengebiete auszulassen. Ich hoffe, das dauert noch eine Weile.

Und damit verbleit ohne schlechtes Gefühl
F.