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Logbuch : gebremste Blog-Phase

Oktober 13, 2013

Eine Erklärung für das schleppende Schreib-Verhalten auf dieser Seite kann ich eigentlich nur im Kontext des Zeitmanagements finden. Und kleinere Einträge für Zwischendurch erlaube ich mir meist nur mit Kinofilm-Bezug.

Nun denn, wieder auf ins Aufarbeitungs-Vergnügen – Oktober bisher sozusagen:

Der Autor ist nun wieder in der Bevölkerungsgruppe der Erwerbstätigen, was zu Monatsbeginn mit einer Unterschrift besiegelt wurde. Gratulanten gegenüber verhalte ich mich jedoch meist zurückhaltend, weil ich in dieser neuen Lebenssituation mental noch nicht “angekommen” bin.
Und dennoch könnte man fast behaupten, dass ich an dem Tag noch leicht zum Feiern aufgelegt war. Denn ich traf mich abends noch mit L. im ST, wo mir gesagt wurde, dass ich “nach den 90ern” aussehe. Tja, Treffer versenkt – dachte ich mir da.

Keine Sorge, am Werktag darauf war ich rechtzeitig wieder auf den Beinen, wenn auch einen Tick angeschlagen. Und damit nicht genug – verschob ich das Abendessen auf gegen 21 Uhr (also nach dem Musikredaktionstreffen), kurz vor dem Kinobesuch mit P.. Wir sahen “Prince Avalanche” (OmU-Version) im LiWu – ein eigenartiger Film mit viel charakter-bezogener Dramatik und der einen oder anderen schönen Landschaftsaufnahme. (8/10) Danach gönnten wir uns noch einen Besuch im Cafe Lom, wo wir darauf einigten, mal ein wenig lokalpolitisch angehauchte Luft zu schnuppern. Fortsetzung dazu folgt im November.

Wer glaubt, dass ich am Feiertag ausschlafen konnte, liegt leider falsch, da ich noch vorm Brunch im Plan B eine kleine Sport-Session einlegen wollte. Das Brunch war gewohnt lecker und zu meiner Freude erschienen fast alle Couchsurfer, die sich im Vorfeld angemeldet hatten. Auch zur ausgiebigen Pflege meines Fresskomas sollte ich mir an dem Tag nicht viel Zeit lassen, da ich noch ins Kino wollte. Meine Kritik zu “Gravity” verfasste ich dann sogar relativ zeitnah hier im Blog (siehe letzten Eintrag). Auf dem Heimweg stieg ich ein paar Haltestellen früher aus und ging noch am Schwanenteich spazieren, genoss die Sonne mit der frischen Herbstluft und ließ die Gedanken schweifen. Ich vermute im Nachhinein, dass mir so eine Form des “Runterkommens” gefehlt hatte. Und das frühe Schlafengehen war auch angenehm.

Am Freitag ging ich nach der Abend kurz nach Hause fürs Abendessen und war dann schon wieder unterwegs. Ziel war die “St. Petri”-Kirch (am Alten Markt), wo ein Spieleabend veranstaltet wurde, der unfassbar guten Anklang fand. Als ich ankam, waren gerade mal noch zwei Tische frei. Grund für meine Teilnahme war die Einladung von L., die tatsächlich so ihren vorerst letzten Abend in Rostock verbringen wollte. Zusammen mit 3 Leuten, deren Namen auf “onni” endet, spielten wir „Das verrückte Labyrinth“, “Scotland Yard”, “Dixit” und “Lügenbeutel”. Ersteres Spiel wollte ich immer mal spielen. Und nun, wo ich schon mehrere Male in London war, hatte ich sogar eine lebhafte Vorstellung vom Spielfeld – einer Veranschaulichung der Innenstadt. 🙂

Schokokuchen DeluxeDer Spieleabend wurde schon eher zur Spielenacht, was wiederum mit meiner Planung fürs Wochenende kollidierte. Diese sah nämlich eine Zugfahrt in die Heimat vor, welche ich nur schleppend bzw. müde genießen konnte. Ein reichhaltiges Frühstück später fühlte ich mich schon besser. Am Nachmittag tobte ich mich in der Küche aus und probierte erstmals das Rezept für den “Schokokuchen Deluxe” aus, welchen ich im Sommer mal bei S. kosten durfte. Das Schokolade-hacken nervte mich schon nach der ersten Tagel, beinahe vergaß ich die Milch für den Teig und der Boden war dann dann schon mehr als durch, als er aus dem Ofen kam. Aber ansonsten alles super. Und sättigen tut das Backwerk auch immer noch so, wie ich das in Erinnerung hatte. 😛
Abends durfte ich dann ein weiteres Mal miterleben, wie sehr sich “Wetten Dass…?” verändert hat. Ich sage dazu nur, dass ich den Spiegel-Online-Artikel am Tag darauf sehr gut nachvollziehen konnte.

Ach ja, ein weiteres Highlight des Wochenendes war das Bekanntmachen mit dem jüngsten technischen Upgrade fürs heimische Wohnzimmer – in Form eines Full-HD-Fernsehers, für den sogar meine PS3 reaktiviert wurde. Und ich will nicht verschweigen, dass ein Spiel wie “Arkham Asylum” auf 42 Zoll schon sehr schön aussieht.

Das alles hätte ich eigentlich vor einer Woche so publizieren können. Aber ich war dann doch wohl mehr am Kopfkissen interessiert.

Diese Woche fing mit einem weiteren Kinoabend an, wofür ich spontan den üblichen Ablauf abänderte. So gab es statt Brot eben Fast Food zum Dinner. Der Film “Rush” war auch nicht wirklich auf meiner Wunsch-Guck-Liste, aber nachdem ich zwei euphorische Kritiken dazu gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Und? Na ja, ich bin danach immer noch kein großer Fan des Motorsports und von dem österreichischen Ex-Weltmeister schon gar nicht. Aber Ron Howard hat schon gute Arbeit geleistet. (7/10)

Am Dienstag nutzte ich die neuerdings etwas selten anfallende Gelegenheit, einkaufen zu gehen. Irgendwie ist es mir fast unangenehm, etwas so Banales wie einen Einkauf zu planen. Aber andererseits könnte es sonst in unerfreulichen Gängen zum Kühlschrank enden. Nach dem Abendessen packte mich dann die Sortierlaune und so ordnete ich analoge und digitale Sachen.

Der Mittwoch verlief etwas anders, ich das dachte. Das LOHRO-Treffen war außergewöhnlich erheiternd, was mich wiederum etwas verspätet zum anschließenden Couchsurfing-Meeting im Pleitegeier eintreffen ließ, wo wir sogar in der besten Ecke saßen.

Natürlich hatte ich auf für den Donnerstag-Abend einen Plan. Dieser sah nach der Abend einen kurzen Abstecher zu Hause vor, wo ich mein Restbrot aufbrauchte. Außerdem traf das Geschenk für U., welches ich nicht vergessen wollte. So oft sieht man sich schließlich nicht mehr. Danach musste auch schon wieder hetzen, um rechtzeitig in der Innenstadt zu sein, wo wir uns am Kino trafen. 3 O2-Kino-Gutscheine und einen BK-Besuch später schauten wir “Sein letztes Rennen”, ein (für deutsche Film-Verhältnisse) sehr gutes Drama ums Älterwerden. (8/10) Aber damit nicht genug. Ich verabredete mich noch mit C. für einen weiteren Kinobesuch, denn er wollte gern SciFi gucken und ich gern noch mal “Elysium”, welches in der Spätvorstellung lief. Auch bei der zweiten Sichtung hatte ich Spaß.

Und hier mein Freitag in Stichworten: Aufstehen, Arbeit, Umziehen, Pizza-Feier (inklusive Karaoke), ST-Besuch (Bad Taste) Ich fand den Abend wunderbar, wurde sogar wieder für mein Outfit gelobt und war danach aber auch sehr erschöpft.

Dieses Wochenende verlief ziemlich ähnlich zum Letzten – nur mit mehr Schlafmangel und ohne Schokokuchen Deluxe. 😛 Dafür schloss ich an den Fernseher nun die Musikanlage an. Resultat: sehr gutes Bild + sehr guter Ton. Und dann testete ich noch die USB-Schnittstelle – mit der neuesten Folge “Saturday Night Live” (mit Bruce Willis und Katy Perry als Gäste). Keine Beanstandungen meinerseits.
Anders sieht das mit der neuen Madonna-DVD ihrer MDNA-Welttournee aus, die ich nach fast einem Monat nach Erscheinen endlich als gesehen abstempeln kann. Ich weiß nicht so recht – irgendwie waren die letzten Konzert-DVDs von ihr besser. Da bin ich froh, die Tour damals miterlebt zu haben. Wer weiß, wie mein Eindruck zu dieser düsteren “Flicker-Schnitt-Nachbearbeitungsorgie” sonst ausgefallen wäre.

Auf der Heimreise vorhin hörte ich den Anfang der neuen “Alternativlos”-Folge (30) und bin bereits nach den ersten Themen etwas erschüttert über die Inhalte bzw. die Einblicke in die Vergangenheit des Abhörens.
Und damit wäre ich in der Gegenwart – also dem Ende des Aufarbeitens.

Es verbleibt nun wieder mit Job
F.

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Logbuch : Pfingsten 2013 und die Tage darum

Mai 24, 2013

Wenn an manchen Tagen so gut wie nichts passiert, kann ich mir auch ein wenig mehr Zeit genehmigen, bis sich ein weiterer Eintrag für die Kategorie „Logbuch“ lohnt. Hier also die bemerkenswerten Einzelheiten der letzten Tage um das Pfingst-Wochenende:

Ein spontanes Couchsurfing-Treffen fand letzte Woche im Pleitegeier statt. Seitdem gab es kein weiteres Treffen, was wohl hauptsächlich an der Abwesenheit von L. und M. liegt.

Am Tag darauf gönnte ich mir die Vorpremiere vom neuen Gatsby-Film, was hier auch ausgiebig behandelt wurde. Mir persönlich war der Film etwas zu schrill – nach dem Motto: manchmal ist weniger mehr.

Am vergangenen Freitag war ich in Spiellaune. Selten habe ich so viele Partien Schach gespielt wie an diesem Tag. Das ging bis nach Mitternacht, wobei ich eigentlich nicht so lange aufbleiben wollte. Ich erfreue mich vor allem an der Möglichkeit, gegen Menschen zu spielen, weil Computer-Gegner aus meiner Sicht zu wenig Fehler machen.

Binz_2013-05-19Fürs letzte Wochenende fuhr ich wieder in die Heimat und hatte einen entspannten Samstag, der sogar etwas blauen Himmel bot (siehe Bild). Am Abend fielen mir viele Twitter-Kommentare auf, die sich mit den letzten Fußball-Ergebnissen dieser Saison beschäftigten. Offenbar ging es um einen Abstiegskampf. Zur Primetime konnte ich eigentlich nichts Besseres finden als den diesjährigen Eurovision Song Contest. Außer unseren Beitrag kannte ich nur das Lied aus Schweden. Mein persönlicher Favorit war der Beitrag aus Belgien, den ich heute noch mitsummen kann. (Stichwort Ohrwurm) Richtig lustig war auch mein Twitter-Feed, der nur so von Sarkasmus triefte. 😛

Am Pfingstsonntag hatten wir Besuch und machten einen Ausflug nach Baabe, wo ich bestimmt schon Jahre lang nicht mehr war. Der Ort hat sich ziemlich stark verändert, wirkt aber nach wie vor beschaulich (trotz Touristen).

Am Montag schaute ich mir die diesjährigen Billboard Music Awards an, die mal wieder nur so wimmelten von Pop-Sensationen. Und nein, ich bin noch nicht an dem Standpunkt angelangt, dass alles für mich gleich klingt. Wenn man die Darbietungen auf Produzenten reduzieren würde, wäre die Auswahl bestimmt bescheidener. Und selbstverständlich gewannen wieder die üblichen Verdächtigen, die gefühlt schon seit gut zwei Jahren in so ziemlich jeder Kategorie vertreten sind. Aber dennoch hat das Spektakel seinen Unterhaltungswert. (Und sei es nur, um zu sehen, wie mollig die Aguilera noch ist.)

Am Dienstag hatte ich wieder ein paar Termine, die auch ordnungsgemäß abgearbeitet wurden. Ich schaffte es sogar noch (in Vorbereitung für den Abend) den ersten „The Fast & The Furious“-Film erstmals zu sehen. Von Begeisterung kann allerdings nicht die Rede sein. Das Werk hätte eigentlich keine Fortsetzung gebraucht. Und hier finden wir uns im Jahr 2013 wieder, als der sechste Teil der Filmreihe in die Kinos kommt. Die Vorschau im Vorprogramm zu „Iron Man 3“ war so lächerlich überzogen, dass ich doch Interesse bekam. Nicht zuletzt war aber auch der Schauplatz London ein Grund. Zu „Fast & Furious 6“ kann ich eigentlich nur sagen, dass es den Inhalt bietet, welcher aus Trailern bekannt ist. Ansonsten: Das absolut übertriebene Finale auf einer Landebahn ließ mich rechnerisch überschlagen, dass diese etwa 20 Kilometer lang gewesen sein muss, um so viel Action-Drama zu verkraften.
Und das Product Placement war ebenfalls sehr effektiv. S. und ich entschlossen uns im Anschluss noch kurz bei REWE einzukehren, um ein Stück aus dem Film in die Realität unseres Einkaufs zu holen. Lecker fand ich besagte Marke aber nicht. 😛

Für einen weiteren Abend außer Hauses suchte ich am Tag darauf seit langer Zeit mal wieder das Crocodil auf. Der Nichtraucher-Bereich dort ist geradezu amüsant, aber dafür stimmen die Preise. Eigentlich sollte es im Anschluss noch einen Abstecher ins Cafe Lom geben, aber dort war scheinbar keiner erschienen, so dasss es dann noch einen Nachschlag im Crocodil gab.

Gestern war mein Workshop-Tag, da ich gleich zwei Veranstaltungen besuchte, die mehr oder weniger interessant waren. Am Nachmittag ging es um OpenSource-Projekte wie OpenStreetMaps und Drupal, was durchaus vielerlei Einblick bot und wesentlich mehr Andrang verdient hätte. Dagegen war der andere Workshop zum Thema Projektmanagement etwas unausgegorener. Meine Mitschrift bestätigt dies. Und ich ertappte mich dabei, bestimmte Redewendungen zu zählen, die mehrfach eingestreut wurden. Damit lenkte ich mich andererseits von meinem Durst ab, der mich seit Stunden begleitete – im Gegensatz zu einer Wasserflasche. Nichtsdestotrotz ließ sich doch ein wenig Information mitnehmen – darunter die mehrfach betonte Bedeutung der Ressource Mensch, die Sozialkompetenz erfordert.

Heute ist noch nicht viel passiert. Ich war in der Mensa und im Anschluss einkaufen.

Ach ja, falls jemand wissen möchte, womit ich meine Freizeit sonst noch ausfülle: zum einen wären da Podcast-Folgen von Alternativlos, die ich tatsächlich mehrfach höre, weil da so viel Inhalt geboten wird. Und zum anderen habe ich noch meinen aktuellen Schmöker, der mir leider etwas die Nerven raubt, weil ich nach über 10% immer noch nicht sagen kann, wohin mich diese „Lese-Reise“ führen wird.

Es verbleibt gelassen
F.

Logbuch : Feiern, Tage, Feiertage

Mai 12, 2013

Und da sitze ich hier am Muttertag 2013 und lasse meine Gedanken schweifen – für einen weiteren Logbuch-Eintrag. Sternzeit? Ach, keine Ahnung. Ist auch nicht so relevant.

Zum Wochenauftakt verfasste ich ein paar neue Bewerbungen und gönnte mir einen Kinobesuch zum Nachmittag. Ich mag Steven Soderbergh’s Filmschaffen (u.a. „Ocean’s Eleven“, „Contagion“ und „Haywire“). Somit kann ich einen Film wie „Side Effects“ nur schwer auslassen, auch wenn die Thematik um Psychopharmaka nicht unbedingt mein Ding ist. Umso erschreckender fand ich dann auch ein paar Szenen, die im Gegensatz zu Horrorfilmen ganz schön real wirkten. Die Besetzung stimmte auch. (8/10)
Auf dem Heimweg schaute ich noch kurz beim neuen Edeka-Markt in der Innenstadt nach, ob Rhabarberschorle vorrätig war, so wie S. es neulich meinte. Ergebnis: nö, gähnende Leere in dieser Ecke des Kühlschrankes. Na gut, entschied ich mich für eine Cola ohne Label. (Nicht mal ein Barcode befindet sich auf der Flasche. Sehr alternativ also. Das erfreut dann auch die Kassiererin.) Einschätzung? Ja, schmeckt wie Cola – mit echtem Zucker. Das ist auch so ziemlich das einzige Merkmal, was ich am Cola-Geschmack ausmachen kann. Ansonsten kommen mir alle Marken überwiegend gleich vor.

Der Dienstag gab mir erneut das Gefühl von Kontinuität, was so viel heißt wie: Volontärarbeit, Mensabesuch, Training. Nach dem Abendessen setzte ich ein Vorhaben um, welches schon eine Weile auf meiner Agenda stand. Ich sah mir erstmals ein Rugby-Spiel an – Chiefs gegen Sharks (von Ende April) – und dokumentierte via Twitter meiner Eindrücke. (Vielleicht bereite ich das auch noch auf.)

Mittwoch war es endlich so weit – die Preview zu „Star Trek Into Darkness“ sollte den Abend verschönern. Das war leider auch notwendig, da ich kurz davor eine unschöne Nachricht erhielt. (Eingeweihte wissen mehr.) Der Film macht vieles richtig und hat mir sehr gefallen. (9/10)

Zum diesjährigen Herrentag hatte ich nicht wirklich viel geplant, nur ein paar Optionen im Hinterkopf. U.’s Vorschlag zum Frühschoppen war willkommen und so verweilten wir ein paar Stunden im ST-Club und sinnierten über „Star Trek“ und andere Themen. Dann folgte ich der Gemeinschaft zu T.’s Garten, wo M. (seit Wochen nicht gesehen) mir Mitbringsel ihres letzten Urlaubs schenkte. (Hat mich sehr gefreut.) Am Nachmittag zu Hause (und vor jeglichem Regen) angekommen, war ich unschlüssig, ob ich mir eine Extraportion Schlaf gönnen sollte, entschied mich dann aber für einen Film. Dieser sollte eigentlich so etwas wie eine All-Star-Komödie sein, konnte bei mir aber überhaupt nicht punkten. Daher hier nicht nennenswert.
Zum Abend plante F. einen Spontan-Stammtisch, den ich (ohne Pläne) wahrnahm – sowie dann noch E. und K. einlud. Der Doberaner Platz war zu dem Zeitpunkt Schauplatz komischer Passanten. Verständlich zum Feiertag.

Am Freitag ließ ich der Spontanität freien Lauf. Vor dem Treffen mit C. wollte ich eigentlich noch Kinokarten besorgen, aber scheiterte ein weiteres Mal an den Öffnungszeiten, die ich online nicht fand. (Sonst wäre mir das nicht passiert.) Zum „Trost“ schaute ich dann wieder beim Edeka-Markt vorbei und fand endlich die Rhabarberschorle, die ich sogleich verzehrte, bevor ich an der Haltestelle auf S. traf, der sich dem Mensabesuch anschloss. (Ich hatte Leber, eine Nudelrolle und Möhren-Ingwer-Suppe.) Im Anschluss bummelten wir in die Stadt, wo ich von S. ein neues Spiel aus der Kategorie „Leute gucken“ lernte, welches zu dreist ist, um es hier zu erklären.
Auf dem Heimweg holte ich schließlich die Karten und war noch kurz einkaufen. Stichwort Spontanität: mir war nach einer Herausforderung. Also räumte ich auf. Und der beste Antrieb dafür ist Besuch. Beschlossen und umgesetzt. Ebenso wie der vorgeschlagene Besuch auf der Bad-Taste-Party, welcher (aufgrund Herdentrieb) sehr kurz ausfiel – zu Gunsten des Kellers, wo es gar nicht mal so voll war. Insgesamt ein außergewöhnlicher Abend. (Passend zur Woche.)

Das Wochenende nach einem Bad-Taste-Abend fing (wie im April) mit einem Chat mit B. an, was ich einerseits lustig finde und wofür ich andererseits dankbar bin. Dabei stand ich für einen Samstag erstaunlich früh auf. Nicht mal auf der Bahnfahrt in die Heimat wollte sich die Müdigkeit durchsetzen.
Am Nachmittag nahm ich mit „Alternativlos“, „Real Time with Bill Maher“ und „Vice“ politische Themen in der Großpackung auf, was entsprechend Abstand erforderte. Leider ging jegliches Niveau beim Abendprogramm verloren, welches sich aus DSDS und ein paar Zapp-Pausen zu Carmen Nebel zusammensetzte. Spätestens 2 Stunden später konnte ich den Protest meiner Hirnzellen kaum noch ignorieren. Wie man den Unterhaltungswert des zehnten Casting-Finales künftig unterbieten wird, mag ich mir nicht mal im Traum vorstellen.

Heute hielt ein neuer Bäcker Einzug in unsere heimatliche „Frühstückswelt“. Die croissant-ähnlichen „Butterlinge“ sind schon jetzt meisterlich. Mit der aktuellsten SNL-Folge kam ich auch endlich zu dem Unterhaltungswert, den ich am Vorabend so vermisst hatte. Von Kristen Wiig halte ich immer noch sehr viel. Am Nachmittag schaute ich mir die Verfilmung von „The Great Gatsby“ aus den 70ern und mit Robert Redford an. Die Szenerie ist selbst aus heutiger Sicht opulent und der Film sehr nah am Buch. Da freue ich mich, demnächst einen Vergleich mit dem neuen Kinofilm dazu machen zu können. Es war sozusagen eine prima Einstimmung – als auch ein weiteres gutes Beispiel für mich hinsichtlich älterer Filme, die nicht meine erste Wahl wären.

Es verbleibt in Vorfreude aufs Abendessen
F.

Nachtrag: Am Tag der „Star Trek Into Darkness“-Vorpremiere habe ich noch etwas nachgeholt – nämlich endlich den Klassiker „2001 : Odyssee im Weltraum“ gesehen. Dieser sollte zu Recht Pflichtprogramm für SciFi-Fans sein, weil hier nicht nur erstaunlich eindrucksvolle Bilder geschaffen wurden, sondern auch Handlungselemente umgesetzt werden, auf die tonnenweise referenziert wird bzw. die darauf in anderen Werken gefunden werden können.
Und dann sah ich (am Donnerstag) noch erstmals eine (ältere) Folge der letzten Staffel „Survivor“ und weiß nun wieder, warum Amiland als Weltmeister in Sachen Reality-TV gesehen werden kann. Nur mit der Echtheit des Dramas fällt es mir schwer, da viel Vertrauen entgegenzubringen.

Only the horses

Mai 6, 2012

Der Titel stammt von der aktuellen Single der Scissor Sisters, die kurz davor sind, ein neues Album zu veröffentlichen und mit dem Song bereits einen Schritt näher am Mainstream sind. Das Video dazu ist auch ziemlich gelungen.

Und sonst? Tja, die Woche begann für mich in Wien bei sommerlichem Wetter, ging weiter mit einer ziemlich langen Rückreise (Stichwort Schienenersatzverkehr) und endete bei eher herbstlicher Frische am Wochenende in meiner Heimat. Dort habe ich seit langer Zeit endlich wieder ein paar Comics gelesen und etwas PS3 gespielt. Nur irgendwie ist mein Schlaf-Haushalt seit dem Urlaub noch nicht ganz wieder hier angekommen. Ich vermute, das liegt daran, dass es so früh schon hell ist. (Und dabei befürworte ich die Abschaffung der Sommerzeit.) Ach ja, im Kino war ich (natürlich) auch wieder – Stichwort Avengers. (Und ja, den Film könnte ich sogar ein drittes Mal sehen. Aber mich würde da auch der O-Ton reizen.)

Kurz zu den anderen Medien: Unter den von mir gelesenen Comics befanden sich Serien wie „Ultimate Spider-Man“ (ich weiß, dass es eigentlich „Ultimate Comics All-New Spider-Man“ heißen müsste… aber pfft) und „Catwoman“. Damit kann ich von einer ausgeglichenen Balance zwischen Marvel- und DC-Titeln reden. Im Übrigen sind beide Serien sehr lesbar und gut gezeichnet. Das freut mich besonders für Letztere, da es weibliche Hauptfiguren meist schwerer haben. Dazu gibt es ganze Vereine, die das Thema auswalzen (Stichworte wie Klischees und T&A-Faktor).
Gespielt habe ich nun den Anfang von „The Darkness“ (einer Comic-Adaption von Top Cow) – und zwar in der ungeschnittenen Fassung, was aber bisher nicht groß auffallen sollte, da ich es nicht mal über das Tutorial hinaus geschafft habe. Ego-Shootern mit Joypad ist echt nicht leicht. Vielleicht muss ich nur die Empfindlichkeit des Controllers hochdrehen. Na ja, Ende des Monats sollte sich wieder eine Gelegenheit ergeben. 😛

Ein anderes Medium, von dem ich am WE nicht verschont blieb, ist das Fernsehen, welches mich wirklich beeindruckt – dadurch, dass es tatsächlich noch schlechter geht. Damit meine ich die Unerträglichkeit von Sendungen wie diverse Casting-Formate, die wohl gerade Hochkonjunktur haben.

Ebenfalls beliebt scheint die neue Folge 23 von Alternativlos zu sein, einem von mir geschätzten Podcast. Diese konnte ich mir den ganzen Nachmittag nicht konsumieren. Aber nun hole ich das nach und mache gleichzeitig etwas Werbung dafür. Ich kann es kaum fassen, wie informativ diese Aufnahmen sind.
Und irgendwie hätte ich Lust, wieder etwas darüber zu schreiben. Aber das ist mir beim letzten Versuch nicht so wirklich geglückt. Daher rate ich den Interessierten einfach dazu, die Zeit zu investieren und sich auf die Informationsflut einzulassen. (Vielleicht gibt es auch bald wieder eine Transkription der Audioinhalte.)

In den letzten Tagen ereilte mich auch wieder eine kleine Sinnkrise. Das sind so Momente, in denen das Hinterfragen kein Ende nehmen mag. Warum das alles? Wo soll das noch enden? Immer nur Gier und Machtkämpfe und Manipulation. Dazu der ewige Meinungsaustausch zu brisanten Themen. Na ja, das kann schon mal überwältigend werden.

Ach ja, ich habe mir übrigens eine GQ besorgt und angefangen darin zu lesen. Meine Güte, ist da viel Werbung drin. Ich habe mir die Ausgabe nur geholt, weil es als Bonus das neue WIRED-Heft gibt. Kann es kaum erwarten, damit zu beginnen (nach der GQ), weil die Themen mir das letzte Mal Hoffnung gemacht haben, dass es doch so etwas wie gute Aussichten für die Zukunft gibt.

Noch kurz was zur Gegenwart: gerade bin ich in einer sozialen Playlist auf Spotify vernetzt – über die Zusatz-App Soundrop. Da können beteiligte Nutzer Titel hinzufügen und andere Vorschläge per Klick nach oben in der Spielfolge schieben. Nur leider kann der Spaß als Gratis-Nutzer schnell ein Ende haben, weil man das Streaming nur begrenzt erhält.

Einschub aus der „Probiert“-Abteilung: Backbananen aus dem TK-Fach (inklusive Honig-Sauce). Na ja, die Zubereitung im Ofen ist zwar so leicht wie bei Pizza, nur irgendwie ist der Teig nicht so passend. Der war irgendwie neutral (als ob man den auch für Chicken-Nuggets nehmen könnte). Insofern dann doch lieber „the real deal“ aufm Markt genießen oder eigens eine Friteuse einsauen. ^^

Es verbleibt ohne Pferde
F.