Posts Tagged ‘Alanis Morissette’

52 Songs 2015 #23

Juni 14, 2015

52songs2015

In Woche 23 geht es wieder mit leichtem Verzug weiter… B. gab mir das Thema „sexuelle Abstinenz“, welches mich zunächst irritierte und mir wie ein Scherz vorkam, bis ich darin die Herausforderung sah. Immerhin ist in modernen Liedern sehr viel in irgendeiner Form sexualisiert… bis auf die singende Nonne (mit dem „Like A Virgin“-Cover-Song) vielleicht.

Die Wahl fiel relativ schnell auf eine Sängerin, die überwiegend durch emotional geladene Songs in den 90er Jahren Bekanntheit erreicht hat. Die gute Alanis Morissette durfte ich sogar schon einmal live erleben. Im Frühjahr 2008 brachte sie ihr siebtes Album „Flavors Of Entanglement“ heraus, welches gewissermaßen ihre Trennung von Ryan Reynolds in verschiedenen „Aromen“ verarbeitet. Lustigerweise stammt der Albumtitel aus dem Song, den ich für das Thema heranziehe – nämlich Moratorium.

Es verbleibt um Schlaf bemüht
F.

PS: als Alternative kam mir noch „It’s A Sin“ von den Pet Shop Boys in den Sinn. 😛

Edge of evolution

August 26, 2012

Endlich ist es da. Das neue Album von Alanis Morissette. Kritiker mögen ihr gern bescheinigen, dass sie sich nicht weiterentwickelt. Und Fans dürfen gern beklagen, dass sie nicht mehr so klingt wie zu „Jagged Little Pill“-Zeiten. Ich bin derweil immer froh, wenn sie ein neues Werk präsentiert und damit aus ihrem Leben erzählt. Im aktuellen Langspieler „Havoc and Bright Lights“ ist es unter anderem dieser Titel, der mir sogleich positiv auffiel. Und bei iTunes bekommt man in der Deluxe Edition ein riesiges Paket an Bonusmaterial (insgesamt fast 1 GB an Songs und Videos).

Das Wochenende verläuft zunehmend entspannter, nachdem schließlich Schlaf nachgeholt werden konnte. Am Freitagabend erhielt ich Einblick in die TV-Serie „Psych“ (ganz nett), bevor es dann noch „kurz“ ins ST ging. Am Samstag konnte ich erst nach einem späten Frühstück meinen Zustand als „wach“ bezeichnen. Zum Abend hin durfte ich mich mal wieder in der Küche austoben. Meine Standard-Nudelsauce wandelte ich ab – statt Jagdwurst und Tomatenmark bot die Kombination Hackfleisch und passierte Tomaten gleich viel mehr Sauce. Wie gut, dass der Topf das noch mitmachen konnte. Viel Gerühre wäre nicht mehr drin gewesen. Auch die Nudelsorte war eine andere. Das Ergebnis war interessant anders, aber leider nicht so überzeugend.

Am Sonntag verbrachte ich erneut meine Freizeit damit, digitale bunte Edelsteine zu sortieren. Ja, dieses eine Spiel macht wirklich Spaß und ist dabei so simpel. Gelesen habe ich da leider nicht so viel wie erhofft. Jedoch schaute ich endlich wieder einen Pixar-Film, der ja mittlerweile schon fast als moderner Klassiker gilt. Die Geschichte um WALL-E ist aber auch niedlich und so durchdacht – von den Details ganz zu schweigen. Ein genial animiertes SciFi-Märchen.

Kurzer Ausblick: Die nächste Woche hat schon ein paar Eckdaten für die abendliche Freizeitgestaltung. Unter anderem wieder ein Kinoabend und ein Wiedersehen mit Freunden und Bekannten. Eigentlich wollte ich noch einen Sopio-Abend planen, aber das verschiebt sich wohl noch ein wenig.

Es verbleibt am Rande zur wöchentlichen Weiterentwicklung
F.

52 songs #48

Mai 28, 2012

Und wieder startet die Blogger-Woche für einige Leute mit einem Beitrag zum Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Und wer öfter überlegt, wie schnell so ein Jahr vorbeigehen kann, der wird sich bestimmt nicht wundern, dass wir mittlerweile schon bei Woche 48 angekommen sind. Das Thema lautet: Verrückt.

Das Thema finde ich irgendwie komisch, da ich dachte, so etwas bereits behandelt zu haben. Aber egal, ein noch nicht genannter Künstler oder Song wird mir schon einfallen.

Und so dauerte es auch nicht lange, bis ich eine passende Perle gefunden habe – und ja, das Lied ist eine Perle der Popmusik. Selbst wenn man mit Interpret oder Vertonung so gar nichts anfangen kann, dürfte man vielleicht doch ein wenig Respekt vor der Leistung haben. Denn der Song ist einfach mal rund.

Warum ich gerade dieses Werk gewählt habe, wird man spätestens am Titel erkennen. Ursprünglich wollte ich die Remix-Version von Alanis Morissette hier angeben, welche ich damals bei Erscheinen absolut toll fand. Aber ich hatte die Sängerin schon innerhalb 52 Songs, daher folgt hier nun das Original, welches ebenfalls wunderbar ist – wie im vorigen Absatz erwähnt.

Freut euch also auf „Pop at its best“ mit „Crazy“ von Seal :

[ich bin mal so frei und verlinke zusätzlich noch die Alanis-Version, falls die der geneigte Leser noch nicht kennt -> hier und da]

Das Video ist mal krass, wah? So war das modern in den 90ern. Na, obwohl… sehr veraltet sieht es dann ja auch nicht aus. Eher schlicht bis künstlerisch wertvoll. Das Gleiche kann man über das Single Artwork irgendwie nicht sagen. Ein Hintergrund wie eine Mischung aus Blutwasser und Speckschwarte. Eben verrückt.

Es verbleibt verrückt (im guten/unkonventionellen Sinne)
F.

Guardian

Mai 20, 2012

Es gibt zwar auch Charaktere oder Zeitschriften, die so heißen… aber ich meine natürlich einen Song – und zwar den Aktuellen von Alanis Morissette, die hoffentlich bald ein Video dazu rausbringen wird, bevor es mit der PR für ihr nächstes Album losgeht. Anfangs dachte ich noch „typisch Alanis“, aber nach dem dritten Hören ist das absolut positiv gemeint. Das Lied hat was und begleitet mich dieser Tage gelegentlich in Gedanken (Stichwort Ohrwurm).

Und was habe ich? Na ja, in erster Linie sind es aktuell freie Tage, die mich wieder in die Ferne ziehen ließen. In einem Wort: „Kapow“. So machte es sonst in früheren TV-Sendungen, wenn es kracht. Und heute ist es unter anderem der Name einer Comic-Messe, die nun zum zweiten Mal stattgefunden hat – wieder in London. Da ich nun vorbereitet war, wie es bei so einem Event abläuft, konnte ich mich ganz entspannt ins Getümmel stürzen. In Vorbereitung habe ich noch fix ein paar Hefte rausgesucht, die ich gern mit Signatur veredelt sehen wollte. Und siehe da – ich kann sogar erfolgreich vermelden, dass ich alle Kritzeleien eingeholt habe. Aus meiner Sicht hätte es also kaum besser laufen können.
Apropos laufen – auch da war ich sehr effektiv. Mein Hotel liegt nämlich Tür an Tür mit dem Veranstaltungsort – ein unglaublich bequemer Umstand.

Und sonst? Vor dem Urlaub war die Woche auch einigermaßen gefüllt – Arbeit, Sport, Couchsurfing-Treffen, Kino und Spieleabend.
Gesehen habe ich übrigens „The Dictator“ (leider auf deutsch), der mal wieder herrlich mit flachem Humor und einer Portion Gesellschaftskritik ausgestattet ist. Ich fühlte mich jedenfalls unterhalten.
Gleiches lässt sich leider nicht zum Finale in der Champions League sagen, welches ich auch mitverfolgt habe. „Verlängerung“ ist für mich oftmals frustrierend. (Aber so oft gucke ich ja kein Fußballspiel.)

Ein paar Comics habe ich dann auch in der Woche gelesen – sozusagen als eine weitere Vorbereitung zur Convention. Darunter „The Black Mirror“, eine der wohl düstersten Batman-Geschichten seit Langem. Jedoch verdankt Autor Scott Snyder wohl gerade diesem „Einstieg“ ins DC Universum seinen Aufstieg (Stichwort Popularität), was sich nicht umsonst kürzlich in Auszeichnungen wiederspiegelte.

Auszeichnungen sind ja nett, aber vielen kreativen Köpfen ist verständlicherweise auch nach Gewinnbeteiligung zu Mute. Darüber habe ich mich in den vergangenen Tagen etwas belesen. Kurzgefasst ist es mit Charakteren in Besitz großer Konzerne für die Schreiber kaum möglich, für ihre Geschichten angemessen entlohnt zu werden – selbst wenn man entscheidende Elemente zum jeweiligen Mythos hinzufügt (gemeint sind neue Nebenfiguren oder Schurken). Erst mit wirklichen Eigenkreationen (ohne Großkonzern im Titel) können Einnahmen erzielt werden, wobei jedoch zunächst das Risiko eingegangen wird, keine Abnehmer zu finden. Oder anders: wenn der Name ausreichend Fans findet, folgen die dann vielleicht auch einem Wechsel von bekannten Figuren zu gänzlich neuen Serien.
Muss man sich also schlecht fühlen, wenn man total viel Spaß an einer Spider-Man-Geschichte hat, durch deren Erwerb man jedoch in erster Linie Marvel (oder Mutterkonzern Disney) stärkt? Nein. Denn es ist keine Unmöglichkeit, dass sich das Kreativteam mit solcher Auftragsarbeit einen Namen macht, der dann später einen Karrieresprung in Reichweite bringt.
Ebenso ist es natürlich auch möglich, gleich als Schöpfer eigener Werke einen Ruf zu erlangen. Nur erscheint das tendentiell etwas schwieriger.

Ach ja, eigentlich wollte ich noch auf die Fragestellungen eingehen, die seit den Ereignissen eines Fußballspiels in den Nachrichten mehrfach erwähnt wurden. Jedoch ist der „Fall“ ja noch nicht geklärt. Damit verschiebe ich das erst einmal.

Es verbleibt als Wächter über dieses Blog
F.

52 songs #19

November 7, 2011

Weiter geht es mit einem frühen Music Monday und dem obligatorischen Beitrag zum Projekt „52 Songs“ der Gedankendeponie. Das dieswöchige Thema lautet: Herzschmerz

Na, wenn das nicht mal ein Thema ist. Hierzu erscheint es mir schwieriger, die Wahl zu treffen, als etwas Passendes zu finden. Und natürlich bieten sich mir da gleich wieder die üblichen Verdächtigen meiner Musiksammlung an. Und diese würde ich natürlich gern umgehen, um das Projekt nicht zu einseitig zu betrachten.

Einschub: vielleicht werde ich nach dem Jahr (und all den Themen) den Versuch wagen, und aus dem Projekt meine Version zu erstellen – „52 Madonna Songs“. Ich glaube, das könnte mir gelingen. 😛

So, zurück zum Thema. Ich war ja kürzlich in dem Film „Zwei an einem Tag“, der auch in die Richtung Herzschmerz geht. Als ich das Buch fertig gelesen hatte, gab mir der Shuffle vom iPod auch gleich ein wunderbar passendes Lied zur Handlung – aber halt eher zur Handlung und nicht zum Thema.

Nach ein paar Minuten des Stöberns bin ich dann auch mit meiner Wahl zufrieden. Dieses Lied ist für mich vertonter Herzschmerz, wobei man das nicht mit Liebeskummer gleichsetzen muss – gerade das Outro mit der Flöte ist so wunderbar. Zum Text werde ich mal nichts sagen, weil sich mir der noch nicht ganz erschlossen hat. Aber das muss ja auch nicht sein für die Stimmung, die das Lied verbreitet.

Die Interpretin kann singen, gefällt aber nicht Jedem – gemeint ist Alanis Morissette, die ja damals in den 90ern ihre Hochphase hatte (Stichwort „Ironic“ oder „Thank you“). Dann wurde es etwas ruhiger um sie, was dem musikalischen Schaffen aber keinen Abbruch tat. Gerade das letzte Album hatte ein paar schöne düstere Stücke mit Electro-Elementen, die noch auf Experimentierfreudigkeit hindeuten.

Aber egal… hier also der umschriebene Song: „That I Would Be Good“ von Alanis Morissette :


[keine Garantie auf Langlebigkeit des verlinkten Inhalts]
Anmerkung: huch, da gibt es aber eine Reihe von kitschigen Versionen mit Fotos und so… 😉

Es verbleibt ohne Herzschmerz
F.

That I would be good

Februar 14, 2010

Es ist nicht so, dass es an neuem Material fehlt, aber irgendwie habe ich seit gestern die Musik von Alanis Morissette wiederentdeckt und mich erinnert, warum ich gedanklich ein Abo auf sie habe. Der Mix aus Gitarren und elektronischen Popmusik-Elementen (bis hin zu intensiveren Geräuschteppichen) allein ist ja schon nett, aber dann noch kombiniert mit der markant kräftigen Stimme (die manchmal schon ans Kreischen erinnert) und tiefgründigen Texten erhöht sich der Unterhaltungswert. Der gewählte Titel trieft zwar nur so vor Melancholie, ist aber dennoch aus meiner Sicht ein Highlight ihres musikalischen Schaffens.

Für den heutigen Eintrag, der sogar bei Tageslicht verfasst wird, habe ich ein paar Punkte gesammelt, die neben dem obligatorischen Rückblick auf die vergangene Zeit seit dem letzten Eintrag hier einfließen sollen.
Tja, also die letzte Woche war relativ entspannt, was den Stress-Pegel angeht. Die Software hat also größtenteils mitgespielt, abgesehen davon, dass noch ein paar Untersuchungen notwendig sind, bis ich mich einigermaßen mit Adobe FrameMaker (in einer älteren Version) „eingefuchst“ habe. ^^ (nebenbei: wer nutzt das Programm überhaupt noch? bzw. die Vorteile daran hab ich noch nicht gefunden)
Auf der Internet-Seite bin ich erfreut, wie gut es sich mit dem Google Translater auf Französisch und Spanisch mitteilen lässt. Noch toller wäre natürlich eine Integration in Kommunikationsdienste, was vielleicht schon irgendwo realisiert wurde. Recherche, Recherche, Recherche…

Weiterhin habe ich (natürlich) wieder ein paar Filme gesehen, darunter besonders erwähnenswert „Up In The Air“ mit George Clooney. Da haben die Filmemacher einiges richtig gemacht, was einen die Erinnerungen an den vielen Trash aus Hollywood verdrängen lässt. Letztere Bemerkung lässt sich auf Verrissen der Verfilmungen von „Percy Jackson“ und „In meinem Himmel“ zurückführen, die ich neulich gelesen habe.
Ach ja, passenderweise startete in dieser Woche die 60. Berlinale, was die Medien natürlich auf jeglichen Kanälen verbreiten, so dass es schon fast zu viele Meldungen aus der Ecke gibt.
Noch bedeutsamer sind international gesehen dieser Tage Meldungen vom Sport. Die Olympischen Winterspiele sind in Kanada, einem Land, dass ich eigentlich immer als fortschrittlich angesehen habe. Jedoch wankt diese Sicht neuerdings, wenn ich Öko-Leute von extremen Landausbeuten und Verschmutzungen berichten höre. Spätestens Anmerkungen zu unsinnigen Investitionen in die Infrastruktur lassen mich dann denken: „die Politik da drüben ist auch nicht viel besser als hier“.
Und wieso will jede Region so gern Gastgeber der Olympischen Spiele sein, wenn damit gravierende Kosten verbunden sind? Wie verläuft da eigentlich der Geldfluss? (Warnung an mich selbst: zu viel Einblicke in die Wirtschaft wirken nicht gerade erbauend) Ich vermute, das geht bei den Sponsoren los, die ihre Werbung innerhalb der Veranstaltung platzieren können. Das Geld geht dann vielleicht an die Organisatoren und von da wahrscheinlich teilweise an die Gastgeber. Und die Region erhält natürlich PR. Aber sollte das ausreichen? Ich meine, wie oft hört man aus dem Bekanntenkreis denn Sätze wie „ich fahre im Urlaub nach <Region Y>, weil da mal die Olympischen Spiele waren“?

Und wie der geneigte Internet-User vielleicht aus Spielen wie FarmVille erfahren haben mag, begann vor Kurzem das Jahr des Tigers. Gibt es Esso eigentlich noch? Die hätten das doch super als Slogan aufbereiten können.
Was Marketingstrategien angeht, sind die Bäcker auch nicht ohne. Sah ich doch gestern in der hiesigen Auslage unfassbar viele bunte Sahnetörtchen in Herzform. Damit auch die letzten Leute, die in ihrer eigenen Welt leben mögen, daran erinnert werden, dass wieder so ein „Feiertag“ ansteht. Und ausgerechnet fällt der dann noch auf einen Sonntag. Da kann man sich nicht mal mit Arbeit ablenken. Selbst das Kino schließt sich der kommerziellen Verschwörung an und lässt eine Schar Hollywood-Stars gebündelt für die Floristen-Industrie werben. Na ja… man kann auch versuchen, das zu ignorieren. Insofern… Ansichtssache.

Einschub aus dem Alltag:
Ich habe neulich wieder Wasser gekauft und schon am Regal kam mir das Griffgefühl der Flasche komisch vor. Schließlich erkannte ich an der Kasse, dass die Hersteller das Flaschenformat verändert haben. Ich hatte auf dem Band die bekannte und die neue Form nebeneinander liegen. Hat mein Tastsinn also ein Gedächtnis?
Wie dem auch sei… die alte Form fand ich angenehmer in der Handhabung und so heißt es also Umgewöhnen.
Und wo ich schon bei Nahrung bin. Die Tomatensauce (aus der Packung) neulich war überraschend knackig. Ein Blick auf die Zutaten lieferte als Erklärung, dass da Karottenstücke drin waren. Oh wie toll, dachte ich. Natürlich möchte ich beim Kauf von Tomatensauce nicht auf Karotten verzichten.
Mit der Nahrungsmittelindustrie ist es doch wie im Showbiz – so genau weiß man gar nicht mehr, was echt ist.
Aber was ist in Zeiten des Internets noch echt? Du, lieber Leser, vielleicht? Dann denk mal drüber nach. 😉

Es verbleibt mit besten Grüßen an Valentinstag-Fans
F.