Archive for the ‘Software’ Category

Logbuch : unschöne Dinge zu Tagesbeginn

März 21, 2016

Logbuch

08.03.16 : Ich hatte minimal verschlafen und begann den Tag mit Hetzerei und Sport. Nach der Arbeit machte ich kurz Halt zu Hause, fand meinen neuen USB-Stick in der Post und besuchte G.. Zusammen mit ihr und N. zogen wir los in die Südstadt, um uns bei einem Besuch im ST zu amüsieren. Highlight des Abends war der Song “Klaps auf den Po”. Außerdem traf ich noch ein paar bekannte Gesichter dort.

09.03.16 : Nach der Arbeit schaute ich kurz bei LOHRO vorbei, blieb nicht lange und besuchte G., welche gehaltvolle Cupcakes zubereitet hatte. Danach schaute ich beim Hackspace vorbei, wo B. zu Besuch war – mit Problemen in Sachen Rechner und Telefon.

10.03.16 : Der Donnerstag fing mit einer ganz bösen Überraschung an. Scheinbar konnte mein heimischer Rechner nicht mehr starten – aufgrund von Festplatten-Problemen. Erst mit einem Trick gelang es mir doch. Aber meine Nerven lagen blank. Ich kümmerte mich im Verlauf des Tages um eine baldige Lösung des Problems. Und als sei dies nicht genug, ging mir eine Teetasse zu Bruch. Tagesstart für die Katz sozusagen. Am Abend hielt ich mich mit Backup-Plänen beschäftigt und verfolgte ein Fußballspiel via Ticker.

11.03.16 : Mein Freitag in Kurzform: Arbeit, Radiosendung, Sport, Ruhe.

1grienCard2.03.16 : Workshop-Tag 1: Zunächst etwas Haushalt in Form von Einkauf und so. Die Mischung der Kursteilnehmer war ein weiteres Mal sehr bunt. Die Zusammenarbeit mit A. relativ entspannt. Zum Abend gönnte ich mir eine Pizza und erwartete ein paar Freunde zum Plauschen und Kinobesuch. Es gab den zweiten “Indiana Jones”-Film im O-Ton, den ich nicht mehr ganz so in Erinnerung hatte. Wir fühlten uns gut unterhalten.
(Außerdem fand ich eine komische Karte.)

13.03.16 : Workshop-Tag 2: Das Team saß an Beiträgen. Eine Sondersendung wurde vorbereitet, spontan erweitert und ließ wohl alle einigermaßen glücklich zurück. Nach der Auswertung hatte ich das Glück, doch noch mit S. und S. mitfahren zu können, da diese ungewollt umkehren mussten. In Hamburg begrüßten uns S. und H.. Wir gönnten uns eine große Pizza mit Gyros und schauten eine Unterhaltungssendung im TV.

14.03.16 : Mein erster Urlaubstag des Jahres. (Eigentlich auch mein zweites Radio-Moderations-Jubiläum, was ich allerdings nicht on air feiern konnte.) Und natürlich: Pi-Day. 🙂 Ich war mit Freunden in Hamburg unterwegs. Dies nach einem ausgiebigen Frühstück. Wir erkundeten den Apple-Store, den neuen Schweizer-Schokolade-Laden und den Nivea-Shop. Nächster Halt Europa-Passage (oder heißt das Shopping-Center nun anders?) : Ich fand ein neues “Geek-Shirt”, obwohl ich davon eigentlich ausreichend habe. Nächster Stopp Meßmer-Momentum: ich fand eine neue Teetasse und stellte mir eine 20er-Box Teebeutel zusammen. Nächster Stopp Messe-Zentrum: mit verschiedenen Foodtrucks. Lecker Lunch. Nächster Stopp Innenstadt: ein weiterer Teeladen wurde erkundet. Und ich erwarb zwei Hosen. Nächster Stopp Hauptbahnhof-Supermarkt. Wir kauften fürs Abendessen ein. Dieses wurde bei S. zubereitet. Danach wurde es auch schon Zeit für den Abendausflug zur Reeperbahn, wo Jess Glynne in der Großen Freiheit 36 ein ausverkauftes Konzert gab. Sie schien sehr fröhlich zu sein. Und auch das Publikum war gut gelaunt. Dass wir nach so einem Tag müde waren, kann man sich vielleicht denken.

 

15.03.16 : Ich hätte gern ausgeschlafen, aber die Rückfahrt nach Rostock stand auf dem Plan. Wir frühstückten bei S., fuhren zum Hauptbahnhof, wo ich mir noch Franzbrötchen gönnte, stöberten noch kurz im Presse/Buchladen.. und verloren uns dann aus den Augen. Mit der Konsequenz, dass ich kurz vor Abfahrt den Zug erreichte und S. nicht. In Rostock angekommen, ging es für mich sogleich zur Arbeit. Die Kola-Kaffee-Limo war zwar wieder nicht lecker, aber dafür wirksam. Am Abend fiel ich nur noch ins Bett.

16.03.16 : Trotz vieler Parralelen zu meinem typischen Mittwoch, verlief doch einiges anders. Da reicht es schon, wenn ich den Sport-Anteil des Tages in den Abend verschiebe. Beim Treffen der Musikredaktion war erstmals S. dabei. A. und ich sahen im Anschluss noch Fußball – ein Spiel mit einem sehr unschönen Verlauf. Und ich schaute noch kurz im Hackspace vorbei.

17.03.16 : Unschöne Ironie ereilte mich am Donnerstag. Denn ich hatte die Chance, etwas länger zu schlafen, was vom Lärm durch Hausverwaltungssachen ordentlich zunichtegemacht wurde. Und so fühlte ich mich eher unwohl auf dem Weg zur Arbeit. Ich beschloss, mich vor dem Fußball-Abend bei S. noch kurz eine Stunde hinzulegen. Was mir so gut gelang, dass daraus knapp 3 Stunden wurden. Als ich bei S. aufkreuzte, sah ich nur die letzten Minuten des Spiels sowie etwas von der (sehr suboptimalen) Nachberichterstattung von Sport1. Wieder zu Hause beschäftigte ich mich mit dem Sortieren von Dateien und kam erst später wieder dazu, Ruhe zum Schlafen zu finden.

18.03.16 : Nach der Arbeit eine Sendung über Musik, gefolgt von der Vorbereitung der nächsten (Sonder-)Sendung. A. schaute noch bei LOHRO vorbei. B. und S. hatten mit Gast F. eine schöne Tüte an Musik am Start. Und schließlich war es dann auch mitten in der Nacht, als alles eingepackt wurde.

SR2Poster19.03.16 : Ein Wochenende mit der Möglichkeit zum Ausschlafen gefällt mir nach wie vor sehr gut. Der Wochenend-Einkauf ließ sich auch in erfreulich kurzer Zeit bewältigen. Ich schaute mir die aktuelle Folge “Real Time” an. Ich ging kurz zu LOHRO und half ein wenig bei einer Sondersendung. Ich sortierte ein paar Dateien und bereitete mich für den Abend vor. Zunächst gab es ein vorerst letztes Dinner bei K., zu welchem K. neue Hefekloß-Kombinationen kredenzte. Irgendwann wurde es dann Zeit für meinen Aufbruch, um im Zwischenbau für etwas Beschallung zu sorgen – einerseits beim Warm-Up und den Umbau-Pausen der Live-Acts, und andererseits beim DJ-Spaß auf dem kleinen Floor. Das Spektrum des Abends reichte von Freude über bekannte Gesichter über leichte Frustration und Verwirrung bis hin zur Erleichterung. So oder so war neben dem Spaß auch einiges an Anstrengung dabei.

20.03.16 : Frühlingsanfang und mir könnte es kaum mehr egal sein. Viel zu sehr mochte ich meinen Platz im heimischen Bett. Am Nachmittag holte ich mir von H. ein technisches Bauteil für eine bevorstehende Tüftelei. Ich traf M. im Kino und besprach ein paar Planungssachen für die nächste Kinosendung. Ich kochte mir Essen und ließ nebenbei einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Ich schaute im Hackspace vorbei und erfreute mich an der Heiterkeit der anderen Gäste.

Es verbleibt mit Vorfreude auf ein verlängertes Oster-Wochenende
F.

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Logbuch : Eindrücke vom Sommer 2015

Juli 20, 2015

Als Vorwort möchte ich nur anmerken, dass dieser Eintrag für mich ein absolutes Maximum darstellt. Es passt leider gewissermaßen in eine Zeit, in der ich mich extremen Konditionen ausgesetzt sehe – dies zuweilen willentlich. Dagegen stelle ich mir die Frage “wer soll das alles lesen?” eher nicht. 😉

22.06.15 : Es war wieder einer dieser komischen Tage, an denen die Müdigkeit morgens nicht so spürbar war und dann am Nachmittag mit voller Wucht nachlegte. Na ja, kommt für einen extra-langen Arbeitstag nicht gerade gelegen. Für den Abend lag bereits ein Plan vor – das Aufzeichnen einer neuen THX-(Podcast-)Folge, eine Unterredung mit dem Redaktionsausschuss-Teamkollegen und ein Abend mit Musikrecherche für mein Journal.

23.06.15 : Auch Dienstag war das Aufstehen nicht wirklich schön (weil früh). Erstmals ergab sich auf Arbeit der Fall, dass ich im Büro quasi Einzelschicksal spielen durfte. Der Sport war anstrengend, der Abend unspektakulär, das Bett erwünscht.

24.06.15 : Die Mittwochsroutine blieb überwiegend intakt – was für mich bedeutet: Treffen der Musikredaktion und Besuch des Hackspace. Nur dieses Mal hatten wir bei LOHRO mehr abzustimmen und gingen anschließend zum Stammtisch in den Freigarten, wo ich N. kennenlernte und wohl mehr mit A. geredet hatte als gedacht. Im Hackspace war mir dann auch nicht mehr nach Computer-Zeugs.
Ach, und ich bin erstmals mit Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ein spannendes Novum.

25.06.15 : Der Tag war entspannt ereignislos. Am Abend beschäftigte mich ein Einkauf und Recherche für den Beatbetrieb. Außerdem hielt mich ein Chat mit G. davon ab, zeitig schlafen zu gehen.

26.06.15 : Extra früh fing mein Freitag an, war also nicht wirklich ein Freutag, wovon sich hoffentlich nichts bei meiner Sendung anmerken ließ. Den Weg mit Fahrrad zurückzulegen, ergab eine willkommene Zeitersparnis. Am Abend wurde es wieder etwas eilig für mich, da ich mir fürs Abendessen sehr wenig Zeit ließ. Dann ging es mit G. und H. ins (gut gefüllte) Kino.
“Victoria” bekam derart viel Vorab-Lob, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und handwerklich ist an dieser deutschen Produktion auch nichts auszusetzen. Selbst die Untertitel nahm ich nach ein paar Minuten gar nicht mehr wahr. Und nun das Aber: der Handlungsverlauf verlor sich dann in Abstrusitäten und das Ende wirkte langgezogen. Sehenswert ist der Film dennoch auf alle Fälle. (7/10)
Zwei Dinge verwunderten mich am Abend: einerseits war ich früher als gedacht wieder zu Hause und andererseits herrschte Party-Stimmung im Nebenzimmer. Erfreulicherweise verzogen sich die Feiernden kurz nach 0 Uhr ins Nachtleben. Mit Ruhe schläft es sich besser.

27.06.15 : Der große Tag war da. Ohne viel Stress machte ich ein paar Erledigungen, packte meine Sachen und startete meinen Ausflug nach Berlin. Erster Stopp dort: das Hotel in der Nähe vom Hauptbahnhof. Kurz das Schauerwetter abwarten und dann ab in die Innenstadt. Ein paar Einkaufstempel später genehmigte ich mir eine exotische Bio-Limonade, die ich allerdings nicht so erfrischend fand. Am Alexanderplatz begab ich mich erstmals in eine deutsche Filiale von Primark. Ich war verwundert, warum viele Kunden mit Netzen oder Rollwagen dort einkauften. Drei Regale später fand ich den Grund heraus. Die Auswahl und das Preisniveau lassen Einen kaum mit nur einem Artikel das Geschäft verlassen. Kaufrausch? Check. Ich probierte die Sachen nicht mal an. 😛 Dagegen war der Besuch im angrenzenden Kaufhaus schon fast ernüchternd. Der Magen meldete sich und ich genehmigte mir einen Donut mit Kräuterfrischkäse und einen exorbitant sättigenden Rum-Brownie von Dunkin Donuts. Im Hotel ruhte ich mich eine Weile aus und zog mich für den großen Abend um, der mich abermals in die o2-World lockte. (Wahrscheinlich zum letzten Mal unter diesem Namen.)
RoxetteIch nahm endlich die Möglichkeit wahr, Roxette – eine Band, deren Musik mich seit der Kindheit begleitet – live zu erleben. Die Vorband war auch ganz brauchbar, nuschelte allerdings nach dem ersten Song ihren Namen, so dass ich erst durch das letzte Lied “Something New” von allein darauf kam, dass es sich um Escobar handelte. Richtig ausgelassen wurde die Stimmung natürlich, als Roxette loslegten. Eine Tour zum 30-jährigen Bandjubilum lässt erwartungsbedingt nur wenig Spielraum für Songs jenseits der Hits, die man schon x-mal gehört hat, aber die Setlist war eigentlich ganz stimmig. Mit “Stars”, “Watercolors In The Rain” und “The Heart Shaped Sea” waren aber auch echte Perlen dabei. Um das schöne Konzert abzurunden, gönnte ich mir noch Andenken beim Merch-Stand. Dann bewegte ich mich mit der Masse Richtung S-Bahn-Haltestelle und sah mir (wohl ein letztes Mal) die beleuchtete o2-World an. Auf dem Weg zur Bahn probierte ich sogenannte “Ulti-Mate”, die eigentlich nur wie Club-Mate schmeckt und sogar die gleiche Flaschenform besitzt. Nächster Stopp Innenstadt, wo ich meinem Heißhunger erlag und eine Ditsch-Pizza aß. Als ich Richtung Brandenburger Tor schlenderte, fielen mir Lichtmaschinen und laute Musik auf… und schließlich stellte ich fest, dass ich die letzten Minuten der CSD-Feierlichkeiten mitbekam. Die Partymeile sah um diese Zeit auch schon eher kläglich aus. (Wahrscheinlich gab es einen Location-Wechsel.) Egal. Ich spazierte noch ein wenig und ging dann ins Hotel.

28.06.15 : Irgendwie blieb ich am Vorabend an eher lächerlichen Live-News von BBC hängen, was wiederum meine Schlafzeit einkürzte. Ich war also müde, als ich mich zum Berliner Hauptbahnhof begab. Dort gönnte ich mir eine Packung Donuts, das zweite “Moon Knight”-Paperback und noch einen Eiskaffee mit Bananensirup. Als der Zug nach Rostock eintraf, war die Fülldichte schon erstaunlich hoch. Fusion-Zeit eben. Ich verstand in dem Moment gar nicht, warum Leute da noch an einem Sonntag hinreisen würden. Egal. Die Leute und das Getränk ließen mich nicht schlafen. Also widmete ich mich der Schnittarbeit für die Podcast-Folge. In Rostock angekommen, widmete ich mich etwas sportlicher Betätigung, gönnte mir noch etwas Extra-Schlaf, die Donuts und einen (overdressed-)Besuch im Hackspace.

29.06.15 : Der für diesen Abend geplante Auftritt von Metada im Zwischenbau (Vorspiel) fiel aus. Ich nutzte die damit gewonnene Freizeit für die Vorbereitung meiner Rubrik im Kulturkonzentrat. Und das hat auch gereicht.

30.06.15 : Ich empfand es sehr ärgerlich zum Start in meinen ersten Urlaub seit Monaten noch offene Punkten auf der ToDo-Liste zu haben. Was tat ich also? Ich legte eine Nachtschicht ein. Aber nicht, ohne den gebuchten Termin im CryptoRaum mit K. und K. wahrzunehmen. C. war sichtlich über unseren Erfolg erfreut und wir verweilten im Anschluss noch im Freigarten. Daher begann meine Nachtschicht ungeplanterweise erst sehr spät.

01.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 1. LOHRO feierte fünf Tage lang sein 10-jähriges Jubiläum als Dauersender und ich wollte mitmachen. (Daher der Urlaub von der Erwerbstätigkeit.) Für den ersten Tag war vorgesehen, dass ich bei der Außensendung vom Doberaner Platz half. Und das bei Sommerwetter pur. An Sonnencreme hatte ich gedacht, nur leider wieder die eine oder andere Stelle übersehen. Die Stimmung war gut. Ich konnte es sogar noch ganz kurz einrichten, A. bei einem Text zu helfen, was ich am Vortag leider nicht mehr geschafft hatte. Nach dem Abbau verlagerte sich das Geschehen auf den Vorhof der Frieda 23, wo es unfassbar leckere Kuchen und Torten gab. Spontan halfen G. und ich noch beim Ausschank aus und kosteten den “LOHROnge”, den man bei Sonne wohl eher in Maßen genießen sollte. Der metallische Shaker hatte jedenfalls Herdplatten-Charakter. Einen Besuch im Hackspace sparte ich mir an diesem Mittwoch…

02.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 2. Denn für die Mittsommer-Charts-Sendung musste ich früh aufstehen. D. war schon im Redaktionsraum an seinen Nachrichten, als ich und A. dazustießen. Die Sendung begann etwas schleppend, wurde dann aber im Laufe der drei Stunden (plus X) heiterer. Danach feilte ich noch an der Vorbereitung der Kultursendung, die ebenfalls an diesem Tag noch stattfinden sollte. Ich ging nach Hause, schlief dort eine ganze Weile (trotz Hitze) und machte mich dann wieder auf zu LOHRO, hatte meinen Anteil beim Kulturkonzentrat, sah ein wenig vom Poetry Slam vor der Tür, half beim Aufbau im Liwu und wartete gespannt auf den Start der Party, zu der ich auflegen durfte. B. und ich tauschten kurzerhand die Anteile, so dass es nach der Live-Musik mit Drum’n Bass losging. Und als ich schon fast gar nicht mehr damit rechnete, war ich am Zuge, hatte die ersten paar Songs einen leeren Raum vor mir und dann auf einmal sich bewegende Menschen. 🙂 War sehr spaßig, dass nicht mal die “Rausschmeißer” Wirkung zeigten, und wir tatsächlich das Licht anmachen mussten. Danach wurde aufgeräumt. Und auf dem Heimweg war es schon wieder hell draußen.

03.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 3. Ausschlafen? Pustekuchen. Nicht, wenn man wie ich das Händchen hat, und sich für einen OpenAir-Koch-Einsatz freiwillig meldet. So fand ich mich am späten Vormittag wieder bei der Frieda 23 wieder und half PestoPeter bei der Vorbereitung zu einer VoKü, die musikalisch untermalt werden sollte. Nebst Erdbeeren pulen, Zwiebeln anbraten und Äpfel kleinschneiden war das Angenehmste wohl, den Rucola durchs kalte Wasser zu ziehen. Ach, und der Milchshake mit Rucola, Kiwi und Banane war auch lecker. Gegen Mittag machte sich die Müdigkeit bemerkbar und ich ging nach Hause. Dabei machte ich einen Umweg über den Ulmenmarkt um eine Postsendung abzuholen. Die Schlange an dem kleinen Schalter fand ich nicht erbaulich. (Na ja, Streik und so.) Egal, erst mal schlafen, dachte ich mir dann zu Hause. Zum Abend ging ich dann zum PWH, wo die Vorbereitungen für das Konzert schon fast fertig waren. Zusammen mit einigen Helfern holten wir uns Abendessen und waren dann am Einlass. Nebenbei bedienten G. und ich soziale Netzwerke mit Updates vom Konzertgeschehen.

veis-eis04.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 4. No way, dachte ich mir, als ich erwog, beim Fußballturnier vorbeizuschauen. Dann lieber schlafen. Die Hitze war auch schon da, als ich den ersten Schritt vor die Tür setzte. Nächster Halt VEIS. Dort wurde mir eine Großpackung veganes Pistazieneis zurückgelegt, Und für einen Tag wie diesen war die fällig. Zurück zu Hause fiel ich darüber her und schaute nebenbei amerikanisches Late-Night-Gedöns. Danach ging ich wieder schlafen. (Brauchte nicht mal einen Ventilator.) Für den Abend stand dann ein anderer Geburtstag auf meinem Plan, denn J. und C. wollten zusammen feiern. Ich entschied mich, einen Beutel Eiswürfel mitzunehmen, was goldrichtig war. Die Party in der WG bot Gelegenheit, mal wieder mit bekannten Gesichtern wie E. und M. als auch mit vielen Unbekannten zu quatschen. Auch das Unwetter kam alles andere als ungelegen, waren wir doch in der Nähe des Balkons positiv über frische Windböen erfreut. Als uns Ordnungshüter über Konflikt zwischen fortgeschrittener Tageszeit und Lautstärke aufmerksam machten, verteilte sich die Runde. Viele gingen noch Richtung Stadtpalast, aber ich wollte noch bei der LOHRO-Party im MAU vorbeischauen. Dort angekommen war allerdings so gut wie nichts mehr los.

05.07.15 : Geburtstags-Aktionstags-Marathon – Teil 5. Wie gut, dass ich nicht noch später heimkehrte, denn sonst wäre der Tagesstart für diesen Sonntag wohl noch unangenehmer ausgefallen. Ein weiteres Mal machte ich bei den (regulären) LOHRO-Charts mit, die an diesem Tag eine Stunde früher begannen, weil im Anschluss an einen Außensendung übergeben werden sollte. Und zu eben jener Außensendung ging ich dann mit S. und D. sowie einem Wagen voller Getränke zum Circus Fantasia an den Stadthafen. Die Hitze war sehr unerfreulich. Umso schöner, dass PestoPeter gekühlte Eisgetränke und Proviant bot. G. überredete mich, die Hüpfburg zu testen. (War lustig.) Es wurden viele Fotos gemacht. Das Zelt wurde für das Konzert hergerichtet. Und Johannes Meißner (also die Band, für diesen Auftritt mit Ersatzmann) war hervorragend. Danach hieß es wieder Abbau. Und just als wir den Rest im Sendehaus verstaut hatten, brach noch ein viel größeres Unwetter aus. Dies ließ uns zunächst am Ort verweilen. Dann brachte uns K. zurück zum Circus, wo schon keiner mehr war. Und schließlich bummelten wir noch kurz ins Cro.

06.07.15 : Dieser Montag war trotz des anstrengenden “Urlaubs” ganz normal – Arbeit, Sport, Recherche und Bloggerei. Eigentlich wollte ich ab diesem Zeitpunkt mein Musikjournal umstellen. Aber dies verzögert sich wohl noch.

07.07.15 : Die Wahrscheinlichkeit, an einem Dienstag in Eile zu geraten, ist bei mir höher als an anderen Wochentagen. Und so bemühte ich mich, rechtzeitig am Abend zur Stelle zu sein, um bei den “projekt:raum”-Mitmachenden zusammen mit V. einen kleinen Wiki-Workshop abzuhalten. Danach schaute ich beim Vorstandstreffen des Kulturnetzwerks vorbei. Und danach genehmigte ich mir bei El Waleed ein leckeres Abendessen. Kurzer Zwischenstopp bei REWE und dann war ich auch schon wieder dabei, anderen Leuten mit Computer-Zeugs zu helfen. In diesem Falle hieß das Thema “Lightroom”.

08.07.15 : Ein ganz normaler Mittwoch: mit Sport, Arbeit, Musikredaktionstreffen und Besuch im Hackspace. Ausnahme: dort wurde gegrillt und ein paar Musikredakteure kamen mit.

09.07.15 : Dass dieser Tag etwas ereignisloser ausfallen würde als sonst, begrüßte ich sehr. So nahm ich mir am Abend sogar mal wieder Zeit für Comics. Gleich zwei Saga-Hefte hatte ich auf dem Stapel. Nur leider waren dies die letzten Ausgaben vor der nächsten “Kreativpause”.

10.07.15 : Dass ich es bei all der Vorbereitung fürs Wochenende noch geschafft habe, den Beatbetrieb zu fahren, verwundert mich im Nachhinein. Ich war jedenfalls ausgelastet – bis ich dann am Nachmittag freundlicherweise von S. und Co. von der Arbeit abgeholt wurde. Die Fahrt nach Brandenburg verzögerte sich dank Stau-Stellen auf der Autobahn. Dennoch konnte ich ein Weilchen dabei einschlafen. Und spätestens der freundliche Empfang und das viele Essen ließen die paar Unannehmlichkeiten vergessen.

11.07.15 : Optimales Wetter für einen Wochenendausflug in der ländlicheren Gegend Brandenburgs. Sonne eben. Der Einkauf im Werder-Park verlief ohne größere Komplikationen. Wir würden definitiv nicht verhungern. Die Kasserin lobte mein T-Shirt. 😀 Am Nachmittag half ich beim Zubereiten von Käse-Teilchen. Es gab Kirsch-Kuchen. Wir gingen an den Badesee. Ich las ein wenig aus “Paper Towns”. Es wurde gegrillt. Wir hatten ein Spektrum an Saftsorten, die zu Cocktails verarbeitet wurden. Zum Abend hin wurden die Themen nicht unbedingt heiterer – wie das halt so ist, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Anwesenden auf Jobsuche ist.

emma_201512.07.15 : Komischer Sonntag auf dem Lande. War es zu viel frische Luft oder warum fühlte ich mich trotz ausreichend Schlaf so müde nach dem Frühstück. Ein paar Leute gingen ein weiteres Mal zum Badesee und ich verschönerte mir die Zeit auf einem Klappstuhl unter dem Sonnenschirm. Später wurde ein weiteres Mal gegrillt. Und gesättigt ging es dann zurück nach Rostock, was nicht nur so manches Haustier traurig fand. Auf der Fahrt konnte ich abermals ein wenig schlafen. Zu Hause angekommen, wollte ich eigentlich nur noch auf mein Bett fallen. Später besuchte ich J. und A. noch, die mir wiederum neue Musik zeigten.

13.07.15 : Der Wochenstart verlief plangemäß. Für den Abend war die Sichtung des ersten Terminator-Films geplant. Ganz schön altbacken. Vor dem Heimweg, sagte ich kurz im SenseLab/Oppennet-Raum hallo, wo noch Menschen waren. Und es ging noch kurz in den KTV-REWE, weil ich kein Brot mehr hatte.

14.07.15 : Ein Novum in dieser Woche: Das anstrengende Training wurde auf den Morgen verlegt. Ich kann nicht sagen, dass es dafür leichter wird. Aber dem Abend sah ich dagegen gelassener entgegen. Und was sollte das ein Abend werden. Erster Stopp Geier, wo ich G., C. und A. traf. Die beiden Letzteren überredeten uns zum Tischtennis. Ich wusste gar nicht, dass man das auch im Geier spielen kann. Eine Runde Chinesisch hat mir dann auch gereicht. Nächster Stopp ST. Das dachten sich augenscheinlich auch viele andere Menschen. Denn bereits kurz nach Öffnung war die Schlange immens. Alles nur wegen der Happy Hour? Am Musikmix wird es wohl nicht gelegen haben, denn der hatte aus meiner Sicht Aussetzer, wenn auch ich Lieder erkannte, die ich selbst auf der Party-Playlist habe. Noch ein Novum: Minz-Mate. Irgendwie komisch, aber bestimmt verhält es sich da wie mit Club-Mate: “Man gewöhnt sich dran…” Nächster Stopp Zwischenbau. Einige bekannte Gesichter konnte ich dort antreffen. Persönliche Highlights: ich kannte den DJ und ich wurde nach dem Motiv auf meinem T-Shirt gefragt, welches ich vor Jahren selbst entworfen hatte. Fazit: so ein Weggeh-Abend war überfällig.

15.07.15 : Es gibt solche und solche Abschiedsveranstaltungen bei LOHRO. Aber ich würde meinen, dass B. da einen besonderen Tag gefunden hatte. Denn C. war ziemlich aufgedreht. Es gab ausreichend Grillgut. Und ich wusste bereits am Abend, dass ich die Kleidung am nächsten Tag bestimmt nicht würde riechen können. Als sich die Runde aufgelöst hatte, lag der Hackspace wieder einmal bequem auf dem Heimweg – zu geeignet, um nicht kurz hallo zu sagen.

16.07.15 : Die zwei entscheidenden Dinge dieses Tages waren Arbeit und eine Redaktionskonferenz. Darüber hinaus war ich sehr aufgebracht über die Tatsache, dass Brot vor dem Verfallsdatum bereits schimmlige Stellen hatte. Demnach war ein Spontaneinkauf erforderlich. Die Schokokekse, die ich dabei fand, überzeugten dann letztendlich nicht nur mich. Die Redaktionskonferenz bot viel Platz zum Meinungsaustausch, der ausgiebig genutzt wurde. So ausgiebig, dass gegen halb 11 der Protokollant schon keine Lust mehr hatte.

17.07.15 : Der Freitag im Schnellverfahren: Arbeit, Einkauf, Kochen, Kino. Das LiWu lud zur Spätvorstellung des zweiten Terminator-Films ein. Und als jemand, der diesen Film nie im Kino sehen konnte und das Werk für ein Highlight der Dekade hält, wollte ich mir das nicht entgehen lassen. Es war auch schon eine ganze Weile her, dass ich den Film letztmalig komplett sah. An manche Plotdetails konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Und nach wie vor unterhält dieser Actionstreifen richtig gut. (9/10)

ingwerbrause18.07.15 : Auschlafen bis 12e, Einkauf, “Frühstücken” und dann erst mal einen Besuch bei VEIS einplanen – allein dank des Fotos einer Regenbogentorte. Das ist doch mal ein Wochenendstart. Dort angekommen probierte ich erstmals “Thomas Henry Spicy Ginger”, eine Limonade, die sich hinsichtlich Süße und Ingwer-Würze wohl nur schwer übertreffen lassen wird. Mit anderen Worten: ich war froh, dass es eine sehr kleine Flasche war. Die Torte sah auch in echt sehr lecker aus und schmeckte vortrefflich. Kein Wunder, dass sie dann wenige Minuten später ausverkauft war. J. und ich gingen in Richtung Innenstadt, wo ich P. beim Auflegen auf einem CSD-Wagen sehen wollte. Das hat geklappt. Aber die Lautstärke fand ich grenzwertig. Wir wuselten in dem Gemenge noch bis zum Zielpunkt Neuer Markt, wo wir nebst einiger LOHRO-Leute A. und S. trafen, die dann auch schon wieder woanders erwartet wurden. Mit einem kurzen Abstecher in der Bebel-Straße war mir nach Erfrischung in Form der “lebensverändernden” Wostock-Sorte “Aprikose-Mandel”. Und ja, im Bio-Laden des KTC findet man die noch. Von da aus ging es zum Stadthafen, wo ein “Aktionszelt” zu STI-Dingen viel Info-Installationen und so bot. Ein Highlight war sicherlich das Schlagzeug mit O-Tönen. Nächster Stopp: der Innenhof von M., wo das Info-Material ausgewertet wurde. A. und K. gesellten sich dazu. Dann ging es zu REWE, von da zum Skaterpark-Event und dann wieder in die Bebel-Straße, wo gekocht wurde. Schon mal einen Haushalt ohne Pfeffer gesehen? Ich nun schon. Na ja, das Chili-Gewürz hat einiges rausgerissen. Passierte Tomaten und Zucker sollten an die Nudelsauce nicht ran, also genehmigte ich mir für das Endergebnis eine Ladung Ketchup auf meinen Teller. Stichwort Aufwertung. Nebenbei holte A. einige Song-Perlen aus der Vergangenheit. Ich war noch am Korrespondieren und dann auf dem Weg in den Freigarten, wo S. und ihr Besuch aus Frankreich ihren Strandtag ausklingen ließen. Der Heimweg war frisch, aber dafür kurz.

19.07.15 : Ich entschied mich dazu, eine Stunde eher aufzustehen, um noch kurz ein wenig Sport zu betreiben. Das hatte mir wiederum etwas Gehetze eingebracht, noch bis zur Mittagszeit bei LOHRO zu sein. Dort hatte K. schon das Wichtigste für die Charts-Sendung vorbereitet. Und wir hatten Besuch von S. und T., die uns sogar etwas aushalfen. Das Angebot eines Stadtbummels konnte ich nicht wahrnehmen. Nahezu fließend war der Übergang von Moderation zu Beteiligung am Treffen der Technikgruppe. Es wurde einiges geplant, Hardware wurde untersucht und am Ende noch am Stream optimiert. Nebenbei fanden Nachbereitungen für den Wochenstart sowie Sendungen der Literatur- und Metal-Redaktionen statt. Und ich tobte mich ein wenig in der Küche aus und ließ Toastbrot überbacken. Im Anschluss an den sehr langen LOHRO-Tag kehrte ich kurz im Hackspace ein und war erstaunt über die Motivation der Schülergruppe, die etwas für einen “Gaming Developer Contest” kreiert.

Es verbleibt um Einschränkung solcher Beiträge bemüht
F.

Logbuch : ein verlorener Frühling

Juni 22, 2015

Es ist meiner Ansicht nach kaum zu bestreiten, dass der Frühling (bzw. sogar Sommeranfang) 2015 sehr bescheiden ausfällt. Bis Ende Mai noch mit Winterjacke ausgestattet sein zu wollen, finde ich eher extrem – zumal ich es ganz anders kenne.
Etwas extrem ist auch das Aufschieben dieser Absätze geworden. Vielleicht lässt es sich zwischen den Zeilen erahnen – dieses großgeschriebene „Zeitmangel“ meinerseits dieser Tage.

02.06.15 : Der Dienstag war ganz schön vollgepackt. Nach der Arbeit kurz zum Sport, dann ein Einkauf und die Teilnahme an einer Vorstandssitzung in der Frieda 23. Von dort aus ging ich dann in die Innenstadt, wo ich nebst S. und K. auch M. nach längerer Zeit wiedersah. Wir schauten uns “Kiss The Cook – So schmeckt das Leben” im Kino an. (Originaltitel ganz schlicht „Chef“.) Und ich war so froh, dass ich den Film nicht ohne Snacks überstehen musste. So viel gut aussehendes Essen! Da wurde die “nette” Handlung schnell zur Nebensache, wobei ich die Hauptfigur teilweise eher unsympathisch fand. Ein “Held mit Makel” plus ein idealisiertes (wenn nicht engelsgleiches) Kind rangen mir etwas Verständnisprobleme ab. Na ja, ein sehr seichter Film eben. (6/10)
Im Anschluss plauderten M. und ich noch eine Weile im Geier. Darunter waren auch unschöne Themen.

03.06.15 : In weiser Voraussicht, dass die Tagesgestaltung an diesem Tag etwas knapp werden würde, verschob ich einen Termin und war dann abends pünktlich beim Treffen der Musikredaktion. Endlich mal wieder Musik vorstellen. Hatte mich die vorigen Wochen zurückgehalten. (Die Quote war auch wie in alten Zeiten.) Ob ich noch einen Besuch im Hackspace machen würde, war noch etwas unklar. Ich entschied mich dafür und beredete ein paar Planungsdinge, konnte aber sonst nicht viel machen, weil ich nur mit Tablet ausgerüstet war. 😛

04.06.15 : Früh ging es raus für mich – zum Sport, dann zur Arbeit. Und von dort aus zu LOHRO – nicht nur für die Moderation der Kultursendung, sondern auch der Redaktionsversammlung. Drei Stunden intensiver Meinungsaustausch. Erst danach war ich in der Lage, in Ruhe mein Abendessen zu genießen, plauschte noch mit A. und eilte dann nach Hause, um noch ein paar Stunden Schlaf zu tanken, …

05.06.15 : … da ich wieder zeitig beim Radio auf der Matte stand, um den Weckruf nach besten Möglichkeiten zu gestalten. Danach ging ich ins Büro. Für den Abend stand eine letzte Aufführung von “Alptraum vom Glück” vom Freigeister-Kollektiv im Schauwerk auf dem Plan, welche ich unbedingt besuchen wollte – schon allein, um C. auf der Bühne zu sehen. Ich beeilte mich mit dem Abendessen und wuselte bei bestem Sonnenschein zum Theater im Stadthafen, wo G. schon wartete. Zum Stück kann ich im Nachhinein nur ausführen, dass ich es über die Hälfte lang etwas verstörend empfand, weil ich nicht wusste, wie viel Schauspiel auch jenseits der Bühne stattfindet. Und das schloß unangenehm viel laute Kommunikation mit ein. Ich hatte den Eindruck, mich danach beruhigen zu wollen. Wir gingen noch in die Innenstadt und verweilten auf dem Rückweg auf dem Kanonsberg, wo ein schönes Panorama-Bild entstand. Nach kürzeren Zwischenstopps im El Waleed und im Pirat ging dieser doch sehr lange Tag für mich zu Ende.

stadthafen_jun15

06.06.15 : Sehr langer Tag trifft auf sehr kurze Nacht. Das Ergebnis kann einen schon mal an den Rand der Belastungsfähigkeit bringen. Das Aufstehen war entsprechend schwierig. Die Reisepläne in die Heimat wurden dadurch allerdings nicht beeinflusst. Über den Tag hinweg wuselte ich an Computer-Dingen und am Abend besuchten wir Freunde in Prora. Dort versuchte ich kurz mein Glück, einen alten Drucker mit Windows 8 zum Laufen zu bringen, und war abermals über die Eigenheiten des Betriebssystems erstaunt.

07.06.15 : Obwohl ich ausschlafen konnte, gelang mir das irgendwie nicht. Und so fühlte ich mich beim späten Frühstück eigentlich immer noch so, als ob ich Schlaf nachholen sollte. Ich sah ein wenig Infotainment und dann den Film “Der Schaum der Tage”, den mir S. geliehen hatte. Beim Anfang dachte ich noch, es wäre eine Traumsequenz, bis mir schwante, dass der ganze Film mit Surrealismus aufwarten würde. Die wenigen leicht verstörenden Szenen waren leicht zu verkraften, das schwermütige Ende erreichte mich irgendwie nicht sonderlich. Handwerklich allerdings topp. (6/10) Weniger topp war die Stimmung, als ich zur Rückreise in die Stadt aufbrechen wollte. Unter anderem hatte ich mich auch noch ein straffes Abendprogramm auferlegt – Sport, Kino, Hackspace.
Der Film “Ex_Machina” wurde mir im Vorfeld von unterschiedlichen Seiten empfohlen. Da tat die Möglichkeit, das Science-Fiction-Werk im O-Ton im LiWu sehen zu können, den Rest. Der Film ist zwar inhaltlich nicht so ganz neu, vom Stil allerdings sehr gelungen aufbereitet – inklusive kleiner Plottwists. Dazu noch ein paar edle Inneneinrichtungen schön in Szene gesetzt. Fertig ist ein neuer Kultfilm. (9/10)

08.06.15 : Neuerdings sind Montage bei mir sehr zeitintensiv. Und ging es für gleich von Arbeit aus zur Abendunterhaltung in den Zwischenbau. Montags im Zwischenbau? Ja, das Motto heißt dort immer noch “Vorspiel”. In dieser Woche waren die Greifswalder Musiker der Band Turtleneck zu Gast, welche mir allein durch ihren Song “Lass knutsch’n, Anna” bereits im Vorfeld irgendwie sympathisch waren. Und daher konnte ich das Event auch getrost an Freunde wie K. und G. empfehlen. Dafür sollte sich auch ein Apple-Event verpassen lassen. Komischerweise dauerte der Soundcheck unfassbar lang. Und bereits die Vorband Affenjets (Stichwort Deja vu) brachte uns vor die Wahl, den Konzertabend vorzeitig zu beenden. (Na ja, es war eher eine Person, die das irgendwie nicht aushalten konnte. Und das Argument mit der schlecht abgemischten Anlage traf auch wirklich zu.) Zusammen waren wir noch bei REWE und auf dem Heimweg machte ich mit G. noch einen Halt im Pleitegeier.

09.06.15 : Da es im Büro etwas stressiger als sonst war, änderte ich mein Sportprogramm für den Abend, um dann doch noch rechtzeitig beim Kino zu sein. Denn ich wollte doch gern die Gelegenheit nutzen, um mir “Tomorrowland” (bzw. “Projekt Neuland” oder “A World Beyond”) im Kino anzuschauen – zumal der Film (sympathischerweise) in der Innenstadt ohne 3D vorgeführt wurde. Auch K. wollte den Film sehen.
Brad Bird hat aus meiner Sicht richtig gute Arbeit abgeliefert. Das Werk liefert Eskapismus in seiner schönsten Form. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Es erinnerte mich an eine krasse Mischung aus Doctor Who und Terminator. (9/10)

10.06.15 : Der Mittwoch nahm eine unerwartete Wendung, da ich nach dem Treffen der Musikredaktion nicht gen Hackspace unterwegs war, sondern J. bei einem ungewöhnlichen “Kopfding” half. Nebenbei gab es viel Musik von Feine Sahne Fischfilet und eine PS2… sowie die Singstar-Edition mit “Bohemian Like You” und “What’s My Age Again”. Letzteres hätte ich mich auch gut auf dem Heimweg fragen können. 🙂

11.06.15 : Es wurde allmählich Zeit für Ausgleich. Und so nahm ich mir für den Donnerstag absichtlich nichts vor. Beinahe hätte ich mit Fahrrad nach Hause kehren können, aber wie R. und ich bei der Garage feststellten, musste ein Reifen repariert werden. Na ja, so blieb es bei einem ruhigen Abend mit Infotainment.

12.06.15 : “Gönn dir” war wohl das inoffizielle Motto für meinen Radio-Einsatz am Freitag. Denn es standen ganze drei Studiogäste auf dem Plan. Erschienen sind dann zwar nur zwei, aber immerhin. Die Abengestaltung ergab sich erst im Laufe des Nachmittag. Der “Zuschlag” ging abermals ans Schauwerk – mit den Freigeistern und deren Stück ”Leonce und Lena, oder: Versteh ich nicht! Find ich gut!”. Der Titel ist schon fast egal, denn wie schon genau eine Woche davor fühlte ich mich ein wenig überfordert mit all den Eindrücken und Details. Das kann unmöglich alles geplant worden sein, dachte ich mir. Ich werde an dieser Stelle auf Details verzichten und solche dann eher in Gesprächen verraten. Es war jedenfalls sehr außergewöhnliches Theater.
Einen späten Stopp bei REWE später war ich mit J. auf Foto-Tour durch die Stadt unterwegs. Den ersten Halt machten wir im Lindenpark, wo ich Fledermäuse selten so aufdringlich erlebt habe. (Fast schon erschreckend, wenn die auf einen zu fliegen.) Als das Tageslicht schon schwand, erreichten wir die Südstadt, wo ich mich an meine eigenen Fotografier-Versuche erinnerte. (Damals noch vor Zeiten dieses Blogs, als Student, mit Fuji-DigiCam und S. als Berater.) Bereits damals mochte ich die Ecke an der Chemie, wo Bäume nachts angestrahlt werden. Nun habe ich endlich einen (besser belichteten) bleibenden Eindruck davon. Und ebenfalls beeindruckt war ich von den Neubauten der Physik, die scheinbar kurz vor ihrer Eröffnung stehen. Außerdem fiel mir auf, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr in der Südstadt-Mensa war. Ein weiterer Halt war an der Fußgängerbrücke zur Stadthalle, bei dem man die Straßenkreuzung gut im Blick hat. Verwundert trafen wir dort auf angeschwipste Teenager, die scheinbar auf Party-Tour waren. (Letzter Schultag vielleicht?) Weitere Highlights waren die zweifache Begegnung mit Igeln, der unglaublich zeitversetzte Nachrichtenaustausch mit S. und das Treffen am Doberaner Platz zur späten Stunde mit fröhlichen Menschen aus Mexico.

13.06.15 : Das Wochenende begann für mich mit Planänderungen. Kein Einkauf, stattdessen eine Tour zur Südstadt-Mensa – und das bei Sommerwetter der etwas unangenehmen Art. Eine Stärkung später ließ sich noch ein Eis bei VEIS mitnehmen, bevor ich erpicht war, mich für den Studiokurs vorzubereiten. Die 4 Stunden ließen meine Stimme ganz schön an ihre Grenze stoßen. Danach war ich eine Weile am Krächzen. Mit G. sorgte ich für Abendessen, welches wir gerade noch rechtzeitig vor einem immensen Wolkenbruch retten konnten. Währenddessen waren auch Kollegen anderer Vereine in der Frieda 23 mit Technik beschäftigt. Und ich lernte einen entspannten Mitmacher der Nighttraxx-Redaktion kennen.
Die Option, noch ins Peter-Weiss-Haus zu gehen, lehnte ich ab, und auf dem Heimweg traf ich noch auf J. und I., die mich wiederum zum Zwischenbau-Besuch überreden wollten. Nein, nein, Schlaf sollte es sein.

14.06.15 : Eine gute Entscheidung. Denn sonst wäre der Start in den Sonntag wohl unangenehmer ausgefallen. Gegen 11 Uhr war ich im Freigarten zum “Freimarkt” (Flohmarkt) und bekam eine Sonnenbrille geschenkt. Vom Zeitplan her musste ich aber bald los, denn LOHRO-Charts-Pflichten erforden rechtzeitiges Vorbereiten. Mein Co-Moderator K. war auch schon da. Die Sendung ließ uns zwar an Stellen etwas ins Grübeln kommen, verlief sonst aber gut. Im Anschluss probierte ich mich erstmals an veganen Pancakes, die an und für sich schon genial einfach sind, aber mit Mango-Apfelmus noch eine Klasse besser sein können. Das Techniktreffen nahm ich erst zum späteren Nachmittag wahr, weil ich davor noch mit J. in der KTV unterwegs war. Am Abend kochte ich Himbeerpudding, den man laut Anleitung ohne Milch zubereiten kann. Ich nahm dennoch Milch. Das Ergebnis war okay. Später wuselten einige von uns noch in den Hackspace. Und für mich war der Tag dann auch irgendwann lang genug.

15.06.15 : Für den Wochenstart kündigte sich der Schornsteinfeger an, um die Rauchmelder abzulesen. Dies tat er dann auch etwa 10 Minuten vor dem angekündigten Zeitraum. Warum auch nicht? Musste ich eben nicht warten. Der Arbeitstag war durch zwei Ereignisse außergewöhnlich: zunächst war der ehemaliger IT-Leiter zu Besuch und dann wurde zum Abend gegrillt (inklusive inoffiziellem “Salat-Battle”). Leider blieb mir für Letzteres nicht so viel Zeit, da ich mit K. verabredet war. Ich traf sie (nach einem kleinen Umweg) mit I. am Hafen. Wir gingen noch im KTC einkaufen, wo ich im Bioladen zwischen den ungewöhnlichen Limonaden den wohl bedeutungsvollsten Fund des Monats machte. Es gab Wostok in der Sorte “Aprikose & Mandel”. Als wir uns bei K. zum Basteln einfanden, konnte ich meinem Geschmackserlebnis kaum trauen. Fast wie Marzipan als Brause. Krass. Nicht ganz so krass war das zeitaufwendige Gestalten eines Geburtstagsgeschenks, von dem ich mir nur erhoffte, dass es unversehrt bleibt und gut ankommt. H. kam auch noch vorbei und erfreute uns mit dem Musik-Shuffle ihres Rechners, bei dem aus meiner Sicht nur noch etwas John Mayer fehlte. 😛

16.06.15 : Müde machte ich mich früh auf zur Arbeit, von dort aus zum Sport und von dort aus nach einem flinken Abendessen auf zum “Campus-Quiz” in der Ulmenstraße. Der Andrang war ungeahnt groß. Die Moderation wurde von M. übernommen, der auch ein paar lustige Sprüche auf Lager hatte. Und für unser Team reichte es nicht für einen Gewinn. Spaßig war es trotzdem. Und ein bisschen triviales Halbwissen werde ich von dem kalten Abend bestimmt auch noch behalten.

17.06.15 : Der Mittwoch hätte ziemlich routiniert verlaufen können, wenn mein Kollege R. nicht überraschend mit dem Fahrrad-Deal vorangeschritten wäre. Zunächst fühlte ich mich aufgrund Bepackungsgrad etwas überfordert, konnte dann allerdings mit J.’s Unterstützung mein neues Fortbewegungsmittel vom Reperaturladen abholen und im Keller verstauen… und war dann immer noch rechtzeitig beim Treffen der Musikredaktion. Es gelang mir doch tatsächlich, jeden Vorschlag von der Mehrheit abgesegnet zu bekommen. Dabei wollte ich erst gar nichts vorschlagen. Fast im Gegenzug dafür änderte sich mein Plan für den Freitag. Weitere Stopps des Abends betrafen J. und den Hackspace, was meinem Versuch, etwas für den Schlafausgleich zu tun, in die Quere kam.

18.06.15 : Entsprechend unschlüssig war ich am Donnerstag, ob ich es am Abend noch in die Stadt schaffen wollte. Immerhin traf sich dort ein nette Runde zum Kinobesuch. Irgendwann am Nachmittag fiel dann die Entscheidung. Ich war noch kurz bei LOHRO restliches Mango-Apfelmus vernichten und dann auf dem Weg in die Stadt, wo ich U., G., R., N. und zwei neue Gesichter ins Kino begleitete.
Jurassic World ist so in etwa der Neuaufguss von Jurassic Park für eine neue Generation. Zwar wurden Handlungselemente minimal verändert bzw. modernisiert und noch (aus meiner Sicht unnötiges) 3D draufgepackt – das Endergebnis bleibt jedoch ziemlich gleich. Ich hätte mir (aus Nostalgiegründen) mehr Gänsehautmomente gewünscht, was vielleicht ausbleibt, wenn man schon drei solcher Filme im Kino gesehen hat. Unschön fand ich die vielen (altbekannten) Klischees und die Tatsache, dass die Dinosaurier trotz fortgeschrittener Effekt-Technik irgendwie künstlich wirkten – zusätzlich zu den offensichtlichen Green-Screen-Szenen. Was bleibt, ist eine blasse Erinnerung an die Faszination des Originals, die der Film kurzzeitig weckt, aber nicht nachbilden kann – und die Vorahnung, dass ein weiterer Teil der Serie so gut wie nichts Neues bieten kann. (7/10)

19.06.15 : Dank der Planänderung für diesen Freitag durfte ich zwar nicht allzu früh, aber immerhin noch früh genug aufstehen – ausreichend früh, um die ersten Weckruf-Nachrichten zu vernehmen jedenfalls. Überrascht stellte ich im Büro fest, dass ich nicht der Erste war. Gegen Mittag erfuhr ich von einem Studiogast für den Beatbetrieb, den ich mit allerhand neuer Musik ausgestaltete. Kaum war die Sendung vorbei, eilte ich schon wieder durch die Stadt. Mal im Familien-Kontext, oder wegen Sport oder wegen Einkauf. Erst am fortgeschrittenen Abend hatte ich das Gefühl, zur Ruhe zu kommen. Überraschend war Z. wieder in der Stadt, und so ergab sich eine heitere Runde – mit Neuigkeiten und Reminiszenzen. Der Regen hielt uns nicht ab, in der Nacht noch den Ort zu wechseln. Da Stadtkind und Warmbad nicht mehr so glücklich über Kundschaft waren, sollte es eben der Pleitegeier sein. (Ein Schlaf-Nachholen wurde abermals verschoben.)

20.06.15 : Das Ausschlafen hätte erholsamer sein können. Aber so ganz glücklich war ich mit der Länge der Schlafphase nicht. Noch kurz die neuen Treter ausgepackt und schon ging es in die Stadt, wo eine Familienfeier in der Osteria (Radisson) stattfand. Einige Gesichter hatte ich schon eine Weile nicht mehr gesehen. Wieder erkennt man sich ja trotzdem. Das Buffet war okay bis gut, für den Ruf der Lokalität allerdings eher enttäuschend. Während des Mittags wurde ich von S. und K. kontaktiert zwecks Abendgestaltung. Erstere hatte Freikarten fürs Theater und Zweitere wollte an den Strand (Warnemünde). Wirklich reizvoll fand ich beide Optionen nicht. Nach der Familie kam die Technik. Mit kleiner Verzögerung begann ein weiteres Techniktreffen in den LOHRO-Redaktionsräumen. Thema unter anderem: ein Server, der besuchsweise vorort bedient werden konnte. Ich widmete mich ein paar Windows-Rechnern.
Dann wurde es Zeit für meinen allerersten Besuch im Volkstheater Rostock – zur Premiere von “(No) Satisfaction”, einem Stück über die Wahrnehmung früherer Formen der Unterhaltungsmusik in der DDR. Klingt öde, wurde allerdings ziemlich gut umgesetzt – bis auf das abrupte Ende vielleicht. Für die Feierlichkeiten im Anschluss nahmen S. und ich uns nicht viel Zeit, da wir noch einkaufen (quasi in letzter Minute) und was essen wollten. Einen REWE- und El-Waleed-Besuch später, überlegten wir noch, inwiefern der Tag zu Ende sein sollte. S. schlug den direkten Heimweg vor, ich hingegen ging nochmals zu LOHRO, wo ich mehr oder weniger Zeuge einer weiteren Sternradio-Sendung wurde.

u_bird_2015_fete-hro21.06.15 : Ich war kaum vom Sport zurück, da meldete sich auch schon K. wegen der Übergabe des Geburtstagsgeschenks für S., was dann auch just eine Stunde später stattfinden sollte. Ich denke, ihr gefiel das “Kunstwerk” sowie mein Geschenk. Wir saßen eine Weile in der Küche, die Runde beschloss den Aufbruch Richtung Strand, und ich ging zu LOHRO, von wo aus ich ein paar Musikredakteure zum Auftakt der “Fête de la Musique” zum Margaretenplatz begleitete. Endlich ergab sich damit für mich die Gelegenheit, u.bird live zu erleben. Und eben jene Band war aus meiner Sicht ein Highlight. Während der Umbauphase ging ich mit G. zu VEIS und freute mich sehr über die Tatsache, dass die Sorte “Weiße Schokolade / Matcha” wieder im Angebot war. Zudem kostete ich erstmals “Tonka”-Eis, was mich an Kaffee- bzw. Gewürzkekse erinnerte. Weiter ging es zu anderen Bühnen in der KTV, deren Darbietungen nicht so ganz meinen Geschmack trafen. Im PWH gab es bei unserer Ankunft gerade eine kleine Kapelle, die Cover-Versionen spielte, und einen Burger-Stand, der 1A vegane Burger im Angebot hatte. Später gesellten sich noch H. und J. zur Runde, und wir teilten uns gewissermaßen auf. Zunächst sättigten mich Kartoffeldippers beim Vegangster und danach noch eine Kugel Schokoeis von VEIS. Und wieder ging es eine Runde um den Kiez, vorbei an Bühnen, die meine Aufmerksamkeit nicht so ganz halten konnten – bis zum PWH, wo ich unter anderem eine Wette verlor und auf S., C., M., S. und K. traf. Bei LOHRO holte ich noch ein paar Sachen ab, konnte den Kollegen des Phlegmaexpress behilflich sein, widmete mich in Windeseile meinem Blog-Projekt und war dann schon auf dem Weg in den Hackspace, nur um von dort aus wieder Richtung Stadthafen und dann KTV unterwegs zu sein.
Ich weiß nicht, wie diese Kurzfassung wirken mag, aber ich war am Ende des Tages… müde.

Es verbleibt über 2920 Wörter später (, die nicht alle in einer Session geschrieben wurden)
F.

Logbuch : huch, Pfingsten ist auch schon längst vorbei

Juni 2, 2015

Dass diese Aufarbeitung ein wenig überfällig war, verschweige ich gar nicht erst…

13.05.15 : Long time no see könnte man meinen, da ich nun seit Wochen nicht mehr bei einem Treffen der Musikredaktion dabei war. Und zur Erheiterung konnte ich sogar mit ein paar Songs für die Rotation punkten. Auf dem Weg zum Hackspace traf ich F. wieder, welche nach langer Zeit und Reisetätigkeiten wieder in der Stadt war. Die Weggeh-Pläne seitens G. wurden in Richtung Farellis abgeändert, wo ich mich auch noch zu später Stunde einfand, was vielleicht nicht die beste Idee des Abends (oder der Nacht) war.

14.05.15 : (Extremes) Ausschlafen am Feiertag: check. Viele Mails und Nachrichten aufarbeiten nach dem Aufstehen: check. Und schließlich mein “Highlight” des Tages: die Steuererklärung. Das sowie Wäsche hat mir dann auch gereicht.

15.05.15 : Es ist Internationaler Familien-Tag und wie starte ich den? Mit einer Frühschicht im Radio. Nachdem ich meine letzte Sendung komplett gegengehört habe, war ich erpicht, mich zu verbessern. Keine Ahnung, ob sich das bemerkbar machte. Spaß hatte ich trotzdem. Einen Arbeitstag später eilte ich abermals ein paar Kilometer durch die Stadt, weil eigentlich ein Theaterbesuch auf dem Plan stand. Dieser fiel allerdings kurzfristig aus (inklusive Nachholtermin). G. und ich erkundeten ersatzweise den Edeka-Markt auf der Holzhalbinsel, trafen auf K. und probierten komische Brause, während das Umfeld einen leichten Ghetto-Flair versprühte. Später sagte ich noch bei S. hallo und durfte leckere Burger probieren. Und noch später ging ich mit einer Gruppe Rollenspieler zur Spätvorstellung des Klassikers “Blade Runner” (im “Final Cut” & O-Ton) ins LiWu. Trotz meiner Müdigkeit ließ sich das Erlebnis noch mühelos mitnehmen. (Stichwort Überlänge)

16.05.15 : Ach, endlich wieder ausschlafen. Dann zu einem erhellenden Treffen der Technik-Gruppe, bei dem ich auf einem neuen V-Server nginx installierte (etc.). Von da aus ging in die Innenstadt, um mit V. und K. abermals “The Avengers: Age Of Ultron” zu schauen. Schöner Popcorn-Film, auch bei der zweiten Sichtung. (Ironischerweise die zweite Spätvorstellung an aufeinanderfolgenden Tagen.)

17.05.15 : Ausschlafen! Erster Stopp: LOHRO, wo sich die Leute schon auf den Nachmittag vorbereiteten. Denn es war der Tag des Rostocker Citylaufs. C. drückte mir die Kamera in die Hand und so wurde ordentlich fotografiert. Selbst ein Regenschauer störte nicht groß. Nach einiger Nachbereitung war ich dann wieder müde vom Tag und wollte es mir mit dem nächsten Wochenstart nicht verscherzen.

18.05.15 : Von den in der Nacht zum Montag stattfindenden 2015 Billboard Awards sollte ich an dem Tag nicht viel mitbekommen. Denn es gab zu tun, Sport und einen weiteren Abstecher in den Zwischenbau, um DIAS mal live zu erleben. Dabei waren die nicht mal der Main Act – das waren “Yes, we brace”. Auch nicht schlecht. Und als Vor-Vor-Band Jesters – ebenfalls sehenswert. 3 Bands an einem Abend. Im Anschluss war ich mit A. noch im REWE shoppen und gönnte mir leckeren Multisaft für den Heimweg. Zu Hause angekommen, plottete ich noch kurz meinen Musikjournal-Eintrag, um dem “Music Monday” noch gerecht zu werden.

19.05.15 : Es gibt so Tage, da kann man sich das Wetter nicht aussuchen. Warum ausgerechnet zum Zeitpunkt meines Fußwegs von der Arbeit Richtung Freigarten ein Wolkenbruch stattfinden musste, ordne ich dem Zufall zu. Ich war jedenfalls nass und daher ein wenig kurz angebunden. Die Laune besserte sich dann bei einem Abendessen bei El Waleed. Danach traf ich bei LOHRO noch auf A.. Wir erzählten und gingen dann zu P. und von dort aus mit J. durch die KTV für einen “Sonderauftrag”.

20.05.15 : Auf Arbeit gab es Besuch aus Berlin und anlässlich dessen einen Termin für den Feierabend. Allerdings nicht, bevor ich beim Treffen der Musikredaktion vorbeigeschaut hatte. Es sollte noch ins (nun neu betriebene) Irish Pub gehen, wo man Guinness nicht mehr auf dem Menu findet. Hm, na ja, irisch wirkt es trotzdem noch auf mich.

21.05.15 : Dieser Tag war insofern außergewöhnlich, da ich mir mal zur Abwechslung wieder eine Nachmittagssendung geben wollte. Dass Studiogäste aus dem projekt:raum im Plan standen, erhöhte den Spaßfaktor. Im Anschluss gab ich mir Sport und einen Einkauf, bevor ich wieder in den Redaktionsräumen verweilte, um meinen Podcast um eine Folge zu erweitern.

Stadthafen_Mai201522.05.15 : Das schönste an diesem Freitag war wohl der Ausflug zum Hafen am Abend – trotz meiner Schwierigkeit, den richtigen Treffpunkt ausfindig zu machen. Mit J. und S. ging es dann noch zum Späti für Dosennahrung (Ravioli).

23.05.15 : Huch, verschlafen. Dann eben einen Zug später in die Heimat. So mein Start ins Wochenende. Und was für eine Fahrt es war. Ich hatte den Eindruck, dass ich doppelt so viele Gedanken als gewöhnlich hatte. (Transzendenz maybe?) Wahrscheinlich tut die Musik auf den Ohren den Rest. (Ich wechselte während der Reise von Balladen auf schnellere Titel.) In der Heimat verbrachte ich am Nachmittag ein paar Stunden am Audioschneiden und hatte sonst eher viel Ruhe für den Tagesrest.

24.05.15 : Pfingstsonntag sollte mich nicht ausschlafen lassen. Denn ein “Roadtrip” war vorgesehen. Es ging auf die Insel Ummanz bzw. die Bauernhöfe in der Nähe. Ich ließ es mir nicht nehmen und probierte Spargel ala Bauer Lange. Mit ganz viel Land und frischer Luft. Nach so einem Ausflug gönnte ich mir Schlaf und einen weiteren ruhigen Abend mit Berieselung in Form einer DVD.

25.05.15 : Der extra Feiertag zum Start in die Woche tat mir außerordentlich gut. Die freie Fläche im Kalender sollte auch überwiegend frei bleiben. Am Abend ging ich zum Vereinsgrillen der Opennet Initiative und probierte unterschiedliches Grillgut. Die von mir mitgebrachten Marshmallows kamen scheinbar auch gut an. So war L. eine ganze Weile damit beschäftigt. C. überredete mich noch zu einer kreativen Zuarbeit für ihr Cryptoraum-Projekt. Und so verlagerten wir die Runde noch in einen anderen Stadtteil. Leider verlor ich dabei ein wenig das Gefühl für die Zeit.

26.05.15 : Entsprechend unschön empfand ich den Start in die Arbeitswoche. Allerdings fand ich im Tagesverlauf noch die Motivation für eine Spätschicht und bin nach Sport und Abendessen zum zweiten Mal an diesem Tag ins Büro gegangen.

27.05.15 : An dem Tag fand seit Langem wieder ein LOHRO-Stammtisch statt. Leider zeichnete sich im Verlauf des Tages ab, dass ich und andere es nicht dahin schaffen würden. Und so blieb es beim Üblichen – Treffen der Musikredaktion und Besuch im Hackspace.

28.05.15 : Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So ergab sich dann für diesen Abend ein Wiedersehen mit K. und S., welche im Besorgungsstress fürs Wochenende waren. Selten erschien mir ein Besuch im REWE so chaotisch. Danach aßen wir bei El Waleed und wuselten durch die KTV.

29.05.15 : Der Freitag wurde zum zweigeteilten Arbeitstag, da ich gern den Beatbetrieb (am frühen Nachmittag) moderieren wollte. Gesagt getan. Hat Spaß gemacht. Am späten Abend aß ich eine Kleinigkeit, wollte mal die Kunstnacht mitnehmen und traf G. auf dem Hinweg in die Altstadt. Dort hat sich doch Einiges verändert. (Gefühlt war ich da fast 2 Jahre nicht mehr.)
Spätvorstellung “Mad Max: Fury Road”: check. Der Film wurde ja von vielen Seiten gelobt. Sonst hätte ich mir das Spektakel (im unnötigen 3D) wohl nicht gegeben. Und was soll ich berichten. Der Film ist aus meiner Sicht maximal okay. Grund dafür ist die sehr spärliche Handlung, die durch bunte Bilder, rasante Verfolgungsjagden, krass geschminkte Menschen und ein paar Effekte nicht wett gemacht werdn kann. (7/10)

30.05.15 : Ich stand gegen 9 Uhr auf, ging einkaufen und gönnte mir ein leckeres Frühstück. Nach dem Abwasch war ich auf dem Weg in die KTV, wo ich ein wenig beim LOHRO-Stand-Aufbau behilflich war. Für viel Betreuung hatte ich die Zeit nicht. Denn gegen Mittag trafen wir uns am Eingang zum Brauereihoffest, welches mir jedes Jahr unattraktiver vorkommt – jedenfalls, wenn man es mit früheren Jahren vergleicht. Wir schauten uns das kleine Museum an und flohen vor dem “heiteren” Bühnenprogramm. Nächster Halt Margaretenplatz. Ebenfalls eher überschaubar. Dann doch lieber einen Snack bei El Waleed. Von da aus wollten wir eigentlich das “Offene Regenbogenhaus” erkunden, welches allerdings geschlossen war. Also machten wir am Brink Halt, wo eine Schülerband ihren Soundcheck hatte. Die Gruppe wurde größer und wir machten uns auf in den Freigarten, wo es unter anderem Kuchen gab. Danach lauschten wir den Chorproben in der Heiligen-Geist-Kirche, waren nochmals kurz auf dem Margaretenplatz und gönnten uns teilweise noch Eis von der Eisscholle, bevor sich die Gruppe auflöste. Für mich ging es am Abend noch zum Sport. Dann erreichte mich die Anfrage nach Übernahme der Charts-Sendung am Sonntag. Und am Abend wurde dann bei S. ordentlich geschlemmt, was den unschönen Spielverlauf des DFB-Pokalfinales erträglicher machte. Ach, das Kniffelspielen war auch spaßig.

31.05.15 : Komisch. Eigentlich konnte ich ausschlafen und war doch eher nicht willig, am Vormittag aufzustehen. Egal, eine Sendung sollte gefahren werden. Ich konnte noch A. als Co-Moderatorin gewinnen – und so gingen mal eben über 3 Stunden Freizeit drauf (inklusive Vor- und Nachbereitung). Weitere Vorbereitungstätigkeiten für eine andere Sendung beschäftigten mich bis in den Abend. G. erinnerte mich an das Vorhaben, mal wieder extrem scharf zu essen. (Nach dem Motto geteiltes Leid…) Auf ging es also zu Coney’s am Dobi, der immer noch den Hot Dog “FSK-18” im Angebot hat. Und hui, war das wieder eine Herausforderung. (“Kontrollierte Vergiftung” meinte R. im Nachhinein.) Die Nachwirkungen begleiteten mich den Abend dann noch im Hackspace, wo ich eher weniger produktiv sein wollte und auch nichts gegen einen früheren Aufbruch hatte. Zu Hause nur noch das Bett.

01.06.15 : Frisch auf in eine neue Woche und das mit Überstunden. Mit Freude nahm ich nebenbei zur Kenntnis, dass M. gerade in der Stadt ist. Wir verabredeten uns für den kommenden Tag. Am Abend reichte meine Aufmerksamkeit nur noch für eine Folge “Last Week Tonight”. (Denn Müdigkeit kennt manchmal keine Grenzen.)

Es verbleibt gut in den Juni gekommen
F.

Logbuch : Workshops mit Ach und Krach

April 4, 2015

Oje, was ist schon wieder Zeit vergangen…

22.03.15 : Kühl und sonnig war das Wetter, als ich mich zum Brötchenholen aufmachte, was in der Heimat gern mit einem kleinen Umweg über die Strandpromenade aufgewertet wird. Tagsüber versuchte ich, weitestgehend nicht an irgendwelche stressigen Dinge zu denken. Das Negativ-Highlight des Tages war definitiv eine Heimfahrt mit doppelter Zeitdauer. Stichwort Schienenersatzverkehr. Auf der ersten Teilstrecke erfreute ich mich an Live-Versionen von Tina Turner. In Stralsund belohnte ich mich mit einem Comic-Paperback, ein sehr sehr seltenes Ereignis mittlerweile. Und auf der zweiten Teilstrecke las ich die deutsche Version des Warren-Ellis-Runs des jüngsten Volumes von Moon Knight, der sich dank kreativer Autoren mittlerweile zu einem meiner Lieblingscharaktere aus dem Marvel-Universum gemausert hat. In Rostock beendete ich die Woche mit einem Besuch im Hackspace.

23.03.15 : Der erste Urlaubstag des Jahres und ich stehe früh auf. Der Besuch beim Arzt ähnelte erneut einem Boxenstopp. Nur leider scheine ich bei den Kilometer-Wegen durch die Stadt ein Handtuch verloren zu haben – oder etwa nicht? Ich kann das aktuell nicht so genau sicherstellen. Nach etwas Zusatzsport genehmigte ich mir herrlich viel Schlaf. Danach ging ich eine Weile in die Frieda 23 und war dann auch schon wieder zu Hause für ein wenig Infotainment und Bloggerei.

24.03.15 : Urlaubstag 2 begann mit… Schlaf. Dann ein wenig Zeitvertreib beim Radio. Der reguläre Sport-Termin. Und am Abend beschäftigten mich ein paar Recherche und Grafik-Dinge. Ein Resultat war unter anderem das neue Logo des Kulturkonzentrats.

25.03.15 : Urlaubstag 3: Vegane Kost sollte den Start in den Tag erleichtern. Mein erster Besuch bei VEIS, dem Veganen Eisladen in der KTV, kann durchaus als Erfolg gewertet werden. Dazu waren die Sorten zu lecker. Im Anschluss besuchte ich mit J. einen Fahrrad-Laden und war ob der Preise ein wenig gehemmt, was so eine Neuanschaffung angeht.
Zwar habe ich zum diesjährigen Tolkien Day erneut nicht wirklich etwas zur Kenntnis genommen, dafür jedoch den diesjährigen Waffle Day gut geplant. Dank J. hatte ich gleich zwei vegane Rezepte zur Hand und dank G. ein Waffeleisen. Das Öl ersetzte ich durch (teures Bio-)Kokosfett. Dadurch wurden die Waffeln schön knusprig. Aber einen Nachmittag lang Waffeln-Backen reichte mir dann auch.
Zum Abend gab es wieder ein heiteres Treffen der Musikredaktion mit anschließendem Auswerten des Deutschland-Spiels und einen Besuch im Hackspace, der leider weniger produktiv verlief als erhofft.

26.03.15 : Am Donnerstag genehmigte ich mir eine Radio-Schicht… am Nachmittag. Mit entsprechend viel Zeit zur Vorbereitung, was hilfreich ist, wenn man Studiogäste erwartet. Zum Abend bereitete ich einen Filmabend vor. Und später ging es noch zum Cafe Marat.

27.03.15 : Zum Urlaubsende bot es sich für mich an, wieder im LOHRO-Tagesprogramm aktiv zu sein. Dieses Mal endlich wieder im Beatbetrieb, einer Sendung über Musik. Passend zum Sendetermin war mein Plan, einen Quartalsrückblick zu machen, was mir sehr viel Spaß bereitete. Es gab sogar ein-zwei positive Rückmeldungen von Bekannten darauf. Für den Abend stand ein Hackspace-Workshop auf dem Plan, bei dem es um verschlüsselte Kommunikation ging. Aus meiner Sicht wurde dieser sehr gut angenommen. Danach kochte ich mit J. Nudeln (mit feuriger Sauce) und auf dem Heimweg machten wir noch einen Zwischenstopp im Pleitegeier.

28.03.15 : Für den Samstag war ebenfalls ein etwas volleres Programm auf dem Plan. Zunächst erledigte ich ein paar Besorgungen, bevor ich mich mit K. und J. zum Stadtbummel auf dem Dobi traf. Ein paar Stunden und Kilometer später saßen wir bei VEIS, wo ich erstmals ein Veier-Brötchen probierte. Dann fuhr ich mit K. nach Schutow, wo sie ein Fahrrad fand, und ich eher nach Haushaltsdingen auf der Suche war. Als ich wieder zu Hause ankam, nutzte ich die Gelegenheit für… Schlaf. Am Abend war ich mit K. zum Dinner im Vegangster verabredet, bevor ich dann noch die Einladung zum Spieleabend bei S. war. Dort herrschte viel Heiterkeit, trotz des frust-nahen Spiels “Raus mit dir!”. Ach, und es gab lecker Pflaumenkuchen.

29.03.15 : Für jemanden, der dazu neigt, so Einiges zu planen, kam mir die Zeitumstellung selten so ungünstig in die Quere wie an diesem Tag. Ziemlich müde erschien ich bei LOHRO, wo ich zum einen B.’s ersten Moderations-Takes lauschte und dann mit einem Beitrag beschäftigt war. Am Nachmittag gab es ein Treffen der Technikgruppe, welches etwas unschön endete. Und später war ich noch im Hackspace.

30.03.15 : Den Wochenstart hatte ich mir aufgeweckter vorgestellt. So schleifte ich mich eher in den Montag. Erst die Montagsrunde beim Radio, dann ein etwas ungewohnt ruhiger Arbeitstag und schließlich etwas Sport. Zum Abend dann Infotainment und ein Musikblog-Eintrag.

31.03.15 : Irgendwie fühlte ich mich am Dienstagmorgen immer noch nicht ganz in der Woche angekommen. Der Arbeitstag verging schneller und anders als erwartet. Und nach dem Sport war ich wieder in eine Art Workshop eingebunden. Dieser war sehr zeit-intensiv, bevor es dann unerwartet für die Restrunde noch ins Crocodil ging.

01.04.15 : Ein wenig aufgeregt sollte der Monatswechsel für mich eine Änderung im Arbeitsalltag einläuten. Und noch bevor ich den Arbeitsrechner aufsetzen konnte, war ich in einem Workshop zu künftigen Themenfeldern. Am Abend wuselte ich zum Monatstreffen des Hackspace und half J. beim Rechner-Konfigurieren.

02.04.15 : An diesem Tag wurde ich an die Kniffligkeiten mit Linux erinnert, denn ein ungeschickter Mausklick ließ mich lange tüfteln, bis ich den Ausgangszustand wiederhergestellt hatte. Stichwort Unity. Am Abend fuhr ich als Ersatzmensch die Kultursendung, ging mit J. und K. erneut beim Vegangster dinnieren, stöberte mit K. und S. über den Nachtflohmarkt im PWH und probierte extrem leckeren Fruchtsaft bei K.

dj_set03.04.15 : Wirkliches Ausschlafen wollte ich mir nicht erlauben. Und so begann der Feiertag für mich mit Sport. Tagsüber bestand mein Tagesinhalt überwiegend aus einem Workshop um das DJ-Set. Dank der fachkundigen und freundlichen Anleitung vom Einen von Stereoscope lernte ich faszinierende Details um Hardware und Soft Skills. Für den Abend hatte ich noch ein paar Folgen “Modern Family” und Reste zu verwerten.

Es verbleibt irgendwie pausenlos
F.

Logbuch : Routine trotz JLo

Januar 13, 2015

Hm, die Anzahl der aufzuarbeitende Tage ist nun aber wirklich grenzwertig. Also Kurzverfahren. 😛

05.01.15 : Der Start in die erste komplette Arbeitswoche des Jahres verlief relativ entspannt. Keine Eile am Morgen. Die erste Montagsrunde beim Lokalradio war auch erfreulich kurz. Ich half C. noch bei ein paar ersten Erklärungen der Abläufe. Im Büro ging es ebenfalls ruhig zustande. Und am Nachmittag zeichnete sich ab, dass ich nicht allein ins Kino gehen brauchte. Denn ich wollte mit die Chance nicht entgehen lassen und “Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach” im schwedischen Original (mit Untertiteln) schauen – und das auch ohne entsprechende Sprachkenntnisse. Danach schaute ich kurz beim Opennet-Treffen vorbei, welches sich bereits in der Auflösung befand. Und dann wollte ich mein Musik-Journal auch nicht vergessen, weswegen ich noch bis in den späten Abend in der Frieda 23 zugegen war und nebenbei die Hip-Hop-Redaktion beim Senden erleben konnte.

06.01.15 : Dieser Tag in einem Wort: Routine. Aufstehen, Arbeit, Training, Abendessen, irgendwas mit Medien (TV-Inhalte) und nur noch ausruhen.

07.01.15 : Nach der Ruhe kommt der Sturm, und dieser hatte es am Mittwoch in sich. Mit ein wenig Verspätung begann ich den Tag, strich mir die Mittagspause zugunsten von Planungstreffen, war wieder im Büro am Wuseln und ließ den Tag dann in der Musikredaktionsrunde ausklingen… und dabei vergingen die Stunden wie im Flug.

08.01.15 : Abgesehen von einer viel zu kurzen Nacht hatte ich noch anderweitig Grund, mit dem Tagesstart unzufrieden zu sein. Ich erhielt eine Mail, die mich scheinbar am Vortag erreichen sollte und welche mich ziemlich auf die Palme brachte. Grund war meine Hilfsbereitschaft vom Wochenende, die nun ohne vernünftige Begründung für unnötig erklärt wurde. Erst im Laufe des Tages kam ich zu der Erkenntnis, die somit geänderten Pläne für den Abend entspannt angehen zu lassen. So hatte ich mehr Zeit für andere Dinge wie Titelpflege. Und schließlich sah ich mir zu Hause noch einen Film an, den ich schon länger sehen wollte.

09.01.15 : Irgendwie ließ mein Körper nicht zu, dass ich an diesem Tag früher als gewöhnlich angenehm aufstehen wollte. Selten so einen schlechten Schlaf gehabt. (War etwa Vollmond?) Egal. Als ich rausging, war es noch nicht mal richtig hell. Am Nachmittag hatte ich dann die Ehre, die erste reguläre Beatbetrieb-Sendung des Jahres zu fahren, wozu ich auch bestens vorbereitet war. Ich hatte eine so lange Playlist, dass ich sogar Songs rausschmeißen musste. Eine Seltenheit. Danach überraschte mich J. mit veganem Zitronen-Kuchen-Joghurt, was wohl ein 1A-Wort fürs Glücksrad wäre. Egal, es schmeckt (auch ohne Teigstückchen) sehr lecker. Am Abend nutzte ich die Zeit für ein wenig Nostalgie in Form von älteren Liedern und ein paar Folgen “Hollywood Game Night”, die in meinen Ordnern schon fast Staub ansetzen wollten. 😛

10.01.15 : Wochenende. Und das begann für mich mit einer frühen Zugfahrt, die durch das Sturmwetter erfreulicherweise unbeeinflusst blieb. In der Heimat angekommen überkam mich eine Müdigkeit, die ich allerdings nicht gebrauchen konnte. Dafür, dass ich sehr wenig telefoniere, war der Anruf von S. mit etwa einer Stunde scheinbar ein Ausgleich. Ich empfand es komisch, wie unterschiedlich sich unsere Lebenswege nach dem Studium entwickelt haben, und kann gelassen zugeben, dass ich ihn nicht beneide. Für den Abend plante ich wieder ein kulinarisches Projekt. Endlich sollte ich Polenta zubereiten, was erstaunlich leicht ist. Und dazu wurde Teriyaki-Sauce zur Verfeinerung von Geflügelfleisch in der Pfanne getestet. Ich kann sagen, dass alles wunderbar geklappt hat. Und hier noch ein kurzes Geständnis: ich tat mir freiwillig eine Silbereisen-Sendung an und war fasziniert davon, wie die Beteiligten ihr Dauergrinsen bewahren konnten. Zudem wurde ich darin bestätigt, dass es musikalisch noch viel schlimmer sein kann, als es mir gelegentlich zugeschrieben wurde.

baiser_versuch_211.01.15 : Es gibt Zeiten, da weiß ich nicht genau, woran ich Heimat ausmachen kann, aber spätestens, wenn ich am Vormittag vom Brötchenholen den Rückweg über die Binzer Strandpromenade nehme, habe ich ein gutes Gefühl und kann abschalten. Nach einem späten Frühstück unternahm ich ein weiteres Experiment in der Küche, welches ich seit einem halben Jahr auf meiner Agenda habe. Baiser sollten es werden. Und auch wenn das Rezept hierbei noch simpler erscheint als bei Polenta, wollte mir der erste Anlauf nicht gelingen. Die traurige Masse hatte ich aus Mitleid zwar dann doch in den Ofen getan, mehr als Erinnerungen an Eierschecke waren aber bei dem Ergebnis nicht drin. Anders der zweite Vesuch, der durchaus als Erfolg durchgehen kann – je nachdem, wie sehr einen das Orangen-Aroma, welches ich spontan hinzugab, stört. 😀 Auf dem Rückweg in die Stadt gelang es mir, ein paar Ausgaben Daredevil zu lesen. Die Serie hält den hohen Standard, dass es fast unheimlich sein könnte. Dank Verspätung verpasste ich eine S-Bahn und war entsprechend spät dazu bereit, mich am Abend wieder auf den Weg zum Techniktreffen zu machen. Dort war der Fokus nach wie vor beim Mailserver und ich lernte Dinge zu linux-basierten Firewall-Einstellungen mit ferm. Der Abend zog sich allerdings hin und ein Gespräch auf dem Heimweg ließ mich nachdenklich werden, weswegen ich zu Hause nur noch ins Bett wollte.

12.01.15 : Wochenstart mit Montagsrunde. Im Anschluss ein paar Überstunden und ein notwendiger Kurzeinkauf und schließlich die Golden Globes 2015 zum Abendessen. In Amiland ist wieder “Award-Season” und noch konnten mich solche Event-Shows nicht vergraulen. Wie auch, wenn man mit Tina Fey und Amy Poehler solch umwerfende Moderatorinnen anbietet. Über die Preisträger bin ich auch relativ glücklich – “Boyhood” und “Die Entdeckung der Unendlichkeit”. Ich kann es nun noch weniger erwarten, “Birdman” zu gucken. Und auch die Serien “Fargo” sowie “Transparent” habe ich nun auf dem Radar.

13.01.15 : Heute morgen ließ ich mir etwas mehr Zeit zum Aufstehen. Der Rest war mehr oder weniger wieder Routine. Das Abendprogramm umfasste heute zwei Dokumentarfilme – einen über Zedd und einen über Jennifer Lopez. Beide Werke waren unterhaltsam und stellten die Persönlichkeiten in einem sympathischen Licht dar. In meinem Fall machte es sogar Laune auf deren Musik. 😀

Es verbleibt nachdenklich
F.

Logbuch : Zeitgefühl ade

Oktober 19, 2014

Ich mag mich wiederholen, aber was für eine verrückte Zeit. (Und wie es aussieht, hatte ich bereits beim letzten Eintrag eine gewisse Vorahnung.) Die Fragestellung, ob sich Extreme noch übertreffen lassen, möchte ich da schon gar nicht mehr zulassen. Grund dafür war der vergangene Freitag… und somit Teil dieses Wochenrückblicks.

13.10.14 : Wenn jeder Wochenstart so entspannt sein würde wie dieser. Genüssliches Ausschlafen, eine Montagsrunde dort und keine Notstände auf Arbeit. Abschließend ein kurzer Einkaufsbummel, lecker Abendessen (mit Infotainment-Berieselung), Musik-Bloggerei im Schnellverfahren und erfreulich zeitige Ankunft im Schlummerland.

14.10.14 : Ich hätte am Montag tatsächlich fast vergessen, dass ich wieder eine „Frühschicht“ im Lokalradio auf dem Plan hatte. Das Aufstehen gelang mühelos, auch wenn ich nicht von Routine reden würde. Ebenfalls Mühe bereitete mir das Training am Abend, da mein Rücken leichtes Mimimi hatte, was für Übungen der Maximalkraft eine suboptimale Ausgangslage darstellt. Danach fiel ich nur so über mein Abendessen her und konnte mich sogar noch aufrappeln, um an der Veranstaltung über alternative Kommunikationsstrukturen teilzunehmen. Ich testete erstmals meinen neuen Thermobecher von M. – und ja, er tat was er verspricht. Der Tee bliebt heiß. Ebenfalls an dem Abend hatte mir ein Brauereiprodukt aus U.’s Herkunftort selten so gut geschmeckt. Ach, und wir lernten T. kennen, welcher wohl Gefallen an der hiesigen Vereinslandschaft fand.

15.10.14 : Der Tagesstart verzögerte sich um ein paar Minuten, was eigentlich kein großes Manko ist, mir dennoch etwas auf die Nerven schlug. Planmäßig ging es mehr oder weniger bis in den Abend weiter, bis das Protokoll der öffentlichen Musikredaktionssitzung abgeschlossen wurde und die Runde den Tag weniger informell ausklingen ließ. Zwar hatte ich ordentlich Material vorbereitet, welches sich aber bestimmt auch zu anderen Zeitpunkten vorstellen lässt.

16.10.14 : Am Donnerstag war ein Kinobesuch geplant, und dieser sollte dank dieser Planung auch einermaßen erträglich enden. Sonst hätte mir wohl das Vergnügen an der Neuverfilmung der „Teenage Mutant Ninja Turtles“ schnell verloren gehen können. Denn der Film war mir zu hohl, und das obwohl ich keine hohen Erwartungen hatte. Effekte allein machen keinen Film. Zumal hier wieder unnötig 3D eingbaut wurde. Wenn wenigstens der Humor gezündet hätte, aber so blieb mir gar nichts anderes übrig, als die dumpfe Charakterisierung zu verteufeln. Randbemerkung: im Jahr 2014 gehört der Satz „Die Stadt wird uns gehören.“ nicht mehr zu den akzeptablen Phrasen der „Bösewichte“. (4/10)
Ob dieser Reboot wie scheinbar „angedroht“ mit einer Fortsetzung versehen wird, kann mir zu diesem Zeitpunkt egal sein.

17.10.14 : frieda_party_okt14Ein Kinoabend gefolgt von einer „Frühschicht“ – funktioniert das? Na ja, es geht. Auch der spontane Sondereinsatz zur Unterstützung war nicht so wild, obwohl es meine Tagesplanung etwas durcheinander brachte. Und am Abend hätte ich mir auch wirklich gern noch kurz eine Extraportion Schlaf gegönnt. Aber nein, ich machte mich stattdessen auf den Weg zum LOHRO-Event mit dem schwierigen Motto „Nick Cave Party“. Nebenbei initiierte ich den Download des neuen OS X-Betriebssystems.
Deko-mäßig wurde ordentlich aufgefahren. Der Geruch frisch gestrichener Türrahmen machte mir nur anfangs Probleme. Die Musik war… interessant, vergraulte sogar den einen oder anderen tanzwütigen Gast. Dafür wurde viel erzählt. Und die Stunden vergingen. Irgendwann wurde abgebaut, ganze Sofas mussten „verstaut“ werden. Und dann waren wir in der KTV unterwegs. Abschiede mit mehr oder weniger Worten fanden statt. Bei S. gabs noch ein Käsebrot. Und bei der Ankunft zu Hause bilanzierte ich, dass mein Tag 26+ Stunden umfasste.

18.10.14 : Wirklich lange hielt ich es im Bett nicht aus. Das mag damit zusammengehangen haben, dass ich meine Tasche  vermisste und noch Brötchen vom Bäcker haben wollte, bevor diese da wieder ausverkauft sind. Ich war froh, dass S. schnell auf meine Nachricht reagierte und ich mit Tasche die erste kleine Einkaufstour unternehmen konnte. Die ursprüngliche Idee, an dem Tag in die Heimat zu fahren, hatte mir die Bahn ja bereits am Vortag vermasselt. (Und das pünktlich zum Start meiner neuen BahnCard.) Ich kehrte mit Brötchen zurück und ließ die zu Gunsten einer Schlafeinheit noch ein paar Stunden liegen. Bei seichten Klängen von Minnie Driver wuselten mir viele Gedanken und Traumszenarien durch den Kopf. Am späten Nachmittag holte ich mein Frühstück nach, sah „Real Time with Bill Maher“ und ging dann zum Radio, um ein paar Songs zu pflegen. Auf dem Doberaner Platz traf ich dann M., der wieder in der Stadt ist. Wir gingen kurz einkaufen und saßen dann in den Redaktionsräumen und redeten über Kanada, die Welt und das TV-Programm. Am Abend bekam ich Lust auf Film-Unterhaltung und sah doch tatsächlich einen weiteren Uwe-Boll-Film. Wirklich unterhaltsam fand ich „Postal“ aber trotz aller gesellschaftskritischer Untertöne nicht. Wenigstens verkürzte mir die erhöhte Abspielgeschwindigkeit das Warten auf den Abschluss dieses absurden Werkes.

19.10.14 : Mit Schadensbegrenzung fing mein Sonntag an. Denn ein Fertiggericht fand seinen Weg aus der Verpackung geringfügig in meine Tasche, wobei der Geruch noch der unangehmste Effekt ist. Lecker war das Essen dann doch noch. Der Nachmittag sah wieder ein Treffen der Technikgruppe vor. Wunderbares Herbstwetter verschönerte mir den Weg dahin.

Es verbleibt bemüht produktiv
F.

Logbuch : FOMO?

September 9, 2014

Auf auf in die Aufarbeitung…

28.08.14 : Endlich hatte die Wartezeit ein Ende. Vier Wochen nach US-Start, lief „Guardians Of The Galaxy“ in den hiesigen Kinos an. Um so schöner, diesen Anlass mit Freunden für einen Kinobesuch nutzen zu können. Zuvor konnte ich sogar noch Fast-Food-Gutscheine einlösen – kurz vorm Ablauf am Monatsende.
Ja, und der Film? Der ist sehr gut. Sehr unterhaltsam auf vielen Ebenen und irgendwie ein Marvel-Film, der sehr sehr einsteiger-freundlich ist. Schöne Effekte, viel Humor, eine seichte Geschichte um Freundschaft, inklusive Mixtape-Unterton – und dann noch SciFi. Für mich „win win“. (9/10)

29.08.14 : Mit nur einem halben Arbeitstag startete ich früh in den Freitag, weil ich schon am Nachmittag wieder eine Sendung Beatbetrieb fahren durfte. Im Unterschied zum Morgenprogramm kann ich in diesem Format viel über Musik reden – und ordentlich Vielfalt spielen – so unter anderem neue Lieder von Eminem oder Zoot Woman. Danach bot ich meine Hilfe der Planung der Abendgestaltung an. Grund waren wieder ein paar Abschiede. Und es wurde gegrillt und gescherzt. Der Abend wurde zur Nacht und mit ihr kam die Dunkelheit.

30.08.14 : In einer Hitliste der verrücktesten Arten, in 2014 ein Wochenende zu beginnen, sollte bei mir dieser Tag locker unter die Top 3 kommen. Selten war ich so froh, keine Termine zu haben. Und so nutzte ich die Zeit für Ruhe und Stärkung, damit ich Z. an ihrem vorerst letzten Abend in Rostock begleiten konnte. Wir starteten am Dobi, gingen zum Hafen, auf den Kanonsberg, wollten dann eigentlich in den Stadtpalast und endeten stattdessen im Zwischenbau. Motto des Abends: Deep House. Nicht mein liebstes Genre, aber ich kann damit leben. Wir trafen auf eine Gruppe um T., den ich lange nicht mehr gesehen hatte – und welcher doch tatsächlich mit zwei Namensvettern dabei hatte.
Ich glaube, es dürfte nicht verwundern, wenn ich nun vermerke, dass bei der Rückkehr (und Verabschiedung) bereits wieder Tageslicht herrschte. Und das bringt mich auch gleich zum…

31.08.14 : Sonntag. Und wieder ein Tag mit wenig verbindlichen Zusagen. (Ein Ausschlafen jenseits der Mittagszeit war schon eine Weile nicht mehr möglich, weil ich da einen Radio-Termin hatte.) Erst am Nachmittag versammelte sich wieder die Technikgruppe, um finale Dinge in Vorbereitung der Einarbeitungstage für neue Mitmachende bei LOHRO zu besprechen. (Und selbst, wenn das alles inhaltlich optimierungswürdig erscheinen sollte, bleibt immer noch der Fakt, dass wir via Wiki-Seite web-basierte Folien plotten können. Eine wunderbare Verzahnung von Technik.)

01.09.14 : Neuer Monat, neue Gesichter. Selten war eine Montagsrunde bei LOHRO so gut besucht. Eine Vorstellungsrunde später setzte allerdings der Alltag wieder ein. Wobei ich doch tatsächlich wieder den Versuch startete, diesen Monat noch anderweitig aufzubereiten. (Insider wissen mehr.)

02.09.14 : Da war es nun also – das Ereignis, an dem wir aus der Technikgruppe auf junge Menschen losgelassen wurden, um diese in einem (ersten) Workshop mit wesentlichen Dingen im neuen LOHRO-Betrieb bekannt zu machen. Dass ich nicht die ganze Veranstaltung über anwesend sein konnte, fand ich zwar suboptimal, aber letztendlich auch okay, weil mir so manch fehlende Vorbereitung unschön auffiel.
Im Tagesverlauf erreichten mich Nachrichten, dass ein weiterer Kinoabend zu „GotG“ mit A. und U. durchaus stattfinden sollte. Nur war der Kontext der Kartenreservierung für mich etwas zeitkritisch, da ich davor noch sportliche Aktivitäten auf dem Plan hatte. Mit anderen Worten: ein wenig hetzen musste ich schon. Dafür war auch das zweite Seh-Erlebnis sher unterhaltend.

03.09.14 : Am Mittwoch überschlugen sich die Termine ein wenig. Nach dem Alltag sollte es um Vereins-Software gehen, während nebenbei schon die Musikredaktion ihr Treffen abhielt. Und dann war da noch die außerplanmäßige Abendgestaltung von der Arbeit aus. Somit schaute ich öfter auf die Uhr und war dann auch wieder schneller unterwegs, als ich dachte. Im Freigarten wurden wir dann von T.’s Burger-Künsten erheitert. Und sogar „Doctor Who“ wurde thematisiert.
Leider wurde ersichtlich, dass ich meinen Besuch im Hackspace nicht mehr schaffen würde, was gerade im Kontext der Vorbereitung für eine Sondersendung etwas ungünstig war.

04.09.14 : Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben. Und so war ich am Donnerstag den ganzen Abend in den LOHRO-Räumlichkeiten. Zunächst für ein Aircheck-Treffen mit K., welches länger dauerte als erwartet. Und anschließend für den ersten großen runden Tisch zur Vorbereitung der Sondersendung. Stichwort Etherpads galore!
Ein frühes Schlafengehen blieb damit jedoch aus. Und auch ein Treffen mit Freunden im Pleitegeier vergass ich bei all dem Trubel. Ach, und ich wollte eigentlich noch zum Couchsurfing-Treffen im Peter-Weiss-Haus, was angesichts der Beschäftigungslage jedoch schon gar nicht drin war.

05.09.14 : Und mit wenig Zeit zum Schlafen nervt ein Weckerklingeln vor 5 Uhr gleich vielfach mehr. Ja, es war wieder Zeit für eine „Frühschicht“, die ich im Kontext des Airchecks anders angehen wollte. Musikalisch durfte ich da den Geburtstag von Freddie Mercury nicht auslassen, wo dieser doch schon in meinem Kalender vermerkt ist. (Feiertage mal anders sozusagen.) J. bat mich um die Einschätzung geläufiger Slang-Begrifflichkeiten der heutigen Jugend. Unter anderem FOMO, worunter ich mir nichts vorstellen konnte. Eigentlich schade – dabei sehe ich mich doch als ein Opfer der „Fear Of Missing Out“. Ergo kommt die Abkürzung nun in meinen Aktiv-Wortschatz.
Am Nachmittag wurde ich wieder etwas müde, ließ es mir jedoch nicht nehmen, G. zu einen abendlichen Besuch im Freigarten zuzusagen. (FOMO halt.) Wir redeten über Hausarbeit, Schulzeit und… Comics, was mich auch gleich veranlasste noch am späten Abend selbige zu lesen. (Thor & Loki)

06.09.14 : Ausgeschlafen und einigermaßen munter fing ich mein Wochenende entspannt mit einem Einkauf an. Die Bäckerbrötchen hätten kaum frischer sein können. Zur Erheiterung gönnte ich mir Folgen der „Late Late Show“, deren Spätsommerpause endlich vorbei ist. Am Nachmittag ging ich… wieder zum Radio, um mit der Vorbereitung zur Sondersendung weiter zu machen.  Gegen 18 Uhr wollte ich das Wetter dann noch nutzen und ging an den Stadthafen Richtung „Ponyhof“-Veranstaltungsort. Im Anschluss daran besorgte ich mir Abendessen, ging ein weiteres Mal einer neuen Trainingseinheit nach und war dann eigentlich auf gutem Wege ins Schlummerland. Dies sollte sich dann aber verzögern, weil B. gerade in der Stadt war und sich mit B. im Pleitegeier aufhielt. (FOMO.) Lange nicht gesehen, hatten wir uns Einiges zu erzählen. Dann traf ich zufällig auf S., D. und T. – und dann noch auf J. (plus Mitbewohnerin). Und später sogar noch auf V.. Ein Besuch im Studentenkeller war in Erwägung, was ich dann allerdings nicht mehr haben musste. (Doch keine FOMO?)

07.09.14 : An dieser Stelle kann ich mich zu meiner Entscheidung beglückwünschen, da ich den Sonntag nicht unbedingt zu spät hätte beginnen wollen. Grund: das Technik-Treffen, welches ausschließlich der Vorbereitung der Sondersendung gewidmet werden sollte. Und das wurde es auch. Und dies leider sehr lange. Als ich nach Mitternacht auf dem Heimweg war, erfasste mir eine gewisse Gleichgültigkeit – in Kombination mit der Frage „warum eigentlich?“.

08.09.14 : Tag der Sondersendung. Eine Stunde vor der Montagsrunde war ich weiter mit Vorbereitungen beschäftigt. Auf Arbeit ergab sich spontan eine Grillrunde. Am Nachmittag wurde ich zu einem „Abgrillen am Stadthafen“ eingeladen, welches ich natürlich absagen musste. Gegen 17 Uhr war an mindestens 3 Arbeitsplätzen ordentlich Gewusel. Wie ich dabei noch die Gelassenheit fand, im Vorfeld als Studiogast im Homerun (mit I.) aufzutauchen, ist mir irgendwie ein Rätsel. Die Sondersendung fuhr dann auch – mit zum Teil Last-Minute-Einpflegen von Inhalten und Musik. Und hätten wir die Möglichkeit des Überziehens gehabt (nur 6 Minuten), wäre es sogar ein schönerer Erfolg geworden.
Na ja, danach ließ dann jedenfalls die Anspannung nach. Ich ging erstmals zum Opennet-Treffen, bloggte dort nebenbei für mein Musik-Journal und ging dann vorzeitig nach Hause.

09.09.14 : Heute bin ich zeitig aufgestanden, weil ich noch einen Amtsgang vor Arbeitsbeginn abhaken wollte. Dies gelang mir, ebenso wie die Vorbereitung für einen Vortrag zu Twitter, welchen ich am Nachmittag (gewissermaßen im Vorbeiflug) hielt. Abends dann wieder Sport, lecker Abendessen nebst Infotainment („Last Week with John Oliver“), leichte Ablenkung durch das Apple-Event und das Vorhaben, hier die Aufbereitung abzuschließem.

Es verbleibt Dinge (und manchmal auch sich selbst) erledigend
F.

Logbuch : neue Wege, neue Räume

April 14, 2014

Und wieder verspäte ich mich mit dem Wochenrückblick. Grund ist erneut die Auslastung am Sonntag, die mich dann nur noch das Bett hat aufsuchen wollen. Aber was passierte davor?

LeePaperAeroplanes07.04.14 : Für den Wochenstart musste ich etwas mehr planen, da ich die Gelegenheit hatte, mit S. nach Greifswald zu fahren. Dort fand eins der Konzerte von Lee MacDougall und Paper Aeroplanes statt – im Rahmen der „Tales From Britain Tour“. Es war herrlich. Wunderbare Darbietungen seitens der drei Musiker, die zum Ende sogar zusammen harmonierten. Da war es auch okay, spät abends erst wieder zu Hause anzukommen.

08.04.14 : Auch am Dienstag hatte ich volles Programm. Denn A. war so nett und gab uns von der LOHRO Charts Redaktion am Abend noch eine Studio-Einweisung in den neuen Räumlichkeiten der FRIEDA23. Und die Vorab-Einschätzung bewahrheitete sich. So große wird das Umgewöhnen wohl nicht werden.
Ebenfalls noch an dem Tag habe ich es geschafft, einen weiteren mir empfohlenen Film zu schauen. Es handelte sich um „Idioten“ von Lars von Trier. Um ehrlich zu sein, fand ich das Werk eher verstörend als unterhaltsam. (5/10)

09.04.14 : Schon wieder volles Programm? Ja, so in etwa. Wobei ein Treffen der Musikredaktion ja nicht so viel mit Stress verbunden ist. (Man darf auch später eintreffen. etc.) Ich stellte ein paar Lieder vor, von denen es auch welche in die Rotation geschafft haben. Außerdem bekam ich „Nachhilfe“, was Bands aus Manchester angeht. Und im Anschluss schauten ein paar von uns noch das Fußballspiel, welches eher traurig ausging.

10.04.14 : Das frühe Aufstehen wegen dem Zahnarzttermin ging besser als ich dachte. Und der Termin selbst erschien mir wie ein Boxenstopp – begrüßen, behandelt werden, verabschieden. Um genau zu sein, war ich sogar pünktlich fertig – also zum Zeitpunkt des Termins (weil ich ein paar Minuten eher da war). Ich weiß nicht, ob ich das schon mal hatte. Aber lustig fand ichs allemal. Nach der Arbeit ging es wieder zum IT-Treffen, wo uns weiterhin das Einrichten mit Ansible beschäftigt hält. Denn so ein Client-Rechner soll ja auch ordentlich konfiguriert sein. Danach schaute ich mir noch „Her“ an, einen der wohl besten Filme des letzten Jahres. Eigentlich würde ich darüber fast lieber einen extra Eintrag verfassen. Aber so kürze ich ab mit: sehr gut. (9/10)

11.04.14 : Der Tag war okay, der Abend umso besser. Ich besuchte G., wir sahen fern bzw. Sketche un bereiteten uns auf die Trash Party im ST vor. Dort wurde es rappelnd voll. Die DJs hatten (wieder) Aussetzer, was die Musikqualität angeht (Stichwort: 30 Minuten Hip-Hop), aber letztendlich war es doch wieder ein schöner Weggeh-Abend.

12.04.14 : Ausschlafen macht Freude. Ein lecker Frühstück auch. Danach ein weiteres IT-Treffen in der Frieda? Kommt drauf an, wie gut es vorangeht bzw. wie es mit der Motivation der Beteiligten aussieht. Jedenfalls verlief der Tag für mich im Wesentlichen in der FRIEDA23. Und würde es mir so gar keinen Spaß machen, würde ich das wohl nicht in mein Wochenende einbauen.

13.04.14 : Eigentlich dachte ich, dass die Vorbereitung für die Charts-Sendung ganz entspannt verlaufen würde, bis wir feststellten, dass nicht alle Lieder da waren. Tja, da geht die Anspannung doch noch ein wenig Richtung Hochtouren, was sich allerdings positiv auf den Sendebetrieb ausgewirkt hatte. Mit anderen Worten: ich war so mit der Vorbereitung ausgelastet, dass ich keine Zeit fürs Aufgeregtsein wegen der Sendung hatte. 😀
Danach kochten wir 4 verschiedene Puddings (von 2 Litern Milch) und erzählten über dieses und jenes, was man so im Internet findet. Und noch etwas später… war ich wieder in der FRIEDA23 wegen IT und Gedöns, wobei eher Gedöns, weil ich mit der WaveLab-Emulation eher weniger zu tun hatte. Dort erschreckte mich A. etwas mit ihrer Kenntnis über einen Teil meiner Uni-Vergangenheit, der so eigentlich nicht zu erfahren ist. (Schuld war letztendlich Vitamin B wie Bekanntschaften.)
Und Stichwort neue Räume. Am Abend besuchte ich erstmals einen Ort, den so mancher Technik-Freund Hackspace nennt. Dort erlebte ich nebst komischem Humor eine weitere Stalking-Erscheinung, als so Manches über meine Online-Auffindbarkeit „getestet“ wurde. Ansonsten versuchte ich, weiterhin mit der Schriftarbeit der Technik-Gruppe produktiv zu sein. Tja, und das ging dann bis in den späten Abend. Der Tag war um, und ich müde.

14.04.14 : Heute war ich nach der Arbeit kurz in der Stadt, die merklich „in Ferienstimmung“ ist, was ich allerdings nicht bin. Und zur Abendunterhaltung schaute ich mir vorhin die „2014 MTV Movie Awards“ an, einer Event-Show, bei der tatsächlich die „Grumpy Cat“ als anwesende Berühmtheit gefeiert wurde. Kann es ein deutlicheres Signal für den sinkenden Unterhaltungswert von Fernsehen geben? Na wie gut, dass der Spaß bei 1,5-facher Geschwindigkeit nicht so lange dauert. 😉

Es verbleibt um gutes Zeitmanagement bemüht
F.

Logbuch : zwischen Musikern

März 23, 2014

Und wieder beschleicht mich das Gefühl, dass die Woche im Schnellverfahren abgehandelt wurde. Keine Ahnung, warum. Dabei werden die Tage doch länger.
Anmerkung: oje, eine Zeitumstellung müsste auch bald kommen.

17.03.14 : Die Woche begann mit einem ungewöhnlich angespannten Arbeitstag. Im Anschluss daran war mir sehr nach Essen und Schlaf. Ich habe noch etwas erheiternde TV-Inhalte gesehen und ein paar Comics gelesen.
Und dies war dann also mein St. Patrick’s Day 2014.

18.03.14 : Für den Dienstag kann ich wirklich nicht viel Bedeutendes angeben. Es ist fast so, als ob es ein verlorener Tag gewesen wäre. Aber andererseits hatte ich abends auch keine Lust zu nichts. So ist das manchmal.

19.03.14 : Mittwoch war der Tag mit dem Fußball-Abend. Zuvor noch eine heiteres Treffen der Musikredaktion, welches wohl selten so gut besucht sein wird. Ich kam gar nicht dazu, irgendetwas vorzustellen. Aber das macht nichts. Dafür besuchte ich S. und K., sah mir ein spannendes Fußballspiel an und hatte somit einen schönen Abend.

20.03.14 : Das IT-Treffen am Donnerstag war semi-produktiv, weil es wohl Probleme mit einem Switch gab, was wiederum den eigentlich Inhalt des Treffens etwas verschob. Ausnahmsweise ging ich zum Pub-Quiz ins Irish Pub, wo der Spaß vom Bunker per Stream abgegriffen wird. Unser Team hatte ab Runde 3 sogar noch Aufhol-Feeling, aber es reichte letztendlich nicht mehr, um unter die Topp Drei zu kommen. Egal, ich gehe bei sowas eh gelassen ran, freute mich dennoch, wenn ich eine Antwort wusste. (Und ich konnte gewissermaßen den St. Paddy’s Day nachfeiern.)

21.03.14 : Eigentlich sollte es am Abend eine Grillrunde im Sendehaus geben – und zwar zu Ehren von R.. Der wiederum war allerdings krank und so wurde es eine… andere Runde. Zusammen mit K. bastelte ich an einem ungewöhnlichen Salat, der zunächst improvisiert erschien, aber dennoch sehr lecker war. Im Seminarraum drehten wir dann Musik auf, und ich hörte erstmals etwas von Richtungen wie „Breaks“ und „Dark Trance“. Und schließlich verlagerte sich das Geschehen noch woanders hin, wo abermals viel über Musik geredet wurde.
Erst heute wurde mir klar, dass ich da mehr oder weniger fast nur unter Musikern war.

22.03.14 : Den Start ins Wochenende habe ich sehr nachdenklich empfunden. Sogar der Einkauf wirkte auf mich melancholisch. Erst nach dem späten Frühstück ging es stimmungstechnische etwas bergauf. Ich hörte viele Lieder, die mir im Laufe der Jahre irgendwie wichtig wurden. Und ich lass ein paar Comics, bevor ich mir noch eine Extraportion Schlaf gönte. Fürs Abendprogramm ließ ich  mich auf den Film „Pusher“ ein, den mir A. empfohlen hatte. Nur wirkte der auf mich nicht so bahnbrechend, wie der das wohl einst war. Grund könnte sein, dass ich „Drive“ und „Only God Forgives“ vom selben Regisseur bereits kenne – und somit ein Gespür dafür habe, dass seine Filme wohl oft die dunklen Ecken der Gesellschaft abbilden und dabei Brutalität explizit darstellen. Eigentlich wollte ich danach früh schlafen gehen, was mir aber irgendwie nicht gelang. Und nein, nicht wegen dem Film. Ich dachte eher an die Zukunft.

23.03.14 : Heute machte ich mich am späten Morgen mit Nahrung auf zum Sendehaus, welches ich erstmals aufschließen konnte. Erste Amtshandlung war das Anheizen des Ofens für meine Aufbackbrötchen. Dann begann ich in Ruhe mit den Vorbereitungen für die Sendung. Als Chr. eintraf , konnte er gleich mithelfen und wir fuhren den Betrieb nach Plan – fast fehlerfrei. Als ich mit der Nachbereitung fertig war, widmete ich mich wieder ein paar Comics.
Um genauer zu sein, lese ich zur Zeit die 2011er Serie von „Moon Knight“ – vom Kreativteam Bendis und Maleev, die eigentlich immer sehr gute Arbeit abliefern. Grund dazu ist, dass vor ein paar Wochen eine neue „Moon Knight“-Serie ihr Debut feierte und ich vorm Genuss der 2014er Reihe (von Warren Ellis) sozusagen noch schnell die Vorgänger-Serie mitnehmen will.
Ach ja, Moon Knight ist übrigens eine Art Batman-Abklatsch im Marvel-Universum, was allerdings nicht heißt, dass man den bald irgendwo im Kino oder TV sehen wird. Dazu ist er wohl einen Tick zu speziell.
M. schaute noch im Sendehaus vorbei und wir verbrauchten sozusagen noch ein paar Essensreste. Auch unser tierischer Gast (Tilli) profitierte davon. Die kleine Hündin ist echt ne Marke.
Und ich hörte erstmals von Mädesüß, woraus M. Sirup hergestellt hatte. Ein interessanter Geschmack, der an Waldhonig erinnert.
Beim IT-Treffen ging es heute heiterer zu und ich fühlte mich produktiver. Wir stellten fest, dass die Einrichtung von „burp“ tatsächlich im Handumdrehen geht. Wenn doch nur die Dokumentation verständlicher wäre. 😉

Es vebleibt mit neuen Erkenntnissen
F.