Logbuch : Termine auch mal sausen lassen

Logbuch

01.12.15 : Endlich ein Jahr ganz ohne Adventskalender, nachdem ich mehrfach solche tagelang vernachlässigte oder vergaß. Stattdessen wieder erneute sportliche Herausforderungen zum Tagesstart. Ebenfalls herausfordernd war die Einhaltung des Planes, rechtzeitig auf dem Weg zu LOHRO zu sein, damit es kein Gehetze gibt, weil die dritte Kinosendung on air gehen sollte. Danach war ich noch eine ganze Weile mit Nachbereitung beschäftigt.

02.12.15 : Ein typischer Mittwoch: Arbeit, LOHRO, Plauderei, ein Besuch im Hackspace und Ende im Gelände. Vielleicht hier noch die Randbemerkung, dass der seltene Fall eintraf, dass mein Musikvorschlag zum Titel der Woche wurde.

03.12.15 : Ich konnte die Anfrage nach einer zusätzlichen Radio-Schicht nicht ablehnen, und ließ mich sogar auf den Weckruf ein. Demnach begann mein Tag unangenehm früh, wobei die Sendezeit dieser Tage um eine Stunde kürzer ist. (Nur leider nicht die erste Stunde ab 6.) Nach dem Einsatz gönnte ich mir auf dem Weg zur Arbeit einen Abstecher zu einem “Indie-Bäcker”, der sogar richtig lecker aussehende Lärchen im Angebot hat. Am Abend half ich bei der Kultursendung, die dank tagelanger Planung aus meiner Sicht sehr ausgewogen gestaltet wurde. Und dann war da noch der “Firmenausflug” im Weihnachtsdorf am Brink, wo ich erst eher wenig Lust drauf hatte, was sich im Laufe des Abends jedoch als unterhaltsam herausstellte. Es wurden sogar Runden geschmissen.

04.12.15 : Ich war erfreut darüber, mich am Vorabend rechtzeitig losreißen zu können, damit der frühe Start in den Arbeitstag nicht zu schwer werden würde. (Dies sah für manche Kollegen anders aus.) Ich freute mich derweil auf ein Novum, nämlich die Chance, am Freitagabend mit dem (nun verkürzten) Beatbetrieb auf Sendung gehen zu können. Dafür hatte ich nicht nur jede Menge Inhalte, sondern noch einen netten Studiogast (Axl Makana). Nach der Sendung kümmerte ich mich mit A. ums Abendessen und ging zum Konzert in den Stadtpalast.
dearRougeMeine Güte, ging das dort früh los. So verpasste ich doch tatsächlich bereits eine Stunde nach Einlass die ersten Songs der genialen Vorband Dear Rouge aus Kanada, die mich vollends überzeugten. rahAuch der “Main Act” namens Rah Rah (ebenfalls aus Kanada) war musikalisch topp, nur leider hier und da suboptimal abgemischt. Ich freute mich auch, dass ein paar Freunde dabei waren. Im Anschluss gab es noch die Indie Night, deren letzte Stunde mir allerdings viel abverlangte, weil ich mit der Musikauswahl so gar nichts anfangen könnte. (Stichwort Depri-Night) Mit C. und Co. gingen wir noch zum Peter-Weiss-Haus, wo doch tatsächlich zu fortgeschrittener Stunde ein Einlassstopp war. Ich verweilte ua. mit S. und B. draußen (im Freigarten) und lernte Leute wie F. kennen, die scheinbar komische Geschichten zum Besten gaben. Schließlich machte ich noch einen kleinen Umweg zur Frieda 23, holte meine Tasche sowie eine Sweatjacke und konnte dann weniger fröstelnd nach Hause gehen, wo mich nur mein Bett interessierte.

05.12.15 : Jenen Ort verließ ich den größten Tageslicht-Anteil des Samstags auch nicht. Ich erledigte noch ein paar Besorgungen und ging dann zu G., die ein Adventskaffeekränzchen veranstaltete, das sich zum Filmabend ausweitete. Da war mir der Aktionstag parallel in der Frieda 23 auch egal.

06.12.15 : Ich hatte zwar schon am Vortag gut Schlaf nachholen können, beschloss dennoch, das Brunch (im Cafe Marat) sausen zu lassen. Am Nachmittag suchte ich fast eine halbe Stunde lang nach einer SD-Karten-Hülle. Auch so kann man seine Freizeit verbringen. Ich fand sie nicht, ging dann ohne zu K., die… *Trommelwirbel*… zu einem Adventskaffeekränzchen einlud. Dafür ließ ich sowohl das Techniktreffen bei LOHRO, als auch den 2. Comic-Treff im Cafe Marat sausen. Am Abend schloss ich den Hackspace auf, mit der Aussicht, dass wohl mit wenig Beteiligung/Besuch zu rechnen sein würde. Daher nutzte ich die Gelegenheit, unverschämt laut Musik zu hören.

07.12.15 : Die Woche mag neu gewesen sein, die Müdigkeit erschien mir jedoch nur allzu bekannt. Nach der Arbeit zog es mich ins LiWu (Kino), wo ich das Drama “Youth” (hierzulande unter “Ewige Jugend” bekannt) sah.
Oh, was ein schöner Film. Bereits nach 45 Minuten war ich mir sicher, dass ich bis zum Ende würde unterhalten werden. Die Szenerie in den Alpen, die gut durchmischte Besetzung (mit bekannten und weniger bekannten Schauspielern) und vor allem die vielen kleinen skurrilen Momente machen diesen (durch zig Studios produzierten) Film zu einem Kurzurlaub mit Denkanstößen. (9/10)
Nach dem Film ging noch kurz einkaufen und besuchte H. im “Bebel-Tower”, von dessen 22. Stockwerk man eine unfassbar schöne Aussicht auf die KTV hat – vorausgesetzt, die Fenster gehen zu richtigen Seite raus.

Es verbleibt nach einer ereignisreichen ersten Dezember-Woche
F.

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