Logbuch : Zeitvertreib ausschließlich woanders

Logbuch

18.11.15 : Der Mittwoch war vollgepackt bis an die Mitternachtsgrenze. Zunächst Sport und Arbeit und dann ein 3-Stunden-Homerun, den ich nach bestem Gewissen mit Inhalten füllen konnte, da es seitens der Tagesredakteure ausnahmsweise sehr wenig gab. Im Anschluss traf sich die Musikredaktion und danach schaute ich noch beim Hackspace vorbei, wo ich unter anderem einen angenehmen Plausch mit M. hatte.

19.11.15 : Der Tag zog sich ganz schön in die Länge und ich machte nach der Arbeit so gar noch einen Ausflug in die Innenstadt, um fürs Wochenende besser ausgerüstet zu sein. Schließlich ging ich noch zu LOHRO, richtete einen neuen Rechner ein und schnitt ein wenig Audiomaterial zusammen.

STEREO_gelb.png20.11.15 : In gewisser Hinsicht war dieser Tag schon besonders, denn viele Vorbereitungsstunden wurden investiert, um eine Veranstaltung im Zwischenbau möglichst schön abzurunden. Da passte mir das frühe Aufstehen eher weniger in den Kram. Als ich zum Abend beim Lokalradio eintraf, waren unsere Headliner schon da und hatten ihre Radio-PR. Nach der Sendung ging ich mit A. wegen Abendessen einkaufen und bestückte den Rechner mit weiteren Inhalten. Dann gingen wir durch den Regen zum Zwischenbau, wo schon einiges aufgebaut wurde. Ich hatte eine Schicht am Einlass und damit erstmals Einblick in so ein Backstage-Geschehen – konnte die Bühne quasi aus “Manager-Perspektive” sehen. Nach der Live-Musik öffnete der zweite Floor, wo dann bald C. für Musik sorgte. Die elektronische Musik auf dem Main-Floor war teilweise etwas ungewohnt oder gar horizont-erweiternd. Ich freute mich sehr über bekannte Gesichter, die sich diesen Termin wohl vormerkten oder spontan dazukamen. Ein bisschen Gossip gab es auch. Ein schöner Abend… der auch lange genug ging.

21.11.15 : Nach so einem Freitag gleich am Vormittag wieder auf Reisen zu sein, zähle ich schon fast zu einer Höchstleistung. In der Heimat erwartete mich erst ein tolles Frühstück und dann die unschöne Erkenntnis, dass es für die Hilfe bei der Technik auch ein späterer Zeitpunkt hätte sein können. Dafür gönnte ich mir neue Schuhe und abends noch ein paar Stunden Schlaf. Außerdem geriet ich seit langer Zeit wieder in Daddel-Laune. Ein Batman-Arkham-Spiel testete ich an. Danach begnügte ich mich mit schnöden TV-Programm, welches erst zu sehr später Stunde wieder interessant wurde. Unter anderem hatte Ina Müller eine tolle Band namens Nathaniel Rateliff & The Night Sweats zu Gast.

22.11.15 : So angenehm der entspannte Start in den Sonntag auch war, kam ich am Nachmittag leider ganz schön in Zeitnot und kochte quasi in Windeseile mein Abendessen. Danach fuhr ich wieder in die Stadt, hatte mir noch ein wenig Fitness verabreicht und eilte dann in die Innenstadt, wo es nach dem Motto “Original Sunday” den finalen “Hunger Games”-Film ohne Synchro gab.
Im Vergleich zu “Part 1” hat dieser “Mockingjay”-Teil schon mehr Spannung und Effekte zu bieten. Aber den Eindruck, dass sich dieses (dünnste) dritte Buch auch in einem Abwasch hätte verfilmen lassen, hatte wohl nicht nur ich. Na ja, das kitschige Ende gefiel mir dafür um Längen besser als bei “Harry Potter”.

23.11.15 : In Rostock startete der Weihnachtsmarkt. Mir konnte es egal sein, denn ich hatte meinen “Drohnen-Montag” – also einen Tag voller Arbeit, der dann nur mit Ruhe, Abendessen und zeitigem Schlaf enden soll. (Vielleicht noch etwas Infotainment, dann reicht es auch schon.)
Randbemerkung: Ein wenig verdattert erfuhr ich, dass es vorerst kein “Last Week Tonight with John Oliver” zum Wochenstart geben wird.

24.11.15 : Welch kurioser Dienstag. Nach Sport und Arbeit ging ich zu LOHRO, wo “Stereo Roÿal” (die Erste) ausgewertet wurde. Außerdem versuchte ich noch K. mit Bildmaterial zu helfen und dann erwartete ich noch H. zum WaveLab-Einsteiger-Tutorial. Überrascht stellten wir dann fest, dass es für andere Mitmacher in der Woche “Nachtschichten” gab.

25.11.15 : Der Mittwoch in zwei Worten: Arbeit + LOHRO. Unter anderen wollte ich weiter an Sendungsvorbereitung sitzen, was mir nicht so gelang.

26.11.15 : Dieser Tag wurde etwas stressig für mich, da die Planung für einen Kinobesuch in Gesellschaft (zur Abwechslung) ganz schöne Kurven nahm. Mal hieß es “Primetime”, und dann sollte es doch der Nachmittag werden. Ergo wollte bis dahin alles erledigt sein. Und um die Ironie zu vollenden, hetzte ich in die Innenstadt, um dann minutenlang anzustehen und dann noch mit den Karten und dem Verkaufssystem aufgehalten zu werden, Egal, die zweite Sichtung des aktuellen Bond-Films “Spectre” war es wert. Auch auf deutsch. Danach gingen H. und ich einkaufen und kochten bei LOHRO Abendessen. Mit K. schauten wir kurz bei einem Flohmarkt im PWH vorbei, der schon fast überfüllt wirkte. Mit S. und K. hätte es bestimmt mehr Spaß gemacht.

27.11.15 : Ein letztes Mal nahm ich es in Kauf, den Arbeitstag durch ehrenamtliches Radiomachen zu unterbrechen. Denn vorerst wird eine Sendung wie der Beatbetrieb nicht mehr mittags, sondern abends laufen. Spaß hat es gemacht. Dann ging es für mich wieder im Büro weiter. Und zum Abend: ein Kinobesuch.
220px-the_tribe_poster“The Tribe” kommt aus der Ukraine, beinhaltet kein gesprochenes Wort und kommt sogar ohne Filmmusik und Untertitel daher. Umso brisanter und aufwühlender sind die Inhalte, die in diesen zwei Stunden vermittelt werden. Schließlich gab mir das Ende den Rest. Auf dem Heimweg war mir mulmig. Ich sehnte mich nach seichter Musik zum Einlullen.

28.11.15 : Ich hätte eigentlich noch gut etwas länger schlafen können, mich allerdings für einen weiteren Einsatz als Workshop-Mitgestalter einspannen lassen. Na wenigstens für einen kurzen Einkauf plus Frühstück reichte mir die Zeit noch. Und so verging der Tag im Sendehaus. (Von einem Fußballspiel im Ostseestadion bekam ich gar nichts mit.) Ich sprach mit M. kurz über Filme, ging fürs Abendessen einkaufen, gönnte mir eine Unterhaltungssendung und war dann auf dem Weg zu M., die in ihrer WG zu einer Karnevalsparty einlud. Oje, die Musik fand ich anfangs sehr unangenehm. Das Vorhandensein von Pfannkuchen hebte die Laune. K. war auch schon da. Der Balkon bot Frischluft und Ballons zusätzlichen Spaß auf der Tanzfläche. Spätestens mit Klassikern von Fatboy Slim oder The Chemical Brothers war wieder alles schön. Selbst eine unterschwellige Beleidigung ließ sich damit gut verdrängen.

29.11.15 : Wie vorausschauend ich doch ankündigte, an diesem Tag etwas später zum Workshop zu kommen. Dafür dann der Schocker, dass es noch sehr viel Handlungsbedarf gab, um in wenigen Minuten eine Sondersendung zusammenstellen zu können. Meine armen Nerven. Auch tat mir leid, dass ich beim Treffen der Kulturredaktion gefühlt 10 Minuten anwesend sein konnte. Das hätte ich so nicht erwartet. Erst am Nachmittag konnte ich aufatmen und war irgendwie in der Musikredaktion beschäftigt. Nebenbei wollte ein Hund bespaßt werden. Und erst am Abend gelang mir dann auch endlich weiteres Vorbereiten für die nächste Sendung.
Randbemerkung: Ich war an diesem Wochenende eigentlich nur zum Schlafen zu Hause.

30.11.15 : Und? War es wieder ein “Drohnen-Montag”? Ja, so in etwa fühlt es sich jedenfalls an. Da wird sich in den verbleibenden Minuten November 2015 auch wahrscheinlich nichts dran ändern.

Es verbleibt ein wenig in Vorfreude auf Freitag
F.

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