Logbuch : Berlin-Sause

Logbuch

Ach menno, hat sich schon wieder ein halber Monat angesammelt…

31.08.15 : Wochenstart der üblichen Art – mit Überstunden und Sport. Danach nur noch zurücklehnen und entspannen.

vokü_sep1501.09.15 : Oh, ein Urlaubstag. Warum nicht dennoch zeitig aufstehen und ehrenamtlich aktiv sein? Ja, warum eigentlich nicht? Neugier vielleicht?. Mit dem Monatswechsel erfolgte für LOHRO gewissermaßen ein mittelgroßer Personalwechsel. Und neue Menschen erfordern ein wenig Anleitung. Und so war das Motto des Tages “Workshops” und so. Am Abend wollte sich eigentlich eine Runde zum Kinobesuch einfinden. Aber die Pläne änderten sich. Ich traf mich mit I. zu einer VoKü, wo wir allerdings erst gar nicht hinkamen, weil K. und S. noch nicht unterwegs waren. Insofern ging es erst nach einem Besuch bei S. los. Und oh, was war das Essen lecker. Stichwort Bananen-Chutney. Dazu gab es südlich angehauchte Live-Musik. Auf dem Rückweg fiel mir ein, dass ich noch ein wenig Schnittarbeit erledigen wollte. Und so landete ich wieder bei LOHRO und erst etwas später zu Hause.

02.09.15 : Ich habe den überraschenden Bonus an nicht verplanter Zeit am Vormittag sogleich genutzt – zum extensiven Ausschlafen. Am frühen Nachmittag fand ich mich abermals in den Redaktionsräumen ein, um die Vorbereitungen für die Kultur-Sendung abzuschließen. Zudem war ich bei einem Musik-Workshop unterstützend tätig, nahm am Treffen der Musikredaktion teil und war danach noch am Plaudern. Überraschend wurden wir von einer Anwohnerin unterbrochen, der die Gesprächslautstärke auf offener Straße wohl zu groß war. (So etwas habe ich lange nicht mehr erlebt.) Ich schaute noch beim Hackspace vorbei und kam laut V. genau richtig. Grund war ein wenig Vektorgrafik-Gestaltung, zu der ich Erfahrungswerte beisteuern konnte.

03.09.15 : Am Donnerstag stand ich gewissermaßen unter Strom, da ich ganz schön viel erledigen wollte. Nach Sport und Arbeit war es bis in den Abend nicht klar, ob ich eine oder zwei Sendungen im Alleingang fahren würde. Auflösung: es wurden 2 am Stück. So eine Kultur-Sendung alleinig zu wuppen, müsste ich so schnell nicht wieder haben. Da steckt (je nach Anspruch) schon einiger Aufwand drin. Im Anschluss interviewte ich den Singer/Songwriter Rurouni Flojo, der auch live musizierte und mich mit Technikwissen überraschte. Ich ging kurz einkaufen und saß eine Weile bei S., die wiederum an ihrem “letzten” Beitrag saß. Ansonsten war es noch an der Zeit, K. zu verabschieden, die einen Tag später schon auf dem Weg nach Berlin sein würde. Und ich sah die Ein-Mann-”Nachtfalter”-Redaktion bei der Sendungsvorbereitung.

topo-vis04.09.15 : Am Freitag fing der Tag für mich wieder unangenehm früh an. Nur so konnte ich mir Zeit für den Nachmittag freischaufeln, um wieder etwas Tagesprogramm bei LOHRO moderativ zu füllen – erstmalig ohne Nachrichten zur vollen Stunde. Dafür hatte ich einen netten Studiogast vom Volkstheater. Im Anschluss an die Sendung ging ich zur Eröffnung des Warnow Valley, traf auf dem Weg sogar noch P.. Dort angekommen nahm ich an dem Vortrag zur Nachhaltigkeit teil und gesellte mich dann zu den Hackspace-Kollegen, die verschiedene Installationen aufbauten. Was man mit Kamera-Peripherie-Geräten kommerzieller Computer-Spiel-Konsolen alles anstellen kann. Unter anderem einen Sandkasten zum interaktiven Topographie-Erlebnis machen. Sehr eindrucksvoll. Ich schaute mich auch in den anderen Gebäuden um und entdeckte allerhand kreative Werkstätten. Nebenbei wurde ich von S. zum Kochabend eingeladen. Es war ein schöner Abend, wenn auch etwas traurig, da es solche Zusammenkünfte in diesem Kreis vorerst nicht mehr geben wird.

05.19.15 : Keine Zeit fürs Ausschlafen. Die Zugfahrt in die Heimat rufte. Nach einem üppigen Frühstück war mir nach Unterhaltung in audiovisueller Form. Ich nahm endlich wieder den Kurs des “Nachguckens” von TV-Serien auf. Bestimmt 2 Jahre lang warteten noch Folgen der ersten Staffel “Arrow”. Nach dem Auftakt zu einem kleinen Arrow-Marathon, gingen wir Richtung Hauptstraße und schauten uns das diesjährige Duckstein-Festival an. Natürlich war der Schafskäse im Fladenbrot wieder etwas teurer geworden. Den Abend ließ ich mit TV-Berieselung ausklingen.

06.09.15 : Ausschlafen ging so. Ich hatte einen wirren Traum mit einem Vergnügungspark und schienengebundenen Elektro-Carts. Spätestens die frische Luft beim Brötchenholen ließ mich wach werden. Nach dem Frühstück setzte ich meinen Arrow-Marathon fort und schaffte gut 7 Folgen (auf doppelter Geschwindigkeit). Außerdem schaute ich die ersten Folgen “Documentary Now” mit Bill Hader und Fred Armisen, eine Art Parodie auf Dokumentarfilme. Erst bei Folge 3 konnte ich richtig lachen, weil auf herrliche Weise die VICE-Berichterstattung auf die Schippe genommen wurde. (Sehr zu empfehlen.) Zum frühen Abendessen gab es Geflügel mit Reis und Tomatensalat. Danach fuhr ich zurück in die Stadt und schaute auf dem Weg noch weitere Folgen Arrow. Der Abend bestand dann nur noch aus Sport und Musik.

07.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Einziger Unterschied: ich gönnte mir einen Film am Abend – und zwar eine Dokumentation über einen Superman-Film, der letztendlich nie fertiggestellt wurde.

08.09.15 : Eigentlich wollte ich mir für den Dienstagabend nichts vornehmen – und landete dann doch beim öffentlichen Teil eines Vorstandstreffens und plauderte danach über LOHRO-Sachverhalte. Damit nicht genug, kam ich darauf im Senselab/Opennet-Raum mit den Planungen zu einer Veranstaltung zum dreißigjährigen Jübiläum der Free Software Foundation in Berührung (#FSF30). Resultat: ich hatte mindestens zwei Kanboard-Tickets an mich zugewiesen und mindestens einen neuen Termin für die nächsten Tage. Auf dem Heimweg traf ich I. sowie Ch. und wurde auf ein Getränk bei V. eingeladen, wo wir über die Schulzeit redeten.

09.09.15 : Beim Treffen der Musikredaktion schnappte ich ein paar tolle Songs auf, die ich bestimmt irgendwann anmoderieren werde. Ich blieb allerdings nicht bis zum Ende, weil ich I. im JAZ antreffen würde. Erstmals sah ich mich dort in den Räumlichkeiten um (Stichwort Töpfereo- und Fahrrad-Werkstatt usw.). Wir trafen noch andere bekannte Gesichter, die wegen der VoKü dort waren. Leider war ich für den kompletten Nachtisch zu spät. Wir gingen danach wieder in die KTV und plauderten vorm REWE. Nebenbei hatte ich eine schriftliche Konversation mit H., der dann ebenfalls dort auftauchte. Nächster Stopp Hackspace, wo H. unbedingt nicht-newtonsche Flüssigkeit herstellen wollte. Ein faszinierendes Zeug, welches H. und I. zum Experimentieren animierte. (Stichwort Mate-Beigabe) Irgendwie vergaß ich die Zeit, plauderte noch mit H., während sich die Leute nacheinander verabschiedeten, und hatte schließlich den Raumschlüssel an der Backe.
Randbemerkung: Klar war ich mir bewusst, dass da ein großer Konzern wieder neue Produkte vorstellte – aber an dem Abend konnte ich gut auf derartige Neuigkeiten verzichten.

10.09.15 : Zeit vergessen darf auch gern mal mit Verschlafen bestraft werden. Kein Problem für meine Art des Zeitmanagements. Es war ja auch nur eine Stunde. Aufgrund der nicht gerade besten Laune, war mein Engagement für die Homerun-Sendung am Nachmittag etwas gedrosselt. Dies änderte sich jedoch im Verlauf der drei Stunden. Ein willkommener Nebeneffekt. Einen Studiogast zum Thema “Faire Woche” hatte ich auch. Im LiWu redete ich noch kurz mit M. über die Planung für den nächsten Monat und war noch kurz einkaufen. Der Abend zu Hause bestand aus lecker Abendessen, dazu eine (übelst) profane Folge “Hollywood Game Night” und Haushalt. Auf “Arrow” hatte ich Irgendwie keine Lust.

11.09.15 : Eher trist erschien mir der Freitag, bis ich am Abend spontan (und fast haargenau zum Feierabend) von A. kontaktiert wurde. Wir verabredeten uns zum Abendessen. Als ich wieder zu Hause war, las ich ein paar Ausgaben “Daredevil”. Kontext: Die aktuelle Serie wurde vor Kurzem beendet. Ich war sehr überrascht, wie viel ich davon noch nicht gelesen hatte.

Berlin_sep15pearl12.09.15 : Zeitiges Aufstehen, einkaufen, Sachen packen. Dann ging es für mich dank kollegialer Mitfahrgelegenheit nach Berlin. Dort feierte mein Arbeitgeber ein Sommerfest. Passenderweise war das Wetter äußerst spätsommerlich. Den Auftakt machte eine Comedy-Tour durch den Stadteil Berlin-Moabit, den ich als gelungen bezeichnen würde. Dann gab es eine kurze Präsentation, gefolgt von einem pompösen Abendessen inklusive Dachterrasse und einem Besuch im Nachtclub “The Pearl”. Letzterer sorgte für krasse Impressionen der Feierkultur. Via Taxi landeten wir wieder im Hotel.

13.09.15 : Was hatte ich mich im Vorfeld auf das Frühstücksbuffet gefreut. Und dann war ich so müde und noch gesättigt vom Vortag, dass es nur für ein Käsebrötchen mit ein wenig Tee reichte. Die Rückfahrt nach Rostock ging erfreulich schnell. So konnte ich mir noch etwas Schlaf gönnen, bevor ich mich mit C. im PWH traf, um an einem Flyer zu basten. Als ich in der Frieda 23 mein Abendessen zubereiten wollte, traf ich auf A., die ebenfalls in der Küche tätig war. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, weil ich den Hackspace öffnen wollte. Dort wartete auch schon M. – überpünktlich. Auf die Uhr achtete ich an dem Abend auch, weil ich (zur Abwechslung vor Mitternacht) zeitiger zu Hause sein wollte.

14.09.15 : Der übliche Montag – siehe 31.08.15. Kurze Anmerkung: endlich wieder Neues von John Oliver.

15.09.15 : Der Arbeitstag wurde von einem Planungstreffen zu #FSF30 im VEIS unterbrochen. (Ratet mal, wer ohne Fahrrad und dennoch als Erster dort eintraf?) Als ich abends zu Hause ankam, war mir nur noch nach frühzeitigem Schlummern.

16.09.15 : Dieser Mittwoch war in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme. Frühes Aufstehen, damit der Arbeitstag früh enden konnte. Zum Mittag Obst. Dann etwas Sport. Danach eine Radiosendung (abermals mit Studiogast vom Volkstheater), gefolgt von einem entspannten Musikredaktionstreffen, welches aufgrund minimaler Beteiligung schnell vorbei war. Schließlich noch der Abstecher zum Hackspace, wo debattiert und geplant wurde.

17.09.15 : Der ursprünglich für diesen Donnerstag geplante Kinobesuch wurde am Vorabend abgesagt. Es sah zunächst nach einem ruhigen Abend nach der getanen Arbeit aus, bis… mich via K. die Anfrage nach einer Vertretung für die Heimspiel-Sendung erreichte. So ein Zufall. Dann eben doch ein weiterer Abend in der Frieda 23, erst für das Interview mit der Rockband Gustav Ray und dann fürs Abendessen.

Es verbleibt mit der Aussicht auf weitere Studiogäste
F.

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: