Logbuch : spanische Speisen inklusive

Logbuch

24.08.15 : Wenn ich an diesen Wochenstart denke, kommt mir der Begriff Zeitdruck in den Sinn. Allerdings eher selbstauferlegt. Denn nur mit den entsprechenden Entscheidungen erscheint man vor einem Kinoabend noch bei einem Stammtisch. Mit I. hatte ich eine Verabredung zum Abendessen, die dann zur PopKW verlagert wurde. Der schnell zusammengestellte Salat hat mir sehr geschmeckt. ( An dem Abend lernte ich ein paar Musiker und K. kennen. Dann musste ich allerdings geschwinden Schrittes in die Innenstadt, wo schon K., D. und S. warteten. Wir schauten uns “Southpaw” – einen Film, für den ich nur in Gesellschaft ins Kino gegangen wäre.
Was ich im Vorfeld über “Southpaw” gelesen hatte, wurde bestätigt. Handlungstechnisch liefert dieses Sportlerdrama nichts Neues. Aber die Schauspieler bekommen ausreichend Momente, um ihr Können zur Schau zu stellen, was gerade auch beim Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal gelingt. Ansonsten ist das eher ein Film für Boxsport-Freunde. (6/10)

25.08.15 : Zum Ausgleich für einen ereignisreichen Montag, habe ich mir den Dienstag absichtlich freigehalten. Am Abend interessierten mir nur noch Essen und Unterhaltung in Form von “Last Week” und “Real Time”.

26.08.15 : Für den Mittwochabend war ein Workshop zum Presserecht angesetzt, der anders und kürzer ausfiel als gedacht. Einige Teilnehmer schauten im Anschluss noch beim LOHRO-Stammtisch im Freigarten vorbei. Und für einen Besuch im Hackspace war es dann schon zu spät.

27.08.15 : Am Donnerstag hatte ich zunächst zu tun, konnte daher erst spät beim Lokalradio einkehren und mich noch ein wenig am Treffen der Musikredaktion beteiligen. Auf die Redaktionskonferenz im Anschluss hatte ich keine Lust. Und so ging ich mit K. einkaufen. Wir planten die Sondersendung und bereiteten etwas Essen zu. Derweil wurde das Abschiedsgeschenk des Bufdi/FSJ-Jahrgangs für Freitag von einigen Vertretern in der Tagesredaktion vorbereitet. Pünktlich zu um 11 ging die zweite Sendung unter dem Banner “LOHRO Late Night” an den Start. Wir hatten ein buntes Programm, an dem viele Menschen beteiligt waren. So gab es unter anderem auch ein Wiedersehen mit P.. Und auch an Hörer-Feedback mangelte es nicht. Zu später Stunde ging ich daher mit Leichtigkeit nach Hause.

28.08.15 : Es verträgt sich eigentlich nicht, nach einer Spätsendung einen frühen Start in den Arbeitstag einzuplanen. Nur ging es nicht anders, da ich am Nachmittag schon die nächste Schicht im Radio übernehmen wollte. Und zufälligerweise waren sogar wieder Studiogäste dabei, was den Ablauf angenehm auflockert. Nebenbei begann das gemütliche Schlemmen auf dem Hof, wo später noch der Grill angezündet wurde. Highlight war sicherlich das “Möhrenbrot” oder der “Karottenkuchen”. (Mal sehen, ob ich da noch an das Rezept komme.) Auch die Kühleinrichtung von G. trug zur Begeisterung bei. Musikalisch durfte ich zeitweise den Ton angeben. Und lustige Einspieler wurden noch aufgetrieben…

29.08.15 : Weniger lustig fand ich das Aufstehen am Folgetag. Das Wetter war unangenehm warm. Leider verpasste ich die Möglichkeit, zu einer Ausstellung zu gehen. Dafür erledigte ich ein paar Dinge in der Innenstadt, gönnte mir eine Portion Eis auf dem Weg nach Hause und sammelte dort etwas Ruhe. Am Abend ging ich zu K.’s Dinner-Abend mit Dia-Vortrag zu ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg. Ich war überrascht, wie sehr doch diese Eindrücke auf mich wirkten – insofern, dass ich mir vorstellte, wie ich in dieser Umgebung zurechtkommen würde. Auch die mehrfache Betonung, wie freundlich die Pilger und ihrer Herbergen so sind, fand ich ein wenig ermutigend. Ebenfalls gelungen war das Essen nach spanischer Art: Kartoffel-Kohl-Suppe, gefolgt vom wohl einfachsten Hauptgang, den ich je mitgekocht habe (Kartoffel-Zwiebel-Ei-Kuchen mit grünen Paprika-Schoten aus Galizien, sogenannte Pimientos de Padrón) und zum Nachtisch Mandelkuchen.

30.08.15 : Ob es am vielen Essen lag, weshalb ich eher schlecht schlief? Keine Ahnung. Aber so hatte ich mehr vom Sonntag, da ich es vor meinem Aushilfseinsatz für die Moderation der Charts-Sendung noch zum Sport schaffte. Der Nachmittag war dann eher voll mit IT-Themen um das verteilte Debian-Update plus die Cinnamon-Ansicht. Das zog sich bis in den Abend. Auf dem Weg zum Hackspace erwischte ich einen extremen Wolkenbruch. Dort angekommen war nur noch M. anwesend. Ich erledigte noch ein paar Internetdinge und ging nach Hause. Wiederum dort angekommen stellte ich das Fehlen eines iPods fest und machte einen zusätzlichen Besuch bei der Frieda 23 um auch das erledigt zu haben. Dabei fühlte ich mich schon beim ersten Heimweg ausreichend müde.

Es verbleibt scheinbar von Langeweile befreit
F.

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