Logbuch : Langeweile sieht anders aus

Es ist wieder einer dieser Einträge, bei der mir eine Überschrift nicht so leicht einfallen wollte…

14.01.15 : Immer diese anstrengenden Mittwochs. Vielleicht sollte ich da an meiner Planung arbeiten. Es gab wieder einiges zu bereden, weswegen ich erneut auf eine Mittagspause verzichtete. Dafür sollte am Abend beim Treffen der Musikredaktion umso mehr geschlemmt werden. Entsprechend träge wurde ich mit fortlaufender Zeit und war dann schon ein wenig erleichtert, dass es nicht ein übertrieben langer Abend wurde. Zumal ich neue Aufgaben übernahm…

15.01.15 : Nämlich die Organisation einer Abendsendung, mit der ich sonst eigentlich weniger am Hut habe. Für das “Heimspiel” war die Band Children angemeldet und ich sprang als Moderator ein. Vorteilhaft empfand ich, dass ich die Musikrichtung gut leiden konnte. Aber warum nur eine einzige Baustelle am Abend haben?😉 Nebenbei half ich beim Organisieren eines Couchsurfing-Events, für das E. ein wenig Filmmaterial aufnehmen konnte. Und nicht zuletzt (eher vor alledem) hatte ich noch mein erstes Telefon-Interview, zu welchem mir noch ein wenig Abstand fehlt, um das reflektieren zu können. Und als wäre all dies nicht genug, hatte ich noch ein Auge auf die Uhr…

16.01.15 : … denn die erste Radio-Moderations-Frühschicht des Jahres wollte ich auch einigermaßen ausgeschlafen durchziehen. Dies gelang nicht so ganz, wobei es auch schon mal schlimmer war. Richtig anstrengend wird es für mich gewöhnlich am Nachmittag, gerade wenn ein gewisses Mindestmaß an Konzentration gehalten werden sollte. Mit der Aussicht auf eine Spätvorstellung am Abend gab es für mich nur einen akzeptablen Weg – und zwar nach der Arbeit ohne Umwege ins Bett. Nach ein paar Stunden holte ich noch mein Abendessen nach und war auf dem Weg zum LiWu, wo unter dem Motto “Schatzkiste” ein Klassiker gezeigt wurde – mit Einleitung und sogar im O-Ton. “Zurück in die Zukunft” hatte ich zuvor weder im Kino noch im Original sehen können. Und erfreulich, dass sich sogar Freunde (aus drei unterschiedlichen Kreisen) mit eingefunden haben. Besser hätte der Kinoabend kaum laufen können.

luggaga17.01.15 : Ausschlafen am Samstag? Pustekuchen. Grund war eine Anfrage von M., der für “ein paar” Koffer helfende Hände haben wollte. Dazu verschlug es mich in eine Ecke der Stadt, die ich so noch nicht kannte. Die Müdigkeit verging dank frischer Luft und kiloschweren Taschen, die mir vorerst keine Lust aufs Reisen machen werden. (Stichwort raue Hände.) Wie M. das Gepäck einer Schulklasse allein zum Zug bekommen hätte, ist mir ein Rätsel. Und wie das Umsteigen verlief, werde ich vielleicht irgendwann herausbekommen. (Jedenfalls wurde daraus ein Abschied der etwas anders anstrengenden Art.)
Auf dem Heimweg erledigte ich noch den Wochenend-Einkauf und war trotz frischer Brötchen so knülle, dass ich mir eine Extraportion Schlaf gönnte. Vom Tageslicht hatte ich also wenig. Am Abend ging es ins Rostocker Umland, um P.’s neues Heim zu bestaunen bzw. schniekes Essen aufgetafelt zu bekommen. Ein schöner gemütlicher Abend, Bodenheizung inklusive.

18.01.15 : Mein Sonntag in einem Wort: LOHRO. Zunächst war ich mit dem Schnitt des Interviews beschäftigt. Mit einer leckeren Mittagspause (Marke Restefix) wurde der Tag etwas aufgelockert. Am Abend traf sich wieder Technikgruppe ein und wir hatten viele Kleinigkeiten mit dem Mailserver zu erledigen, damit der Tagesbetrieb ohne Umstände gut in die nächste Woche starten konnte. Ich arbeitete dabei erstmals mit Shinken, ein effektives Tool zum Monitoring, und versuchte mich wieder im effektiven Bedienen von vi. Die Tüfteleien zogen sich leider bis nach Mitternacht hin.

19.01.15 : Ergo war ein Wochenstart zur (doch relativ moderat angenehmen) Zeit der Montagsrunde eher unschön. Und ich nahm mir nach dem Alltag eigentlich nur vor, so früh wie möglich wieder schlafen zu gehen. Zum Abendessen gönnte ich mir die jüngste Folge “Real Time” und den Kurzfilm “The Pinkprint Movie” von Nicki Minaj, der mir doch beinahe einen neuen Ohrwurm verpasst. Und dann war ich auch schon zeitig im Schlummerland…

Es verbleibt vor einem vielleicht anstrengenden Wochenende
F.

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