Logbuch : und so fing 2015 für mich an

01.01.15 : Wie für einen Neujahrstag üblich, möchte das Schlafkonto etwas mehr Beachtung finden. Dank der Sonne hielt ich es aber nicht den ganzen Tag im Bett aus. Und so widmete ich mich der eigenen Bestandsaufnahme – in Form von Musikstatistiken von 2014 und dem Anfang einer Jahresaufarbeitung für mein Zweitblog, welches ich im vergangenen Jahr trotz weniger Ideen so gar nicht gefüllt hatte. Verständlicherweise hielt ich es am Abend nicht lange aus, auf irgendwelche Displays zu starren.

02.01.15 : Ich weiß nicht, woran es gelegen haben mag, aber mein Schlaf war so bescheiden, dass ich den Tag tatsächlich zwei Stunden früher als geplant beginnen konnte. Gegen 7 Uhr war ich bereits unterwegs. Zwischenstopp Büro, wo ich mich ein wenig der Aufbereitung widmete. Am Nachmittag wuselte ich in den LOHRO-Redaktionsräumen herum, verfasste noch die eine oder andere Mail und schaute, wo ich helfen kann. Eine Frozen-Yogurt-Pause nahm ich da auch dankend mit. Für den Abend änderten sich derweil meine Vorhaben, da N. zum Brettspielabend einlud. Und so blieb mir fürs Abendessen zu Hause nicht viel Zeit.
Wir spielten Monopoly und das gute 6 Stunden lang. Selten bin ich so weit bei dem Spiel gekommen, abgesehen davon, dass ich es Ewigkeiten nicht mehr gespielt hatte. Aber am Ende hat es uns allen dann auch gereicht. Es war übrigens die Aachen-Edition des Spiels. Wir fanden auch heraus, dass es wohl eine Rostock-Edition gab, die allerdings nur noch schwer erhältlich ist.

03.01.15 : Erstes Wochenende in 2015. Und nicht nur schlafe ich aus. Nein, nach einem Einkauf hole ich mir nochmals eine Extraportion Schlaf. Das darf auch mal sein. Für den Abend habe ich mir zwei Filme vorgenommen – einen davon als ersten Kinobesuch. Damit bin ich zwei Tage eher dran als im Vorjahr.
Zu sehen gab ich mir den Hawking-Biopic “Die Entdeckung der Unendlichkeit”. Der Trailer hat gute Vorarbeit geliefert. Es ist ein Drama mit überzeugenden Schauspielern und schönen Bildern als Kontrast zur tragischen Geschichte. Nicht unbedingt ein Muss für jeden, aber für Interessierte auf jeden Fall sehenswert. (8/10)
Kaum war ich zu Hause nach dieser nachdenklich machenden Vorführung, nahm ich mir (endlich) Zeit für eine Leihgabe von A., welcher meinte, dass ich “High Fidelity” (mit John Cusack) aus dem Jahr 2000 unbedingt gesehen haben sollte. Der Film fühlt sich sehr 90er an, wozu auch Schauspielder wie Lisa Bonet und Sara Gilbert beitragen, die ich zunächst aus Sitcoms der damaligen Zeit kenne. Die Handlung ist Nebensache. Das Besondere sind eher die ständigen Monologe des Protagonisten, die direkt an den Zuschauer gerichtet werden. Leider haben wir es hier wieder mit einem Fall zu tun, wo ich Schwierigkeiten mit dem Unterhaltungswert habe, da ich so gut wie keine Sympathiepunkte verteilen kann, mir also das Wohlergehen der Charaktere egal erscheint. Na ja, zum Ende hin reißt die Handlung noch Einiges raus. Aber ich kann nicht sagen, dass man “High Fidelity” gesehen haben muss. (7/10)

04.01.15 : Etwas geärgert hatte ich mich schon, als mich mein Schlaf erneut früher in den Tag starten ließ, als ich das lieb gehabt hätte. Gegen Mittag machte ich mich auf den Weg zu LOHRO. Eine unterhaltsame Charts-Sendung später saß ich doch tatsächlich fast 5 Stunden an einer Schnittarbeit, für die ich meine Hilfe angeboten hatte. (Ob ich das ein weiteres Mal tun werde?) Die Erfahrung war jedenfalls grenzwertig. Am Abend besuchte ich mit S. D., was mir viel Nachhilfe in Sachen deutscher Hip-Hop einbrachte. Die Musiklandschaft dazu muss riesig sein, allein bei all den Feature-Parts. Auf dem Heimweg fühlte ich mich beinahe übersättigt. Mir fiel ein, dass ich noch ein paar Internetdinge erledigen wollte, was mich einen Zwischenstopp im Büro einlegen ließ. Danach war der Tag für mich definitiv zu Ende.

Wie der Start in die erste reguläre Woche verlief, reiche ich beim nächsten Logbuch-Eintrag nach.

Es verbleibt nach seinem zweiten Kinobesuch in den ersten 5 Tagen von 2015
F.

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