Logbuch : Weihnachtstage 2014

Nachtrag zum 20.12.14 : Ich konnte nicht anders und sah mir (ASAP) die letzte Folge der “Late Late Show” mit Craig Ferguson an, deren Anfang mich beinahe zum Weinen brachte. Die Sendung ist mir in dieser Form seit vielen Monaten ans Herz gewachsen und hat mich nicht nur unterhalten, gewissermaßen inspiriert und natürlich belustigt, sondern in düsteren Momenten auch ein wenig Trost gespendet. In diesem Sinne ist dies wie ein weiterer Abschied für mich. Mal sehen, wo ich Ersatz finde oder ob es auch ohne weiter geht. “Keep Banging On

22.12.14 : Den Umstand, dass ich mir zum Wochenstart Zeit lassen konnte, nutzte ich in vollem Maße. So ergab sich eine Verschiebung der Vorhaben um etwa eine Stunde. Gegen Mittag fand ich mich bei LOHRO ein, wo es sehr ruhig war. Spontan entschloss ich mich, dort beim gemeinsamen Kochen mitzumachen. Es gab Bandnudelnester (!?) mit Bolognese-Sauce ala alle, die mitgeholfen haben. Lecker lecker.
Am Abend fand eine kleine Versammlung von Opennet-Mitgliedern in der Innenstadt statt, wo gemeinsam über den Weihnachtsmarkt geschlendert wurde. So kam ich dann doch noch in den Genuss von Gedrängel und lauter Beschallung. Auf dem historischen Weihnachtsmarkt im Klostergarten gab es Live-Musik – ausgerechnet von einer Band, mit der ich mich schwer tue. Na ja, ich brach das Miteinander an dem Punkt ab, erwarb noch schnell ein Geschenk (was mir am Samstag nicht geglückt war) und ging dann ins Kino. Das LiWu zeigte “The Homesman” im Original, was ich einfach unterstützenswert fand. Ursprünglich hätte ich den Film sonst lieber am Folgetag gesehen.

23.12.14 : Ich forderte mich am Dienstag selbst, zeitiger in die Puschen zu kommen,  damit ich etwas mehr am Tag schaffen würde. Mittags sah ich noch kurz beim Lokalradio vorbei, wo ich überraschend und erfreut auf K. traf, die noch gar nicht im Weihnachtsurlaub war. Am Abend widmete ich mich neben etwas Sport der Verwertung meiner Reste und der Sichtung von “Saturday Night Live” mit Amy Adams.

24.12.14 : Auf in die Heimat. Der Zug war relativ leer und pünktlich. Das Essen auch schon fast fertig. Zum Abendprogramm gab es erst einen SciFi-Film, danach Bescherung. Erwähnenswerte Highlights? Nö.

25.12.14 : Das Wetter lud zum Drinnen-Bleiben ein. Eigentlich eine Seltenheit für mich, den ganzen Tag das Haus nicht zu verlassen. Ich las ein paar Comics – unter anderem den Abschluss von “Avengers & X-Men: Axis”, der mir teilweise die Laune vermiesen konnte. Grund: Marvel bastelt wieder an den Herkunftsgeschichten einiger Charaktere herum – eine 1A-Möglichkeit, es sich mit Lesern zu verscherzen. Und auch “Batman Eternal” ist aus meiner Sicht kein Dienst am Leser, weil die Saga zu diffus orchestriert ist – zumal der Ausgang bereits im Vorfeld bekannt war. Wenigstens das TV-Programm hatte etwas Besseres zu bieten. Lange nicht mehr “The King’s Speech” gesehen. Ein sehr schöner Film, der zurecht mit Preisen ausgezeichnet wurde. Danach war ich auch wieder reif für andere “Qualitätsinhalte” wie die Helene-Fischer-Show, welche sich hervorragend mit einem Twitter-Stream aufwerten lässt.

26.12.14 : Der Tagesinhalt am zweiten Weihnachtsfeiertag war neben vielen “Trews”-YouTube-Videos überwiegend eine audiovisuelle Aufarbeitung mit Schnittprogramm. Ich wollte das Projekt, welches ich seit Wochen auf dem Schirm hatte, unbedingt noch in diesem Jahr abschließen und ein spannendes Buch hatte ich auch nicht zur Zeit auf dem Reader bzw. angefangen.
Am Abend gingen wir auswärts essen und wurden sogar mit einem Getränk aufs Haus belohnt – Fischergeist. Interessant. Später wollte ich eigentlich “Madagaskar 3” schauen, welcher aber so kindisch war, dass ich bei einer Werbepause dankend umgeschaltet hatte.

27.12.14 : Ein Tablet und YouTube harmonieren erschreckend gut. Ich sah mir bestimmt eine Stunde lang alte SNL-Sketches an, darunter auch Perlen, die ich noch gar nicht kannte. Ach, Kristen Wiig ist eine Bereicherung für diese Welt. Es gibt da diesen einen Sketch, der mich jedes Mal zum Lachen bringt, obwohl er eigentlich nicht sonderlich hochwertig ist.

Die Schnittarbeit konnte ich am Nachmittag beenden. Wir hatten noch Reste fürs Abendessen. Ich kümmerte mich um den Nachtisch: gebratene Bananen mit Vanille-Eis und Kürbiskernöl. Und schließlich wurde ich erneut überzeugt, warum Casino Royale ein ziemlich guter 007-Reboot ist.

Es verbleibt im Urlaub
F.

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