Logbuch : Mehr Ehrenamt geht nicht

15.12.14 : Die Woche begann mit unerfreulich wenig Schlaf. Bei LOHRO fing das Sonderprogramm eine Woche früher an und ich bot an, wenigstens eine Stunde Frühschicht in Kauf zu nehmen. Selbst schuld. Schon beim Losgehen rechnete ich mir aus, wie früh ich wieder schlafen gehen könnte bzw. wie viele Stunden Schlaf mehr das in der kommenden Nacht werden würden. Welch Ironie, dass ich an dem Tag sogar noch für eine Sondersendung am Abend zugesagt hatte. Bin ich tatsächlich so erpicht aufs Sendung-Fahren? Ich würde das verneinen, da es mir in beiden Fällen um Beiträge ging, die gegebenfalls sonst ohne Moderation ins Radioprogramm gepackt wären. Einsatz für die Sache also.
Mein Montag in Kurzform: Aufstehen, Radio, Arbeit (inklusive Frühstück), Radio, Abendessen, Bett.

HRO_dez1416.12.14 : Am Dienstag verlief der Start in den Tag schon besser. Überraschend wurde der Nachmittag umgeplant, weil so eine Art Betriebsausflug mal eben im Kalender stand. Stichwort kurzfristig. Zum Kopf-Frei-Kriegen auf jeden Fall eine Alternative. Der Besuch der (einst größten) Fähre Trelleborg bot unter anderem auch ein paar schöne Fotografier-Möglichkeiten. Nur wollte ich den wöchentlichen Sporttermin nicht ausfallen lassen, weswegen ich den Ausklang im Besitos nicht so lange genießen konnte.
Immerhin gelang es mir erneut, den Tag so früh wie möglich zu beenden.

17.12.14 : Und täglich grüßt der Wecker für den Früheinsatz im Radio. An diesem Tag war das Gewusel im Anschluss noch etwas aufwendiger. Stichwort Zeitmanagement. Das letzte Treffen der Musikredaktion am Abend verlief angenehmer als gedacht, trotz all den Abstimmungen. Im Anschluss lernte ich noch viel Hip-Hop kennen und dazu, was “Spitten” bedeutet. Den Zwischenstopp im Hackspace auf dem Heimweg hätte ich mir zwar sparen können, doch ich wollte noch Mails checken.😛

18.12.14 : Ein Morgen mit zwei Grenzerfahrungen. Einmal, dass es bereits der vierte Frühdienst der Woche war, und dann noch die komplette Vorbereitung, die ich in der Form noch nicht zu wuppen hatte: Nachrichten, Wetter, Sportnachrichten. Überraschend fiel ein Kollege aus und ich versuchte, so viele Inhalte wie möglich in die Stunde einzubauen. Der Tagesablauf enthielt keine weiteren besonderen Highlights und mein wichtigstes Vorhaben war ein frühzeitiges Schlafengehen. Dass sich der Beginn der Jahresversammlung des Hackspace am Abend um eine Stunde verzögerte, tat meiner Laune entsprechend ungut. Aber immerhin sieht man all die Menschen nicht so oft versammelt. Und die wichtigen Punkte konnte relativ schnell abgehandelt werden.

19.12.14 : Und wieder ein paar Grenzerfahrungen mehr. Neben einer Stunde am Morgen, gab ich mir am Nachmittag noch eine dreistündige Sondersendung mit gelegentlichen Pausen, in denen nebenbei Dinge für eine Weihnachtsfeier zu organisieren waren. Stichwort Multitasking. Und Beschallungsbeauftragter einer gemeinschaftlichen Veranstaltung dieser Art zu sein, ist auch keine leichte Aufgabe. Bzw. nach drei Weihnachtsliedern habe ich dann doch eher meine Party-Playlist recycelt.😉
Spätestens als ich dann die musikalische Untermalung anderen überlassen konnte, wurde der Abend auch für mich feierlich. Da kann ich mir auch mal einen 22-Stunden-Tag erlauben.

20.12.14 : Spät aufgestanden, gefrühstückt und wieder Schlaf nachgeholt. Vom Tageslicht hatte ich also nicht so viel. Am Abend ging ich zum Sternenzelt, traf kein bekanntes Gesicht und empfand die Live-Musik als eher anstrengend. Ich wollte in einem großen Elektro-Markt eigentlich ein Geschenk kaufen, fand das gesuchte Produkt nicht, ging so ziemlich alle betreffenden Gänge zweimal ab, bevor ich eine Verkäuferin fragte. Sie bestätigte meine Vorahnung, dass ich hier dieser Tage nicht fündig werden würde. Dann wollte ich noch schnell zu einem anderen Geschäft eilen – kurz vor 20 Uhr. Und dort sagte man mir nur, dass die Kasse bereits zu hat. (Es war noch nicht 8.) In meinem Frust nahm ich noch etwas Fast Food zu mir.
Dann kehrte ich zu einem gemütlichen Sit-In bei U. ein, wo allerhand erzählt und eine Runde “Wer bin ich?” gespielt wurde.

21.12.14 : Als ich mich am Sonntag auf den Weg zur Frieda 23 machte, war ich bestens für den Tag gewappnet – also mit Rechner und Nahrung. Denn nach einer der letzten regulären Sendungen des Jahres stand bei mir noch ein Treffen der Technikgruppe auf dem Plan. Inhaltlich waren Mail-Verteilungsoptionen im Fokus. Erfreulicherweise ging es an dem Abend (fast schon ausnahmsweise) nicht so lange.

Es verbleibt schon beinahe in Feiertagsstimmung
F.

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