Logbuch : im Meer am Meer

Spätestens, wenn ich beim Rekapitulieren beim letzten Wochenende ankomme, sollte ersichtlich werden, dass mir dieser Eintrag nicht früher von der Hand gehen wollte.

21.07.14 : Ich versuchte meinen Tagesstart etwas umzugestalten, um noch zum Montagstreffen beim Radio vorbeizuschauen. Dies hat mich allerdings ganz schön in Eile versetzt, so dass ich überlege, den Ablauf künftig vielleicht besser anders zu strukturieren. Zum Abend hin fühlte ich mich immer noch ermattet. Entsprechend wenig nahm ich mir für den Rest des Tages vor.

22.07.14 : Zum Dienstag fällt mir nur ein Wort ein: Routine. Das kann so oder so ausgelegt werden. Aber mich hat es nicht gestört.

23.07.14 : Ein Planungstreffen um die Mittagszeit riss mich ein wenig aus dem Standard-Alltag am Mittwoch. Und natürlich sollte wieder am Abend abgestimmt werden, was denn wohl Titel der Woche werden könnte oder mit welcher Musik die Rotationsstufe 1 ausgestattet werden soll. Und eigentlich hatte ich danach noch Pläne, welche sich aber ein wenig im Sande verliefen, da es doch spät wurde und ich dann lieber nach Hause gehen wollte. Einem glücklichen Zufall verdanke ich, dass C. gerade am Doberaner Platz vorbeiging und ich den Weg nicht komplett allein antreten brauchte.

24.07.14 : Für Donnerstag lud M. zu ihrer Geburtstagsfeier abends in den Studentenkeller ein. Und der bietet zum Feiern allerlei Platz. Stichwort Hinterhof. Ich sah erstmals, wie lange sich ein Bierpong-Spiel hinziehen kann. (Von wegen Zielwasser.) Und ich spielte erstmals Flunky Ball, was ich wohl so schnell nicht wieder machen werde. Mein Geschenk kam gut an, was mich freute. Und schließlich nutzten wir auch den Platz auf der Tanzfläche. Ich blieb länger als ich wollte, obwohl ich doch auf die Zeit achten musste…

warnemuende_jul201425.07.14 : … denn am Freitag hatte ich eine weitere 3-Stunden-Schicht im Studio. Wie gut, dass ich bereits gute Vorarbeit hinsichtlicher der Sportnachrichten geleistet hatte. Das ersparte mir Zeit. Nach der Sendung war ich noch kurz am Vorbereiten für ein weiteres Event. Stichwort JellyShots. Man könnte meinen, dass ich nach einer kurzen Nacht und einem relativ langen Arbeitstag nicht unbedingt noch großartig unternehmungsfreudig sein könnte. Tja, falsch. Zum frühen Abend traf ich mich mit S. und G. auf dem Weg nach Warnemünde, wo NJOY ein OpenAir-Konzert veranstaltete. Und hui, was kamen da viele Leute an den Strand. Ein Menschenmeer am Meer – und wir mitten drin, ganz bequem auf einer Decke, mit guter Aussicht auf zumindest eine der großen Monitore. Und laut genug war es auch. Nur die „gute Laune“ der Moderatoren ging uns ein wenig auf die Nerven. Die Live-Musike war da schon um einiges besser. Mark Forster wirkte sehr sympathisch. Andreas Bourani hatte zwar den Hit des Monats dabei, sang aber zu viele Balladen für so ein Event. Und von Milow kannten wir bereits viele Lieder. Da machten wir uns dann auch auf den Heimweg – in einer überfüllten S-Bahn.

26.07.14 : Ausschlafen? Oh ja. Und nicht nur das. Sogar am sommerlichen Nachmittag gelang es mir, ein paar extra Stunden Schlaf zu tanken. Dies erwies sich dann auch als gute Entscheidung. Denn der Abend hatte es in sich. Anfangen tat es mit einem Kinobesuch im LiWu. Dort sah ich mit G. und K. „Monsieur Claude und seine Töchter“, eine französische Komödie über eine Multi-Kulti-Familie. Seicht, etwas überdreht, manchmal dramatisch, aber im Endeffekt doch irgendwie herzlich. (7/10)
Danach machten wir eine kleine Auswertung in der Barke, oder besser davor, weil es ja ziemlich warm war. Und dann musste ich schon zu Helgas Stadtpalast, um bei der Vorbereitung zur LOHRO-Geburtstagsparty zu helfen – nicht zuletzt auch, weil ich dort auflegen durfte. So wechselte ich mich mit I. ab, als wir in den Eröffnungsstunden den Main Floor beschallten. Ich könnte wetten, dass man dort selten Nicki Minaj spielt. Aber G. und mir hats gefallen. Ist ja nicht so, dass man auf einer leeren Tanzfläche viele Leute vergraulen könnte. 🙂
Was passierte noch so? Ich verlor mein Maß mit dem Glitzerspray. Ich traf B.’s Freund B. wieder, den ich wahrscheinlich nicht erkannt hätte, wenn er mich nicht erkannt hätte. Zu früher Stunde riefen wir B. an, welche (laut eigener Aussage im Nachhinein) sehr amüsiert darüber war. Ich versprach einem LOHRO-Hörer, vor meiner nächsten Sendung „Jai Ho“ von AR Rahman zu spielen. Ich genehmigte mir die Freiheit, auf dem entspannten (und überwiegend leeren) Launch-Floor hin und wieder „Bratze“ zu spielen, wofür mir A. hoffentlich nicht böse ist.

27.07.14 : Als mich der Alarm des Timers (ja, nicht des Weckers) dem Schlaf entriss, hatte ich nicht viel Zeit und musste auch schon los zum Radio. Mein Co-Moderator hatte sichtlich Spaß daran, wie ich etwas langsamer als sonst an der Vorbereitung saß. Und ja, „Jai Ho“ hatte ich nicht vergessen. Im Gegensatz zu der Tonne Feenstaub auf meinem Kopf.
Die Nachbereitung war heiter bis nervig, weil ich irgendwie lieber meine Ruhe gehabt hätte. Ausgleichend waren meine Lieblingssorten Pudding, die wir kochten – Banane und Pistazie. Auch der Regen am Nachmittag wollte die Temperatur in den Räumen nicht großartig beeinflussen. Und abends ging es dann schon weiter mit der Technikgruppe, in der wir kommende Schritte ausarbeiteten. Und da machte sich dann auch langsam der Schlafmangel wieder bemerkbar. Insofern ließ ich es nicht auf eine weitere „Nachtschicht“ ankommen.

28.07.14 : Dieser Wochenstart erschien mir um einiges angenehmer als der davor, weil ich ein paar Tagesinhalte umsortierte. Und dann war ich abends noch unterwegs zu K., um mir ein paar Erfrischungsgetränke abzuholen, die man hier sonst nicht findet. Wir saßen noch ein Weilchen „auf der Straße“ bei seiner Nachbarin T. und trafen auf H., der überraschenderweise ganz in der Nähe wohnt und mit Hündin M. unterwegs war. Letztere ist ein wahres Energiebündel. (Die Rasse habe ich schon wieder vergessen. Irgendwas mit Shepard.)
Am späten Abend wurde ich etwas nostalgisch und suchte im Internet nach einer Cartoon-Serie, die ich im Grundschul-Alter gesehen hatte. Ich glaube, kaum einer wird sich noch an „The New Adventures Of He-Man“ erinnern. Dazu hatte ich mal ein Comic-Heft, in dem es darum ging, wie besagter Titelheld von seiner Fantasy-Welt in die SciFi-Zukunft kam. Eigentlich ein verrückter Ansatz, aber ich fand es damals toll – wie auch das Merchandise. Wie verrückt ist es da, dass man heute im Netz Videos findet, in der die alten Spielsachen vorgestellt werden?

29.07.14 : Auch der heutige Dienstag verlief ziemlich routiniert. Ich sah etwas Infotainment zum Abendessen.

Es verbleibt im Sommer 2014
F.

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