Logbuch : 500 Kilometer Umweg

Nachtrag zum 12.01.14: Ich wurde zum Abendessen bei S. eingeladen, was sehr schön war bzw. kaum besser hätte passen können.

13.01.14 : Die Woche begann mit einer Reihe Meetings (arbeits- und ehrenamts-bezogen), nach denen ich erst mal den Kopf frei bekommen musste. Und dazu eigneten sich die „Golden Globes“ bestens. Eine triviale amerikanische gute-Laune-schöne-Menschen-Gala. Überraschend war die Vielfalt der Gewinner. Das hatte ich sonst immer kritisiert, wenn sich die Jury auf 3 Werke einstellt und diese fast alles abräumen. Also dieses Jahr war das anders. Im Anschluss daran war ich so angestachelt von all den herausragenden Film-Empfehlungen, dass ich mir noch einen Film vorm Schlafengehen gönnte, der hier nicht der Rede wert sein soll.

14.01.14 : Und auch meinen Dienstag, der an unf für sich wie in den Wochen davor verlief, beendete ich mit einem Film. „The Wolf Of Wall Street“ fand ich gut, aber nicht so überragend. Und nein, mir fehlte nicht die Moralkeule. Und übertrieben kam mir die Geschichte auch nicht vor. Ich denke, es liegt wohl an den wenigen Sympathiewerten für die Charaktere, die von mir aus alle den Film nicht hätten überleben müssen, um es drastisch zu formulieren. (handwerklich aber topp, daher 7/10)

15.01.14 : Am Mittwoch landete ich nach der Arbeit wieder bei LOHRO zum Musikanhören, danach im IBZ, wo über China und Japan berichtet wurde, und schließlich noch im Cafe Marat (Peter-Weiss-Haus), wo wohl der Erasmus-Stammtisch war. Letzteres konnte ich bei all den Leuten nicht mehr genau ausmachen.

16.01.14 : Eigentlich wollte ich vorm Treffen der Java User Group Rostock (JUGHRO) noch kurz zu Hause was essen. Gelang mir nach einem überlangen Meeting leider nicht, daher bin ich gleich vom Büro aus in die Südstadt gepilgert. Ich muss gestehen, dass ich von der Präsentation zu „Neo4j“ nicht viel Neues mitnehmen konnte, was ich nicht schon mehr oder weniger durch eigenes Testen/Recherchieren wusste. Aber die Business-Einsichten waren interessant.
Als ich gegen halb 10 endlich zu Hause war, konnte ich auch das Abendessen nachholen. Zu mehr hatte ich dann aber keine Lust mehr.

17.01.14 : Und war dieser Freitag Freutag? Hm, ne, leider nicht. Schon wieder kam ich verspätet ins Wochenende und die eigentliche Podcast-Session hatte sich auch erledigt. Zum Abend gönnte ich mir meine Feierabend-Playlist. Und dann wäre da noch der Kinogang für diese Woche. Im LiWu war wieder eine OmU-Vorstellung im Angebot – dieses Mal für „Only Lovers Left Alive“.

Zum Film: Hm, irgendwie keine leichte Kost, auch wenn die Geschichte nicht komplex ist. Die Hauptdarsteller belohnen dafür mit ihrer Spiellaune, auch wenn ich mir ein paar mehr skurrile Szenen gewünscht hätte. Definitiv ein Vampir-Film der etwas anderen Art. Was mir in Erinnerung bleibt, sind so viele ruhige Momente, ein paar kulturelle Anspielungen und verzerrte/psychedelische Musik. (7/10)

18.01.14 : Ich stellte vorhin fest, dass ich ausgerechnet am Samstag in dieser Woche am frühsten aufgestanden bin. Das finde ich ironisch. Grund war eine Fahrt in die Heimat, die jedoch einen Zwischenstopp in Oranienburg hatte. Falschen Zug genommen? Nein. Eher sowas wie familiäre Verpflichtungen/Vereinbarungen. Aber es ging alles gut und um 4 konnte ich die Beine hochlegen. Das TV-Programm für den Abend hätte mich beinahe für eine furchtbare Heile-Welt-Unterhaltungs-Abendsendung überzeugen können, aber dann zog ich eine DVD aus dem Regal.

19.01.14 : Heute morgen begrüßte mich eiskalter Wind auf dem Weg zum Bäcker. „Lange nicht mehr Gefrierpunktgefühle gehabt, hm?“ schien er mir vermitteln zu wollen. Egal, das üppige Frühstück war es wert. Und im Anschluss genehmigte ich mir eine ordentliche Portion amerikanische Unterhaltungsindustrie – in Form von „SNL“, „Real Time“ und „Late Late Show“.
Comics las ich ebenfalls. Die aktuellen Reihen um die „Fantastic Four“ (geschrieben von Matt Fraction) stehen kurz vor einem weiteren Neustart. Bester Anlass also, da auf den aktuellen Stand zu kommen. Meiner Meinung nach, ließ der Unterhaltungswert bei beiden Serien aber im Verlauf nach, wobei „FF“ optisch immer ansprechend blieb.
Fürs Abendessen versuchte ich mich wieder an einer Nudelsauce. Ergebnis: nächstes Mal weniger Öl zum Anbraten. Oh, und Weihnachtskekse waren auch noch da.

Ausblick? Hm, ich glaube, ich werde die freien Stellen im Kalender nächste Woche für spontane Nichts-Tun-Abende nutzen. Und dann wäre da die Klubnacht am Wochenende…

Es verbleibt ohne Bonusmeilen
F.

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