Logbuch : mehr Buch geht nicht

3 (als Wort: drei) Bücher habe ich in 4 Tagen gelesen. Das ist für mich ein Novum, jedenfalls wenn man Graphic Novels / Comics ausschließt. Eins davon war sogar ein Fachbuch. Hier die Einzelheiten der letzten Woche:

06.01.14 : An und für sich ein totaler Standard-Montag, nur dass ich abends anfing, ein Buch zum zweiten Mal zu lesen, welches ich K. empfehlen wollte. Mir ging es in erster Linie um das Abpassen der Buchstelle, ab wann man im Lesefluss sein kann. Nur hat mich die Geschichte wieder so mitgerissen, dass ich nicht aufhören konnte. Folglich wurde die Nacht kurz.

07.01.14 : Den Tagesplan musste ich etwas abändern. Abends entschied ich mich dann wieder fürs Lesen. „Der Medicus“ wurde weiterverfolgt.

08.01.14 : Mittwoch war wieder Musikredaktions-Tag. Ein paar meiner Neuvorstellungen machten es in die Automation – darunter „Dirty Gold“ von Angel Haze. Im Anschluss hatte ich die Wahl zwischen einem Konzert im MAU, dem ersten Couchsurfing-Treffen des Jahres (im nahegelegenen Barfuss) oder einer Gesprächsrunde im Sendehaus. Letzteres fand ich am angenehmsten. K. gab mir eine „Der Fremde“ von Camus, welches ich noch am Abend zu Hause begann zu lesen.

09.01.14 : Ich habe meinen Sportplan seit dieser Woche etwas verändert und bemerkte dies auch gleich am Donnerstag. Mal sehen, wie lange die Eingewöhnungsphase dauert. In der Mittagspause war ich im Cafe Lom, wo wohl auch der Sänger von „Feine Sahne Fischfilet“ war, was mir aber erst im Nachhinein gesagt wurde, so dass ich nicht weiß, wer das nun war. Egal. Das Essen war lecker. Der Arbeitstag wurde dann noch etwas länger – einem abendlichen Meeting sei Dank. Aber ich habe mich dann doch noch Aufrappeln können und bin zum Peter-Weiss-Haus gegangen, wo es mit „Man for a day“ einen Dokumentarfilm über die Gender-Aktivisting Diane Torr (nebst Volxküche) gab. Mir hat der Film gefallen, auch wenn ich etwas traurig finde, dass unsere Gesellschaft so sehr auf Aktivisten angewiesen zu sein scheint, weil sonst wohl die Selbstreflexionsmöglichkeiten aussterben würden. Oh, und noch eine Seltenheit: ich wurde wegen aufgrund meiner Couchsurfing-Beteiligung erkannt.
Na, und was durfte nicht fehlen? Klar, die Lese-Session vorm Schlafengehen. „Der Fremde“ hinterließ bei mir gemischte Gefühle. Und der Schlaf bescherte mir abstruse Träume.

10.01.14 : Ein Sondertreffen bei LOHRO kam meinem Arbeitstag etwas in die Quere, ließ sich aber meinerseits einrichten. Die Fragestellungen um die künftige IT-Ausstattung fand ich auch sehr interessant. Abends war ich dann noch schnell einkaufen, hatte irgendwie nichts geplant und entschied mich spontan für einen Kinobesuch.
Von „Enough Said“ habe ich mir nicht viel erwartet, wollte aber gern das Angebot wahrnehmen, den Film im Original zu sehen – wenn das LiWu schon mal solche Möglichkeiten anbietet. Und wie gut, dass ich das tat, denn der Film gefiel mir sehr. So bodenständig habe ich eine amerikanische Beziehungskomödie lange nicht mehr gesehen. Und Julia Louis-Dreyfus danach nicht als gute Schauspielerin zu betrachten, erscheint mir schwierig. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bedauere den Verlust von James Gandolfini, der hier ein letztes Mal schauspielern durfte. (9/10)

11.01.14 : Ein Wochenende in Rostock beginnt für mich typischerweise mit einem Einkauf. Und diese Woche war keine Ausnahme. Ein Frühstück später sah ich ein paar Unterhaltungssendungen – unter anderem „Modern Family“ – und schlief dann nachmittags bei einem Podcast ein. Zum Dinner gönnte ich mir frisch gekochte rote Grütze. Und danach bastelte ich an meiner Party-Playlist, bevor ich noch etwas Frischluft schnappte. Stichwort Spaziergang.

12.01.14 : Zum Wachwerden sah ich eine Folge der „Late Late Show“. Im Anschluss ging ich in die Frieda-23, wo LOHRO demnächst einziehen wird. Grund: Malerarbeiten. Dank den Helfern war es eine Anstrengung mit Unterhaltungswert. Und die Pizza-Pause hat auch ordentlich motiviert.
Nachher würde ich mich zum Abendessen wieder dem Trivial-Fernsehen widmen. Und später vielleicht ein paar Comics oder ein Film.

Es verbleibt entspannt
F.

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