Logbuch : die doppelte Ladung Gulasch

Manchmal wiederhole ich mich gern: was für eine Woche! Kleine Erfolge, lecker Essen, neue Leute kennengelernt, frühes Weihnachtsgeschenk bekommen, Hiobsbotschaft vernommen und Grund zum Feiern gehabt.

Der Montag verlief ziemlich genau wie in den Wochen davor. Am Dienstag war ich mit P. abends im Cafe Central essen und erfuhr dabei Neuigkeiten von meinem ehemaligen Arbeitsplatz. Leider kamen wir nicht mehr dazu, über „Saga“ zu reden.

Für die Musikredaktionssitzung am Mittwoch hatte ich ein gutes Händchen, da ein paar von mir vorgestellte Songs für gut befunden wurden – unter anderem mein aktueller Ohrwurm „Say Something“ von A Great Big World. Danach lud ich M. und K. zum Couchsurfing-Meetup ein, welches in dem kleinen Weihnachtszelt am Brink stattfand. Meine Güte, war das voll da.

Donnerstag war wieder mein Kinotag und ich sah mir in vergnügter Runde den zweiten „Hobbit“-Film an. „Smaugs Einöde“ war erneut feinster Augenschmaus. Ich denke, selbst Fantasy-Muffel könnten an der opulenten Optik Gefallen finden. Auch die Handlung war sowohl stimmig als auch spannend – gerade an den Stellen, wo vom Buch abgewichen wurde. Nur leider traf auch meine befürchtete Annahme über diesen zweiten Teil der Gesamtgeschichte ein, nämlich die leichte Unzufriedenheit am Ende. (8/10)

Und wo ich schon bei Unzufriedenheit bin: der Start ins Wochenende war am vergangenen Freitag sehr traurig, da zukunftsbezogene Fragezeichen auftauchten, die hoffentlich bald wieder verschwinden. Denn so aufgewühlt wie ich war, konnte ich nicht mal die Fertigstellung meines ersten Radiobeitrags für LOHRO genießen, was ich am Abend umsetzte. (Sendetermin soll der 20.12.13 sein.)
Nach dem Abendessen sah ich mir zum Tagesabschluss „The Man Who Fell To Earth“ an, einen Film aus den 70er Jahren mit David Bowie. Und meine Güte, war auch das aufwühlend – in erster Linie die Handlung. (6/10)

Binz_dez13Die Zugfahrt in die Heimat wurde wegen Ausfallerscheinungen meines Anschlusszuges um eine Dreivierteilstunde verlängert, die Stimmung beim Brunch war durch meine „Fragezeichen“ getrübt und ich war am Überlegen, ob ich mich am Abend nicht lieber zurückziehen sollte, anstatt zu einer Festivität mitzukommen.
Am Nachmittag bummelten wir auf den kleinen Weihnachtsmarkt in Binz, der nur wenige Tage auf hat. Dort sah ich erstmals Rentiere, die man sogar anfassen konnte. Später entschied ich mich dann doch für die Feierlichkeiten und hatte einen schönen Abend mit tollen Leuten, gutem Essen und schlechter Musik. Es gab unter anderem Gulasch. (Wer braucht da schon „Wetten Dass“?)

Heute begann der Tag wieder mit Trübsal wegen der „Fragezeichen“, was ich teilweise mit Comics und einer neuen Folge SNL bekämpfen konnte. Ich las zum Beispiel ein paar Kapitel „Infinity“, dem jüngsten Marvel-Comics-Event. Leider ist es für Leser wie mich, die kosmische Verwicklungen im Marvel-Universum nicht sonderlich mögen, nicht gerade die beste Lektüre. Zu viele Aliens, Raumschiffe bei all den bekannten Charakteren und zu wenig Fokus auf den Kern der Handlung. Na ja, zum Ende dieses Epos werde ich mich ein andermal durchlesen. Schließlich half mir das Abendessen zur Launenbesserung. Es gab Gulasch. Und so sehr ich das Gericht eigentlich mag, müsste ich das so bald nicht noch einmal haben.

Es verbleibt sehr satt
F.

PS: Der Ausblick für die kommende Woche verspricht mindestens eine Weihnachtsfeier und einen Kinoabend, auf den ich mich irgendwie freue…

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