Logbuch : keine Ruhe nach dem Sturm

Na das fängt ja gut an mit meinem Vorhaben, den Output hier zu erhöhen. Und eigentlich hatte ich am Donnerstag sogar noch daran gedacht. Nur kam (wie so oft) das Leben dazwischen – also zwischen dem Gelegenheitsbloggen und dem „gelebt werden“.

Dabei fing am Montag alles noch so harmlos an. Ich hatte meinen Standard-Einkauf erstmals auf die Zeit vor Arbeitsbeginn verlegt. Allein, um einmal zu erleben, wie das noch bei Tageslicht ist. Kleiner Scherz. Aber es war schon eine ungewohnte Umstrukturierung.

Am Dienstag überraschte mich die verfrühte Ankunft meines neuen Tablets, welches eigentlich erst eine Woche später eintreffen sollte. Das waren somit gerade mal 4 Tage nach der Bestellung am Black Friday. Entsprechend füllte ich meinen Abend spontan mit der Einrichtung via Backup aus. Dies hielt mich allerdings nicht von einem Kinobesuch ab. Da in den „Mainstream-Kinos“ nichts läuft, was ich nicht schon gesehen habe bzw. mich nach Lütten Klein pilgern lässt, entschied ich mich für einen Nicht-Mainstream-Film. Dem LiWu sei dank, konnte ich so mal eben „Blancanieves – Ein Märchen von Schwarz und Weiß“ sehen, einen erfolgreichen spanischen Stummfilm. Ich würde die Lobeshymnen vielleicht nicht unterschreiben, erkannte jedoch den Charme am Werk, welches jedoch mit ungewohnt viel Dramatik aufwartete. Welch ein Handlungsverlauf sich doch allein durch Missgunst erdenken lässt. Der Remix des Grimm-Märchens besticht durch die Besetzung und die wohl relativ traditionelle (und für mich damit exotische) Umsetzung. (7/10)

Am Mittwoch durfte ich mich wieder im Zeitmanagement üben, da es einige Termine zu vereinbaren galt. Und so konnte ich nur ganz kurz bei der Musikredaktionssitzung vorbeischauen, weil danach ein „außergewöhnliches Schulmusikerkonzert“ in der HMT auf dem Plan stand. Die Eindrücke, die ich bei der Vielfalt an Darbietungen bekam, reichten von „erstaunlich“ bis „na ja“. Insgesamt war es aus meiner Sicht ein lohnenswerter Kulturabend. Und auch das Buffett im Anschluss war nicht zu verachten. 😉

Donnerstag war Sturmtag, wenn auch sich die Wucht von „Xaver“ erst in der Nacht bemerkbar machte – jedenfalls gemessen an der Häufigkeit, mit der ich Sirenen hören konnte. Ich „schneite“ am Abend noch kurz ins (leere) KTC zum Einkauf und hatte danach, zu Hause angekommen, keine Lust auf irgendwas – sehr zur Freude meines Hobbies: Schlafen.

work_dec2013Und eine Großpackung Schlaf hätte für Freitag kaum passender sein können. Grund dafür war ein Wohnzimmerkonzert (mit den Künstlern KIRBANU (AUS) und AMALIEL (SWE)), welches zu einer späten Clubnacht wurde (featuring Locations wie dem Peter-Weiss-Haus, dem Zwischenbau, dem ST, und noch einmal dem Peter-Weiss-Haus) – frostiger Wind hin oder her. Und als sei dies noch nicht Grund genug zur Freude, war ich davor noch mit Ki. lecker essen und konnte meinen Plan verwirklichen – einen Podcast mit Ko. und M. aufnehmen. Das Resultat könnte ich schon bald hier verlinken.
Ach ja, das Foto ist vom der Arbeit, die mich aktuell thematisch mit regulären Ausdrücken beschäftigt hält. Außerdem kann ich nun beide Breitbildmonitore optimal nutzen, nachdem der richtige Adapter geliefert wurde.

Ich hatte am Samstag sogar ein gutes Frühstück, nur fand es vorm Schlafengehen (gegen 8 Uhr) statt – sozusagen für mich noch am Freitag. Der eigentliche Start ins Wochenende war allerdings nicht so angenehm. Frischluft holte ich mir dann beim Einkaufen. Zum Abend hin machte ich mit G. und U. einen ausgiebigen Bummel auf den Weihnachtsmarkt, was ich eigentlich keinem empfehlen würde – also jedenfalls am Wochenende. Das Gedränge wirkt schon nicht mehr feierlich. Auf dem Heimweg machte ich noch beim LOHRO-Stand Halt und ließ den Abend entsprechend musik-bezogen ausklingen…

… nur um den Sonntag mit Musikbezug zu beginnen. Denn ich machte mich ans Schneiden des Podcasts vom Freitag. Und ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich anfangs tatsächlich mit GarageBand arbeiten wollte. Dieser Versuch bereitete mir etwas Frust, bevor ich wieder mit Audacity rumwerkelte, was mich viel schneller vorankommen ließ. Den Tag verbrachte ich dann wieder bei LOHRO, wo konzeptionelle Themen behandelt wurden. Nach Auflösung der Runde vollendete ich meine Schnittarbeit und tüftelte an meinem ersten Beitrag. Außerdem erheiterte mich ein tierischer Besucher – eine quirliges Energiebündel von Hündin.
Wieder zu Hause angekommen bereitete ich mir erst mal ein üppiges Abendmahl zu, verfolgte ein wenig Trash-TV und probierte erstmals die Winter-Edition von Club-Mate. Diese schmeckt (analog zur roten Sorte) fast genauso wie normale Club-Mate. Komisch.

Es verbleibt an einem verrückten zweiten Advent
F.

PS: in der kommenden Woche erwartet mich aller Voraussicht nach ein Fußball-Abend, der zweite Hobbit-Film sowie ein Weihnachtsmarktbesuch in der Heimat.

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