Logbuch : ein sehr langer Feiertag und mehr

Ich bin gerade verwundert, dass es erst eine Woche her ist, seitdem ich aus meinem Jahresurlaub zurückgekommen bin und mich zugleich wieder im hiesigen Lebenstrubel eingefunden habe. Das mag an der wundervoll verschrobenen Art der Zeitwahrnehmung liegen – oder vielleicht etwas daran, dass in der vergangenen Woche wieder Einiges passierte.

Dabei fing die Woche zunächst mit etwas verkrampfter Stimmung an. Wobei es schon mal wesentlich schlimmer für mich war, zum Zahnarzt zu gehen. Mittlerweile sehe ich das eher gelassener als im Kindesalter. Nur ein wenig Nervenkitzel bleibt dann doch immer noch erhalten – wie eine gesunde Portion Lampenfieber. Jedenfalls verging der Termin sehr rasch und ohne bemerkenswerte Unannehmlichkeiten. Ich habe keine 2 Seiten auf meinem E-Reader geschafft, da wurde ich schon aufgerufen.
Dann ging ich zur Arbeit und freute mich darüber, genau zu dem Zeitpunkt anzufangen, wie ich das geplant hatte. Die Belohnung würde ich mir am Abend durch einen Kinobesuch (Nummer 1 in dieser Woche) gönnen, auch wenn es mit aufwendigerer Anfahrt verbunden war. Nur leider waren es einzig und allein die Effekte, welche „Ender’s Game“ erträglich machten. Alles andere wirkte zusammengeschustert und unsympathisch – für mich wie ein Mix aus „Starship Troopers“, „After Earth“ und „Harry Potter“. Ich wollte schon eine deftige Kritik fürs Blog verfassen, belasse es dann aber mit dem vernichtenden Urteil der Bewertung: (3/10)

Was mir vom Dienstag beinahe den kompletten Rest der Woche in Erinnerung bleiben sollte, war das Maximalkrafttraining. Stichwort Muskel-Mietz 😉 Zum Abend besuchten M. und ich den U. in seinem Büro und gingen von da aus ins ST, wobei wir viele Themen abhandelten – darunter den neuen Trailer zu „X-Men: Days Of Future Past“. Zudem traf ich noch K. und H., die mich zu meinem Urlaub befragten.

Ich gebe zu, dass dieser Mittwoch planungstechnisch am anstrengendsten war, da ich schon beim Losgehen am Morgen für den Rest des Tages alles dabei haben sollte, was nötig werden könnte. Dazu ein wenig Input fürs Treffen der LOHRO-Musikredaktion, welches ich dann aber gar nicht mehr brauchte. Von da aus ging es (verspätet) ins „Meatropolis“, wo es aus meiner Sicht die leckersten XL-Burger ging, die ich bisher kenne. Ich habe wieder die gleiche Zusammenstellung gewählt wie im Sommer und es war wieder ein Fest für die Geschmacksnerven. Danach verschlug es einen Teil unserer Runde zu H., danach einen kleineren Teil zu L. (einer Bekannten von M.) und dann noch zu M. selbst, bevor wir (für meine Verhältnisse unfassbar spät) von da aus noch ins ST gingen, wo eine sehr gut geschmückte Halloween-Party stattfand. (Wie gut, dass ich hier auf konkrete Zeitangaben verzichte. Ich möchte nur anmerken, dass meine Nacht wieder arg kurz wurde.)

HH_okt2013Am Feiertag fuhren G. und ich nach Hamburg, wie es wohl auch eine ganze Menge anderer Leute aus der Region vorhatte. Denn der Zug war voll. Am Hamburger Hauptbahnhof angekommen, stärkten wir uns bei… na klar, „Franz & Friends“. Im Anschluss besuchte ich erstmals den Bollywood-Laden in einer Gegend beim Hauptbahnhof, die ich noch nicht kannte. Die Auswahl ist dort enorm groß und die Preise für beispielsweise Gewürze unschlagbar. Danach zeigte mir G. noch den Luxus-Gewürzladen von dem einen TV-Koch (Stichwort Geruchssinnbeanspruchung) sowie einen traditionellen Teeladen. Von da aus gingen wir in die Edel-Shopping-Ecke von Hamburg in eine Passage, die auch gut „Snob Paradise“ heißen könnte. Wiederum darauf machten wir Halt im „Nivea-Laden“ (ja, es gibt in Hamburg einen Nivea-Laden) und im Apple Store, wo sie leider noch kein Ausstellungsstück des neuen iPad Air hatten. (Tja, dazu waren wir halt einen Tag zu früh.) Unsere Tour führte uns danach zur Europa-Passage (mit Highlights wie der „Fressmeile“ im Erdgeschoss, dem Bastelladen und Starbucks) und ins Karstadt-Kaufhaus, wo es importierten Cider aus England gibt. (Die Rückfahrt sollte damit angenehmer werden.) Schließlich bummelten wir noch durch das andere Kaufhaus namens Galeria Kaufhof, wo es nicht eine… nicht zwei… sogar mehr als drei Verkostungen gab, an denen wir gern teilnahmen.
Und als wäre der Tag mit all dem Shopping und Bahn-Stress nicht genug, entschieden wir uns in Rostock noch für die Spätvorstellung von „Thor: The Dark World“ (ich verstehe nicht, warum der Film hier „The Dark Kingdom“ heißt – bzw. Kinobesuch Nummer 2). Auch hierzu hätte ich am liebsten gleich danach ein paar Zeilen verfasst, aber ich war so müde, dass ich froh sein kann, den Film einigermaßen mitverfolgt haben zu können. Alles in allem kann ich nach der ersten Sichtung sagen, dass dies ein richtig guter Marvel-Film ist. (8/10)

Nein, der Brückentag-Freitag war für mich kein Brückentag, wenn auch ich den Tag gewissermaßen als Brücke nutzte. Denn ich hatte am Abend sowas von keine Lust auf irgendwas, dass ich gleich nach der Arbeit wieder ins Bett ging.

Das Wochenende konnte ich somit erholt beginnen, sah mir zum Frühstück gleich vier Late-Night-Shows (mit erhöhter Geschwindigkeit) an und ging zum Nachmittag in die Innenstadt, wo ich beinahe ernsthaft über den Erwerb neuer Schuhe nachdachte, bis mir einfiel, dass ich noch etwa 2 vernachlässigte Paare zu Hause habe, die zuvor „abgetreten“ werden sollten. Zudem schaute ich kurz bei S. vorbei, wo ich noch Zeugs zum Abholen hatte. Wir verabredeten uns zum Kinobesuch (Nummer 3 in dieser Woche). Der Film „Alles eine Frage der Zeit“ („About Time“ im Original) ist feinste Unterhaltungskost aus England, was man bei dem Zeitreise-Hokuspokus gar nicht erwartet hätte. (8/10)
Danach gingen wir noch… (Barke voll, Farellis voll, Stadtkind voll)… ins Cafe Central, wo wir bei interessanten Mixgetränke den Tag ausklingen ließen.

Heute startete ich mit doppelter SNL-Power in den Tag – einmal die aktuelle Folge sowie das Halloween-Special. Danach räumte ich ein wenig auf und ging mit G. zum Nachmittag ein weiteres Mal in die Stadt, wo verkaufsoffener Sonntag war. Richtig was gefunden habe ich zwar nicht, aber Sachen angucken reicht manchmal auch.

Es verbleibt erfreulich entspannt zum Ende der Woche
F.

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