Logbuch : priorisierte Blogpause

ANMERKUNG: Die folgenden Absätze sind seit fast einer Woche fertig.

Wie leicht sich so ein Schlafmangel verschleppen lässt. Da wird das Aufstehen nicht einfacher, wenn die Tage einigermaßen durchgeplant sind. Am Montagabend war ich so müde, dass ich es nicht mal mehr schaffte, die neue “Breaking Bad”-Folge zu schauen. Das holte ich dann Dienstag nach.

Das war übrigens auch der Tag, an dem Apple seine neuen Mobiltelefon-Modelle vorstellte. Ich war bestimmt wie viele andere überrascht, dass das “günstige” iPhone 5c mit Kunststoffgehäuse alles andere als günstig ist. Und dass keine neuen iPod/iPad-Modelle vorgestellt wurden, bedeutet wohl, dass man an den aktuellen Versionen nicht viel verbessern konnte. Tja, Apple hatte schon mal bessere Tage.

Beim Musikredaktionstreffen am Mittwoch ging es auch wie gewohnt zu und neue/weitere Titel konnten für die Automation gewonnen werden. Der von mir zur Wahl des Titels der Woche eingebrachte Song “Hearts Like Ours” machte das Rennen und ließ mich somit erstmals eigene Textinhalte einbringen – als Blogger eine schöne Herausforderung.

Am Donnerstag war ich sehr viel in Eile. Von der Arbeit aus schaute ich beim Richtfest der “Frieda” vorbei, also dem Neubau für allerlei kulturelle Vielfalt in Rostock. Dort konnte ich nicht lange bleiben und Buffet sowie Live-Musik genießen, da ich noch andere Pläne hatte. So lud S. zum Eisessen ein und danach ging ich noch zum Couchsurfing-Meeting. Ich würde meinen, ohne konsequente Planung wäre das alles schwer möglich gewesen. Ach ja, und meine Briefwahl-Unterlagen trafen ein.

Der Freitag begann relativ entspannt, wartete mit einem leckeren Mittag beim “Grill- und Curry-HausHimalaya” auf und sollte für den wöchentlichen Kinobesuch sorgen. Ausgelastet wie ich war, hatte ich vergessen, dass “R.E.D. 2” bereits anlief.

Zum Film kann ich sagen, dass er mir sehr gefallen hat. Das liegt vor allem an der liebenswürdigen Besetzung. Aber auch absurd übertriebene Effekte und viele Schauplatzwechsel trugen zum Unterhaltungswert bei. (8/10)

Im Anschluss an den Film gingen G. und ich zur Bad-Taste-Party ins ST, wo die DJs erneut mit “komischer” Musikauswahl im Bezug zum Motto glänzten. Da halfen nicht mal unsere Wünsche, die konsequent ignoriert wurden. Na ja, ist ja nicht so, als ob ich darüber nicht hinwegsehen könnte, zumal später noch ein paar “Perlen” gespielt wurden. Außerdem bekam ich beim Einlass unerwartet einen Gutschein. Später gesellte sich noch L. zu uns, ich half ihr bei der Grillkartoffel (mit extra viel Sour Cream), und die Zeit verging.

Wie der Zufall es so wollte, sollte mein Samstag wieder ungewöhnlich früh beginnen, was ich (nach unter 3 Stunden Schlaf) entsprechend leidvoll aufnahm. Auch im Zug mit Fahrtziel Heimat konnte ich wieder nicht schlafen. Und dank Nebel verzögerte sich die Ankunft auch noch um fast eine halbe Stunde. An Nachmittag bekamen wir Besuch und es ging noch raus an die frische Luft. Zum Abend hin machte sich jedoch wieder meine Müdigkeit bemerkbar.

Und auch am Sonntag kam ich nicht so recht in den Tag, trotz spätem Frühstück. Nachmittags las ich ein paar Comics und merkte schon wieder meine Konzentration schwinden. Als ich abends wieder zu Hause war, ging ich noch schnell der Briefwahl nach und war noch eine Weile mit Schnitt-Software beschäftigt, bevor ich die Woche abschließen wollte.

Lese-Ecke: Eigentlich fand ich eine Serie wie “The Superiour Foes Of Spider-Man” nach der Ankündigung eher überflüssig, irrte mich jedoch nach Lektüre der ersten Ausgabe gewaltig. Was Autor Nick Spencer und Steve Lieber da hinzaubern, ist ganz große Comic-Kunst (im Marvel-Universum). Bisher war jedes der drei Hefte eine Wonne.

ANMERKUNG: Diesen Teil habe ich nun frisch geschrieben.

Da ich lieber mehr Zeit zum Schlafen haben wollte, verschob ich es mehrfach, die oberen Zeilen zu veröffentlichen. Und das ziemlich konstant in den letzten Tagen. Aber auch andere Aktivitäten, mit denen ich mein Leben für die Nachwelt festhalte, gingen leider vor. (Insider wissen mehr.) Daher auch der Titel. Denn vieles war mir (leider) wichtiger als ein neuer Blogeintrag hier.

Diese letzten Tage waren aus meiner Sicht weiterhin sehr ausgefüllt. Arbeit, Sport, Freizeitaktivitäten mit Freunden oder mit Radio-Bezug – das volle Programm. Ich stand sogar teilweise früher auf, um Serien zu gucken, weil ich wusste, dies sonst am Abend nicht mehr zu schaffen.

Selbst als am Donnerstag eine Grillrunde am Hafen ausfiel, entschied ich mich, den frei werdenden Timeslot für einen Kinobesuch zu nutzen. Mit „Da geht noch was“ investierte ich wieder in einen deutschen Film, was ja eher selten vorkommt. Potential hatte das Werk auch. Nur wurde das nicht immer genutzt. Dennoch ein unterhaltender Familienfilm. (7/10)

Am Freitag war ich kaum zu Hause und konnte dann gleich wieder losgehen – S. hatte im „Bamboo“ reserviert, ein asiatisches Restaurant, welches ein sehr umfangreiches Buffet anbietet. Das „All you can eat“-Erlebnis wurde sogar noch aufgewertet. Denn die von mir geliebten Back-Bananen-Teile waren auch inbegriffen – mit Eiscreme. Nach etwa vier Dessert-Portionen war ich so satt, dass die Busfahrt zurück in die KTV schon nicht mehr schön war.
Dann besuchte ich noch Y., die in ihren Geburtstag reingefeiert hat.

studioDass mein Wochenende nach dem Fresskoma ohne Frühstück anfing, fand ich gar nicht schlimm. Am Samstag nahm ich an einem Studio-Kurs teil, der mich mit der Technik bei Radio LOHRO vertraut machte. Ziemlich genau 30 Minuten durfte ich das Live-Programm bestimmen. Ich verzichtete auf Moderationen, da mich der Wechsel zwischen den Musik-Input-Kanälen (CD-Decks, PC, Jazler) bereits aureichend ausgelastet hat.
Was kaum einer wusste: Mit dem Spielen von Titeln seitens Musiker-Bekanntschaften erfüllte ich mir einen kleinen Traum, was mich doch sehr glücklich nach Hause gehen ließ. Dort entspannte ich kurz bei einer Tasse Tee und richtete mich für die Abendveranstaltung mit dem wohlklingenden Titel „Ulfnachten XXX“ her. Dann ging ich erst zu G. für weitere Vorbereitungen und dann zum Hafen, wo wir das Motto „See und so“ feierten.

Heute dann endlich wieder richtig ausschlafen. Das war so nötig. Nach dem Aufstehen beseitigte ich letzte Restspuren vom Vortag und ging zu S., wo K. uns leckere Pflaumenknödel servierte – eine Tradition seit bestimmt 2 Jahren oder so. Gespannt verfolgten wir die Wahlberichterstattung und waren doch ein wenig erstaunt über das vorläufige Ergebnis.

Es verbleibt auf einer Aufholjagd mit dem Schlaf
F.

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