Logbuch : kulturelles Upgrade

Ich fange mal einfach da an, wo ich letztens aufgehört hatte…

Am Freitag war ich dann also doch noch im Kino. Es sollte „The Bling Ring“ sein – und damit die seltene Ehre, Emma Watson im hiesigen Kino zu sehen. Ja, da spricht immer noch die Enttäuschung mit, dass „The Perks Of Being A Wallflower“ bzw. „Vielleicht lieber morgen“ hier nicht gezeigt wurde. Kürzlich gab mir K. noch ein paar Eckdaten, die mich am Unterhaltungswert von „The Bling Ring“ haben zweifeln lassen. Teenies, die bei Berühmtheiten einbrechen? Echt? Und das von der Regisseurin, die der Welt „Lost In Translation“ bescherte? Egal, ich hielt an meinem Plan fest. Und nein, mich störte auch nicht, der einzige Mann in der Vorstellung gewesen zu sein. (Ist ja nichts Neues oder so.) 😛
Der Film war übrigens ganz passabel – also dafür, dass mich die Handlung ohne Zusammenhang mit Darstellern oder Produktionsteam nicht sonderlich interessiert hätte. Ich lernte zudem, dass sich „Ring“ dabei nicht auf das Schmuckstück bezieht. „Die Bling-Bande“ funktioniert als faszinierendes Sozialdrama in der Form einer Momentaufnahme über Personenkult und Exzesse. (7/10)

Den Freitag-Abend verbrachte ich dann zu Hause, als ich Dateien sortierte. Ist auch hin und wieder notwendig. Und dann sah ich mir „Drinking Buddies“ an, ein weiteres soziales Drama mit guten Schauspielern. Leider enttäuschte mich der Film. Es war so ein Fall von „wie, das war es?“, wenn der Abspann kommt. (5/10)

Mein Samstag war auch ganz aufregend. Ich war einkaufen und habe viel gelesen. Und vorm Schlafengehen ging ich noch spazieren.

Lese-Ecke: ich bleibe dem Autor Brian K. Vaughan aktuell treu und lese „Ex Machina“ – eine weitere Maxiserie, die schon vor Jahren abgeschlossen wurde. Hierbei geht es um einen New Yorker Bürgermeister, welcher nebst Tagesgeschäft mit einer Vergangenheit als Superheld viel um die Ohren hat. Das ganze kommt daher wie eine Mischung aus „The Newsroom“ und „The X-Files“ – Politik und Mystery. Bisher macht es Spaß.

Heute erreichte mich die Nachricht, dass im Freigarten ein Brunch stattfindet, zu dem ein paar Couchsurfing-Freunde hingehen würden. Ich hatte Hunger und ließ mich also darauf ein. Inwiefern alles vegan oder „nur“ vegetarisch war, kann ich im Nachhinein gar nicht sagen. Zudem konnte ich mir bei der Vielfalt gar nicht merken, welcher Brotaufstrich/Salat besser schmeckte. Das Minz-Wasser war auch toll.
Und ich lernte M. kennen, einen professionellen Opernsänger. Inwiefern ich durch diese „Kultur-Infusion“ im Bekanntenkreis neue Eindrücke sammeln werde können, bleibt abzuwarten. Aktuell stehe ich mit dieser traditionellen Unterhaltungsform noch auf Kriegsfuß.
Ach ja, und während wir so im Freigarten den Tag verbrachten, baute die FreieTheaterJugend die Bühne auf – für eine (Remix-)Inszenierung von „Romeo und Julia“ mit Bezug auf die Gaza-Region. Als sei das nicht kontrovers genug, hatten die Kostüme (inklusive Maske) einen Touch CSD. Tja, mit meiner Leidenschaft zum Theater als Kunstform sieht es auch nicht gerade rosig aus. Aber generell schließe ich eine Verbresserung nicht aus.

Es verbleibt am Lesen
F.

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3 Antworten to “Logbuch : kulturelles Upgrade”

  1. maloney Says:

    Kurze Frage, wo wohnst, dass du Perks nicht zu sehen bekamst?
    Aber ja Bling Ring fand ich gut bis toll, vor allem der Aspekt, dass hier offenbar auf hohem Niveau die Versnobtheit amerikanischer Teeanger parodiert wurde.

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