Logbuch : Handball, die Zweite

Ja, der Urheber dieser Zeilen ist nicht verschütt gegangen. Es fiel mir am üblichen Blog-Schreibe-Termin (Sonntag) einfach nur schwer, meinen Lese-Marathon zu unterbrechen. Dazu später mehr.

Die ersten Tage nach dem letzten Logbuch-Eintrag verliefen relativ ruhig. Ich sammelte etwas mehr Erfahrung mit dem Django-Framework und mit dem Vorgehen von Zeitarbeitsfirmen. Dann war ich auf der LOHRO-Vollversammlung, welche Einblicke in die Zukunft des Vereins gab und in das Miteinander bei Abstimmungsverfahren.

Donnerstag vor einer Woche unternahm ich einen spontanen Amtsgang, der sich leider aufgrund Wartezeiten in die Länge zog. Zur Belohnung gönnte ich mir an dem Tag dann gleich zwei Kinogänge (in verschiedenen Stadtteilen). Das Ergebnis habe ich soeben hier niedergeschrieben – Filmkritiken zu „Kick-Ass 2“ und „Elysium“.

Und Freitag wollte ich mich in ein langes Wochenende auf Rügen begeben. Nur endete die Hinfahrt unerwartet in Bergen, weil bei der Bahn Züge ausfielen. So ließ ich mich abholen, was noch zum Einkauf genutzt wurde, damit ich zum Abend wieder Chili kochen konnte. Und dies gelang mir. Nur sollte ich mir stärkere Gewürze zulegen. Die Chili-Flocken wollten gar nicht ihre Wirkung verbreiten – nicht mal nach 2 Esslöffeln.

Am Samstag bummelten wir kurz zum „Weinfest“ am Schmachter See, welches aber sehr enttäuschend war. Zur Aufmunterung gab es im Anschluss Eis beim Italiener.

Ansonsten habe ich am Wochenende sehr viel gelesen. Endlich kam mir die Saga um „Y: The Last Man“ unter die Finger, was ich schon lange lesen wollte, seitdem die Serie vor gut 6 Jahren abgeschlossen wurde. Und was kann ich sagen? Das Leseerlebnis war überwältigend. Das Ende hat mich richtig mitgenommen. Autor Brian K. Vaughan ist ein Genie.
Der ganze Epos ist in 10 Paperbacks erhältlich und hatte mich mit den 60 Kapiteln 3 Tage lang sehr gut unterhalten.

Meine erste gute Tat in dieser Woche war die Computer/Netzwerk-Hilfe bei S., was mir erfreulich schnell gelang. Es war nicht das erste Mal, dass sich ein Windows-Rechner erst mit Nachhilfe mit einem WPA2-WLAN verbinden wollte.
Über Zufall erfuhr ich, dass abends „Hotel Lux“ (werbefrei) im TV lief. Ich dachte mir, dass es vielleicht gut wäre, wieder deutsche Filmkunst zu erleben. 90 Minuten später war ich mit den Nerven am Ende, weil mir der Film gar nicht gefiel. So eine Zeitverschwendung.

Am Dienstag nahm ich wieder die Möglichkeit wahr, ein Mittagspause mit Gesprächsthemen wie aktuelle Politiki und Zeitgeschehen einzulegen. Danach war ich noch einkaufen und wieder mit Dokumenten beschäftigt.

Mittwoch steht bei mir nach wie vor Musik auf dem Programm, also ein weiteres Treffen der Musikredaktion. Ich war wieder so frei und übernahm die Protokolliertätigkeit. (Das erinnerte mich an alte FSR-Zeiten.) Danach ging ich zum Couchsurfing-Treffen in den Freigarten und saß danach noch in einer Runde mit C. und seinen Freunden. Und weil So. noch Hunger hatte, ging  es über den Umweg beim Späti zu C.’s WG, wo eine große Pfanne Rührei mit Gemüse zubereitet wurde. Ich schnitt die Tomaten. Dazu gab es Knoblauchbrot mit Rote-Beete-Meerrettich-Brotaufstrich. (Lecker lecker.) Tja, sowas kann passieren, wenn man mit einem „Chaosmonkey“ unterwegs ist.

Und trotz des späten Snacks stand ich gestern nicht viel später auf, als ich das wollte. Ein Training und einen Kampf mit Datenbank-Server-Software (PostgreSQL) später war ich auf dem Weg in die Südstadt. Grund war ein Handball-Sonderspiel, auf das ich durch S. aufmerksam wurde. (Also mein zweites Sport-Erlebnis dieser Art.) Kiel (1. Liga) gegen Rostock (2. Liga) – den Endstand kann man sich denken. Die Atmosphäre war ähnlich euphorisch wie damals in Hamburg. Nur ein Großbild-Monitor wäre schön gewesen. Und ich mochte die Untermalung der Kurz-Unterbrechungen mit Charts-Bratze nicht so. Wenn ich ein Sport-Event verfolge, möchte ich nicht an Club-Abende denken. 😀
Danach trafen wir noch B. und K. im Irish Pub. Und danach war ich mit B. noch im Geier, wo ich ermutigt wurde, einen „Ralph“ zu bestellen. Tja, das kann ich nun auch von der ToDo-Liste streichen. War lustig.

Und heute? Bisher war ich mit den üblichen Home-Office-Tätigkeiten beschäftigt, werde aber wohl gleich wieder einen Ausflug zum Kino unternehmen.

Es verbleibt etwas hungrig
F.

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