Ansichtssache: Elysium

Neill Blomkamp ist ein Name, den ich mir merke. Denn seit „District 9“ steht dieser Name für anspruchsvolle Science Fiction. Und nachdem mich die Effekt-Blockbuster des Jahres („Oblivion“, „After Earth“ und „Pacific Rim“) bisher nicht vom Hocker hauen konnten, lag meine Hoffnung auf „Elysium“. Dies wurde durch den Trailer begünstigt, da dieser wenig von der Handlung preisgab.

Nun habe ich den Film gesehen und kann sagen: jawohl, Herr Blomkamp, weiter so. Das ist SciFi Action, wie ich mir das wünsche. Stichwort Dystopie. Ein simpler Plot mit ganz leicht sozialkritischen Nuancen. Gute Effekte, die nicht im Vordergrund stehen. Glaubhafte Charaktere. Keine erzwungene Romanze. Ein Handlungsverlauf, der einen mitfiebern lässt. Und ein Protagonist, der Ecken hat.

Darüber hinaus gefiel mir das Ende, weil es konsequent ist und damit gewissermaßen hollywood-trend-trotzend. Ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass der Regisseur hier genau das durchgezogen hat, was er umsetzen wollte.

Mein einziger Kritikpunkt: ich hätte gern mehr von der Welt erfahren.

Fazit: Für mich ist „Elysium“ der beste (eigenständige) SciFi-Film des Jahres – mit einem überraschend hohen Action-Anteil. (9/10)

Es verbleibt immer noch am Bloggen
F.

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