Logbuch : 35?

Auf einer Zugfahrt kam ich wieder ins Überlegen, inwiefern es bald vielleicht nicht mehr so heiter wie in den vergangenen Tagen sein wird. Und ja, das hängt erneut mit einem Abschied zusammen. Allerdings kam ich zu dem Schluss, dass dies eine ungünstige Einstellung meinerseits ist. Denn ein möglicher Mangel an künftigen „happy times“ erscheint doch eher als eine Sorge wie so viele andere auch, mit denen man nicht seine Zeit verschwenden sollte. Und so freue ich mich eher, dass ich meinen bisherigen Spaß in einem Eintrag wie diesen festhalten kann.

Meine Woche begann ziemlich gewöhnlich. Den Montag nutzte ich unter anderem für einen Leseabend. Hatte ich mich erst neulich eine Aufholjagt mit der (DC-)Comic-Serie „Justice League“, um mich an die angepriesene Geschichte „Trinity War“ heranzulesen, stellte ich kurz darauf fest, dass neben „Justice League“ und „Justice League of America“ eine dritte JL-Serie daran beteiligt ist – nämlich „Justice League Dark“. Natürlich ist es nicht zwingend erforderlich diese JLD-Serie von Anfang an gelesen zu haben, um den Verlauf des „Trinity War“ zu verstehen, aber ich war neugierig, wie sich die Serie um DC’s okkulte und mystisch angehauchte Superhelden (die so allerdings nicht genannt werden wollen) liest. Dabei bin ich kein großer Fan von Zauberei etc. – zumindest im regulären DC-Universum. Folglich war die Leseerfahrung für mich nicht berauschend, wenn auch die Zeichnung unwahrscheinlich lang konstant sehr schön waren.

Am Dienstag hatte ich eine ausgedehnte Mittagspause mit P., der mir von seiner Reise nach Amerika berichtete. Einige Eindrücke über das Leben im Ballungsraum Atlanta fand ich erschütternd. Für den Abend verabredete ich mich mit L. (+Freunden) sowie Couchsurfern aus Hamm, um nach einer Frozen-Yogurt-Stärkung ein wenig durch die Innenstadt zu bummeln. Wir landeten am Stadthafen, wo wir die Sonne untergingen sahen, gingen dann nach einem Zwischenstopp im „Pirat“ über den Margaretenplatz zu „Little Money“, bevor wir dann in verkleinerter Gruppengröße noch ins ST düsten (dank Auto). Dort war es sehr voll und sie spielten doch tatsächlich dieses Lumineers-Lied, welches ich eher unpassend finde. Wie dem auch sei, ich nehme mal an, dass alle Beteiligten viel Freude hatten.

Fürs Mittag am Mittwoch beeilte ich mich, um rechtzeitig am Treffpunkt zu sein und durfte dann eine ganze Weile warten, was an einer verstellten Uhr lag und nicht wie angenommen an einer suboptimalen Verständigung. So erreichten L., C. und ich die Mensa zwar verspätet, hatten aber dennoch viel Auswahl. Ich lernte sogar ein neues Kartenspiel. Wieder zu Hause angekommen, bereitete ich mich für das Radio-Redaktionstreffen vor und vergass in der Eile mein Abendessen. Von LOHRO aus ging ich dann ins Kino – „Wolverine“ gefiel mir nur mittelmäßig (siehe letzter Eintrag).

Der Donnerstag stand wieder im Zeichen eines außergewöhnlichen Couchsurfing-Events, da es L.’s vorerst letzter Besuch in Rostock war. (Stichwort Abschied) Dazu versammelten sich wieder viele nette Leute in ihrer WG. Dazu eine kulinarische Empfehlung: statt Eiswürfeln einfach gefrorene Früchte wie Weintrauben oder Himbeeren zum Kühlen von Getränken nutzen.

Am Freitag habe ich außer Programmieren und Lesen nicht viel gemacht.

Bildschirmfoto 2013-07-28 um 20.55.44Den Start ins Wochenende verschönerte ich mir erneut mit der Sendung „Real Time with Bill Maher“, die demnächst leider in die Sommerpause geht. Weiterhin trainierte ich meine Französisch-Sprachkenntnisse via Duolingo. Da das Sommerwetter dieser Tage richtig aufdreht, fiel mein Abendessen eher kühl aus. Hatte beinahe vergessen, dass ich noch ungeöffnete „Chocolate Lucky Charms“ hatte.
Anschließend besuchte ich A., bei der wieder ein Wohnzimmerkonzert stattfand. Singen und Spielen tat Alasdair Bouch, ein sehr freundlicher Engländer, der nun in Prag lebt. Die Darbietung war ausgezeichnet. Danach hatten die Gäste noch viel zu Plaudern und ich lernte J. und G. kennen. Erstere schätzte mich auf 35, was mich etwas traf. Na ja, ich hatte vielleicht nicht den besten Schlaf davor. Oder vielleicht lag es auch nur an der Hitze. 😛

Heute scheint es selbst im Schatten nicht mehr kalt zu sein. Dementsprechend war mir eher weniger nach Aktivitäten. Und so sah ich ein paar „Arrow“-Folgen (die Serie ist nur solala), spielte Schach und half in der Küche aus.

Es verbleibt mit dem Wunsch nach Abkühlung
F.

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