Logbuch : noch eine Abschiedswelle

Um mit den Liedzeilen einer Carrie Underwood zu beginnen:
Said goodbye, turned around, and you were gone, gone, gone

Wie viele Umbrüche kann so ein Jahr mit sich bringen? Tja, diese Frage sollte ich zur Jahresmitte vielleicht nicht mal stellen. Dennoch fiel mir in den vergangenen Tagen auf, was alles an Wandel passiert ist und passieren wird. Und das nicht nur durch einen Abschied – auch nicht zwei. Gleich drei „Bye-Bye-Sessions“ nahm ich mit.

Das fing schon in der Frühe eines Montags an, als ich M. beim Umzug half. War ich froh, dass er ausreichend Helfer akquirieren konnte. Denn so eine Zwei-bis-Dreiraumwohnung vermag ordentlich Inhalt zu fassen. Wie das alles in den einen Transporter gepasst hat, wundert mich immer noch. Nach diesem Kraftakt gönnte ich mir eine Verschnaufspause, um dann fit für den Abend zu sein, der eine Art Abschiedszeremonie bei LOHRO beinhaltete – und zwar für Buftis, die mit ihrem Jahr fertig wurden bwz. demnächst fertig werden. Dafür war der Abend sehr unterhaltsam.

Der Dienstag verlief eher weniger ereignisreich – die Mittagspause mit U. war jedoch sehr willkommen. Dieser erinnerte mich daran, dass die zweite Staffel von „The Newsroom“ begonnen hat. Außerdem verwies er wieder auf „Arrested Development“, einer Serie, bei der ich noch sehr viel aufholen kann.

Am Mittwoch erreichte mich seitens B. der Vorschlag, das gute Wetter für ein Abendessen am Hafen zu nutzen. Von da aus bin ich dann zum Redaktionstreffen gen LOHRO aufgebrochen, wo es eine Art zweiten Gang gab. Stichwort Grillbanane. Und im Anschluss daran schaute ich noch beim Erasmus-Stammtisch vorbei, wo ich unter anderem lernte, woher das Wort Aioli kommt bzw. dass es sich um mehr als ein Wort handelt.

Für Donnerstag stand leider wieder ein Abschied auf dem Plan, wenn auch in Form eines wunderschönen Abends – inklusive Feier in der Orange Lounge am Hafen. Dementsprechend kam ich mit gemischten Gefühlen nach Hause, wobei doch die positive Stimmung überwiegte. Es wäre zu schade gewesen, nach einem Abend mit so vielen tollen Leuten traurig schlafen zu gehen. Und so groß ist die Welt auch nicht, dass man sich nicht vielleicht doch wiedersieht.

Am Freitag war ich in Leselaune und am Nachmittag auf dem Weg ins Kino. (Während des Vorprogramms habe ich tatsächlich 3 Comics lesen können. Diese waren allerdings auch nicht sonderlich textlastig.) „Pacific Rim“ sollte anhand einiger Meinungen aus dem Internet nicht so übel sein. Na ja, ist der Film auch nicht. Nur leider hatte ich für den Drama-Anteil keinen Nerv. Und auch die Charaktere empfand ich zu unerträglich bzw. klischeebeladen, als dass man es noch mit ein paar netten Effekten wieder ausgleichen hätte können. Potential war aber zu erkennen. (6/10)
Am Abend sah ich dann noch „Only God Forgives“. was mich ein wenig verstört zurückließ. Grund war einerseits die skurrilen Zwischenszenen (Stichwort Gesang) und das Ende, welches sich mir nicht gleich auf Anhieb erschließen wollte. Das kommt davon, wenn Traumsequenzen fließend eingebaut werden. Da kann jeder Schocker vielleicht nur Einbildung gewesen sein. Nichtsdestotrotz ist dieser Film in seiner Brutalität aussagekräftig. (7/10)

Das Wochenende fing bei mir mit einem Einkauf an, da ich für das Geburtstagsdinner bei S. noch ein paar Mitbringsel benötigte. Danach gönnte ich mir zum Frühstück ein paar amerikanische Unterhaltungssendungen wie „The Daily Show“ (ohne John Stewart) und „Real Time with Bill Maher“. Auch das neue Format „Hollywood Game Night“ lässt sich gucken, wenn auch mir mancher Gag einstudiert erscheint.
Am Nachmittag wollte sich K. aus HH mit uns (Couchsurfing-Freunden) treffen. Nur irgendwie war ich wohl zu früh am Neuen Markt und stand dann dort eine Weile in der Sonne. Wenigstens langweilte ich mich dank der CSD-Bambule nicht. Und schließlich traf K. dann auch ein, mit der wir im Schatten bei PizzaHut saßen und erzählten. Essen brauchte ich da nichts, denn das sollte es ja abends bei S. geben. Und holla, wurde dort aufgetischt. Stichwort Gurkenbowle.

Heute war mir wieder nach Lesen. Und so machte ich mich endlich mit der Comic-Serie „Saga“ vertraut, die am Wochenende mehrere Preise gewonnen hat. Angepriesen wurde das Werk von Brian K. Vaughan und Fiona Staples unter anderem als Mix aus „Star Wars“ und „Game of Thrones“. Und das völlig zurecht, wie ich nun sagen kann. Diese Art SciFi/Fantasy-Epos ist dermaßen ideenreich und herzlich gestaltet, dass es für Comic-Leser gar nicht langweilig sein kann, weil das Medium optimal genutzt wird. Mit anderen Worten: ich bin hin und weg – und glücklich, dass ich nicht noch länger gewartet habe, „Saga“ kennenzulernen, und dass es bald weitergeht.

Es verbleibt an die ermutigenden Stellen aus dem Lied „See You Again“ denkend
F.

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