Logbuch : ausgerechnet Samstag

Nach dieser ersten Juli-Woche bin ich etwas verunsichert, ob ich wissen möchte, wie der Monat weitergeht. Und das hat nicht mal mit den Nachrichten zu tun.

An dieser Stelle kann ich mir sogar sparen, die einzelnen Tage abzuarbeiten, weil die Abläufe bis Donnerstag relativ gleich waren. Es gab ein paar Termine, ich arbeitete an weiteren Schriftsätzen, war beim Training, beschäftigte mich mit der Codecademy bereitete und hörte mich in neue sowie bekannte Musik ein.

Letzteres für ein weiteres Redaktionstreffen bei LOHRO, bei dem ich ein gutes Händchen hatte, was meine Auswahl angeht. Ich folge einfach der Richtlinie, dass es nicht zu sehr nach N-JOY klingen sollte. 😉

Die Arbeit mit dem Jazler-System fiel mir am Donnerstag auch schon leichter als die Woche davor. Im Anschluss hatte ich einen schönen Abend beim Outdoor-Treffen unserer Couchsurfer-Gruppe. Selbst der minimale Nieselregen konnte das nicht verhindern.

Dafür gab es am Freitag die Trendwende. Schlecht geschlafen und dann gleich mehrere unschöne Nachrichten nach dem Aufstehen. Dementsprechend unglücklich (im Stimmungstief) war ich mit der Aussicht auf das Wochenende, obwohl das Wetter super werden sollte.

Der für Samstag ursprünglich geplante Ausflug wurde abgesagt, und so hatte ich Zeit für eine „Firmenvorstellung“, die mich alles andere als zuversichtlich zurückließ. Ich konnte mich an der Stelle kaum glücklicher schätzen, dank S. die Aussicht auf einen vergnüglichen Nachmittag zu haben. Das fing mit einem Kinobesuch zu „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ an, den wir dankend in der 2D-Version sahen. Der Film macht relativ konsequent da weiter, wo der erste Teil aufhörte. Leichter Familienspaß (7/10).
Die Backwaren, die wir danach zubereiteten, waren dagegen kolossale Schwergewichte dank „reichhaltiger“ Zutaten. Stichwort Schokolade. Die süße Schlemmerei wurde mit einem unterhaltsamen Fußballspiel abgerundet, wobei die Werbung dabei schon grenzwertig war.

Heute war ich in ultimativer Lese-Laune. Innerhalb weniger Stunden bewältigte ich das neue Buch von Hannes Jaenicke, welches mich interessierte, seitdem ich es im Laden habe stehen sehen. Grund? Es verspricht ungewohnt klare Ansagen von einem Prominenten der hiesigen Medienlandschaft. Dementsprechend würde ich mich nicht wundern, wenn besagter Schauspieler zunächst weniger im Gespräch sein sollte. Und ja, nach der Lektüre mag etwas Abstand vom aktuellen Zeitgeschehen willkommen erscheinen. Ich komme schon fast zur Auffassung, dass allgemeine Skepsis eine moderne Tugend sein sollte. Auf dass wir alle hobbymäßig mehr Detektiv-Fähigkeiten kultivieren.
Und damit noch nicht genug. Ich sitze schon beim nächsten Schmöker – von Gaby Weber. Thematisch geht es um Nachkriegsgeschichte, die mit neuen Erkenntnissen angereichert wird.

Es verbleibt an der Welt interessiert
F.

PS: Warum macht ein Automobilkonzern eigentlich eine Modewoche in der Hauptstadt?

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