Logbuch : vertraute Klänge

Mir fällt gerade ein, dass ich eine ganze Weile nicht mehr meine „Dankliste“ bearbeitet habe. Und das sogar gewissermaßen mit Bezug zum Titel. Aber genug der geheimnisvollen Anspielungen und zum „Update“. (Gibt es eigentlich neben „Aktualisierung“ eine treffende Übersetzung für den Begriff in diesem Kontext?)

Den Donnerstag begann ich doch tatsächlich mit Pudding-Kochen. Es war eine Auftragsarbeit für L., die sich für die Geschmacksrichtung Banane ausgesprochen hatte. Den eigentlichen Anlass dieser „Zuarbeit“ konnte ich terminlich leider nicht wahrnehmen. Dafür war ich so nett und „lieferte“ die Ware bis nach Lichtenhagen. (Seitdem ist mein Schüsselbestand auf einem Tiefstand.) Zum Abend lernte ich zunächst eine neue Trainingsform kennen (Stichwort Antagonistenübung), bevor ich erneut eine „Special Guest Appearance“ bei den „Bildungslücken“ im Bunker-Quiz hatte. (Wäre die erste Fragerunde nicht so desaströs ausgefallen, hätten wir einen vorderen Platz erreichen können. Aber mir geht es dabei weniger um Platzierungen als vielmehr um Spaß.)

Am Freitag erwartete ich Besuch. Also waren Vorbereitungen nötig. Danach gab es eine Stärkung bei Subway und zum Nachmittag einen Kinobesuch. „After Earth“ hat ja nun nicht sonderlich viel Hype entwickeln können, auch wenn der Trailer ein paar starke Bilder präsentierte. Und ja, damit wäre ich auch schon bei einem der wenigen Pluspunkte des SciFi-Abenteuers. Optisch sieht das gut aus. Nur leider wurde die Geschichte meiner Meinung nach (wie so oft) nicht gleichermaßen ausgereift wie die Kulissen. Auf die Gestaltung der Charaktere bzw. Zukunftswelt möchte ich gar nicht erst eingehen.

Komme ich lieber an dieser Stelle zur Quintessenz des Werks: Gefahr ist real. Angst ist eine Entscheidung. Hm, so so. Wikipedia beschreibt Angst als ein Gefühl (oder Basisemotion). Demnach lässt sich darüber abstimmen, inwiefern man Gefühle zulässt. Oder nimmt Angst da eine Sonderstellung ein? Ich bin skeptisch, ob es die Lebenserwartung erhöht, wenn man sich dieses Grundgefühl abtrainieren würde (sofern möglich).
Übrigens sind andere Basisemotionen Freude, Liebe und Hass – falls sich jemand in diesem Kontext ein ähnliches SciFi-Szenario ausdenken möchte.

Also, wirklich furchtbar ist „After Earth“ nicht, aber von Unterhaltungswert kann auch nicht die Rede sein, da bereits die ersten Szenen, in denen die Hauptfiguren miteinander reden, wenig Verständnis vermitteln. Soll heißen: mir doch egal, wer da überlebt, wenn die sich so verhalten. (5/10)

Na wie gut, dass der Freitag mit einem sehr unterhaltsamen Spieleabend inklusive Schlemmer-Dinner bei S. ausklingen konnte. Ich steuerte abermals das Album „Gilgamesh“ von Gypsy & The Cat als Hintergrundbeschallung bei, da ich es für sehr geeignet halte. (Stichwort Easy-Listening)

Oh, der Samstag begann mit einem frühen Frühstück. Danach stellte ich eine Playlist für den Abend zusammen. Die Rostocker Brauerei lud zum Hoffest ein, was sich die Bier-Fans nicht entgehen lassen. Dementsprechend war der Andrang sehr hoch – und die Chance auf einen Sitzplatz eher gering. Unsere Gruppe bewegte sich gen Mittag zum Margaretenplatz, wo ebenfalls Bambule geboten wurde – darunter eine „komische“ Modenschau. (Ging es da um Kleidung oder Frisuren?) Wir spielten Karten – ich gewann ein Mal. Nach nicht mal zwei Stunden spürte ich alarmierende Wärmeregionen auf meiner Haut. Ja, die Sonne hat mich unvorbereitet erwischt. Beim Zwischenstopp zu Hause musste ich erst mal nach der „SOS-Lotion“ suchen, fand sie aber auch schnell.
Nachdem ich für die Abendveranstaltung ein paar „erhellende Utensilien“ bei F. und C. vorbeigebracht habe, ging es wieder zum KTVlenzen auf dem Margaretenplatz, den ich noch nie so voll erlebt habe. Äußerst ungeeignet für einen Treffpunkt. Trotzdem hielt ich Ausschau nach L. unc C., die sich das Spektakel auch antun wollten. Stattdessen traf ich auf meinen Namensvetter, den ich lange nicht mehr gesehen habe. Ich gestehe, dass mir die Musik (zumindest der Teil, den ich gehört habe) nicht so zusagte. Da fiel es mir gleich leichter, den Shuffle einzulegen und meiner Playlist die Feuertaufe zu geben. L. erkannte sogar das eine Lied wieder, was mich wahnsinnig gefreut hat. So eine Feier wird es wohl nicht wieder geben. Umso schöner, dabei gewesen zu sein.

Da nehme ich den heutigen müden Tagesbeginn gern in Kauf. Der Brunch mit der Familie fiel sogar besser aus als gedacht und wurde auch maximal ausgekostet. Der Nachmittag war sehr ruhig und verging wie im Flug. Am Abend machte ich noch kurz beim Geier Halt und erhielt von C. ein Überraschungsgeschenk (das Zweite des Tages), was mich etwas aufwühlte. Ich bin das Beschenktwerden nicht mehr gewöhnt.

Wenn ich an die kommende Woche denke, sehe ich einen relativ unklaren Verlauf. Jedoch unterscheidet sich das nicht so sehr von vergangenen Wochen und bietet vielleicht auch Vorteile. Das wird sich spätestens bei der nächsten „Aktualisierung“ zeigen.

Es verbleibt mit einem flauen Gefühl im Magen
F.

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