Logbuch : ein Hauch von Sommer

Wenn ich an die Tage seit dem letzten Eintrag denke, habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor in diesem Jahr nicht mehr besser werden könnte. Ja, das heißt sowohl, dass es mir gut geht, aber auch, dass ich nicht sorgenfrei lebe. Aber wer tut das schon?

Am Dienstag vor einer Woche wurde mir von amtlicher Seite geraten, wegen der Zukunftsplanung weiterhin am Ball zu bleiben. Sehr verständlich zwar, aber für mich dennoch etwas überflüssig, weil ich nicht untätig bin in dieser Hinsicht. Zum Abend war ich erneut in der glücklichen Lage, mit M. zu L. fahren zu können, wo viele bekannte und neue Gesichter das Couchsurfing-Event verschönerten. Außerdem erhielt ich ein paar Hinweise zu (überraschenden) Details des letzten Besuchs, die mir entfallen sind.

me_2013-05Der letzte Mittwoch wurde zum Tag der Woche. Nicht nur habe ich ein leicht vernachlässigtes Notebook von mir reaktiviert und mit Updates versorgt. Nein, ich wurde zu einem späten Mittagessen eingeladen. Nun kann ich sagen, warum M. neuerdings berechtigt „meisterlich“ kocht. (Stichwort Schweinebraten) Nebenbei schauten wir „The Cabin In The Woods“, dessen Handlungsverlauf ich seit der Kinosichtung noch relaitv gut nachvollziehen konnte. Nebenbei verabredete ich mit L., dass wir uns am Dobi treffen, damit C. weitere Punkte seiner Bucket List abarbeiten konnte. Einen mega-scharfen Hotdog später genehmigten wir uns auf der anderen Straßenseite Frozen Yogurt bzw. einen Frozen Yogurt Shake in meinem Fall. (Lecker lecker.) Wir beschlossen, den sonnigen Tag für einen Strandbesuch zu nutzen. Zuvor war ich mit M. noch kurz im KTC. Danach fuhren wir nach Eversagen, holten L., C. und E. ab und nahmen den „Schleichweg“ nach Warnemünde. (Stichwort Geschwindigkeitshügel) Am Strand angekommen machten wir es uns auf einer extravaganten Decke bequem, während C. und M. mal eben ins Meer liefen – einer davon sehr spontan. Wie gut für den durchgenässten Teil der Gruppe, dass noch die Sonne rauskam.
Ich steuerte noch etwas Musik durch meinen iPod bei und hatte das seltene Gefühl, einen perfekten Moment erleben zu dürfen. Für ein paar Minuten war alles im Hier und Jetzt, mit der Welt verbunden – Meeresrauschen inklusive.
Dementsprechend überraschte mich die Antwort auf die Frage, wie spät es denn sei. Glücklicherweise hat der REWE in Warnemünde bis 22 Uhr auf. So versorgten wir uns mit Abendessen und Zutaten für ein geplantes Frühstück am Folgetag. Wo? Na, bei L. natürlich.
Dort gab es noch ein paar köstliche Fruchtshakes (mit Erdbeeren), bevor M. und ich wieder in die KTV fuhren, wo er dann seinen Rechner „wiedererwecken“ konnte (dank neuem Ladekabel). Wir aßen noch was und schauten ein paar Folgen „The IT-Crowd“. Derweil erreichte uns die Nachricht, dass das Frühstück um eine Stunde vorverlegt werden musste, weil E. sonst nichts davon hätte.
Tja, und so kam ich gegen Mitternacht nach Hause und stand vor der Wahl, ob ich meinen Beitrag (Himbeerpudding) noch zu später Stunde anfertigen würde oder doch eher in der Frühe des nächsten Tages. Ich gestehe, dass mir die Entscheidung ziemlich leichtfiel.

p-eggsMit gut abgekühlten Schalen Pudding ging es am Donnerstag also erneut nach Evershagen – für ein australisch angehauchtes Frühstück der Extraklasse. Oh, wie war das reichhaltig. Erstmals aß ich pochierte Eier. Und dazu gab es eine unglaublich intensive Sauce Hollandaise. So intensiv (würzig), dass sie einem bei Erstkontakt fast den Atem nahm. Jeder wurde auch mehr als satt.
Für den Nachmittag verabredete ich mich mit S. zum Kinobesuch für „The Big Wedding“, einer ziemlich überdrehten romantischen Komödie, die nur wegen der Besetzung punkten kann. (6/10)
Beim anschließenden Einkauf fand ich endlich Pistazienpudding. Der wird bald getestet werden.

Am Freitag beschäftigte ich mich mit weiteren Anschreiben – den ganzen Nachmittag. Fürs Abendprogramm ging ich zu S., wo uns B. besuchte – für einen munteren Spieleabend. „Mensch ärgere dich nicht“ habe ich natürlich nicht gewonnen – und Sopio leider auch nicht. War trotzdem lustig,

Fürs Wochenende unternahm ich abermals einen Ausflug in die Heimat, wo ich wieder Zeit zum Lesen und viel Ruhe fand.

Am Montag erreichte mich eine merkwürdige Anfrage von C. wegen eines „Geheimprojektes“, bei dem ich meine Hilfe anbot. Einen spontane Tour in Industriegebiet später stand dann fest, dass die Umsetzung am Abend stattfinden sollte. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Und auch so lernte ich ein paar neue Eindrücke der KTV kennen. Derweil wartete M. mit Hiobsbotschaften zu seiner Gesundheit auf.

Diese bedeuteten unter anderem, dass wir gestern vorzeitig von ihm Abschied nehmen mussten. So saßen wir auf dem Margaretenplatz, scherzten, genoßen das Wetter und köstliches Eis von der Eisscholle. Im Anschluss fand ein weiterer Stammtisch im Pirat statt, von dem aus noch der ST-Club aufgesucht wurde. Ich denke, dass alle ihren Spaß hatten.

Heute knüpfte ich erste Kontakte mit den Leuten von LOHRO, dem Lokalradio von Rostock. Grund war meine Neugier hinsichtlich der Möglichkeit, sich mit der Musikredaktion austauschen zu können. Im Freigarten fand dann ein Meeting zur Konzeption eines Formats statt, bei dem ich unter anderem lernte, wie die Kategorien zur Musikeinteilung lauten. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und inwiefern ich mit meinem Musikgeschmack anecke oder nicht. 😉

Es verbleibt mit dem nächsten Puddingauftrag
F.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: