Logbuch : ein Wochenende wie kein anderes

Da schreibe ich am Freitag noch, dass nicht viel passiert ist, und finde mich 3 Tage später mit sehr viel Geschehen in der Zwischenzeit wieder.

Am Abend fand eine sehr unterhaltsame Zusammenkunft bei C. statt, bei der ich unter anderem 2 neue Gesellschaftsspiele kennenlernte (Stichwort Flüster-Fragerunde). Ursprünglich wollten wir dann zum Studentenkeller aufbrechen, unternahmen jedoch den Versuch mit den Gutscheinen von M. ins DejaVue zu gelangen, wo eine Mediziner-Feier stattfand. Das klappte nicht und so änderten wir den Kurs auf die erstere Adresse. Dort war es erfreulich geräumig, was die Fülldichte angeht. Wie das Motto war, müsste ich nachlesen. Jedenfalls hat es Spaß gemacht. Auf dem Heimweg wurde es nicht nur schon beinahe wieder hell, es hat auch ordentlich geregnet.

Tja, nach so einer Nacht werde ich bestimmt nicht vormittags Brötchen holen. Stattdessen ließ ich mir sehr viel Zeit mit dem Aufstehen und besorgte ein paar Mitbringsel für den Fußball-Abend bei S. und K.. Da M. ankündigte, eigens für den Anlass selbstgemachtes Chili mitzubringen, sollte meine Begleitschaft ein ausgereifter Hunger werden. Und dann ließ der Hauptgang auch noch auf sich warten. Na ja, so durfte ich über gesundes Finger Food mit zwei leckeren Dips herfallen. Auch der außergewöhnliche Saft der Marke „Kiwi, Limette, Aloe Vera“ verdient eine Erwähnung.
Ach ja, das Chili war ziemlich intensiv und doch sehr anders im Vergleich zu meiner Zubereitungsmethode – in Kombination mit aufgebackenem Weizenbrot hervorragend. So hervorragend, dass ich nach dem Nachschlag in der Spielpause kurz vor dem Fresskoma war. Leider ging das Fußballspiel nicht so aus, wie ich es mir gewünscht hätte. Da sparten wir uns dann auch die Berichterstattung im Anschluss und guckten eine Folge „Numb3rs“ mit Wil Wheaton in einer Gastrolle. Es ging zwar um Comics, war aber doch sehr unspektakulär und übertrieben konstruiert.

Am Sonntag habe ich mir endlich die Serie „Derek“ angesehen, was ich (wie könnte anders sein) schon länger vorhatte. Die Serie stammt zwar vom Komiker Ricky Gervais, ist aber weniger ulkig als gedacht. Stattdessen sorgt das Setting in einem britischen Altersheim eher für rührende und nachdenkliche Szenen.
Nebenbei schlug M. einen Spieleabend vor, der im Pleitegeier stattfinden sollte. So hatte ich das auch in diversen Netzwerken bekanntgegeben. Nur gab es keine große Resonanz, weshalb wir stattdessen L. besuchten, die ganz frisch wieder in der Stadt angekommen war. Dort hatten wir auch ein paar heitere Spielrunden. Und da M. mit Auto unterwegs war, musste ich mir auch keine Gedanken wegen der Heimfahrt machen. Die Chance habe ich dann auch genutzt.

Und zwar so gut, dass ich heute eine Weile brauchte, bevor ich überhaupt an den Wochenstart denken konnte. Da ist es von Vorteil, eine terminfreie Zone im Kalender zu haben.
Mein Tagesinhalt bestand dann mehr oder weniger aus einem 90-minütigen Dokumentarfilm über Afghanistan, den man auf der Homepage von Vice finden kann („This Is What Winning Looks Like“). Die darin enthaltenen Einblicke machen zwar wenig Hoffnung, empfinde ich dennoch als sehr relevant in Bezug auf aktuelles Weltgeschehen. Eigentlich reicht da auch die Kurzfassung in Textform. Denn das Video bringt einem die Realität schon fast zu nahe.

Zu guter Letzt möchte ich an diesem Music Monday noch auf ein schönes Lied verweisen:

Es verbleibt in Gedanken
F.

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