Logbuch : Pfingsten 2013 und die Tage darum

Wenn an manchen Tagen so gut wie nichts passiert, kann ich mir auch ein wenig mehr Zeit genehmigen, bis sich ein weiterer Eintrag für die Kategorie „Logbuch“ lohnt. Hier also die bemerkenswerten Einzelheiten der letzten Tage um das Pfingst-Wochenende:

Ein spontanes Couchsurfing-Treffen fand letzte Woche im Pleitegeier statt. Seitdem gab es kein weiteres Treffen, was wohl hauptsächlich an der Abwesenheit von L. und M. liegt.

Am Tag darauf gönnte ich mir die Vorpremiere vom neuen Gatsby-Film, was hier auch ausgiebig behandelt wurde. Mir persönlich war der Film etwas zu schrill – nach dem Motto: manchmal ist weniger mehr.

Am vergangenen Freitag war ich in Spiellaune. Selten habe ich so viele Partien Schach gespielt wie an diesem Tag. Das ging bis nach Mitternacht, wobei ich eigentlich nicht so lange aufbleiben wollte. Ich erfreue mich vor allem an der Möglichkeit, gegen Menschen zu spielen, weil Computer-Gegner aus meiner Sicht zu wenig Fehler machen.

Binz_2013-05-19Fürs letzte Wochenende fuhr ich wieder in die Heimat und hatte einen entspannten Samstag, der sogar etwas blauen Himmel bot (siehe Bild). Am Abend fielen mir viele Twitter-Kommentare auf, die sich mit den letzten Fußball-Ergebnissen dieser Saison beschäftigten. Offenbar ging es um einen Abstiegskampf. Zur Primetime konnte ich eigentlich nichts Besseres finden als den diesjährigen Eurovision Song Contest. Außer unseren Beitrag kannte ich nur das Lied aus Schweden. Mein persönlicher Favorit war der Beitrag aus Belgien, den ich heute noch mitsummen kann. (Stichwort Ohrwurm) Richtig lustig war auch mein Twitter-Feed, der nur so von Sarkasmus triefte. 😛

Am Pfingstsonntag hatten wir Besuch und machten einen Ausflug nach Baabe, wo ich bestimmt schon Jahre lang nicht mehr war. Der Ort hat sich ziemlich stark verändert, wirkt aber nach wie vor beschaulich (trotz Touristen).

Am Montag schaute ich mir die diesjährigen Billboard Music Awards an, die mal wieder nur so wimmelten von Pop-Sensationen. Und nein, ich bin noch nicht an dem Standpunkt angelangt, dass alles für mich gleich klingt. Wenn man die Darbietungen auf Produzenten reduzieren würde, wäre die Auswahl bestimmt bescheidener. Und selbstverständlich gewannen wieder die üblichen Verdächtigen, die gefühlt schon seit gut zwei Jahren in so ziemlich jeder Kategorie vertreten sind. Aber dennoch hat das Spektakel seinen Unterhaltungswert. (Und sei es nur, um zu sehen, wie mollig die Aguilera noch ist.)

Am Dienstag hatte ich wieder ein paar Termine, die auch ordnungsgemäß abgearbeitet wurden. Ich schaffte es sogar noch (in Vorbereitung für den Abend) den ersten „The Fast & The Furious“-Film erstmals zu sehen. Von Begeisterung kann allerdings nicht die Rede sein. Das Werk hätte eigentlich keine Fortsetzung gebraucht. Und hier finden wir uns im Jahr 2013 wieder, als der sechste Teil der Filmreihe in die Kinos kommt. Die Vorschau im Vorprogramm zu „Iron Man 3“ war so lächerlich überzogen, dass ich doch Interesse bekam. Nicht zuletzt war aber auch der Schauplatz London ein Grund. Zu „Fast & Furious 6“ kann ich eigentlich nur sagen, dass es den Inhalt bietet, welcher aus Trailern bekannt ist. Ansonsten: Das absolut übertriebene Finale auf einer Landebahn ließ mich rechnerisch überschlagen, dass diese etwa 20 Kilometer lang gewesen sein muss, um so viel Action-Drama zu verkraften.
Und das Product Placement war ebenfalls sehr effektiv. S. und ich entschlossen uns im Anschluss noch kurz bei REWE einzukehren, um ein Stück aus dem Film in die Realität unseres Einkaufs zu holen. Lecker fand ich besagte Marke aber nicht. 😛

Für einen weiteren Abend außer Hauses suchte ich am Tag darauf seit langer Zeit mal wieder das Crocodil auf. Der Nichtraucher-Bereich dort ist geradezu amüsant, aber dafür stimmen die Preise. Eigentlich sollte es im Anschluss noch einen Abstecher ins Cafe Lom geben, aber dort war scheinbar keiner erschienen, so dasss es dann noch einen Nachschlag im Crocodil gab.

Gestern war mein Workshop-Tag, da ich gleich zwei Veranstaltungen besuchte, die mehr oder weniger interessant waren. Am Nachmittag ging es um OpenSource-Projekte wie OpenStreetMaps und Drupal, was durchaus vielerlei Einblick bot und wesentlich mehr Andrang verdient hätte. Dagegen war der andere Workshop zum Thema Projektmanagement etwas unausgegorener. Meine Mitschrift bestätigt dies. Und ich ertappte mich dabei, bestimmte Redewendungen zu zählen, die mehrfach eingestreut wurden. Damit lenkte ich mich andererseits von meinem Durst ab, der mich seit Stunden begleitete – im Gegensatz zu einer Wasserflasche. Nichtsdestotrotz ließ sich doch ein wenig Information mitnehmen – darunter die mehrfach betonte Bedeutung der Ressource Mensch, die Sozialkompetenz erfordert.

Heute ist noch nicht viel passiert. Ich war in der Mensa und im Anschluss einkaufen.

Ach ja, falls jemand wissen möchte, womit ich meine Freizeit sonst noch ausfülle: zum einen wären da Podcast-Folgen von Alternativlos, die ich tatsächlich mehrfach höre, weil da so viel Inhalt geboten wird. Und zum anderen habe ich noch meinen aktuellen Schmöker, der mir leider etwas die Nerven raubt, weil ich nach über 10% immer noch nicht sagen kann, wohin mich diese „Lese-Reise“ führen wird.

Es verbleibt gelassen
F.

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