Logbuch : und wieder läuft die Nase

Das erste Anzeichen eines neuen Infektes nahm ich am Montag-Nachmittag wahr. Stichwort rauer Hals. Da überlegte ich es mir mehrfach, ob ich mich auf den dieswöchigen Kinobesuch einlassen sollte. Die Sichtung von „Nachtzug nach Lissabon“ habe ich aber nicht bereut, auch wenn der Film ganz anders war, als es der Trailer vermuten ließ. Mit so viel politischem Kontext hatte ich nicht gerechnet. Da wurde schöne Landschaften schnell zur Nebensache. (8/10)

Der Dienstag war wieder mein Termin-Tag. Dieses Mal besuchte ich erstmals Roggentin. Das Ergebnis steht noch aus. Dafür wurde mir beim Stammtisch ein Getränk ausgegeben. 🙂

Am Mittwoch brauchte ich nach dem Trubel am Dienstag etwas Auszeit – und mehr Tee. Zum Abend lud ich mich bei S. ein, wo wir den Sieg von Dortmund live verfolgten. Ich gestehe, dass mir das Spiel doch sehr gefallen hat. (Eine Seltenheit.)

Habe ich bereits Trubel gesagt? Das Wort passt besser zum Donnerstag. Denn da war ich nur am Kurbeln. Stundenlanges Aufräumen. Kurze Unterbrechung dank L., die mich zum Antesten des neuen Frozen-Yogurt-Ladens „Fröhlich“ am Doberaner Platz überredete. (Es war lecker.) Danach kam mein Besuch an, wir aßen noch schnell bei Subway, bevor es zur Langen Nacht der Wissenschaften ging. Die Leichenteile in der Anatomie-Abteilung fand ich nicht so anziehend. Darum ging ich über den Campus Ulmenstraße dann in die Südstadt, wo ich bei den Chemikern Appetit auf eine frische Bratwurst bekam. Kurz darauf stand ich am Zwischenbau, um auf meine Begleitung zu warten. Denn an diesem Abend ging ich noch zum Konzert von Laing. Die Vorband namens Malky war ziemlich gut, aber zurecht nur die Vorgruppe. Was die Mädels (und der Drummer) von Laing abgeliefert haben, war absolute Weltklasse – und das auf der kleinen Bühne. Ich nehme an, die Band hatte auch ihren Spaß, da das Publikum sehr viel jubelte. Auf dem Heimweg nahm ich noch einen kleinen Umweg über den Ulmen-Campus, um mir noch mein Freigetränk zu gönnen.
Ach ja, im Zwischenbau gibt es unter der Bezeichnung „Ostbrause“ die altbekannte Marke „Mandora“, die zwar sehr aromatisiert riecht, aber dafür schön herb schmeckt. Und wer hätte gedacht, dass es mittlerweile Berliner Cider gibt? Ich sehe da einen Trend.

Weil ich zugesagt hatte, bei einer Lieferung am Freitagmorgen behilflich zu sein, musste ich nicht nur nach einer sehr kurzen Nacht aufstehen – ich hatte zudem auch noch sehr schlecht geschlafen. Schuld war Verschleimung. Mir wurde bereits angekündigt, dass es sich um einen „kleinen“ Container handelte, der da innerhalb von zwei Stunden entladen werden sollte. Aber erst danach erfuhr ich, dass es sich um etwa 3,5 Tonnen Stahl handelte, der durch meine Hände ging. Na ja, das hatte ich so auch noch nicht.
Das Frühstück im Anschluss daran war willkommen. Der stundenlange Stadtbummel danach wiederum nicht so sehr. Zum Nachmittag machten sich meine Beine bemerkbar, die noch vom letzten Abend beansprucht waren. Mit viel Erleichterung konnte ich mich dann zu Hause ausruhen (bei neuen Folgen „Big Bang“ und „Glee“).
Am Abend fuhr ich in die Heimat und kochte zum ersten Mal Chili, was mir doch ganz gut gelungen ist. Selbst die Schärfe war einsteigerfreundlich.

Das Wochenende verbrachte ich überwiegend mit Lesestoff. Zur Zeit hat es mir wieder das Ultimate Universe (von Marvel) angetan, bei dem ich mich wieder auf den aktuellen Stand lese. Gerade beim „all-new“ Ultimate Spider-Man wurde ordentlich am Status Quo geruckelt. Stichwort Onkel-Ben-Moment.
Und ansonsten habe ich ein paar Folgen „Vice“ gesehen – siehe letzten Eintrag.

Es verbleibt auf dem Weg der Besserung
F.

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