Logbuch : unter Leuten im April

Nein, ich bin nicht verschütt gegangen und habe den Monatswechsel sehr gut überstanden. Sogar schlechte Aprilscherze blieben mir erspart. Ja, wenn der April schon mal mit einem Feiertag beginnt, machen mir Schneereste auch nicht viel aus – zumal es im Gegenzug dafür überwiegend trocken blieb. (Krass, keine 3 Sätze und ich bin schon beim Wetter.) Es folgen erneut Absätze aus meinem Leben.

Am ersten regulären Wochentag besuchte ich M., wo wir uns auf den gegenwärtigen Stand brachten (nur ganz wenig Gossip) und ich mich über Comics auslassen konnte. Zudem kreierten wir eine Art Auflauf, den wir bei einer Doppelfolge „Family Guy“ (Stichwort Episode 4) aßen. Nach meinem Besuch ging ich dann zur Spätvorstellung von „Spring Breakers“ in innerstädtische Kino. Der Film war gut, aber aus meiner Sicht keinen separaten Blog-Eintrag würdig. (7/10)

Am Mittwoch fragte ich mich, was denn wohl aus dem Status meiner BahnCard Business wird, wenn ich keinen Zugang zum Firmenkundenportal der Bahn habe. Ein Abstecher beim Hauptbahnhof brachte mir leider nicht viel, da ich dort nur gesagt bekam, dass die normale Vergünstigung (ohne Firmen-Prozente) wohl auch über das Privatkundenportal drin sein dürfte. Sieht wohl so aus, als ob ich das in einem Praxistest demnächst selbst herausfinden muss. Da ich schon mal in der richtigen Ecke der Stadt war, wollte ich mir eigentlich noch einen Zahnarzttermin holen – aber da sprachen die Öffnungszeiten dagegen.
Wieder zu Hause angekommen las ich ein Buch zu Ende, welches ich nicht weiterempfehlen kann – „Struck by Lightning“ von Chris Colfer. Schlimmer als ein Highschool-Film bzw. nicht halb so mitreißend wie „The Perks Of Being A Wallflower“, welches von der Machart ähnlich ist.
Am Abend schaute ich beim Erasmus-Stammtisch im Café Lom vorbei, was sehr gut besucht war, und bin dann noch in den ST-Club gegangen, wo die Wunschkonzert-Party eben genau dies bot – einen Mix zwischen Heavy Metal bis Dubstep. Und die Wunschliste war scheinbar groß, da ich (zermürbende) 75 Minuten auf meinen Wunschtitel warten musste. Zum Lied meiner Wahl nur so viel: M. hätte sich gefreut.

Tags darauf begann ich (endlich) mit dem Frühjahrsputz – mit anderen Worten: stapelweise Papier sortieren. Kleines Papier, dickes Papier – kleiner Scherz. Von wichtigen Briefen bis zu alter Werbung, die weg kann. Ich bin sicher, icb habe an dem Tag auch noch gelesen. Stimmt, spätestens auf dem Weg zum Heumond (Stichwort Couchsurfing-Treffen) war ich mit „Drive“ beschäftigt (Stichwort Filmvorlage). Das Treffen verlief etwas anders als sonst, war dann aber doch wieder lustig. (Mag abgedroschen klingen, trifft aber dennoch zu.)

Für Freitag lud L. zu einem besonderen Dinner ein, welches unfassbar gut war. Auch der Kuchen von L. ist ein Lob wert. Viele Neuigkeiten machten die Runde, bevor sich die Runde dann zum ST-Club aufmachte. (Zweimal ST in einer Woche? Ja, ich bin noch nicht zu alt dafür.) Ich bin mir sicher, dass ich vorher noch nie „Scream & Shout“ in einem Club gehört hatte. (Ja ja, when you hear this in the club…) 😛

Nun zum Samstag, welcher seinesgleichen sucht. Keine halbe Stunde auf den Beinen erreichte mich seitens B. eine Anfrage wegen der Tagesgestaltung. (Dass die Sonne schien, war mir da noch gar nicht bewusst.) Nach kurzer Abstimmung mit S. war der Termin beschlossen und ich genehmigte mir zur Einstimmung eine aktuelle Folge Letterman. Zu Gast war Chelsey Handler, eine amerikanische Komödiantin, welche mich aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens inklusive trockenem Humor beeindruckt. Das noch die Yeah Yeah Yeahs live spielten, rundete die Folge ab. Am Dobi erfuhren wir dann von S., dass dieses WE die letzte Möglichkeit war, den Ostermarkt nochmals zu besichtigen. Gut, ich war schon ein paar Mal da, aber das macht nichts. Das Liberty Delis hatte wieder ordentlich Kundschaft und ich gönnte mir ein paar „Sweets“. Absoluter Hochgenuss war Hershey’s in der Sorte „Cookies’n’Creme“. Süß und keksig – ähnelt der Oreo-Sorte von Milka.Im weiteren Verlauf waren wir in mehreren Geschäften, um für S. ein paar Anziehsachen zu suchen. Gefunden hatte dann aber B. letztendlich was. (Stichwort Ironie)
Einen Eisbecher bei S. später gingen wir in den Pleitegeier und spielten stundenlang Tridom. Also zumindest eine Partie habe ich auch gewonnen.

Geier am TagEs wurde draußen dunkel, die Runde löste sich auf, und ich ging dann noch fix einkaufen – so gegen 23 Uhr. Herrlich.

Heute konnte ich endlich wieder bei einer neuen SNL-Folge frühstücken. Melissa McCarthy bewies innerhalb weniger Sketch-Szenen ihr Talent, während die französische Band Phoenix Interesse für ihr neues Album weckte.
Mehr oder weniger wach war ich dann auch, als ich nebst weiterer Sortier-Einlagen zur Mammut-Aufgabe namens Steuerklärung kam. Ich investierte erstmals in Hilfs-Software (WISO Steuer 2013), konnte meine paar Zahlendaten da auch schnell eingeben, stellte dann jedoch fest, dass dieses Tool scheinbar nicht elektronisch mit Elster-Zertifikat Daten ans Amt übermittelt. Ein Wort: Frust. Also doch wieder zum Windows-System, die Elster-Formular-Software aktualisieren (inklusive System-Neustart), um dann dort wieder bei Null anzufangen. Dort verlief die Prozedur wie im vergangenen Jahr. (Hätte ich mir die Investition also sparen können. Obwohl.. wenn der WISO-Rechner stimmt, weiß ich jetzt schon, wie viel ich nachzahlen darf) Potzblitz!

Für die kommende Woche steht voraussichtlich Folgendes auf meinem Plan: ein Arztbesuch, eine Vorpremiere („Oblivion“) und vielleicht noch… Bad Taste. 😛

Es verbleibt dem Schnee nicht hinterhertrauernd
F.

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