Logbuch : zwei Wochen Auszeit

Tja, das war jetzt nicht Absicht. Ich kann auch nicht sagen, dass es an Zeitmangel lag, dass ich mich hier nicht mehr so austobe. Eher mangelte es mir an Mitteilungsbedürfnis. Dementsprechend folgt nun auch kein doppelter Wochenrückblick, wenn auch ich versuche, chronologusch zu bleiben.

Vor knapp zwei Wochen tobte ich mich kreativ aus, indem ich Playlists erstellte, von denen die erste bereits bei 8tracks landete. Im Zusammenhang mit einer Playlist erstelle ich auch gern Vektorgrafiken, wie auch beim letzten Versuch. Zwei weitere Ideen habe ich auch schon.

Beim Couchsurfing-Treffen im Zwanzig12 wurde die TV-Serie „Breaking Bad“ positiv referenziert, was ich wiederum als Anlass sah, mich diesem Werk jüngerer amerikanischer Unterhaltungskultur zu widmen. Ergebnis: 3 Tage später hatte ich alle Folgen gesehen, die bisher ausgestrahlt wurden. (Zum Ende des „Marathons“ sah ich die Serie in 1,8 bis 2-facher Geschwindigkeit – dank der Einstellungsmöglichkeiten des MPlayerX.) Und natürlich war ich geneigt, im Anschluss daran einen „Ansichtssache-Artikel“ zu „Breaking Bad“ zu verfassen. Aber dann vergingen die Tage und ich überdachte das Vorhaben. Mein Senf dazu: die Serie ist durchaus gut, profitiert durch den Hauptdarsteller, hat aber auch ihre Schwächen und Längen. Ich kann mich ja dann noch mal dazu äußern, wenn die fünfte und finale Staffel im Sommer abgeschlossen ist.

Vorletzten Samstag gab ich mir einen weiteren 3D-Kinobesuch. Die Filmwahl fiel auf „Jack & The Giants“ (bzw. „Jack The Giant Slayer“). Auch dazu reicht mir ein Absatz Meinung: nicht so unsympathisch wie „Oz“, aber dafür auch eher durchwachsen und verschwenderisch mit Effekten. Ein halb so teurer (2D?) Film mit originellem Drehbuch wäre mir lieber gewesen. (6/10)

Gleich ein paar Tage später sollte ich ein besseres Kinoerlebnis haben – mit „Sightseers“, einem britischen Independent-Film mit ganz viel schwarzem Humor. Dazu super Landschaftsaufnahmen und (für mich) unbekannte Schauspieler, die sehr überzeugend waren. Die Geschichte war sehr ungewöhnlich, nur leider etwas zu brutal für meinen Geschmack. (7/10)

Am letzten Mittwoch war ich bei einer Doktor-Verteidung anwesend, von der ich das gute Gefühl mitnahm, dass ich das nicht unbedingt brauche. Am Abend fand ein weitere Couchsurfing-Meeting im Plan B statt, welches wieder erfreulich heiter und gemütlich war.

Nachdem ich mit dem „Breaking Bad“-Marathon gute Erfahrungen gemacht hatte, ließ ich mich in dieser Woche wieder auf „Doctor Who“ ein. Die Serie verfolgte ich zuletzt um 2011. Ich hatte die ersten Folgen des 2005er Reboots auch schon einmal gesehen, das jedoch wieder aufgefrischt. Im Nachhinein kann ich nun behaupten, dass diese erste Staffel nicht so mitreißend war – lediglich in der letzten Doppelfolge kommt ein wenig Spannung auf. Ich kann an diesem Punkt nicht sagen, wann ich mich an die Staffel 2 wage.

Gestern war ich auf dem Rostocker Ostermarkt, der mich sehr an Weihnachten erinnerte. (Gut, die Kälte und der Schnee tun ihr Bestes, um das zu fördern.) Ich hatte mich statt der Standard-Buden für den ersten Abstecher bei „Liberty Delis“ entschieden, um herauszufinden, warum in diesem Zusammenhang gern von „den besten Burgern in Rostock“ geredet wird. Fazit: frische Zubereitung macht den Unterschied. Lecker lecker. Werde dort wahrscheinlich die Karte abarbeiten. Schade, dass ich mir nicht noch ein paar Süßigkeiten aus den Staaten gegönnt habe. (Und für anbetungswürdige Cream Soda von A&W war es leider zu kalt.)
Am Abend entschied ich mich für die 80er-Party im ST – und das war aus meiner Sicht ein voller Erfolg – bei all den Liedern, die ich erkannt habe. Ja, es gab auch ein paar Negativ-Ausrutscher in der Songauswahl, aber überwiegend war es eine Freude. Nicht zu vergessen: mein Wunsch wurde gespielt. 🙂

Heute sah ich „Hänsel und Gretel“, den hoffentlich vorerst letzten Versuch, „Märchen“ aufzupeppen. Wobei ich gestehen muss, dass dieser B-Movie-Splatter-Action-Ansatz noch das Beste war aus der Reihe „Alice“, „Snow White“, „Oz“ und „Jack & The Giants“. Grund war die geradlinige Umsetzung und eine Cast, die sich nicht zu ernst nahm. (7/10)
Der Komödien-Verschnitt „Voll Abgezockt“ (im Original „Identity Thief“) ist dagegen ein wirrer Mix aus Ideen und Gags, die im Endeffekt keinen guten Film ergeben. Da helfen auch namenhafte Gastrollen nicht. (5/10)

Nun zur Lese-Ecke: mit Grant Morrison’s Semi-Autobiografie „Supergods“ bin ich nun durch. Dieses Sachbuch über die Geschichte amerikanischer Superhelden-Comics aus der Sicht eines britischen Autors kostete mich anfangs relativ viel Überwindung, weil mich die Sachverhalte in den 30er bis 80er Jahre nicht so sehr interessierten. Aber als ich dann dort ankam, wo ich schon Comic-Leser war, raste ich nur so durch die Kapitel. Fazit: es gab interessante Einblicke, Meinungen und Lese-Anregungen. Ist aber eher was für Genre-Fans.
Nun lese ich „The Great Gatsby“ im Original, was ein schöner Kontrast ist. (Bin auch auf die neue Verfilmung gespannt.)
Ansonsten habe ich noch unzählige Comics gelesen – oftmals mit dem Wunsch, wieder auf dem aktuellen Stand zu sein. Zuletzt befasste ich mich mit der aktuellen Superman-Reihe „Action Comics“, welche Grant Morrison nun abgegeben hat. So ein Zufall, hm? Dafür, dass ich eigentlich kein Superman-Leser bin, hatten die Hefte teilweise sehr erfrischende Momente in dieser „Neugestaltung“ des Ursprungs um Superman im neuen DC-Universum (, welches so erst seit 2011 existiert). Nur der Showdown am Ende war mir dann zu „psychedelisch“.

Es verbleibt wieder am Bloggen
F.

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